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I live by the river!
07.09.08
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von | 2

 

Geniales Gewinnspiel

  1. 16

    Harald:

    G’schisse

    11.06.2007 um 16:51

URL-Autovervollständigung

  1. 15

    Harald:

    Spreeblick 5:1 Spiegel, aber was macht Schalke?

    28.04.2007 um 11:20

Wo bleibt die Bilderstrecke?

  1. 14

    Harald:

    Hallo Johnny gut aufgepasst: ich habe eben die Meldung über das Transparent auf google News gelesen und auch festgestellt, dass keine Fotos verfügbar sind. Und was mache ich als erstes? ich rufe Spreeblick auf.

    27.04.2007 um 15:49

Wir danken für Ihren Einkauf

  1. 13

    Harald:

    Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass die Kunden Dinge kaufen, die nie und nimmer mit der angebotenen Seite zusammenhängen. Offenbar hat Amazon ein gut funktionierendes Kunden Tracking und erinnert sich auch an ältere Links, die dann mal zu Verkäufen führen.

    06.11.2006 um 12:27

Medium-Content

  1. 12

    Harald:

    Also ich mach das täglich.

    14.09.2006 um 18:06

Das trägt man jetzt so

  1. 11

    Harald:

    Puh, Kommentare lesen und beantworten ist wirklich ein Full-Time Job. Hut ab vor Johnny und allen Mitstreitern!

    13.09.2006 um 12:17
  2. 10

    Harald:

    Die Grenzen sind immer die Grenzen der Gesellschaft. Momentan könnte ich mir Fotos vorstellen, in denen die Modells in kleinen Kammern (den Gefängnissen der Entführer) vor einem Spiegel Mode ausprobieren. Oder nachts um die Ecke der Gefängnistür schauen. Das würde Sinn machen (zumindest könnte ich darauf emotional reagieren, da ich den Fall Natascha kenne).

    Natürlich dauert das noch einige Jahre, wird aber bestimmt mal auftauchen.

    Das ist eben das Cowboy und Indianerspielen unsere Gesellschaft. Solche Dinge müssen einfach eingeübt werden. (Nebenbei: Ein Freund, der neulich aus dem Libanon evakuiert wurde, erzählte, dass seine Freunde in Beirut ganz mitleidig meinten: “Oh, it’s your first war!”). Gewalt verschwindet nicht vom Wegschauen, sondern durch geübtes, couragiertes Partei ergreifen.

    Vergewaltigte Kinder wird es nicht geben, weil es keine Vergewaltigungsbilder in den Medien gibt. Sondern nur Bilder der Opfer.

    13.09.2006 um 12:15
  3. 09

    Harald:

    @Johnny

    Dieser Abstand zu den Bildern ist der eigentliche Unterschied zwischen Menschen und Tieren. Während ein Tier einfach wegrennt (beispielsweise bei Angst), schafft es der Mensch ein winzige Pause zu machen und nutzt diese Zeit die Wahrnehmung gewissermassen zu überarbeiten. Es fliessen Erfahrungen, Gedanken und Emotionen hinzu, die dann zu einer differenzierteren Reaktion führen. Damit meine ich nicht, dass der Mensch gefühlskalt ist, sondern dass die Gefühle nicht primär das Handeln bestimmen.

    Während ein Reh im Wald beim Knall auf und davon ist, wissen wir, dass es nicht uns getroffen hat, denn wir leben ja noch. Folglich prüfen wir, ob es sich um eine Gefahr handelt und verhalten uns entsprechend. Trotzdem sitzt uns der Schreck in den Knochen.

    Und bei der Modeszene ist es ähnlich: Ich spüre die Wut, Angst und Trauer, die diese Fotos in mir auslösen, aber ich schlage nicht auf den Monitor ein, um der Frau zu Hilfe zu kommen. Sondern ich diskutiere mir dir hier in den Kommentaren.

    Dass wir uns an Gewalt gewöhnen ist nur mal so und sollte nur “bekämpft” werden, indem man die Liebe (als Gegenpol) entsprechend fördert.

    13.09.2006 um 11:50
  4. 08

    Harald:

    @Heidrun

    Welche Ebenen?
    Politische Situation der Gegenwart? Terrorwahn? Sexismus? Übrigens sind auch die Polizisten Modells und die Uniformiertheit ist für manche Frau sexuell anziehend (mir fällt gerade Thomas Pynchon’s Vineland ein, in dem Frenesi immer CHIPs guckt und Hand an sich legt ;-). Den Modells wird nichts getan (und das ist auch auf den Fotos zu sehen), die natürlich dir was anderes vorgaukeln. Abu-Ghuraib. Manchmal fühle ich mich auch an die Gothic Scene erinnert. Selbst ein Foto in einem Flugzeug ist dabei. Und ausserdem (ich schau mir gerade noch mal die Bilderfolge durch) sind die Frauen wirklich stark und niemals unterwürfig. Technisch gesehen sind es sehr inszenierte Fotos, die mit der Rolle der Presse spielen. Also ich denke da kann man genug finden.
    Ich glaube Walter Benjamin sagte mal sowas wie: Die Wirkung des Bildes muss beim Betrachter ausgelöst werden und nicht schon vom Fotografen durchlebt worden sein. Wenn ich ein Bild eines toten Kindes sehe, kann ich nur noch “ja, ist tot - wie schrecklich” sagen. Aber ein Bild in der Bild werde ich nie vergessen: Es war ein Durcheinander sondergleichen, irgendwas war zusammengestürzt. Bis ich im ganzen Schutthaufen einen Arm entdeckte. Da wusste ich wie sich ein Rettungssanitäter bei seiner ersten Leiche fühlt. ich vermute aber, dass die Bildzeitung das Bild nahm weil keine plumperes zur Hand war.

    Und wenn jetzt Leute mit Payback Karten die Werbung sehen und von den Enkeln über Überwachung aufgeklärt werden, soll es mir recht sein.

    12.09.2006 um 14:47
  5. 07

    Harald:

    Editierfunktion!!!!!

    12.09.2006 um 13:10
  6. 06

    Harald:

    “Die wollen doch nur Aufmerksamkeit” - kann sein, dass hier jemand neidisch ist?

    Die Serie ist sehr gut fotografiert, die Kampagne spielt auf sehr vielen verschiedenen Ebenen. Wir leben ja auch in einer Welt von Images. Was sollen die Fotos denn sonst tun?

    Und mal ehrlich: Wir sind im Laufschritt in den Weg zum Überwachungsstaat, das wird einfach in 20 Jahren so sein. Und aus dieser Sicht ist die Kampagne auch ein wichtiges politisches Statement.

    12.09.2006 um 13:09

Podcast vom 21.8.2006

  1. 05

    Harald:

    Herzlichen Glückwunsch Johnny, ich habe keine Platte, der ich wirklich das Prädikat “Beste aller Zeiten” geben könnte, dafür ein Buchtipp:

    Doris Lessing, Canopus in Argos: Archiv (I-V). Das sind fünf Bände, die als Science Fiction beginnen und (natürlich) die Situation auf der Erde aus Sicht eines galaktischen Entwicklungshelfers beschreiben. Wer Doris Lessing kennt, weiss dass sie keinen Wert auf Technik legt, sondern sehr spannend und sehr packend die emotionalen Elemente der menschlichen Entwicklungsgeschichte beschreibt. (Warum wurde dieses Individuum Terrorist, warum hat jener Staatschef in der entscheidenten Phase nicht die Kraft doch das Richtige zu tun…)

    Kommt im Ranking direkt nach der unangefochtenen Nummer 1: Marcel Proust.

    21.08.2006 um 17:20

Nein Eleven

  1. 04

    Harald:

    Johnny, bitte den Thread schliessen, jetzt beschimpft der Autor schon seine Leser.

    20.08.2006 um 16:58
  2. 03

    Harald:

    @Holgi

    “Was soll vertuscht werden?”

    Das ist einfach: Während kurz nach den Anschlägen alle Welt “Al-Kaida, Al-Kaida” rief, und die meisten immer noch glauben bin Laden stecke dahinter, während die Presse jeden interviewten, der was zu “Al-Kaida” zu sagen hatte, untersuchten die Sicherheitsbehörden die Anschläge und kam zum Ergebniss, dass es keine, aber auch gar keine Verbindung zu “Al-Kaida” gab (ich weiss, dass ich mich wiederhole).

    Und wie wurde diese wahnsinnige Neuigkeit, diese alle bisherigen Vermutungen aufden Kopf stellenden Untersuchungsergebnisse von der Presse aufgenommen? Titelseite, ausfühlicher Kommentar auf Seite 3, Interview mit einem Pressesprecher der Ermittlungsbehörden? In der NZZ waren es wenige Zeilen auf Seite 5.

    Vielleicht können die Leser hier einen Stichprobe im Freundeskreis machen und nach den Urhebern der Londoner Attentate fragen. Ich bin sicher, dass über 80% der Befragten “Al-Kaida” rufen.

    Es gibt ja keine Verschwörung in dunklen Kellern, oder Vertuschungen, dass man dem Journalist sagt, “es war gar nicht der “Laden” aber wir schreibens trotzdem. Es sind Presseorgane, die verlernt haben die Wahrheit zu überprüfen. Und diese Arbeit mündet zu in einer mehrheitlichen Meinung, die nur dadurch wahr wird, dass sie von den meisten geglaubt wird.

    20.08.2006 um 11:28
  3. 02

    Harald:

    Liebe Leute, bitte beachtet auch mal was diese ganze Verschörungstheorie bei euch selbst im Herzen anrichtet.

    Als ich 2001 mich mit den ganzen Verschwörungstheorien beschäftigte wurde mir klar, wie schwierig es zu glauben ist, dass die Staatsvertreter möglicherweise Menschen in den Tod liefen lassen.

    Unglaubliche Gedanken. Kohl oder Schröder oder Merkel würde doch niemals Menschenleben opfern! (Schaut in irgend ein beliebiges Geschichtsbuch und liest das Gegenteil).

    Ich behaupte mal, dass ganz viele Entschwörungstheoretiker eine Beteiligung (wenn auch nur weniger Menschen) an den Anschlägen gar nicht denken können.

    Und ähnlich funktioniert auch die Presse. Die meisten Leute können sich das gar nicht vorstellen. Deshalb auch auch kaum jemand aufgemerkt als der offizielle Untersuchungsausschuss zu dem Londoner Anschlägen keine Verbindung zur Al Kaida fand.

    In Holgis Telefoninterviews sagen beide Entschwörer, dass sie es besonders fies fänden, wenn es um die Opfer gehe…

    18.08.2006 um 18:09

Serverwechsel

  1. 01

    Harald:

    Der Apple Banner klappt, habe man testweise einen gut ausgestatteten MacPro bestellt.

    16.08.2006 um 16:12

15.08.2006 um 16:26

Spreeblick

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