Selbstregulierung?

  1. 83

    Ralf:

    @Johnny: Da hast du mich ein wenig missverstanden. Ich wollte nun nicht noch einmal über den Grimme-preis diskutieren.
    Aber die Resonanz darauf das ihr den Grimme-Preis bekommen habt, zeigt eigentlich recht schön das viele Menschen euch völlig unüberlegt zugejubelt haben.
    Ich weiß auch das sich beim Grimme-Preis Berufskollegen den Blumentopf gegenseitig zuschubsen. Der Grimme-Preis hat für mich in etwa den gleichen Stellenwert wie der Mitarbeiter des Monats bei Mc Donalds. Oder das Goldene Etikett für die beste Fleischwurst, verliehen von der Metzgereiinnung.
    Das ist ja auch soweit alles ok.

    Nur, wie viele von den Leuten die euch gratuliert haben, wissen eigentlich zu was sie euch gartuliert haben? Wie viele von denen können überhaupt eine Aussage darüber machen was das Grimme-Institut überhaupt macht?
    Spreeblick hat nen Preis gewonne, also gratuliert man mal artig. Hätte die Bild-Zeitung (Gott&Allah beware) den Grimme-Preis bekommen, dann wäre der Aufschrei riesengroß gewesen. Egal mit welcher Begründung die den bekommen hätten.

    In der Blogsphäre wird überwiegend zwischen Freund und Feind unterschieden. Nicht zwischen den Themen. Und da ist es leider oft genug völlig egal WAS der Freund macht. Er macht es und dann wird es schon ok sein.

    Du sagts der Spreeblick hat oft genug Gegenwind? Gut so! Nur weil unter einem Artikel “Johnny Haeusler” steht, muss der Inhalt nicht gleich gut sein. Der Spreeblick ist eine der sehr wenigen Ausnahmen wo es solche Sachbezogenen Kritiken noch gibt.
    Bei anderen BlogggernInnen reicht es aus den Namen zu lesen und die Claquere halten eine Massenversammlung ab. Oder wie erklärst du dir das es auch noch bejubelt wird das die Borchert grade tatkräftig dabei hilft massenweise (freie) Journalsiten auf die Straß0e zu setzen?
    Es reichen ein paar A-Claquere um die Kritik an einer der größten Sauereien der letzten Jahre verstummen zu lassen. Genauso gut reicht es aus, wenn ein paar A-Basher zuschlagen um ein Projekt an die Wand zu stellen.

    Ich nenne das ganze Herdentrieb.

  2. 82

    Ralf:

    Ich habe mir jetzt nochmal eben die meisten Kommentare durchgelesen. Dabei habe ich ein Wort gelesen, dass es doch recht treffend auf den Punkt bringt: Trennschärfe.
    Ich denke genau diese Trennschärfe gibt es nicht mehr. Die Blogs sind stumpf geworden.

    Im Grunde genommen ist die Diskussion um manipulierbarkeit oder käuflichkeit von Bloggern ein Witz.

    Viel gefährlicher ist doch der Umstand das nicht mehr drauf geachtet wird WAS gemacht wird, sondern von WEM etwas gemacht wird. Machen es die “richtigen” Leute, dann wird gejubelt. Machen es die “falschen”, ist der Skandal perfekt.
    Mal so als Beispiel: Johnny Haeusler/Spreeblick ist für den Grimme-Preis nomminiert und bekommt ihn auch. Und in der Jury sitzt … Mario Sixtus. Bimmelimmebim! Sind die beiden nicht “dicke Freunde”? Hatten sie sich nicht kurz zuvor noch in Frankfurt getroffen?

    Ich möchte hier niemanden etwas unterstellen! Aber wären es nicht Haeusler/Sixtus gewesen, sondern zwei in der Blogsphäre nicht so beliebte Personen, der Skandal wäre perfekt gewesen.
    Zwei Freunde schieben sich die Preise zu. Und die Verschwörungstheoretiker hätten sich wieder mal die Finger wund geschrieben.

    Ich kann Dinge nicht beurteilen wenn ich nicht dabei bin. So wie ich nicht darüber urteilen kann was Coca-Cola in Südamerika macht.
    Aber ich muss auch nicht jede Aktion unkritisch bejubeln nur weil BloggerIn xy dabei ist. Und ich muss auch niemanden zu einem Preis/Projekt/Posten unkritisch gratulieren, nur weil ich die Person gut leiden kann bzw. bashen weil sie mir auf die Nuss geht.

    Die Trennlinie verläuft nicht mehr Horizontal zwischen Personen und Themen, sondern Vertikal zwischen Personengruppen. Es gibt die Guten, die sich unkritisiert (fast) alles erlauben können. Und es gibt die Bösen, die nur mal Husten müssen um gnadenlos gebasht zu werden.
    Sympathien und Bussi-Freundschaften löschen teilweise jegliche Objektivität aus.
    Wenn das so bleibt, dann brauch ich keine Blogs mehr. Dann sind Blogs nicht mehr der Kontrapunkt zu den etablierten Medien, sondern ein Teil davon.

  3. 81

    Ralf:

    Schön. Im Ruhrgebiet wird eine komplette Informationskultur und Infrastruktur platt gemacht. Und die Blogger-Bussi-Gesellschaft bejubelt die Beförderung einer Bloggerin (Journalistin?) zur Semi-Chefredakteurin.

    Blogger entwickeln sich zu Sideshowbobs und Claquere. Wenn ein BloggerIn irgendwas macht, sei es auch nur in eine Erwähnung in einer Zeitung, wird gejubelt und Konfetti geworfen bis der Arm lahm wird.
    Wer bitte schön traut sich denn da noch, egal wie objektiv, Kritik zu äussern? Wer sich kritisch äussert wird im günstigsten Fall nicht beachtet, im schlimmsten Fall von der A-Meute in der Luft zerrissen.

    Blogs haben sich leider nicht zu dem entwickelt was man sich vielleicht mal erhofft hat. Von wegen kritische Berichte mit Distanz. Cooprate-Blogging. Bloggen für das Bargeld. Und wenn der Rubel stimmt, scheint es ganz egal zu sein für wen man die Finger breit macht. Ob nun für ein Limo-Konzern der skrupellos versucht Kritiker mundtod zu machen. Oder für ein Automobilkonzern der ohne mit der Wimper zu zucken ganze Landstriche Brotlos macht. Oder für einen Medienmonopolisten der seit Jahren daran werkelt die komplette Konkurrenz auszuschalten. Von ganz oben (aka Berlin) übrigens wohlwollend abgesegnet.
    Wirf einem Blogger ein paar Münzen und ein Bahnticket vor die Füße und er wird dir so tief in den Anus kriechen … egal.

    Blogger die plötzlich keine Blogger mehr sein wollen? Warum wohl. Weil sie, wenn sie noch Blogger wären, wohl ein großes Problem hätten morgens in den Spiegel zu schauen: Auf den einen Medien-Konzern schimpfen wie ein Rohrspatz, sich selber aber beim Teufel in Lohn&Brot begeben. Kritik? Fehlanzeige. Stummes abnicken und ein bisschen den Jubelperser machen. Passt scho.
    Für eine warme Mahlzeit macht man auch mal ein paar nette Handyfotos. Das Gewissen ist so lange auf Eis gelegt. Braucht man nicht, belastet nur.
    Doppelmoral ist plötzlich Salonfähig geworden. “Was siehst du aber einen Splitter in deines Bruders Auge, und des Balken in deinem Auge wirst du nicht gewahr?“. Gilt für so manche Blogger wohl nicht mehr.

    Nein danke. So langsam scheint der Punkt erreicht zu sein, wo Blogs an allen Ecken und Enden versagt haben.

Regierungs-TV

  1. 80

    Ralf:

    “Der Absender des Fernsehbeitrags ist entgegen den Medienberichten
    deutlich zu erkennen. Jeweils am Anfang und am Ende der Filme gibt es
    ganz klare Einblendungen
    , die deutlich machen, dass es sich um
    Material der Deutschen Rentenversicherung Bund handelt. Eine Garantie
    der Sender, die Beiträge auszustrahlen, gibt es nicht.”
    Quelle

    Also mal zusammenfassen: Ich finanziere mit meinen Beiträgen zur Rentenversicherung Informationen der Rentenversicherer zur Rentenversicherung. Soweit ganz ok.
    Die Rentenversicherer haben sogar einen Gesetzlichen Auftrag die Versicherten zu informieren. Finde ich richtig töfte.
    Die Rentenversicherer produzieren dazu TV-Beiträge die kostenlos gesendet werden. Warum auch nicht.

    Die TV-Beiträge werden ausschließlich im kostenpflichtigen (GEZ!) öffentlich-rechtlichen TV gesendet? DAS kann nicht angehen. Wenn ich schon (unfreiwillig) für Informationen bezahle, dann möchte ich auch klostenlosen Zugang zu diesen Informationen haben.
    Warum wurden die Beiträge nicht auch dem sogenannten Free-TV (RTL,PRO7SAT1, usw) angeboten? Ich denke das ist eine berechtigte Frage.

Aufgepasst

  1. 79

    Ralf:

    Max hat ein eigenes OS? Wow!
    ;-)

Kurze Frage

  1. 78

    Ralf:

    Trillian, Medien scheinen eine recht subjektive Sache zu sein. Denn ich empfinde es eher genau anders rum. Es war der Vater/Onkel/Nachbar und damit fertig. Weitere Fragen werden nicht gestellt.
    Andereseits machen es sich die Medien natürlich häufig recht einfach. Wenn ein Schuldiger gefunden ist, ist damit auch die Schlagzeile fertig. Mehr braucht es ja oft nicht.

    Aber sieh es mal nicht so seziell. Die rhetorische Frage von Johnny kann man auch auf andere Fälle übertragen: An einer Hauptverkehrsstraße in Brandenburg wird ein Farbiger zusammengeschlagen und niemand hat etwas gesehen? Hmmmmm…
    ———

    Johnny, sag mal, hat der Ix dir heimlich ein Strauß Trollblumen vor die Haustür gelegt?

  2. 77

    Ralf:

    Wenn man in diesem Fall die Frage nach der Mitschuld stellt (auch wenn es nur rhetorisch ist), dann frage ich mich, warum sich bis jetzt in den vielen publik gewordenen Fällen von Kindesmissbrauch noch niemand nach der Mitschuld z.B. der Mutter gefragt hat.
    Wenn ein Kind von einem nahen Verwandten, teilweise über Jahre hinweg, missbraucht wird, kann man dann den Eltern den Vorwurf machen das sie nichts davon gemerkt haben?

    Und um noch einen Schritt weiter zu gehen: Muss sich nicht eigentlich jeder mal selber fragen, wie oft er im Alltag lieber mal weggeschaut und verdrängt hat anstatt zu helfen.
    Was ist denn z.B. mit den ganzen Nachbarn der Frau? Die haben natürlich auch absolut rein gar nichts mitbekommen.

html-Visualisierer

  1. 76

    Ralf:

    Bei mir funktionierts irgendwie nicht.

    @BelMondo: http://www.kartoo.com

BeatleBox

  1. 75

    Ralf:

    Webseite?

    purporting to be a segment from fictional programme O! News (a href=”http://tossr.com/tag/o!-news/”>Tossr)

    O! News ist wohl eine Comedy-Show von Peter Serafinowicz.
    Evt. mal bei bei der BBC suchen.

Telök

  1. 74

    Ralf:

    Können Spreeblick-LeserInnen ohne eigenes Blog, Silvia z.B., nicht evt. auf Sprblck ihr eigenes Maindings machen?
    Nur mal so als Idee um Bedürfnisse abzubauen ohne gleich ein eigenes Blog eröffnen zu müssen.

  2. 73

    Ralf:

    Ich möchte mit mir auch nichts zu tun haben. So ehrlich bin ich schon mal. Aber ich kann mir so schlecht selbst aus den Weg gehen.

    Vielleicht ist Lothar aber auch nur neidisch weil zur “Abendbrot-Zeit” nichts über “Menschen” wie ihn im TV kommt? Oder weil normalen Menschen schon beim Gedanken an ihm, nicht erst beim TV-Bericht, schlecht wird.

    Man weiß es nicht. Will es wohl auch nicht wissen.

  3. 72

    Ralf:

    Ich glaub es war Harald Schmidt der sagte “Auch Behinderte haben ein Recht darauf verarscht zu werden”.
    Wenn ich über jeden und alles, von Allah bis Zeugen Jehovas, meine Witzchen mache, dann grenze ich diejenigen aus, über die ich NICHT lache. Auch eine Form der Diskriminierung und Ausgrenzung.

    Das ist ja wie im Sandkasten. “Nääää. Mit dem Spiel (und lache) ich nicht. Dem fehlt ja was.”

Gibt es eine Zukunft für Foren und Weblog-Kommentare?

  1. 71

    Ralf:

    Das Gericht hebelt das aber nun aus, indem es vorschreibt wann diese Kenntnisnahme zu erfolgen hat.

    Wo steht das denn in der Urteilsbegründung?

    [...] und aufgrund der in ihrem eigen Beitrag geübten harten Kritik an dem Verhalten der Antragsteller musste sie jedenfalls damit rechnen, dass Nutzer, die Beiträge in dieses Forum einstellen würden, dabei “über die Stränge schlagen” und die Gelegenheit nutzen würden [...]

    Es geht hier nicht um die Kenntnisnahme, sondern darum das sie es schon vorher hätten absehen können.
    Auf ein Blog übertragen würde es bedeuten: Wenn ich davon ausgehen muss das es heftige Reaktionen geben wird, dann sollte ich die Kommentare besser auf moderieren oder ganz abstellen.
    Natürlich kann man die Reaktionen der Leser und Kommentatoren nicht immer im Vorfeld abschätzen. Allerdings spätestens nachdem die Aufforderung zur Löschung von Kommentaren gekommen ist, hätte man die Kommentare auf moderieren stellen müssen.

    In dem von der Antragsgegnerin zu ihrem Beitrag eingerichteten Forum[...]
    Obacht! Es wird hier vom Forum gesprochen, es sind aber die Kommentare zu dem Beitrag gemeint! Das Urteil bezieht sich nicht pauschal auf das komplette Angebot von Heise.de.

    Ich frag mich auch, warum Heise so eine Wirbel um die Unterlassungserklärung gemacht hat. Wenn jemand gegen eine Regel verstößt, dann ist es eigentlich recht normal das man ihn ermahnt nicht noch einmal gegen die Regeln zu verstoßen. Die Unterlassungserklärung hatte nichts anderes ausgesagt.

    Mir drängt sich bei diesen Fall immer die Frage auf, warum die Washington Post etwas kann (Kommentare abschalten/moderieren), was Heise offenbar unmöglich erscheint.
    Ich denke es geht Heise hier knallhart um den Euro. Denn das Heise-Forum ist natürlich ein wichtiger Leser-Magnet. Mit deaktivierten oder moderierten Kommentaren wäre für viele der Reiz wesentlich geringer die Seiten von Heise anzuklicken. Würde in Zukunft öfters jemand gegen Kommentare Rechtsmittel einlegen/zur Löschung auffordern, könnte dies dazu führen das Heise einen großen Teil seiner Leser (genauer gesagt, der Foren-Trolle) verliert.
    Von daher kann ich es schon ganz gut verstehen das Heise sich grade in eine Opferrolle rein inszeniert anstatt die Verantwortung zu übernehmen.
    Ebenfalls finde ich es etwas merkwürdig, dass Heise das Urteil als einen Angriff auf die Meinungs- und Pressefreiheit darstellt. Obwohl im Urteil noch einmal ausdrücklich betont wird, dass die Meinungsfreiheit selbst in scharfer Form zulässig ist.
    Obendrein finde ich es auch recht merkwürdig, dass Heise Forenbetreiber abmahnt.

Erfrischung

  1. 70

    Ralf:

    Aber jeder Unternehmer wälzt seine komplette Steuerlast auf die Preise ab

    Jo. Sollen die doch die Steuern aus Schwarz- und Schmiergeldern bezahlen….

    Um Himmels Willen! Wo soll sonst das Geld für die Steuern her kommen wenn nicht über die Preise? Oder hat ein Unternehmen noch andere (legale) Einnahmequellen?

    Finanziert werden soll dieses Bürgergeld über die Mehrwertsteuer, die “allerdings kräftig, vielleicht sogar auf 50 Prozent ansteigen müsste”. Alle anderen Steuern gehören nach Auffassung des Unternehmers abgeschafft.

    Ahja. Und die Mehrwertsteuer schlägt sich direkt worauf nieder? Doch hoffentlich nicht auf die Preise oder!?
    Also der Mann will die Mehrwertsteuer auf 50% erhöhen. Bezahle ich heute für ein Brot 2 Euro, bezahle ich morgen für das selbe Brot 3 Euro. Damit ich mir das dann auch noch leisten kann, soll also Hartz IV/Bürgergeld in etwa verdoppelt werden. Und die Löhne müssten dann natürlich auch ansteigen, soll ja noch Menschen geben die Löhne bekommen. Um die höheren Löhne finanzieren zu können, muss man natürlich die Preise anheben. Dann kostet das Brot nicht mehr 3 Euro, sondern 4 oder 5 Euro.

    Ich möchte auch was von den Drogen haben mit denen man den Typen sonst ruhig stellt…

Gibt es eine Zukunft für Foren und Weblog-Kommentare?

  1. 69

    Ralf:

    @Max:
    Ich habe insofern die Kontrolle über mein Blog, als das ich jeden einzelnen Kommentar (noch) lesen und ggf. löschen kann. Das ist unabhängig vom juristischen Wissen.
    Seit wann bin ich nicht mehr dafür verantwortlich was in meinem Blog veröffentlicht wird? Wenn jemand bei mir in den Kommentaren, per ASCII-Bildchen, Hakenkreuze malt, bin erstmal ich als Blog-/Forenbetreiber dran. Das war schon immer so, das wird wohl auch immer so bleiben. Werde ich dann dafür zur Rechenschaft gezogen, liegt es an mir zu ermitteln wer das eigentlich war.
    Fraglich ist, ab wann ich mir nachsagen lassen muss das ich davon gewusst habe und nichts getan habe. Und somit mir die Inhalte “zu eigen” gemacht habe.
    Heise wurde darauf hingewiesen das in ihren Foren rechtswidrige Inhalte (Aufruf zu einer DOS-Attacke) veröffentlicht wurden. Diese sollten gelöscht werden, was auch geschah. Bis hierhin alles ganz normal und nicht wirklich fraglich.
    Nun sollte Heise aber gewährleisten, dass dies nicht noch einmal vorkommt. Genau das kann oder will Heise aber nicht gewährleisten.
    Das wiederspricht ein wenig der Gesetzeslage die von allen Foren- und Blogbetreibern verlangt, dass sie dafür Sorge tragen sollen das keine rechtswidregen Inhalte verbreitet werden.
    Oder gelten die Gesetze plötzlich nicht mehr die einem z.B. die Verbreitung von pornographischen oder rechtsradikalen Inhalten verbieten?

    Ich denke viele wollen einfach das Urteil nicht verstehen weil hier ein “Böser” (M. Dolzer) Recht bekommen hat. Deswegen wird mal schnell aus einer Einzelfallentscheidung das Ende von Foren und Blogs herauf beschworen.
    Mal so als Denkanstoß: Wie wäre es denn gewesen, wenn in den Heise-Foren zum “Negerklatschen in Brandenburg” aufgerufen worden wäre und Heise das mit der Begründung, man könne die Inhalte nicht kontrollieren, stehen gelassen hätte?

    Ach komm. Hey! Internet ist Arnachismus. Punkt. Da kann man nix machen wenn da einer zum Negerklatschen aufruft. Das ist halt so. Das kann man doch nicht kontrollieren…. [Ironiemodus off]

    Arnachismus ist nur so lange cool und korrekt bis es einen selber trifft.

  2. 68

    Ralf:

    Warum wird hier von “Forenhaftung” gesprochen? Heise ist nicht für die INHALTE der Kommentare verantwortlich gemacht worden, sondern für deren VERBREITUNG.

    Im Grunde genommen ging es darum, dass Heise zusichern sollte, dass keine weiteren Kommentare mit bestimmten Inhalt nicht noch einmal erscheinen sollte. Heise lehnte mit der Begründung ab, sie könnten dies nicht da es technisch und personell nicht möglich sei jeden Kommentar vor Veröffentlichung zu kontrollieren.

    Bei dem Prozess ging es im Kern darum die Frage zu klären ob Heise die Kontrolle über ihr Forum verloren haben oder nicht. In meinen Augen haben sie dies schon lange. Und demnach mussten sie auch seit längerem mal mit Konsequenzen rechnen. Es war also nur eine Frage der Zeit.

    Wäre es um die Frage gegangen ob Heise für die Inhalte des Forums haften müsste, dann ginge es um Schadensersatzansprüche.
    Das Urteil sagt auch noch einmal klar und deutlich aus das die Meinungsfreiheit nicht beschnitten werden soll. Aber es auch nicht zulässig ist wenn in einem Forum rechtswidrige Inhalte gepostet werden.

    Sind Foren- und Blogbetreiber für die Inhalte, egal ob in Beiträgen oder Kommentaren, haftbar?
    Da dürfte die Rechtslage klar sein: Ja, sind sie. Und ich denke, die Frage ist auch gar nicht so strittig. Was auf meiner Webseite steht, dafür muss ich auch grade stehen.
    Was sich jeder wohl eher fragen muss, ist ob man das, was man da mal ins Netz gestellt hat, noch unter Kontrolle hat. Im Fall von Heise hieß die Antwort Nein. Heise hat es auch mehr oder minder zugegeben das sie es nicht mehr unter Kontrolle haben.

    Wenn ich das Gefühl habe ich hätte mein Blog nicht mehr unter Kontrolle, weil z.B. auf einmal eine Horde Wilder einfällt, dann würde ich als erstes die Kommentare und im Notfall auch mal das ganze Blog abschalten. Jeder der ebenfalls das Gefühl hat das er sein Forum/Blog noch unter Krontrolle hat, wird sich um dieses Urteil also wohl eher weniger Gedanken machen müssen.

Podcast vom 18.4.2006

  1. 67

    Ralf:

    WM + Damenbinden = Frauenfußball.

    Wo ein Wille ist, da ist auch eine Werbung ;-)

Was Sie schon immer über Erdbeben wissen wollten…

  1. 66

    Ralf:

    Auf GEO.de gibt es einen Artikel dazu und auch einen Podcast (36 min, 42mb).

Spreadshirt

  1. 65

    Ralf:

    Ich weiß nicht ob’s schon gesagt wurde, aber Spreadshirt gibt keine Garantie das alle Artikel ständig vorrätig sind. Ich hatte mir dort mal einen Shop eingerichtet und 3 Wochen später wurde die Hälfte der Artikel aus dem Programm genommen.

    Das mit dem Vorfinanzieren ist ein gutes Argument. Allerdings sollte grade eine kleine Druckerei so flexibel sein und ebenfalls Print-On-Demand anbieten zu können. Nun weiß ich natürlich nicht wo ihr die Shirts kauft. Ob die von der Druckerei besorgt werden oder ob ihr die selber einkauft und dann nur an die Druckerei übergebt.
    Wenn man eine Quelle für Shirts findet, wäre dies natürlich eine weitere Option. Man kauft die Shirts selber ein und gibt sie dann nur zum Bedrucken aus dem Haus.

    Ich frage mich allerdings, ob es wirklich so ein großes Problem für Spreeblick-Kunden ist wenn es nur einen oder zwei “Verkaufstage” im Monat geben würde. Denkbar wäre ja 14 Tage lang Bestellungen zu sammeln und diese dann im Block abzuarbeiten. Sofern ich es als Kunde vorher weiß das die Bearbeitung meiner Bestellung immer zum 15. eines Monats statt findet, wäre es zumindest für mich kein Problem.

    Spreadshirt empfinde ich persönlich als zu teuer. Die Preise mögen gerechtfertig sein in anbetracht der Tatsache das Spreadshirt die komplette Logistik übernimmt und auch die Artikel auf Lager hat.
    Aber warum mehr bezahlen wenn es mit ein wenig Geduld auch günstiger geht?

Der da!

  1. 64

    Ralf:

    Problem: Die Deutschen bekommen immer weniger Kinder
    Ursache: Zu geringe Libido
    Lösung: Mehr Softp*rnos

Nachberichterstattung

  1. 63

    Ralf:

    Mal abwarten wie sich die Bloggergemeinde das Urteil in Zukunft zurechtbiegt. Vielleicht noch ein wenig mehr eindampfen und etwas mehr abstrahieren. Dann passt es irgendwann auch mal.

Paternoster

  1. 62

    Ralf:

    Schön wäre es auch zu wissen, was passiert wenn man im Fahrstuhl oben ankommt.

Idealistische Meinungshändler

  1. 61

    Ralf:

    @malte:
    Das hört wahrscheinlich dann auf, wenn es im Duden drin steht was ein Blog ist.

    Natürlich gibt es immer wieder Diskussionen was ein Blog ist und was Blogger machen. Aber das ist auch ein Teil der Blogsphäre. Man denkt über sich selber nach um sich neu zu justieren.
    Ist das falsch? Oder würde es vielen Journalisten / Zeitungen /Old School Media nicht auch ab und zu mächtig gut tun mal etwas selbstrefer… ab und zu sich ihr Machwerk aus der Ferne anzuschauen und drüber nachzudenken.

    Klar machen Journalisten das auch. Nur nicht ganz so öffentlich. Da gibt es haufenweise Preise die den besten Journalisten / Fortografen / Zeitung das Lieblingskind des Monats ehren. Und es gibt Fachmagazine (z.B. VisdP).

    So oft und so viel wird gar nicht über das Bloggen und Blogs geschrieben. In Anbetracht der Themenvielfalt und der vielfältigen Art zu Bloggen, wird sogar relativ wenig über das Bloggen geschrieben.

  2. 60

    Ralf:

    Journalisten bringen Fakten und machen Nachrichten. Von einem Journalisten erwarte ich gar nicht das er mir seine Meinung um die Ohren haut. Eher das Gegenteil. Wenn ich die Tagesschau anschaue, dann erwarte ich nicht das der Moderator mir im Anschluß an dem Beitrag sagt wie scheiße oder gut er den Inhalt des Beitrages fand.

    Wenn ich Meinungen von Journalisten/Autoren lesen will, dann schlage ich die Kolumnen auf. Da kann sich dann jeder Profi darüber auslassen was er von der aktuellen Lage der Nation hält. Eine “professionelle” Meinung basierend auf Fakten aus erster Hand.

    Und Blogger? Von Bloggern erwarte ich keine harten Fakten. Woher soll der gewöhnliche Blogger auch die harten Fakten bekommen? Wie soll er gewissenhaft recherchieren? Dem gewöhnlichen Blogger fehlen in der Regel die Möglichkeiten um die gleiche Rechercheleistung zu erfüllen wie sie Journalisten haben.
    Bloggen macht man nebenbei, da wird es schwer sein mal eben ein paar Stunden ein Thema zu recherchieren. Davon mal abgesehen das man als 0815-Blogger nicht an die Pressemeldungen der Unternehmen ran kommt. Wenn die Unternehmen denn überhaupt mit einem sprechen.

    Von Bloggern erwarte das sie schreiben was sie denken wenn sie dies oder jenes lesen. Klar gibt es da immer mal wieder ein paar die sich nicht die Zeit nehmen um zu denken und nur (ab)schreiben. Aber grade im Fall “Moni” gab es vermehrt kritische Stimmen die nicht einfach den Leitwölfen nachgeblogt haben.
    Die Zahl der Blogger wächst und somit wächst auch die Zahl der Menschen die einfach mal Zweifel daran haben was sie grade gelesen haben.
    Es erfordert aber einen gewissen Grad an Mut und Courage auch mal gegen den Strom zu schwimmen. Auch mal das eine oder andere in Frage zu stellen. Auch mal daneben zu liegen. Vor allem dann, wenn man eine andere Meinung hat als einer der Leitwölfe. Denn dann hat man es in der Regel nicht nur mit dem Leitwolf zu tun, sondern auch mit seinem Rudel.

    Die ursprüngliche Geschichte, die Abmahnung wegen des Beitrages, hätte eine sehr interessante Diskussion ergeben können. Denn es gab recht viele die der Meinung waren das die Abmahnung gar nicht so unbegründet war.
    Allerdings hat TI-D diese Diskussion mit ihrem Verhalten, und dem ihres Justiziars, zu nichte gemacht. Jetzt steht nur noch die Krisen-PR von TI-D im Fokus der Debatte. Ich glaub nicht das es da noch großartig was zu diskutieren gibt.
    Jetzt geht nur noch das Gerangel und das Gelästere weiter. Wer wann welchen peinlichen Fehler gemacht hat. Und wer wann was zu welchem Vorwurf geäußert hat. Es bleibt nur noch die Schmutzwäsche zu waschen.

Make Sense No More!

  1. 59

    Ralf:

    Hmmm. Funktioniert nicht oder mein Deutsch ist zu gut.
    Gibts nen Button fürs Plugin?
    ;)

Podcast vom 21.3.2006

  1. 58

    Ralf:

    Ich warte dann mal auf die AdSense-Werbung für Halsbonbons, Kräuterzucker und Gehörschutzstöpsel ;)

Blog-Block

  1. 57

    Ralf:

    War das Absicht das Frau Krezmanova das Geschlecht gewechselt hat?

    Egal. Ich bin auch dabei

Anleitung

  1. 56

    Ralf:

    Der Clip lief mal im TV. Mag mich grade nicht festlegen, ich meine aber es war auf MTV.

Dankeschön

  1. 55

    Ralf:

    Wer is denn auf PLatz 1 (bzw. 1-8)? Ich hab kein iDings, will auch keins.

spreeblick.de steht wieder

  1. 54

    Ralf:

    [...] ach telefonischer Rücksprache mit 1&1 die Unterlassungserklärung unterzeichnet [...]

    Bedeutet: Wird einer der Server erneut gehackt, zahlt ihr die Strafe?

Gitarrist auf Bett

  1. 53

    Ralf:

    Bisschen OT:
    Man muss den Podcast von heute gehört haben

    Guck ich links im Feed-Reader (Sage) und … kein Podcast zu finden. Der letzte Eintrag “You are Deutschland” (ist von gestern, oder?).
    Nach kurzem Kopfkratzen hab ich den Podcast dann über die Startseite natürlich doch noch gefunden.

    Trotzdem, wenn man mehr als 10 Einträge pro Tag schreibt, könnte man dann evt. auch die Feed-Einstellungen anpassen? Danke schon mal
    ;)

Suche Erfahrung

  1. 52

    Ralf:

    Als erstes mal: Unterschreiben würde ich gar nichts. Eine Unterlassungserklärung ist ein Schuldeingeständnis. Bzw. es besagt das man davon ausgeht das man in Zukunft daran Schuld sein wird.

    Wenn ich mir die Kommentare Nr. 26 und 35 so durchlese, bin ich schon recht froh das Jonny im Beitrag den Namen der Firma nicht genannt hatte.
    Das Schreiben ist für einen Laien natürlich erstmal ein Schlag in die Magengrube. Ich hätte auch fast schon geschrieben “Wenn man 1 und 1 zusammenzählt kommt dabei Kündigung bei raus
    Allerdings was haben Laien auch an einem Root-Server zu suchen? Nur mal so als Gegenfrage.

    Deswegen würde ich an deiner Stelle das Schreiben nicht unterzeichnen, es allerdings als ernst zu nehmenden Schuß vor den Bug werten. Dementsprechend mich um eine Betreuung für die Server kümmern, entweder durch einen Managed Server oder einen Wartungsvertrag mit jemanden der sich wirklich gut auskennt.

    Das würde ich so machen, hab es also von meinen Standpunkt aus so geschrieben. Ich weiß ja nicht wie fit Max oder Jonny im Managen von Servern sind. Fehler unterlaufen auch Profis, von daher hätte das auch dann passieren können, wenn ein Profi die Server verwaltet hätte. Ebenso schützt ein Managed Server nicht vor Scriptfehlern.

Community zu verkaufen

  1. 51

    Ralf:

    @eisdealer:

    Die Frage nach dem “neuen Ersten der kein Dritter” ist müsstest du dir dann bei jedem Firmenverkauf stellen. Wenn Fabu verkauft, ist er raus. Im Spiel sind dann nur noch der neue Besitzer und die Nutzer. Macht zwei (Parteien), nicht drei ;)

    Kritischer wäre der Verkaufsvertrag zu sehen in dem drinstehen sollte, dass die Daten genauso vertraulich wie vorher verwendet werden. Sprich die AGBs ungeändert übernommen werden müssen da Bestandteil des Kaufobjektes.
    Man muss also unterscheiden ob ein Gesamtpaket verkauft wird oder ob die einzelen Teile (Domain, Design, Software, User-Daten!) verkauft werden. Im zweiten Falle würde es dann gegen die AGB verstoßen und wäre rechtlich bedenklich.

iTMS MiniStore

  1. 50

    Ralf:

    Ich meinte “besser” in dem Sinne, als das sich Windows-Anwender jahrelang dafür auslachen lassen mussten weil ihre Daten ohne ihr Wissen durch die weite Welt geschickt wurden (Windows is calling home). Unter anderem auch (zu recht) von Apple-Anwendern.
    Apple-Software war besser weil sie nicht so neugierig war, um es mal ganz kurz und simpel auszudrücken. Jetzt sieht die Lage wohl ein wenig anders aus. Apple ist zumindest in den Punkt nicht mehr besser als Windows und so einigen Apple-Usern ist das Lachen vergangen.

Music Map

  1. 49

    Ralf:

    Das ist Web2.0:
    Jemand macht ne spaßige Anwendung mit einem grenzwertigen Nutzwert und schon nehmen es zig Leute todernst.

    Denn mal noch viel Spaß mit Web2.0, kann ja heiter werden.

iTMS MiniStore

  1. 48

    Ralf:

    @rastel:
    Obskur ist ja nicht das Daten übertragen werden, sondern welche. Wenn nur der aktuell abgespielte Titel übertragen wird, wäre es wohl wirklich kein Grund zum Aufregen. Aber anscheinend wird wohl eheblich mehr an Daten übertragen. Und niemand weiß wozu. Das ist der “heimliche” Teil.

  2. 47

    Ralf:

    Ich denke die Diskussion verstrickt sich grade in unerheblichen Details.

    [...] meiner Meinung nach auch besseren Produkten ausgerüstete [...]
    “Besser” hiess doch in Sachen Apple bis jetzt, weniger Microsoft-Like. Dabei geht es doch weniger darum ob ein OS besser aussieht als das andere, sondern darum wie die Macher mit dem Anwender (Kunden) umgehen. Steve Jobs hat es geschafft aus Kunden Fans zu machen. Kunden die mit Fotos dukomentieren wenn sie ihren neuen Mac auspacken. Kunden die fast ausflippen wenn ein neues PowerBook raus kommt.
    Und jetzt stellt sich raus das alles nur Show war. Steve Jobs und Bill Gates ähneln sich mehr als es einigen lieb sein könnte. Grade diese etwas heimliche Datenübertragung ist wohl ein Schlag in die Magengegend der Apple-Fans.

    Apple ist plötzlich nicht mehr “anders”. Es sieht nur anders aus. Das bei einem emotinalen Thema die Wogen hoch schlagen, ist wohl verständlich. Das es irgendwann mal so kommen musste, schließlich muss Apple auch irgendwo den Dollar verdienen, war abzusehen. Aber das ist Realität. Und die ist hart. Dementsprechend laut und lange wird gejammet.

Music Map

  1. 46

    Ralf:

    Music-Map ist ein Teil von Gnoosic
    Music-Map ist nur so gut, wie die Leute die mitmachen. Je mehr mitmachen, desto besser wird die Map.

iTMS MiniStore

  1. 45

    Ralf:

    Apple ist aber allgemein etwas eigensinnig. Wenn ich z.B. den Quicktime-Player installiere, dann möchte ich doch ganz gerne gefragt werden ob dieser bei jedem Systemstart mit gestartet werden soll oder nicht. Ebenso würde ich auch ganz gerne entscheiden was in meiner Taskleiste landet und was nicht.
    Der Quicktime-Player lässt einem hier aber gar keine andere Wahl. Er wird, zumindest ein paar seiner Komponenten, bei jedem Systemstart mit gestartet. Und was wesentlich schlimmer ist, es lässt sich nicht abschalten. Erst wenn man in den Tiefen des Betriebssystems rumfummelt bekommt man den Quicktime-Player aus der Taskleiste raus.
    Apple ist also schon seit längerem in manchen Fällen recht dreist.

    In Zeiten in denen sich auf Musik-CDs Maleware befindet, sind die Leute etwas sensibilisiert für Geschichten wo etwas passiert über das sie nicht informiert werden. Vielleicht sind sie auch etwas hypersensibilisiert. Nur wo kommt das her?
    Die Sony-CDs die in Europa verkauft wurden, waren frei von Maleware. Trotzdem ging auch hier ein Aufschrei der Entrüstung durch deutsche Blogs und Medien.

    Nun wird das Monster, das man zum Teil selbst mit erschaffen hat, kritisiert. Vielleicht ein Denkanstoß zu mehr Besonnenheit.

Podcast vom 3.1.2006

  1. 44

    Ralf:

    KEINE CAPES! Wer jemals “Die Unglaublichen” gesehen hat, weiß: Keine Capes!
    Aber das mit den Masken hat was.

Auf Vorrat speichern

  1. 43

    Ralf:

    Vielleicht wird ja jetzt verstärkt auf PGP inkl. Postfach in Hintertimbuktien bei E-Mails gesetzt?
    Skypen wäre auch noch eine Möglichkeit dem ganzen ein wenig aus dem Weg zu gehen. Falls es doch unbedint mal das gesprochene Wort sein muss.
    Und wenn es richtig hart auf hart kommt, wird die gute alte Telefonzelle eine Renessaince erleben. Bald werden wir wieder Schlangen vor den Telefonzellen und Callshops sehen. Unablässig klingeln die öffentlich zugänglichen Telefonapparate und ständig schreit einer rum “Ist Yussuf da? Und hat jemand Klaus gesehn? Ein Anruf für Petra hängt auch schon seit Minuten in der Leitung!

    Im Grunde genommen zeigt das Ganze doch einmal mehr wie wenig Ahnung die Politiker haben. Es gibt unendlich viele Möglichkeiten der Vorratsdatenspeicherung aus den Weg zu gehen. Grade diejenigen die man damit fangen will (Terroristen zB) wird man damit wohl kaum in die Hände bekommen.
    Aber was solls? Wir haben die Leute gewählt. Sie haben es von langer Hand vorbereitet (Stichwort TKÜV v4.1 seit dem 1. Jan 05) und die Mehrheit hat dazu geschwiegen.
    Wahrscheinlich hatte man sich dran gewöhnt das die Telefonverbindung eines jeden einzelnen Anschlusses bereits jetzt schon 80-90 Tage (auf Wunsch und im Einzellfall bis zu 12 Monate) gespeichert werden.
    Gab es da nicht eine ganze Reihe an Leute die vor Freude mit den Schwanz gewedelt haben, weil GMail, GMX, Yahoo und alle anderen 1-2GB Speicherplatz für Mails&More zur Verfügung stellen? Endlich kann ich alle Daten auf fremden Servern lassen und muss sie mir nicht lästig auf meine Festplatte kopieren.

    Ich habe, ehrlich gesagt, weniger Angst vor einem Staat der Daten von mir speichert als vor profitorientierten Unternehmen die mich (hintenrum) aushorchen. Denn MicroYahoogle360 kann mal eben 100 Millionen Dollar in die Auswertung der gesammelten Daten investieren. Bei der Deutschland AG dauert es wieder 10 Jahre und 12.000 Anträge bevor man auch nur ein Datensatz ausgewertet wird.
    Die Deutschland AG ist pleite und unfähig. MicroYahoogle360 hingegen ist finanziell potent und willig.

Any beta maniacs im Haus?

  1. 42

    Ralf:

    Google Earth for Mac OS X Beta, weil Google Earth selbst noch Beta ist. Google Earth For Mac OS X (uff) ist somit die Quadratur des Betastadiums.

    Wenn das nicht gilt, dann halt Kommentar 1.7 Beta (das was ich immer abgebe)

Podcast vom 12.12.2005

  1. 41

    Ralf:

    Ruhrpott:

    TACH - Guten Tag
    TSCHÜSS / TSCHÖ (am Telefon) - Auf Wiederhören
    BIS DIE TAGE / BIS DANN DENN NEH / JAU - Auf Wiedersehen
    NÖ - Nein
    JO / JAU - Ja
    ‘SCHULLIGUNG’ - Entschuldigen Sie bitte
    DA HASSE - Bitte schön
    JO / JAU - Danke
    WO ISSN HIER - Wie komme ich zu

  2. 40

    Ralf:

    Mal eine andere Frage zum Podcast. Könntest du am Anfang eine ca. 1 - 1.5 Sekunden lange Pause (Stille) einlegen? Alternativ ein tiefes Seufzen / Luft holen / Auf Die Brust Trommeln oder ähnliches.
    Ich zuck jedesmal zusammen wenn direkt nach dem Buttondrücken gleich losgeredet wird.

Sony weiß, wie es geht

  1. 39

    Ralf:

    Ein Gedanke noch zum Thema “Werbung Kenntlich machen”:
    All die Google-AdSense-User sollten sich mal Gedanken machen warum Google ihren AdSensern die Möglichkeit bietet die Werbebanner an das eigene Design anzupassen. Könnte etwas damit zu tun haben das die Werbung dann nicht so ‘auffällt’. Man klickt auf einen Link und huch ist man ganz woanders.

  2. 38

    Ralf:

    Werbung in Zeitungen und im TV müssen, per Gesetz, klar erkennbar als solche gekennzeichnet werden, um als Konsument Werbung von Journalistischen Inhalten unterscheiden zu können.
    Warum sollte das für Blogs nicht auch gelten? Nur weil ich meinen Blog auch auf einen Klingonischen Server links von der Milchstraße installieren und mich somit aus der Reichweite der Medienwächter entziehen kann? Wenn Blogs etwas beanspruchen, sei es auch nur etwas Ernsthaftigkeit, dann sollten sie auch etwas dafür tun. Unter anderem Werbung und Sponsoring klar als solche kenntlich machen.

    Die Aibo-Aktion finde ich schon recht mutig von Sony. Dieser Schuß kann schwer nach hinten los gehen. Aibo den Namen “Rootkit” zu verpassen ist ja nicht wirklich im Sinne von Sony, oder? Ebenso wäre es nicht wirklich werbewirksam wenn Aibo die Batteriesäure auf dem Teppich ausläuft oder er mit einem mal in Flammen auf geht.
    Wenn Sony Bloggern Aibos zum Testen zur Verfügung stellt, muss wohl auch jeder Leser selber entscheiden ob der Blogger vertrauenswürdig ist oder nicht. Ansonsten könnte man wohl 90% der Tests in Zeitschriften in die Tonne kloppen. Von Autobild bis Ziff-Davis-Verlag werden die meisten Tests durch die Produzenten gesponsort. Und? Zweifelt jemand an den Tests? Nimmt man sie ernst? Vertraut man den Zeitschriften oder ist es nicht auch ein Stück weit Try&Error. Die haben es zwar getestet und für super befunden, war aber in Wirklichkeit totaler Schrott

    Tja, nun muss halt auch jeder für sich entscheiden ob Nico glaubwürdig genug ist oder ob er in die Richtung redet aus der grade das Geld winkt. “Werbegeblogge” gabs bei ihm ja auch schon vor Aibo: weg.de, pkw.de, blogg.de …

About

  1. 37

    Ralf:

    > Ist ne Betaversion (siehe Versionnummer im Bild)

    Ist das jetzt Google BetaBeta? Quasi Beta² !?

White Stripes bei Conan

  1. 36

    Ralf:

    … deswegen hat die USA auch Jack Ass und Ophra Winfrey (oder wie schreibt die sich jetzt noch gleich?)

Podcast vom 7.12.2005

  1. 35

    Ralf:

    Cooool! Wenn man alle bisher eingegangen Anrufe gleichzeitig anklickt, bluten einem die Ohren.

Fragen über Fragen

  1. 34

    Ralf:

    solange mit den daten anständig umgegangen wird

    Muss man sich wohl vorher drüber im Klaren sein das da Daten gesammelt und ggf. versilbert werden. Also bevor man sich da anmeldet.
    Wobei, welche hochbrisanten Daten werden da gesammelt und versilbert? Telefonnummern? Adressen? Fotos? Ich denke da gibt es durchaus bedenklicheres an Datensammlungen.

    Und über den Verkauf von Nedstatbasiccounter hat man sich ja auch erst aufgeregt als er durch Popups aufgefallen ist.

Podcast-Entführungen

  1. 33

    Ralf:

    DRM hier dann in dem Sinne, dass kontrolliert wird ob auch der korrekte Weg zur Datei eingehalten wird.
    Digital Rights Management umfasst halt alle Rechte. Auch das Recht zu entscheiden wer die Inhalte verbreitet/vermarktet/verwaltet/verlinkt.

  2. 32

    Ralf:

    Jonny: Technisch wäre es machbar Feed-URL und Podcast abzugleichen. Die ID3-Tags in MP3 sind für so etwas eigentlich ganz gut geeignet.
    Frage: Ob iTunes sich die Mühe macht dieses Featur umzusetzen? Die verdienen ja nichts dran.

    Ich denke diese Diskussion läuft am Ende auf eins hinaus: DRM für Podcasts. Egal wie man zu DRM und die Musik-Industrie steht, jetzt merken auch Privatleute das es u.Um. recht nervigsein kann wenn einem der Content geklaut wird.
    Wenn Podcaster sich schützen wollen und die Kontrolle darüber behalten wollen wer ihre Inhalte wie&wo vermarktet, ist das ok. Wenn die Musik-Industrie das tut ist das böse?

  3. 31

    Ralf:

    Also in etwa das Gegenteil von Spam. Anstatt etwas unerwünschtes zu bekommen, wird man unerwünschterweise “konsumiert” bzw. beraubt.
    Bleibt die Frage ob man RSS-Diebe, ähnlich wie Spammer, mit Blacklists bekämpfen kann. Dazu müssten sie aber von festen IP-Adresse/Webseiten auf den Feed zugreifen. Eine Sperrung per .htaccess wäre demnach kaum noch ein Problem.
    Gegen den Hörerverlust kann man ja mal ein “Copyright” in sein Podcast einbauen. Also am Ende des Podcast auf den Orginial-Feed hinweisen.

Versuch einer Zusammenfassung

  1. 30

    Ralf:

    @smk:
    Der Journalismus hat solch eine komische Angst vor dem Blogdings, weil es so schnell ist und eben doch ganz schnell mal per Mausklick etwas ins Vergessen geschickt wird (sprich gelöscht wird).
    Ausserdem habe ich das Gefühl, dass die Journalisten mit den Blogs nichts anfangen können, weil ihnen die passenden Werkzeuge und Methoden fehlen. Versuch mal die Diskussion um das DBD-Foto und der DBD-Kampagne auf eine Zeitung zu übertragen.
    Wenn eine Zeitungsredaktion einen Leserbrief bekommt mit “Hey! Schaut mal welches Foto ich gefunden habe“, dann haben die erstmal ganz viel Zeit um das alles in Ruhe zu recherchieren und nachzuprüfen. Wenigstens bis zur nächsten oder übernächsten Ausgabe der Zeitung. Oder auch gar nicht. Wer kontrolliert denn welche Leserbriefe veröffentlicht werden und welche nicht? Wo hat der Zeitungsleser denn eine sichtbare Reaktion auf seine Leserbriefe?

    Das Leser schon lange das Bedürfnis haben aktiv auf einen Artikel zu reagieren, zeigt doch Heise.de: Heise sind zwar keine Blogger, es ist aber die gleiche Struktur: Artikel und Reaktionen darauf.
    Wundert es also das es im Spreeblick manchmal abgeht wie Schmitz Katze? Bedürfnis und Befriedigung.
    Der Ehrenpreis in Kommunikationsversagen gehört m.E. nach dem SpOn. Technisch wäre es möglich mit dem Leser per Forum/Kommentare zu kommunizieren und ihm eine Diskussionsplattform zu bieten. Das es nicht durchgeführt wird, dürfte wohl eher an idiologischen Gründen liegen. Man will sich halt nicht die Butter vom Brot nehmen lassen.

    Die Diskussion um das DBD-Foto hat gezeigt wie schnell man die Butter vom Brot gekrazt bekommt. Mich hatte bei der Diskussion weniger fasziniert ob das Foto echt oder falsch war. Sondern eher der Aspekt ob man dem Foto Beachtung schenken sollte oder nicht.
    Überträgt man das mal auf eine gedruckte Zeitung, dann würden solche Diskussionen an der Glaubhaftigkeit der Zeitung rütteln. Denn bislang galt doch: Das was in der Zeitung steht, dass stimmt auch (mehr oder minder). Journalisten haben eine absolute Meinung. Sie ist unverrückbar und steht nicht zur Debatte. Falk Lüke demonstriert dies mit seinen Beiträgen immer wieder recht schön.

    So langsam weigere ich mich Blogs mit Journalismus in Verbindung zu bringen. Es gibt Gemeinsamkeiten, trotzdem zeichnet sich immer stärker ab das es zwei ganz verschiedene Dinge sind. Von daher ist auch die Diskussion um die Rechercheleistung von Andreas, Jonny und all den anderen Beteiligten absolut unsinnig.

  2. 29

    Ralf:

    @cyc (Nr. 24):
    Gibt es. Von meist geklickten, meist kommentierten bis hin zu meist gelinkten Beitrag. Statistisch auswerten kann man eigentlich alles. Nur wer will das schon?
    —–

    Relevante Blogsphäre? Da ist es wieder, dieses böse R-Wort. Bloggen hat doch eher etwas mit Rocken zu tun. Man steht auf einer Bühne und schmeisst der Menge seinen persönlichen Kram an den Kopf. Die finden es gut oder nicht.
    Die Frage nach der Relevanz eines Blogs wäre demnach genauso sinnvoll wie die Frage wie wichtig Tokio Hotel für mich sind, weil sie grade ein oder zwei Hits haben. Ist Tokio Hotel jetzt der Start einer relevanten deutschen Musikszene?

    Natürlich kann man mit seiner Popularität später auch mal versuchen etwas anderes zu erreichen. So ähnlich wie sich Bono von U2 sozial engagiert, könnte man auch als berühmter Blogger versuchen Einfluss zu nehmen. Bloggen um den Regenwald zu schützen, oder so. Aber grade hier sehe ich eine vermischung wo man nur schwer etwas vermischen kann/soll. Musik ist Musik, Bloggen ist Bloggen und Politik ist Politik. Natürlich gibt es immer mal wieder Schnittmengen wie z.B. politische Protestsongs. Aber nun davon auszugehen das die Blogsphäre ähnliches erreicht wie die Musikszene der 60er und 70er Jahre, halte ich doch für ein wenig arg utopisch.
    Wenn man von Relevanz redet, darf man auch nicht aus den Augen verlieren, dass es in Deutschland zehn mal mehr Bildzeitungsleser als Blogger gibt. Und wenn man meint das 3 Millionen Bildzeitungsleser viel sind, im Vergleich mit den 82 Millionen die hier insgesamt in Deutschland leben, ist es doch wieder ein eher recht kleiner Teil.
    15tsd Zugriffe pro Tag sind schon verdammt viel. Aber an der Gesamtbevölkerung gemessen, sollte man mit Begriffen wie Relevanz und Meinungsbildung eher vorsichtig umgehen.

    Für die Blogsphäre ist dieses Blog mit sicherheit relevant und teilweise auch meinungsbildend. Aber für das was in Deutschland insgesamt passiert? Von der Revolution ist die Blogsphäre aber noch meilenweit entfernt.

    Ich würde für mich (!) die Frage von Tommy Blank (Nr.27) so beantworten: Für die Blogsphäre ist die Blogsphäre schon sehr relevant (Selbstreferenzialität). Für das Internet noch nicht so sehr. Die Welt da draussen, the meatspace, hat die Blogsphäre noch gar nicht wahr genommen.

  3. 28

    Ralf:

    Weiß nicht. Alles unbestätigte Gerüchte.
    Zutrauen würde ich es beiden. Oder? Ne. Dem Herrn Shhhh doch nicht. Der macht sowas nicht.

  4. 27

    Ralf:

    Sei froh, man klebt dir an den Lippen! :-)

    Ich wär da nicht so froh drüber. Wenn Herr Shhhh besoffen in der Siegener Innenstadt an eine Laterne pinkelt, interessiert das keine Sau. Wenn Robbie Williams das gleiche in London macht, dann geht das Wochenlang (inkl. Fotomaterial) durch die Presse. Merke: Wenn zwei das gleiche machen, ist das noch lange nicht das Selbe.
    Ähnlich verhält es sich mit dem Spreeblick. Wenn Jonny Haeusler etwas schreibt, dann wird es schon fast als in Stein gemeisselt angesehen: “Das was der Jonny schreibt, dass stimmt schon so“. Damit besteht die Gefahr, dass eine persönliche Meinung vom Spreeblick ganz schnell mal von vielen ungeprüft übernommen wird. Eine Situation die mir persönlich mehr als unangenehm wäre.

    Von daher war ich auch positiv überrascht das es Stimmen gibt, die nicht wortlos mit allem einverstanden sind was im Spreeblick steht. Die Kritik an der DBD-Kampagne konnte ich anfangs noch teilen, bis sie in meinen Augen (!) irgendwo ins Lächerliche abrutschte. Dieses Foto war dann nur noch das Krönchen oben drauf.

    Leider wurde Kritik an Spreeblick bis jetzt oft als persönliche Kritik an Jonny Haeusler angesehen. Dementsprechend gibt es da auch schon mal den einen oder anderen verbalen Ausrutscher gegen die Spreeblick-Kritiker. Viele merken anscheinend nicht das sich der Spreeblick schon seit längerem von einem rein persönlichen Blog weit entfernt hat. Auch wenn sich der Inhalt nicht viel von einem Blog mit 30,100 oder 5 Besuchern unterscheidet, die Wirkung unterscheidet sich schon gravierend.

    Es ist spannend zu beobachten wie sich das ganze entwickelt. Ich hoffe es bleibt spannend.

One more time: Du bist Deutschland

  1. 26

    Ralf:

    @tekki: Kann es sein das bei dir ein recht großes Defizit an Geschichte usw. vorherrscht? Im Hause Wagner wurde bis weit in die 90er Jahre hin der Ausdruck “USA” verwendet wenn man über die “guten alten Zeiten” sprach. Darüber hinaus ist es kein Geheimnis das die Familie Wagner oft mehr als nur einen Tick rechts vom Konservatismus stand/steht.

    @Aktenordner: Es relativiert nichts, es rechtfertigt auch nichts. Es ist einfach so, dass man wohl kaum jedes Wort/Motto das man (öffentlich) verwendet erst recherchieren und gegenprüfen muss.
    Ich denke nicht das dieses Foto recherchiert, sondern durch Zufall entdeckt wurde. Aber den Machern der DbD-Kampgane wird auferlegt solche Zusammenhänge zu recherchieren??

    Welche Grundlage hat denn die Kritik in den Artikel da oben? “Die Nazis haben es verwendet, dann dürfen wir es nicht verwenden“.
    Wenn man das streng durchzieht, dann hängt bitte den Adler im Bundestag ab, nennt den Reichstag nicht mehr Reichstag, krazt alle Eiserne Kreuze von Bundeswehrfahrzeugen, usw. usf.
    Und auf alle Fälle einen Historiker zu rate ziehen bevor man eine Kampagne startet. Dann kann man anschließend auch jemanden dafür verantwortlich machen wenn “peinliche” Fotos aus Archiven geschaufelt werden.
    Und wenn man dann schon so anfängt, dann kann man das Spielchen auch auf die Zeit der DDR ausweiten. Es war ein ähnlich totalitärer Staat der ebenfalls die Menschenrechte missachtete.
    Schick, also mal alle Texte löschen, die in der DDR als Spruchband quer über der Straße hingen?

    So langsam fängt es an lächerlich zu werden. Kann man der Kampagne nicht mehr mit Argumenten ans Bein pinkeln, wird irgendwo in den Archiven rumgekramt bis man etwas gefunden hat.
    Man bekommt so langsam schon den Eindruck von Fanatismus wenn man sich mal anschaut womit gegen die DbD-Kampagne gewettert wird. Die Kampagne ist nicht sonderlich gut gelungen. Kann man sich drüber lustig machen, ok. Aber die Macher der Kampagne in die rechte Ecke rücken oder ihnen zumindest unterstellen das sie sich dort wissentlich (!) bedient haben, dass ist schon ein sehr hartes Stück. Oder um es anders auszudrücken: Es ist ein verdammt mieser Stil. Mehr nicht.
    Bei manchen Themen scheinen alle rationalen Kontrollmechanismen ausser Kraft gesetzt zu sein.

  2. 25

    Ralf:

    Was soll denn relativiert werden? Hängen wir morgen den Adler im Bundestag ab? Der wurde auch von den Nazis als Symbol verwendet.
    Deutsche Geschichte besteht nicht nur aus der Zeit von 1933 - 1945. Und nur weil etwas während der Nazi-Zeit WEITER verwendet wurde, ist es noch lange nicht eine Erfindung der Nazis.

  3. 24

    Ralf:

    Gibt es einen Spruch, Wort, Satz, Zeichen, Symbol das die Nazis nicht geklaut hätten? Die haben sich hemmungslos in allen Bereichen bedient. Bestes Beispiel ist ja das Hakenkreuz. Als “Symbol der Nazis” in Deutschland verboten, in Asien als Glückssymbol bis heute sehr weit verbreitet.
    Ich warte nur auf den Tag an dem ein Indischer Reisender am Flughafen niedergeknüppelt wird weil er ein Hakenkreuz auf dem Koffer hat.

    Deutschland war schon vor der Nazi-Zeit sehr nationalistisch. Es ist also durchaus möglich das der Spruch “(Denn) Du bist Deutschland” schon lange vor den Nazis verfasst/geprägt wurde.
    Diese Kritik, die in die Richtung “Das haben die Nazis schon verwendet” geht, finde ich nur noch krampfhaft und peinlich. Der bisherige Gipfel dieser Auswüchse war, als sich jemand über den Begriff “Gaswerk” aufgeregt hatte.
    Da kann ich mich nur meinen Vorrednern anschließen: Man kann jedes Wort auf die Goldwaage legen. Und wenn man nur tief genug buddelt, findet man auch Dreck.

    Ist es da nicht um Längen peinlicher, dass in Bayreuth jährlich die Wagner-Festspiele statt finden? Wagner, die Familie die so sehr für USA (Unser selig Adolf) schwärmten…

Motor des Tages: Unzufriedenheit. Teil 1.

  1. 23

    Ralf-A:

    @Don:
    Was hätte es denn genützt wenn ich angerufen hätte? Wärst du dann aus dem Studio gegangen und hättest schnell mal jemanden anders rein geholt?
    Meine “dicken Eier” lasse ich baumeln wenn jemand da ist der für mich interessant ist. Das tolle Argument “Es war doch ne Call-In-Show, ihr hättet doch anrufen können” … ich weiß nicht ob du dich damit nicht grade mal selber ein wenig disqualifiziert hast.
    Wann wenn nicht NACH der Show soll man denn kritisieren? Ich kann es ja WÄHREND der Show in mein Blog schreiben. Tolle Wurst.

    Mein Gott, es gab ein paar Leute denen hat das nicht gefallen. Wenn sie die Schnauze halten sollen, dann sagt das doch. Und wenn sie nicht sagen sollen was man evt. beim nächsten mal anders machen kann, dann fragt doch nicht.
    Aber so hohle Anmerkungen wie “Und die nichtanrufenden Hörer kriegen dann die Sendung, die sie verdienen.” … man man man … Und nicht kommentierende Leser bekommen das Blog das sie verdienen. Toll, wenn ich nicht durchkomme oder nicht dran genommen werde, verklage ich den Sender weil ich nicht die Show zu hören bekommen habe die ich “verdient” habe?

    Alles klar.

  2. 22

    Ralf-A:

    @Johhny:
    Erster Anrufer. Ob exakt das Wort “Klickzahl” gefallen ist, möchte ich jetzt nicht behaupten. Das Wort “A-Listblogger” ist schon gefallen. Da bin ich mir recht sicher.

    Was die Einladung angeht, gerne. Holst mich ab? Vielleicht kommen noch ein paar andere mit.

    Ob die drei Leute die im Studio waren mir (persönlich) passen oder nicht, ist weniger die Frage. Die Frage war ob man etwas anders machen kann und wenn ja was. Wenn man öffentlich fragt, sollte man aber auch damit rechnen das es Leute gibt denen es absolut nicht gefallen hat.
    Mein Kommentar ist ein Vorschalg, es sind nicht die neuen 10 Gebote für Radiosendungen und schon lange nicht die neuen Richtlinien für Radioshowgäste.
    Wie war das noch? Ich kann auf Kommentare mit ‘Ja toll verzichten’. DAS wurde irgendwann mal gesagt, frag mich aber bitte nicht von wem. Ich suchs aber gerne raus.

    Tschuldigung wenn ich mir persönlich etwas ganz anderes vorgestellt/erwartet habe. Ich werde nicht wieder einschalten. Versprochen.

  3. 21

    Ralf-A:

    @Don:
    Was nützt es anzurufen wenn die “falschen” Leute im Studio sitzen???
    UNd wenn in der nächsten Sendung jemand anruft und die Wörter “Google AdSense und wie viel ich damit verdienen kann” in den Mund nimmt, klar, dann ruf ich bei Radio Fritz an und verlange das der Sendung _auf _der_Stelle der Strom abgedreht wird. Zumindest das der Anrufer per Mikrowellenausstrahlung das Ohr gebraten wird.

    Man man man … dein Beinchen ist doch noch trocken. Brauchst dich ja nicht gleich wieder so angepisst fühlen.

  4. 20

    Ralf-A:

    Und ich wünsche mir ein paar interessante Leute im Studio.

    Weniger dieses sinnfreie Gequatsche von A-Listbloggern und “Ich bin schon lange dabei”. Leute die kapieren das Klickzahlen nichts über den Inhalt der Blogs aussagen.

    Leute die sich jeden Tag die Finger rund und eckig tippen weil sie es machen, nicht weil sie gelesen werden. Leute die ich nicht schon zichfach aus ihren Blogs kennen, sondern Menschen die Saft inne Eier und Ideen im Kopp haben.

    Ein Ende der Diskussion was Blogs sein könnten (aber niemals sein werden) wäre auch nett. Ein bissken Aktzeptanz das Blogs Blogs sind und nicht die Opposition zu einer anderen Medienwelt.
    Mal weg von “Wieviel Kohle kann ich mit diesen Hype scheffeln” hin zu den Erfahrungen was Blogs den Leuten gebracht haben.

    Weg von dem “Ich heisse Brotwurst und blogge seit x Tagen weil meine Journalistischen Wurzeln ein neues Tor zur Welt brauchten” Sacht mir nix, interessiert mich nicht. Ein paar Geschichten rund ums Bloggen. Bissken was von den Leuten die dahinter stecken. Ein kleiner Furz aus dem Leben ist manchmal schmackhafter als der ganze Medienwind.

    Und Gottverdammichnbochmal: Weg von den Dauerrepräsentanten der “Bloggerszene”! Ständig um die gleichen goldenen Kälber tanzen, ist auch nur ein schlappes sich im Kreis drehen.

    Ich fand die Radioshow teilweise amüsant. Unterm Strich aber eher entäuschend. Da hat nix gerockt. Punkt.

Ihr, nicht ich!

  1. 19

    Ralf-A:

    They reign by the river!

    Und was machen DIE da am Fluss?? Scheint so als wäre unsere Regierung ein wenig überinspiriert.

    Also ich bin auch nicht Deutschland. Vielleicht weiß unser Herr Kanzler ja noch gar nichtr das wir alle nicht so wirklich Deutschland sein wollen. Müsste man ihm wohl mal sagen (internetpost@bundeskanzler.de). Nicht das ich am Ende noch Europa sein soll. Das war ja ne Frau. (Nix gegen Frauen. Aber ich bin lieber ein Mann als Deutschland oder Europa).

BILD ich mir das alles ein?

  1. 18

    Ralf-A:

    Wenn BILD sich für alles entschuldigen müsste, was sie täglich verbockt [...] wäre die Zeitung doppelt so dick und der Verlag arm wie Spitzweg.

    Dann soll sie es halt richtig machen. Andere Zeitungen kommen auch ohne Fehltrittjogging aus.

E-Mail Regeln

  1. 17

    Ralf-A:

    Da protze ich doch gleich mal mit dem Mozilla Thunderbird rum.
    Extras-Filter / Filter für - Lokale Ordner
    [Status] [ist | ist nicht] [beantwortet | gelesen | weitergeleitet | usw]

    Die Filter sind beim Thunderbird wirklich hervoragend und funktionieren auch.

BILD ich mir das alles ein?

  1. 16

    Ralf-A:

    [räusper]

    Ich bin auch mit G.Wallraff aufgewachsen. Also nicht mit ihm persönlich, dafür aber mit seinen Büchern. Und noch kann ich meinen Rollstuhl alleine schieben. Ich schaffe es sogar noch alleine zur Toilette! Manchmal.

    Junges Volk, werdet hier mal nicht frech. Sonst fangen wir mal ganz flink an Geschichten von früher zu erzählen. So. Jetzt muss ich erstmal meinem Zivi Dampf unterm Hintern machen. Der soll mal zusehen das mein Frühstück aus der Styroporbox ausgepackt wird.

  2. 15

    Ralf-A:

    Könnte ich besser schreiben, müsste ich nicht so lange nachdenekn bevor ich einen, in meinen Augen, aktzeptablen Text hin bekomme. Deswegen habe ich es mir alles noch einmal in Ruhe durch den Kopf gehen lassen und einen etwas längeren Text in mein Zweitblog gesetzt.

    Das ist meine Ansicht der Dinge. Von den Ufer wird mich auch keiner so schnell weg bekommen. Andereseits will ich auch niemanden von seinem Ufer weg bekommen. Wenn wir mit Diskussionen Brücken bauen können, ist das was schönes. Doch denke ich nicht das jemand ans andere Ufer zieht, nur weil es nun eine so schöne Brücke gibt. Deswegen wird die Diskussion wohl auch endlos lange weiter laufen können.
    Ich denke alles ist mehrfach gesagt worden und (fast) alle Aspekte sind aus allen Himmelsrichtungen beleuchtet worden. Jeder hat sich seine Meinung gebildet was dazu führt, dass es nun nur noch Köppe aneinander knallen gibt. Mit dem Beitrag in meinem Blog ziehe ich mich nun aus der Diskussion mehr oder minder zurück.
    Eigentlich hätte ich lieber einen Trackback verwendet, doch das funktioniert bei meinem Blog irgendwie nicht so richtig *grmpf*

    Weiter mit … entspannten Texten, Musik und Keep On Rockin’ In A Free World.
    Und [Malz]-Bier! ;)

  3. 14

    Ralf-A:

    Tanja, stell dir vor unter 200 Bildern ist dein Gesicht als einziges erkennbar als Portraitfoto dabei. Würdest du dich nicht auch ärgern dann dein Gesicht in der BILD wiederzufinden? Die Auswahl ist ja groß genug und warum ausgerechnet dann das eine Foto?
    Wenn es nur um das Foto gehen würde, würde ich sagen das es einfach nicht richtig war es ohne Nachfragen zu veröffentlichen. Die Geschichte wäre schnell gegessen gewesen und es wäre evt. auch gar nicht zu einer Klage gekommen.

    Aber es geht ja nicht nur um dieses Foto!! Die BILD hat nun einmal mit dem Artikel fast 200 Leuten (die sich bei Malcom beteiligt haben) auf den Schlips getreten. Und die 200 Leute haben wiederum Freunde die das auch nicht so dolle finden wenn die Aktion ihrer Freunde irgendwo so falsch dargestellt wird. Jeder für sich hält wohl den Ball schon recht flach. Ich war auch an der Aktion beteiligt und habe bis jetzt kaum was dazu geschrieben. Aber 200 mal knapp flach halten ergibt in der Summe halt eine nette Welle.
    Vielleicht könnte man mal davon abkommen immer auf den einen Foto von Pia rum zu reiten. Der Bericht der BILD ist einfach völlig daneben und wäre mit einem entsprechenden Artikel ganz schnell aus der Welt geschafft. Aber dazu hat die BILD nunmal nicht genug Saft inne Eier. Also muss sie es jetzt auf diesen Weg ausbaden.

  4. 13

    Ralf-A:

    Den Machtmissbrauch sehe ich ganz einfach darin das die Bild den Zusammenhang völlig falsch dargestellt hat. In den Artikel kommt nicht einmal das Wort Satiere vor oder “Kritik an BILD”.
    Das ist ja so als wenn J*mba deinen Artikel genommen und für Werbezwecke verwendet hätte. Aus Schwarz mach Weiß.

    Gut, man kann sich darüber streiten ob es nun wirklich so weltbewegend ist wenn ein kleiner Blogger falsch dargestellt wird. Dumm nur, das grade die falsche Darstellung von Fakten das einzige ist was die BILD macht. Von “Berichten” kann man da schon nicht mehr sprechen.

  5. 12

    Ralf-A:

    Zum einen das was Chillcore schon sagt, zum anderen hatten sie fast 200 Fotos/Bilder zur Auswahl. Sie hätten ruhig ein paar nehmen könne wo kein Gesicht drauf zu erkennen war. Thema Journalistische Verantwortung.
    Merkwürdig finde ich in diesen Zusammenhang das sehr viele Bilder von Letterjames in der BILD waren (4 von 6). Ich gehe mal davon aus das dem Redakteur/Journalist Letterjames bekannt ist und es kein Zufall war das grade diese Bilder ausgesucht worden sind.

    Du fragst ob sich jemand aufregen würde wenn der Artikel in der ZEIT gestanden hätte? Wahrscheinlich hätte die ZEIT angemessen reagiert wenn man sie angeschrieben hätte. Nämlich mit einer Richtigstellung und evt auch mit einem “Wir entschuldigen uns”.
    Niemand ist perfekt, das ist klar. Aber wenigstens haben die meisten anderen Zeitungen genug Saft inne Eier um anschließend für ihren Mist grade zu stehen. Bei der BILD ist es ja schon Methode das sie absichtlich falsch berichten und dann nicht einmal die Verantwortung dafür übernehmen. Warum gibt es wohl ein BILDblog und kein ZEIT/FAZ/WAZ/SZ/blog?

    Ich finde die Klage aus einen Grund gut: Sie zeigt das man sich als “kleiner Bürger” einer solchen Institution wie der BILD nicht machtlos ausliefern muss. Und ich würde so eine Klage auch gut finden, wenn es nicht um ein geklautes Foto aus dem Internet geht.
    Ich finde die Klage nicht deswegen gut weil sie gegen die BILD geht, sondern weil sie sich gegen Willkür und Machtmissbrauch richtet.

    Es ist ähnlich wie bei der J*mba-Geschichte: Menschen merken das sie verarscht werden und wehren sich. Und genauso wie bei der J*mba-Geschichte hat alles eigentlich ganz harmlos angefangen. Natürlich gibt es auch jetzt wieder ein paar geistige Aussetzer bei eingen Leuten.
    Aber das sind halt alles kleine Schritte in eine neue Richtung. Warum also das ganze immer so isoliert sehen? Als sich die ersten Arbeiter über ihre miesen Arbeitsbedingungen beschwert haben, hatten bestimmt auch ein paar Leute gesagt “Was regt ihr euch so auf?”. Jede Revolution fängt halt klein und mit “Nichtigkeiten” an.

Rechtschreibpatente

  1. 11

    Ralf-A:

    Nix da! Wir gründen jetzt ein Formalkomitee zur Findung der korrekten Rechtschreibung von uns unbekanten Wörtern. Mit Bier. Und Musik.

    Programm zur Gründungssitzung folgt sobald geklärt ist wer das Bier besorgt und wer die Musik aussuchen darf. Bis dahin wird ein kommissarisch eingesetzter Vorsitzender einen kommissarisch eingesetzten Volontär bestimmen, welcher darüber wacht das ein kommissarisch eingesetzter Lektor alle Wörter schwärzt, die auch nur ansatzweise uns unbekannt erscheinen. Wer als erster vom Bierholen zurück und halbwegs nüchtern ist, darf den kommisch eingesetzten Vorsitzenden aussuchen. Aussuchbar sind alle Kommitments die mehr als 3 Bier pro Stunde vertragen und über einen aktzeptablen Musikgeschmack verfügen.

    Ich geh jetzt mal die Kettensäge besorgen.

Jetzt mal ein typischer Blog-Eintrag

  1. 10

    Ralf-A:

    “THIS IS NOT A LOVE SONG! THIS IS JUST MY FUCK HARD ROCKIN’ LIFE!”

    Ich weiß nicht mehr welcher Sänger mir das mal nach einem Konzert ins Ohr gebrüllt hat. Irgendwie war damals alles laut, schnell und chaotisch. Den richtigen Vornamen zu wissen, war schon viel mehr an Information als man brauchte. Aber anschließend hat er mir satt auf die Schuhe gekotzt. Und irgendwie war ich auch noch stolz da drauf “Guck mal! Kotze von dem … ja ähm dem .. na dem Typen der da vorhin auf der Bühne stand. Goil.”

    Ich weiß, völlig sinnfrei und zusammenhangslos. Dafür aber laut!

Rechtschreibpatente

  1. 09

    Ralf:

    Da muss ich mir erstmal etwas Ethylalkohol Schluck für Schluck geben und eine Nacht drüber schlafen.

    Prost ;-)

  2. 08

    Ralf:

    Bevor jetzt jemand prophylaktisch den Strick aus dem Keller holt und die nächste Lynch-Party vorbereitet: Ich nehm das nicht so 100%ig ernst!
    Rumstreiten kann ich mich mit Finanzamt und anderen Behörden.

    Trotzdem noch ein kurze Erläuterung:
    1. Ich schreibe wich ich spreche. Sprache unterliegt einer ständigen entwickelung und ändert sich mitunter im Wochenrhythmus. Wer hätte sich vor 1 Jahr schon Gedanken darüber gemacht ob es DAS Blog, DIE Blog oder DER Blog heisst?

    2. Pro-Gra-Mierer. Sp spreche ich es aus und so höre ich es auch andauernd. Ich persönlich kenne niemanden der Pro-Gram-Mierer sagt.

    3. Für mich das wichtigste Unterscheidungsmerkmal: Die Abstammung.
    Das VeranstaltungsprograMM hat nun einmal nichts mit dem ComputerprograM zu tun. Coputer-Program ist vom englischen “to program” abgeleitet und mit der Zeit (leider) eingedeutscht worden.
    Und genauso habe ich es vor 20 Jahren auch mal gelernt. Damals gab es schon die Frage, ob wir nach der Schule mal Softwärer werden die Hardwär program(m)ieren.

    Ansonsten: Nich