Man lernt nie aus
Undertube
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Werner:26.01.2007 um 20:06@ #4
Alter Schwede, ich hock da in Innsbruck und Du beschwerst Dich, dass Du “nur” in Berlin bist. Du solltest mal echt alpinen StudentInnensnowboardschiliftapresskipudelmützenfrustrationsdruck verspüren, dann bedankst Du Dich jeden Morgen für den Berliner Sonnenaufgang und dafür dass es Menschen geben kann die in einem Monat mehr als ein annehmbares Konzert besuchen *können*.In die Provinz verbannt und immer wieder einen Spreeblick in die weite Welt riskierend: Werner
There is no such thing in life as normal
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Let’s ask for peace in the Middle East
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Werner:24.07.2006 um 20:04Zu dieser Titelseite gebe ich nur zu bedenken: In der Regel wird etwas nicht wahrer, besser oder richtiger nur weil eine Mehrheit dafür oder dagegen ist.
Werner
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1968 - 1978 Österreich tut außenpolitisch erstmal gar nichts, macht allerdings ein wichtiges außenpolitisches Signal mit der Finanzierung eines Films, in dem das Volkslied “Mariandl aus dem Wachauer Landl” berühmt wird (”Hofrat Geiger”).
1979 - 1995 Sowjetunion ist in Afghanistan. Österreich beschäftigt sich lieber mit sich selbst (”Schaumweinsteuer?”), da es ja “neutral” zu sein hat. Dabei versucht es “Wolfgang A. Mozart” außenpolitisch zu positionieren, wozu Falco einen nicht unwesentlichen aber unfreiwilligen Beitrag zu leisten hat.
1980 - 1988 Erster Golfkrieg. Österreich schaut mal zu und nimmt jedenfalls nicht Stellung, da es trotz aller Bündnisse, die es eingegangen ist, nach wie vor “neutral” sei.
2007: Österreich kauft sich mal 15 Eurofighter, die es aber eh nicht verwenden wird (außer um Minister möglichst schnell von einem zum anderen Ort zu bringen). Naher Osten? Außenpolitik? Was’n das?
Auf die Gefahr hin, dass ich hier nicht herpasse weil ich keinen Mitgliedsausweis des USA-Bashing-Vereins besitze: Ich lebe in einem Land, das, seit dem es in der heutigen Form existiert, noch nie eine eindeutige Stellung zu irgend einem wichtigen außenpolitischen Thema eingenommen hat, und daher auch noch nie einen Fehler machen konnte. Ich sehe ein, dass die USA tendenziell kurzfristig denkt und demnach handelt und auch dass das zu kritisieren ist. Aber als einer, der Sonntagsreden und erfundene Beschwichtigungsargumente schon so satt wie Pappe hat, finde ich die Strategie der USA nicht so schlecht. Bzw. finde ich die prinzipielle Existenz einer Strategie gut. Insbesondere wenn man bedenkt, dass niemand, nicht die EU und auch nicht Deutschland (vom Mariandl-Österreich brauchen wir gar nicht reden) ein besseres Modell anzubieten hat. Wie soll man Probleme lösen wenn man einfach gar nichts tut (, oder erstmal einen Arbeitskreis bildet)?
Werner