Zwei Kirchen in Nordneukölln
Interview mit einem Kranken
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Andreas:22.07.2008 um 14:12Um´s gleich vorweg zu schicken: MS zu haben, ist nicht ohne.
Aber schade, daß Klaus so ein Pessimist ist (”Aber wenn Du mich fragst, hab ich ein klares Bild im Kopf von den Abläufen. Das geht so: Gehstock, Rollator, Rollstuhl, Tod.”). Das törnt ja ab.
Vielleicht hilft ihm ja folgender Text über den natürlichen Langzeitverlauf:
“■ Es vergehen durchschnittlich fast 30 Jahre nach Erstdiagnose,
bis MS-Kranke am Stock gehen müssen.
■ Jede(r) Vierte ist nach 40-jähriger Krankheitsdauer
an den Rollstuhl gefesselt”http://www.sprechzimmer.ch/include_php/previewdoc.php?file_id=2497
Also ich seh mich in 30 Jahren noch nicht im Rollstuhl.
Habe durch MS gelernt, das Leben zu geniessen, und daß ich noch so gut wie alles machen kann.
Zwei Kirchen in Nordneukölln
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Andreas:22.07.2008 um 11:48Hi Zara,
ja, ich wohne auch im Brennpunkt des Selbstvergewisserungsbimmeln der 2 Kirchen (Reuterplatz) - morgens um 8 ist es aus mit schlafen…
Laßt uns nicht vergessen, daß in anderen Ländern, z.b. Frankreich, die Pfarrer ausschließlich durch gute Taten auffallen müssen und die Gemeinden sich durch Spenden finanzieren!
Hier bei uns in Deutschland dagegen durch Steuergelder!
Vater Staat zahlt sogar Kirchensteuer für Hartz 4 Empfänger, die gar nicht Kirchenmitglied sind.
Meine Bimmelkirche (in Neukölln-Nord) hat übrigens mehr Angestellte als Kirchenbesucher - kein Kommentar.Da spende ich doch lieber was für Amnesty International.
Andreas
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Hallo Susi,
z.b. deswegen:
weil die Institution Kirche auch gerne mal über dem Gesetz steht.
Beispiel Lärmschutzverordnung:
“Die Störung der Sonntagsruhe ist bei Strafe verboten”
* einzige Ausnahme: Die Kirche.
Auch ein Gremium wie der Gemeindekirchenrat (5 Hanseln) steht über dem Gesetz: Die Läutezeiten dürfen dort nach Gutdünken festgesetzt werden. Einspruch zwecklos.
Prima!
Jeder soll nach seiner Facon glücklich werden, sogar die Christen - aber last uns bitte mit Eurem Krach in Ruhe!