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26.07.08
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von | 2

 

Umsonst bezahlen

  1. 04

    Tobias:

    Bei der Süddeutschen ist mir die seltsame Koexistenz von online kostenlosen und kostenpflichtigen auch schon aufgefallen. Es ist eben so, dass alle Artikel an dem Tag, an dem sie auf der Webseite stehen, kostenlos sind. Sie sind auch später noch kostenlos, wenn du die URL dafür eingibst. Suchst du aber einen dieser Artikel im Archiv, dann kriegst du - bis auf wenige Ausnahmen - nur die kostenpflichtigen Artikel angeboten. Die haben dann auch eine andere URL.
    Im Grunde könnte man ein kostenloses SZ-Archiv aufbauen, wenn man jeweils alle Onlineartikel eines Tages spidert.

    Ähnlich ist das bei der taz: Die komplette (?) taz eines Erscheinungstages ist kostenlos im Netz zu finden, das Suchen im Archiv kostet was. Aber die alten URLs funktionieren trotzdem. Man kann sich aber behelfen, indem man die Rubriken der taz aufruft und das Datum ändert.

    08.02.2007 um 02:21

Wii blog

  1. 03

    Tobias:

    Ist das jetzt wieder so eine Art Coca-Cola-WG? Nur diesmal mit Videospielen?

    01.12.2006 um 17:41

Wir nennen es Arbeit. Leider.

  1. 02

    Tobias:

    Johnny, du schreibst: “Arbeit *muss* scheiße sein, scheinbar, um “echte Arbeit” zu sein. Daher der Titel des Artikels.”

    Ich denke nicht, dass es die Arbeit ist, die als scheiße empfunden wird. Es ist das Gefühl, diese Arbeit (aus welchen Gründen auch immer) machen zu *müssen*, diesem Zwang ausgesetzt zu sein. Menschen mögen Zwänge nicht. Wie wir eine Arbeit empfinden, ist, wie du schon richtig sagst, Einstellungssache.

    Es ist aber die Realität der meisten Menschen, dass sie arbeiten, um zu leben. Dass sie arbeiten, um die Miete zu bezahlen, um ihrer Familie ein gutes Leben ermöglichen zu können. Viele fühlen sich bei der Arbeit nicht wohl, es nicht mal unbedingt die Arbeit als solche, die ihnen keinen Spaß macht. Sie fühlen sich von Kollegen oder Vorgesetzten missverstanden, ausgenutzt oder was auch immer. Aber durch schlichte monetäre fehlen die Möglichkeiten, so lange nach einer Arbeitsstelle zu suchen, bis man das passende gefunden hat. Das Dilemma ist dann, dass man sich nicht wohl fühlt und weg will, es sich aber nicht leisten kann. Der nächste Arbeitsplatz dürfte nicht leicht gefunden sein. Also entsteht ein Gefühl von Zwang und damit das Gefühl, dass man einen Scheißjob hat.

    02.11.2006 um 00:16

Meinungsfreiheit – Gott sei Dank!

  1. 01

    Tobias:

    Naja, die Meinungsfreiheit geht natürlich nicht über alles. Beleidigungen, Beschimpfungen, Hetze, unwahre Tatsachenbehauptungen, üble Nachrede etc. sind davon nicht gedeckt. Ebensowenig sollte man Meinungsfreiheit missverstehen, dass man alles und jeden in den Dreck ziehen könne, auch wenn es dem anderen “heilig” ist. Jeder hat auch ein Recht darauf, dass seine Würde gewahrt bleibt oder seine Gefühle nicht übermäßig verletzt werden.
    Sowas versteht sich beim friedlichen Zusammenleben von Menschen eigentlich von selbst.

    Das Recht auf freie Meinung ist kein Persilschein, alles ungestraft sagen zu können, was man möchte. Im Speziellen, also bei “Popetown” wird aber lediglich die Institution Papst karikiert. Sowas sollte auch für Katholiken auszuhalten sein. Ihre Religion selbst wird ja dadurch nicht in den Dreck gezogen.
    T-Shirts mit Mohammedkarikaturen hingegen sind reine Provokation, es herrscht nunmal Abbildungsverbot für Mohammed im Islam. Den Islam zu kritisieren und zu karikieren sollte auch ohne Darstellung von Mohammed funktionieren. Manchmal ist ein bisschen Fingerspitzengefühl besser als mit der Brechstange die Meinungsfreiheit durchzusetzen.

    12.04.2006 um 02:45

11.04.2006 um 22:57

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