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I live by the river!
04.07.08
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von | 2

 

AIDA

  1. 15

    Mathias Richel:

    Weil die Antwort optioniert ist und ein geschicktes Ausweichen sicher kreativer ist, als die detailreiche Beschreibung sexueller Handlungen mit Nike-Schuhen ;) Das will keiner hören/sehen/lesen. Das macht einen guten Copytest aus. Nur so als Tipp, bei angestrebter Bewerbung. :)
    Eine Bank die mich soetwas fragen würde, wäre logischerweise nicht serios, und ein Kindergarten streifte die Strafbarkeit.
    WA können aber schon darauf Wert legen, dass solch OFFENSICHTLICHE provokante Aufgabe, kreativ zu lösen ist.

    23.08.2006 um 16:51
  2. 14

    Mathias Richel:

    Eine Gute!
    Und in meinen Augen gibt es nur EINE mit diesem Anspruch.

    ;)

    23.08.2006 um 14:36
  3. 13

    Mathias Richel:

    @Fehnmann

    Mit Michael meinst du mich, oder? Kein Ding, konnte ich ja entschlüsseln.
    Der Rest deines Post zeugt von absoluter Unkenntnis eines Berufsstandes, von einem voreiligen Urteilen, durch einen Blick in die Schubladen.
    Wie viele Werber kennst du, die so sind? Und wenn sie sind, wie sie deiner Meinung nach sein sollen, warum kennst du sie dann? Diese affenartigen Unmenschen? Und zwar ALLE. Schwachsinn.

    23.08.2006 um 12:43
  4. 12

    Mathias Richel:

    Alles Punktlandungen.

    Die Eiskarte (die ja auch wirres letzte Woche, mit den Hinweis auf Koks im Zusammenhang mit Werbern verlinkte) brachte mich aber zum lachen.
    So ein: Hohoho - verschämt.
    Darf man das? Ein Fehler? Wie konnte das bei so vielen Kontrollinstitutionen auf Agentur und Kundenseite überleben?
    Einzig für mich logischer Schluß: Niemand der Macher und Abnicker hat dieser Karte Rassismus unterstellt. Oder es sind alles Zyniker. :)

    Also bleibt es eine Frage der Moral.
    Nur wie baut man guten Gewissens Autos am laufenden Band, die 15L und mehr schlucken, oder wird Politiker? Journalist? Oder lässt sich Platten schicken, oder einladen zu irgendwelchen Events, von irgendwelchen PR-Pansen, mit der Anrede im Briefkopf: “Liebe MedienPARTNER, …”

    Ich glaube, schwarz-weiß lassen sich die Branchen nicht betrachten, besonders wenn die Berufe im öffentlichen oder medialen Raum stattfinden.

    Jetzt sind wir aber endgültig weg vom Thema.
    Und ich streiche jetzt die Trittleisten in meiner Küche.

    :))

    22.08.2006 um 16:06
  5. 11

    Mathias Richel:

    Ja, Zynismus ist fast ein Automatismus. Für mich, als im Text beschäftigter “Werber”, ist das auch erst einmal leicht zu erklären: Wenn die 54. Headline abgeschossen wurde, probierst du Sachen, und wenn auch nur zum eigenen Scherz, die nicht sein dürften. Aus pc-Gründen, aus Kundensicht etc. Irgendwann wird man dann zynisch … nur kurz das dazu. 99% von dem daraus erzeugten erblickt aber niemals das Tageslicht an einem 18/1-Plakat.

    Werbung ist zu kritisieren. Hart, dort wo sie es verdient. Ob sie nun moralisch verwerflich ist, verleumdnerisch daherkommt oder gegen andere ethtische Grundsätze verstösst. Nur das ist ein pauschaler, sehr subjektiver Vorwurf (zu Recht, ist ja ein Blog ;):

    “… Sexistische, rassistische, verdummende, lügende Werbung …”

    Jeweils ein Beispiel für eines dieser Adjektive, oder ein Beispiel, was alle diese Attribute in einander vereint?
    Verdummend, manche, mag sein. Den Rest kann ich leider nicht pauschal nachvollziehen.

    Aber du hast Recht: das ist eine schon fast (und ich will das jetzt nicht überhöhen) werbe-philosophische Diskussion, die wahrscheinlich mehr Raum braucht.

    Trotzdem, danke.

    Beste Grüße
    Mathias Richel

    PS: Ich hoffe, die Überheblichkeit der Branche, die ich übrigens aus meiner Agentur (als sogenannte, verbrämte “Punker” der Werber geltend) auch nicht kenne, nicht auf mich abfärbt. Zumindest nicht mehr, als ein Opelaner stolz auf sein Produkt ist.

    22.08.2006 um 15:32
  6. 10

    Mathias Richel:

    PS: Ein Kommentator-Rechtschreib-Edit wäre großartig. :D

    22.08.2006 um 14:48
  7. 09

    Mathias Richel:

    “mit erstaunlicher Überheblichkeit auf und ist ein massiver Teil der Medienlandschaft, des öffentlichen Raums und der Wirtschaft”

    Das ist das Wesen der Werbung, ja. Werbung für das/den/die Beste/n, von den/m Besten. Werbung muss doch überheblich sein, um Werbung zu sein. Und widerum öffentlich, um zu werben.

    “Dass dennoch keinerlei inhaltliche Verantwortung übernommen werden will,”

    Daran krankt eine Branche. Wird aber durch folgende Faktoren sehr gut abgefedert: 1. Der Kunde hat immer Recht :)) 2. Die Chefs haben immer Recht :)) 3. Der Berater hat immer Recht :)) 4. Die Kreativen sind nur die Kreativen und arbeiten nur nach Briefings. Vom Kunden, vom Chef, vom Berater. Das alles in unendlichen Abstimmung(sschritten). Am Ende dieses Prozesses steht ein (kreativer) Kompromiss. Nur wer trägt dann für das Ergebnis die Verantwortung?

    22.08.2006 um 14:41
  8. 08

    Mathias Richel:

    “Verbraucherinformation” gibt es doch - im Fernsehen, im Print. Nach wie vor. So gut, oder schlecht wie eh und je. Nur warum sollte sich die Werbung, oder ihre Macher, vor den neuen Sachen verschließen? Wenn man bedenkt, dass “web2.0″ als Begriff schon ein Marketingtool ist, muss man sich fragen, was das hier alles sowieso ist und wozu es gedacht war, oder einfach genutzt werden wird. Im Grunde: Zur Verbreitung von Information, also auch “Verbraucherinformation”. Vieles wird scheitern, vieles wird funktionieren. Und vor allem wird weiterhin viel Scheiß erzählt.:)
    Ich vergleiche das immer gern mit ehemals besetzten Häusern, Vierteln und Kiezen, die dann von Künstlern, Werbern, Cafés okkupiert werden, um dann die Türen für jedermann zu öffnen, die gern Trends folgen. Zurück bleiben die Besetzer, die sich vor dem Ausverkauf ihrer Ideale sehen und auf die steigenden Mieten schimpfen. Nur, wo bleibt das Selbstvertrauen der Besetzer, in diesem Fall a.k.a. Blogger usw.? Schon immer ist es ihnen gelungen, wieder Nischen (neu) zu “besetzen”. Das liegt in ihrer Natur. Und so folgt das alles einem Zyklus, der sich unendlich weiterverfolgen lässt.

    22.08.2006 um 14:05
  9. 07

    Mathias Richel:

    @Johnny

    Dem kann ich absolut zustimmen. Bisher sind virale Kampagnen auch nur immer “Kür” im großen Masterplan. Aber das ist ein generelles Problem. Die Kundenseite hat bis auf eine statische Webpräsenz, zumeist sowieso noch nicht die Bedeutung des Internets vollends erschlossen. Das kann und wird sich aber sicher verändern. Zumindest arbeiten viele Werber daran, um als innovativ zu gelten. Und wo gibt es die meisten Schnittstellen zwischen Netz und schneller Werbung? Blogs, youtube, Viral …

    22.08.2006 um 13:20
  10. 06

    Mathias Richel:

    Ich danke und leite das gern weiter. Wobei ich hier meine Chefs auch klar vor dieser Diskussion in Schutz nehmen möchte. Bis auf “Strafraum” war eigentlich nichts viral angedacht (und selbst das geschah eher zufällig, weil das M-J´s ureigenster Song war, er den selbst ins Netz gestellt hat und ihn erst dann zum FCD-Song wurde), sondern immer im Impressum klar aufgeführt, woher der Werber-Wind weht. Neben dem Impr. gab es auch einen Direktlink zu den Hirschen. Insofern war es tatsächlich eher eine Faninitiative, mehr noch aber ein großer Spaß … zumindest für uns. Das Konkurrenzkonzept ;) konnte nicht gerade lachen.

    22.08.2006 um 13:14
  11. 05

    Mathias Richel:

    “Je öfter das passiert (und es wird noch öfter passieren, da gebe ich dir recht), desto stärker werden sich Leser auf wenige Blogs konzentrieren, denen sie zumindest in dieser Hinsicht vertrauen.”

    Darauf kann man hoffen, aber: die Kunst des Viralen besteht ja darin, dass die User/Leser/was auch immer die Kampagnen, Aktionen, oder Tools “freiwillig” versenden, verteilen und somit Werbung durch das Netz tragen. Das heißt: Wieviel Chancen hat virales Marketing bei youtube, in Blogs, Newslettern usw. RIESIGE! Weil sie entweder lustig oder gut gemacht sind. Und eigentlich erwarte ich von einem gutem Blog, dass er auf so etwas auch eingeht - ob kritisch oder positivierend. Weil es interessiert. Nur sobald er das tut, ist der Sinn und Zweck von “viral” ja schon erfüllt … Betrachtet man die “Klowände” aus “werbischer” (uuurgs!) Sicht, muss man sagen, dass das ein sehr gut funktionierende virale Kampagne für JvM war. Solange sich “nur” die Blogger aufregen, bleibt es ja momentan noch in einem überschaubaren, sprich händelbaren Bereich, aber der mediale Aufschlag zu diesem Thema in den Branchenblättern wie Horizont, w&v etc. war doch der Reingewinn für JvM in der Agenturszene.

    22.08.2006 um 12:59
  12. 04

    Mathias Richel:

    Erfolgreiche Blogs und Podcasts gibt es (noch) nicht. Virale Kampagnen aber sicher. Einige Beispiele: German Engineers - VW; NIKE; U2; FCD06; SIXT - gibt es nicht; usw.
    Blogs und Podcasts werden auch in weiter Sicht nicht zu einem zentralen Medium für Werbung wachsen, wg. der erforderlichen Kontinuität. Kampagnen sind ja immer Etat, und damit auch an die Zeit gebunden. Dennoch sind Streetart (um auf die Schablonen zurückzukommen) usw. schon in Werberhand. (siehe auch: http://zuender.zeit.de/2005/39/copyright)
    Das Problem ist ja nicht die Unterwanderung, sondern das Zulassen. Und danach schimpfen. Wieviele Blogger stellen sich, oder würden es tun, in den Dienst von Marketing und Werbestrategien? Heute schon. Und was wird morgen sein?

    22.08.2006 um 12:37
  13. 03

    Mathias Richel:

    “Gebt mir mehr Sprühschablonen und Spraydosen, mehr Weblogs und Eddings, mehr Podcasts und Webcams. Auf dass dieser ganzen Verdummungsmaschinerie immer mehr Gegenstimmen antworten.”

    Damit hast du gerade die schon lange assimilierten Waffen der Agenturen aufgelistet. VIRAL! Klasse, oder? Gegenseitiges Hochrüsten …

    22.08.2006 um 12:19

Deutsch ist zu geil

  1. 02

    Mathias Richel:

    Herzliche Glückwunsch.
    Nur zu geil.
    Ist ukrainisch am Ende geiler, als deutsch?
    Solche Idioten … Aua, das tut schon weh.

    20.08.2006 um 15:54

Mein Freund, der URL-Baum

  1. 01

    Mathias Richel:

    Man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr …
    Schöne Optik.

    20.08.2006 um 14:35

19.08.2006 um 19:52

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