Fitna
Oberschwäbischer Oberbürgermeisterwahlkampf - eine Provinzposse
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Ste:29.02.2008 um 14:00junge, engagierte leute werden stets desillusioniert.
die erwachsenen sind stets idio-un-logisch verseucht.
macht- und kapitalgeilheit ist böse böse (vom darauf an von welcher seite gesehen).
ich hatte ne freundin die hieß louise.
ich hab sex gehabt.
ich kann witzige texte schreiben.
oder worum gehts jetze?
Alltagsrassismus - ein Interview
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Ste:28.02.2008 um 22:28Vielleicht reden wir aber auch immer schon vom Narzißmus:
„
Es gibt weder den Narzißmus noch den Nicht-Narzißmus; es gibt mehr oder weniger verständnisvolle freigiebige, offene und ausgedehnte Narzissmen, und was man als Nicht-Narzißmus bezeichnet, ist nur die Ökonomie eines viel einladenden und gastfreundlicheren Narzißmus, der offen gegenüber Erfahrung des Anderen als Anderen ist. Ich glaube, ohne die Bewegung der narzistischen Wiederaneignung wäre die Beziehung zum anderen zerstört, sie wäre von vorneherein zerstört. Die Beziehung zum anderen muß, selbst wenn sie asymmetrisch bleibt, offen und ohne mögliche Wiederaneignung, eine Bewegung der Wiederaneignung in das Selbstbildnis skizzieren, damit Liebe möglich ist. Liebe ist narzisstisch.“ (J. Derrida: Auslassungspunkte, Wien 1998)
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Ste:28.02.2008 um 12:01PS: Der “Schwarze” wird uns doch nur noch als mitleiderregendes Subjektchen “verkauft”; überall die Werbe-Bilder von süßen Kindern aus dem Kongo, die Hilfe brauchen usw. usf.
Also was cih irgendwie sagen will ist, man sollte noch weiter ausdifferenzieren und sich mit medialen Praktiken und aktuellen Entwicklungen auseinandersetzen.oder so…
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Ste:28.02.2008 um 11:49Aber reden wir wirklich noch über den “Schwarzen”? Medien und Politik fahren doch kein alt-kolonialistischen Diskurs mehr, sie zeichnen eher ein anderes “Feind-”Bild: Den bösen Araber. Und morgen sind es vielleicht die Chinesen. Dann werden die schief angeguckt und “Schlitzauge” kursiert zwischen den Zeilen und Bildern. Es gibt verschiedene Arten von Fremdenfeindlichkeit; die Kassiererin ist sicher kein Nazi.
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Ste:28.02.2008 um 11:20“Neger” ist und bleibt rassistisch, so wie Rosenkohl eklig ist und bleibt.
Ich schlage den Begriff Fremdenhass oder Fremdenangst vor. Das Fremde, d.h. nicht nur der Schwarze, Gelbe, Grüne, sondern auch das Un-heim-liche, Fremdartige im allgemeinen stößt in spätmodernen Zeiten auf Abwehr und muss als Sündenbock für den Misserfolg, den Mängeln und Fehlern im eigenen Umfeld herhalten; der Leib ist nicht mehr bereit einen intelligenten Grenzverkehr des Fremden zu wagen, auch des eigenen Fremden.
und so…
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Ste:27.02.2008 um 08:32Die Kassen-Tanten-Nummer kenne ich: Die sind auch allgemein unfreundlich zu “Studenten”. Gibts das auch? Rassismus gegen die eigene Hautfarbe? Irgendwie schon oder eine Art Klassismus: Biste nicht die selbe Klasse, wirste schlecht bedient… oder so.
Kurze Geschichte der Globalisierung
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Wahlen? Was für Wahlen?
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stef:11.01.2008 um 03:07@pieter: wie kann man sich denn das video ansehen? der will nen kennwort wenn ich die dateien öffnen will.
Steine der Erkenntnis
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stef:03.12.2007 um 23:16man spielt noch mit lego? mein gott, dass ich das noch erleben darf. ich dachte die leute setzen alle nur noch vorm komputa oder wie dis heißt.
Vorratsdatenspeicherung: War nur Spaß, oder?
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stef:26.11.2007 um 23:33wann jibst denn wieder pottknartz? äh podcast … oder haste die gute tanja erschlagen, zerstückelt und im balkonkasten verbuddelt?
adieu,
ste
Skandalbild. Aber hallo.
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Wolfgang Schäuble erklärt den biometrischen Pass: Remix
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stef:05.11.2007 um 01:56das ding was er hochhält ist der neue ultimative totale extrem wichtige neuheuten-pass?! da fehlt die schnur um sich das ding an den schlüsselanhänger zu häng man!
Über den Umgang mit Weblog-Kommentatoren
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stef:31.10.2007 um 18:29ich glaube nicht unbedingt, dass die depression in diesem thema der dreh- und angelpunkt ist, sondern die unfähigkeit sich gelassen und mit gewissen selbstzweifel an seine kommentaren ranzusetzen. man sollte den aufschub ertragen.
ich lese maltes oder jonnys (wen auch immer) frage/text/kommentar und entscheide mich dies zu kommentieren, dann schreibe ich also “drauf los” und am ende klicke ich auf absenden… zack bum…vielleicht sollte man aber jedesmall kurz inne halten und sich den “scheiß” nochmals durchlesen und nochmal genauer überlegen ob das jetzt sinnvoll ist oder nicht.tschüß
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stef:31.10.2007 um 18:03es gibt nicht wenige probleme die an dieser frage anhängen:
-er oder sie muss sich helfen lassen.
-er oder sie muss sich dessen bewusst sein/werden.
-reicht die kommunikationsart über mails mit kommentaren wie: “du brauchst hilfe, weil ich denke…. hochachtungsvoll, ihr malte”?
-klar ist, dass wir es bei freunden machen würden, aber wie sieht es tatsächlich damit aus, wenn wir es mit “fremden” zu tun haben und da treibt uns das wort “verantwortung” tatsächlich in tiefe und heikle gewässer.
-zu beobachten ist, dass menschen gerade in internet-foren ihren thymos und eros massiv ausleben, oft ohne sich gedanken darüber zu machen, weil sie eben einen gewissen grad an anonymität haben.
-die blog-kommentate des betroffenen sind genauer zu prüfen und da stoßen wir auf unsere grenzen, weil sich ein breiter grad an interpretationsspielraum eröffnet, gerade durch ironie, zynismus usw.bla.
Moslemalarm
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stef:29.10.2007 um 23:44das passiert doch überall; selbst an der supermarktkasse werde ich nicht vernünftig bedient (mit grüßen und verabschiedung und blick ins gesicht) nur weil man aussieht wie ein bettelstudent; die menschen haben zunehmend angst vor den “nachbarn”, vor den “anderen”; es stellt sich konsequenterweise die frage nach dem rechten “In-Sein”, wie möchten wir leben und in welchen raum und wie gestaltet sich das alles in einer pluralistischen gesellschaft….. das gefühl in einer umzingelung von fremden menschen zu leben muss einer offenheit und neugier für den “anderen” weichen. bla.
Ist Technik links? Ein Selbstgespräch
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stef:05.10.2007 um 14:12Nachtrag: Und Heidegger war doch links, also erst war er rechts, dann aber schnell links….
tschüß
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stef:05.10.2007 um 14:09Olle Heidegger hat doch auch schon drüber nachgedacht und ist zu erschreckenden Ergebnissen gekommen wenn man nur mal das Sein, das Dasein, das Sein des Seienden und so ähm…also
ach.Und Sloterdijk hat in seiner Menschenparkrede genau jene Kultivierung des Umgang mit den neuen “Anthropotechniken” (”Codex der Anthropotechniken”) angesprochen, bzw. Safranski hat im Zwischenruf zu dieser Debatte von einem moralischen Codex gesprochen…. wie auch immer …. aber kein Schwein wollte das mehr ernst nehmen. Bla bla bla. Die Welt geht vor die Hunde, fuck yeah.
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von welchem film ist hier die rede? mensch hätt ich bloß nicht die glotze ausm fenster geworfen; zeitung lese ich ja auch nicht mehr. ist das jetzt schlimm?