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Who’s [DIE VERWENDUNG DES URSPRUENGLICHEN NAMENS DES UNTERNEHMENS WURDE UNS UNTERSAGT]
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Dr. Dean:01.04.2007 um 18:24@Jens
Vielleicht ist es für Dich erhellend, wenn Du folgenden Satz noch einmal liest:
(…) dann schreiben sie uns doch bitte, falls Sie der Meinung sind, Ihr Blog könnte zu [DIE VERWENDUNG DES URSPRUENGLICHEN NAMENS DES UNTERNEHMENS WURDE UNS UNTERSAGT] passen. Wir melden uns umgehend, (…)
Jens, das passt nicht gut zu Deiner Sichtweise:
Merkwürdig - also wenn ich mir den Original-Beitrag zum Start von [DIE VERWENDUNG DES URSPRUENGLICHEN NAMENS DES UNTERNEHMENS WURDE UNS UNTERSAGT] durchlese, erkenne ich nicht daraus, daß man sich da bewerben sollte.
Na, klar. Und Jens, Du erkennst daraus auch kein “bitte” und ggf. auch nicht, dass Anfragen umgehend beantwortet werden sollten.
Ich denke aber, das der Fall völlig klar ist.
@Johnny
Ich glaube doch.Fragen an Johnny:
1. Können die beteiligten Blogger bestimmte Werbekunden problemlos ablehnen?
2. Erfahren sie vor der jeweilgen Werbeschaltung, wer da für was wirbt?
3. Was ist mit meinen übrigen Fragen (s.o.)? Gilt da immer noch Deine wenig erhellende “Antwort”:
“Ich verstehe aber eh nicht, worum sich die Diskussion dreht.
Johnny, möchtest Du nicht antworten? Ist Dir das zu kritisch?
Journalismus und PR
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Dr. Dean:01.04.2007 um 16:42Nervige Werbeformen: Egal, wie “innovativ” - sie bleiben für die meisten Leser nervig.
Leider weiß man bei [DIE VERWENDUNG DES URSPRUENGLICHEN NAMENS DES UNTERNEHMENS WURDE UNS UNTERSAGT] z.Zt. nicht, 1. ob ihr für die Zukunft weiterhin vorhabt, eine Art “closed shop” zu bleiben, 2. ob und in welchen Ausmaß ihr eure Werbekunden selber findet bzw. zu finden plant, 3. nach welchen Schlüssel ihr die verteilbaren Werbeetats unter den beteiligten [DIE VERWENDUNG DES URSPRUENGLICHEN NAMENS DES UNTERNEHMENS WURDE UNS UNTERSAGT]-Blogs zu verteilen plant, und 4. wieviel mit ca. 35% Provision bezahlte Arbeit tatsächlich dahinter steckt, wenn [DIE VERWENDUNG DES URSPRUENGLICHEN NAMENS DES UNTERNEHMENS WURDE UNS UNTERSAGT] die von fremden Werbeagenturen kommenden Werbekunden an [DIE VERWENDUNG DES URSPRUENGLICHEN NAMENS DES UNTERNEHMENS WURDE UNS UNTERSAGT]-Blogs durchreicht.
Aber wir können darauf hoffen, dass unklare oder gar nebulöse Antworten nicht im Sinne von Johnny sind. Denn das Nachfragen: Das wird hoffentlich geschätzt.
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Dr. Dean:31.03.2007 um 14:22@MakeAMillYen
“Dass Medien oft nur noch die PR-Agenturen der Firmen und Politik sind, hat sich noch nicht im Bewusstsein niedergelassen. Statt zu berichten, wer was gesagt hat, sollten Journalisten ihre eigenen Inhalte finden, recherchieren und berichten.”
Ja. Genau deshalb verstehe ich die Enttäuschung bzw. Verblüffung von Vogelstein. Er wurde durch eine professionelle Maschinerie zum nützlichen Idioten degradiert. Allein: Es wäre m.E. schon derbe übel, wenn die Presselandschaft nur noch aus nützlichen Idioten bestünde.
Who’s [DIE VERWENDUNG DES URSPRUENGLICHEN NAMENS DES UNTERNEHMENS WURDE UNS UNTERSAGT]
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Dr. Dean:28.03.2007 um 14:57Johnny, Du kündigst am 28. Februar [DIE VERWENDUNG DES URSPRUENGLICHEN NAMENS DES UNTERNEHMENS WURDE UNS UNTERSAGT] an und hast den Großteil der knapp hundert Anfragen dann erst “in den letzten Tagen”, genauer gesagt, in größtenteils in der vierten Märzwoche bekommen?
Ich hätte eher eine Häufung in den zwei Wochen nach der Ankündigung vermutet. Und die anderen Anfragen, die vor der vierten Märzwoche kamen, wurden dann bereits von euch beantwortet?
Johny, echt? Oder, was ich vermute, es fehlt euch schlicht die Zeit, innerhalb von dreieinhalb Wochen diese knapp hundert Anfragen zu beantworten. Wäre doch möglich, oder? Da müsste sich nämlich jemand jeden Tag ca. eine Stunde lang mit nix anderem als diesen Anfragen beschäftigen. Eine Hälfte der anfragenden Blogger bekommt Standardablehnungen - und die andere Hälfte muss zeitaufwändig angeschaut werden. Und diese Zeit: Die hast weder Du, noch Lobo. Tipp ich mal, sorry. Trotzdem ist das eine schwache Reaktion. Ein schlechter Start. Wenn man [DIE VERWENDUNG DES URSPRUENGLICHEN NAMENS DES UNTERNEHMENS WURDE UNS UNTERSAGT] groß ankündigt und damit auch um werbende Mit-Blogger wirbt, sollte man auch in der Lage sein, die reintrudelnden Anfragen zu bewältigen.
Bei allem Respekt.
Disclaimer: Ich nicht. Es geht nicht eine Anfrage von mir. Ich weiß, dass sich mein unbedeutender Kleinstblog mit seinen grad mal 5000 Monatsvisits in keiner Weise für Werbung eignet. Ich würde es auch nicht wollen, dass irgendwelche fremdbestimmten Kommerz-Inhalte auf meinem Blog erscheinen, z.B. die neueste BP-Werbung, der Tiger im Tank oder z.B. irgend ein korrupter wuchernder Stromkonzern.
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Dr. Dean:25.03.2007 um 11:56Sehr schön, Jens. Und Du hast auch z.B. eine Idee, wieviel Prozente [DIE VERWENDUNG DES URSPRUENGLICHEN NAMENS DES UNTERNEHMENS WURDE UNS UNTERSAGT] abzweigt, wieviel die beauftragte Werbeagentur bzw. wiederum der Vermarkter der Werbeagentur usw.?
Ich nehme an, Du hast Dir richtige Gedanken gemacht.
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Dr. Dean:24.03.2007 um 16:08Ich finde, Verzeihung, den Prozess der Blogauswahl bei [DIE VERWENDUNG DES URSPRUENGLICHEN NAMENS DES UNTERNEHMENS WURDE UNS UNTERSAGT] vor allem: intransparent. Denn einerseits heißt es:
Christian, wir haben nach der Ankündigung rund 100 Anfragen von Blogs erhalten, von denen wir die meisten noch nicht kennen. Da es zum Start darum ging, die Blogs mit den höchsten Zugriffen zu sammeln, kann eine Antwort etwas dauern, sorry dafür.
Sorry Johnny, das halte ich als Antwort für etwas verlogen.
Im Ernst: Läppische knapp 100 Anfragen, und dafür mehrere Wochen Zeit.
Diejenigen, die das [DIE VERWENDUNG DES URSPRUENGLICHEN NAMENS DES UNTERNEHMENS WURDE UNS UNTERSAGT]-Werbenetzwerk aufbauen möchten, sollten doch in der Lage sein, sich hundert Blogs anzuschauen, die Blogcharts dazu und vor allem in der Lage sein, auf deren Anfragen zu antworten.
Professionell geht anders.
Okay, das mögen Anfangsprobleme sein. Direkt danach kommt von Johnny zur erneuten Frage, auf welcher Basis die Auswahl erfolgte, ein weiterer, deutlich detaillierterer erläuternder Hinweis:
Die Auswahl sollte tatsächlich nicht groß überraschen und ist völlig subjektiv entstanden. (…)
Nee, nee. Das glaube ich nicht. Diese Auswahl ist weder zufällig entstanden, noch erwägungsfrei „rein subjektiv“. Nennt man die Liste „Johnny, Riesenmaschine & Friends“ kommt man der Sache vermutlich recht nahe.
Wenn das so ist, dann könnte man aber auch etwas weniger rumeiern und dafür ganz offen schreiben: „Wir haben in erster Linie unsere eigenen Blogs, sowie die Blogs von Freunden berücksichtigt.“
Soweit ich diese [DIE VERWENDUNG DES URSPRUENGLICHEN NAMENS DES UNTERNEHMENS WURDE UNS UNTERSAGT]-Blogger-Liste oberflächlich beurteile, sind hier werbewirtschaftliche Gesichtspunkte (Eignung für unterschiedliche Ziel- und Produktgruppen) kaum berücksichtigt worden. Oder sogar garnicht. Denn ansonsten hätte man sich bei der Auswahl von Blogs breiter aufstellen müssen, um aus einem größeren Fundus heraus den jeweiligen Werbekunden etwas Passendes anbieten und zusammenstellen zu können.
Weiterer Krtikpunkt:
Die mit den [DIE VERWENDUNG DES URSPRUENGLICHEN NAMENS DES UNTERNEHMENS WURDE UNS UNTERSAGT]-Blogs erzielbare Reichweite ist, ähem, eher bescheiden. Was aber m.E. in der Natur der Sache liegt, denn das deutsche Blogwesen ist halt klein. Geradezu winzig. Das macht aber Vermarktungsaufgaben nun nicht gerade einfacher.
Zu:
(…)Das bräuchte eine hohe Automatisierung.(…)
Hier würde ich mir eine etwas gründlichere Erläuterung wünschen. Ich kann mir vorstellen, dass das Automatisierungsargument sehr gut begründet ist, besonders bei Blogs, die pro Woche weniger als 10.000 Visits haben (und das ist: so gut wie nichts). Andererseits: Es gibt doch längst schon dafür fertige technische Lösungen.
Und nun die Schlüsselfrage:
Ich frage mich allerdings, warum in aller Welt, Blogger, die Werbung haben möchten, sich nicht direkt an eine passende Agentur wenden. Das wäre doch sinnvoller, oder?
So wird der Umweg über [DIE VERWENDUNG DES URSPRUENGLICHEN NAMENS DES UNTERNEHMENS WURDE UNS UNTERSAGT] vermieden - und es gibt auch deutlich mehr Kohle.
Okay: Das klappt nur mit großen Blogs. Denn fast alle deutschen Blogs sind zu winzig, um irgendwie für die Werbewirtschaft interessant zu sein. Was die Höhe der Vergütung angeht, dürfte Trigami für Blogger deutlich interessanter sein als [DIE VERWENDUNG DES URSPRUENGLICHEN NAMENS DES UNTERNEHMENS WURDE UNS UNTERSAGT]. Behaupte ich mal.
Ich hätte mich gefreut, wenn [DIE VERWENDUNG DES URSPRUENGLICHEN NAMENS DES UNTERNEHMENS WURDE UNS UNTERSAGT] (über die angekündigte Trennung von Inhalten und Werbung hinaus) einige Ideen zur ethischen Basis bzw. zum besonderen Ansatz von [DIE VERWENDUNG DES URSPRUENGLICHEN NAMENS DES UNTERNEHMENS WURDE UNS UNTERSAGT] formuliert hätte. Standard-Werbedreck: Den gibt es doch eigentlich schon genug.
P.S.
Viel Spaß in der Welt der Werbewirtschaft!
Hand drauf, Herr Beck,
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Dr. Dean:17.12.2006 um 19:51@kleines frühstück
Wenn ich Dich persönlich anspreche, dann mache ich es mit einer Anrede u.ä. deutlich. Ich würde Deinen Namen nennen. Der Nazi-Schuh, der übrigens von mir nirgends hingestellt wurde, der passt Dir nicht.Aber, und darauf wollte ich mit dem warnenden Begriff “Arier” hinweisen, bei vielen Deutschen gibt es die unseelige Tendenz bzw. geistige Unterströmung aus Untertanenmentalität und Ressentiment.
Da ist er, der “Arier”.
Der Untertan im Arier verachtet z.B. viele Formen von Abweichung, und sei es, dass diese nur in einer originellen Frisur bestände. Zum Thema Ressentiment: Wenn sich ein Anlass findet, lästert, stänkert und am Ende mobbt ein typischer Arier gerne gegen Schwächere, die er nicht tolerieren und ertragen möchte, geschweige denn verstehen.
Dabei ist er selber fast genauso schwach.
Mal über den Tellerrand hinaus: In kaum einen europäischen Staat wird häufiger und intensiver gemobbt als in Deutschland. Ja: Da ist sie wieder, die in neuer Gestalt unverhofft aufgetauchte deutsche Untertanenseele, die nach oben buckelt, und nach unten tritt.
Der Arbeitslose muss frisch frisiert sein und sollte nicht allzu eigenwillig aussehen.
Sonst gilt er sofort als “Penner“, “Asozialer” oder “stinkender Alkoholiker“, als verachtentswerter Widerling.
So ist das.
Ja, und Dir, liebes kleines Frühstück, würde ich in Kenntnis Deiner Texte und Meinungen gegenüber Leuten, wie sie der “Becksche Arbeitslose” darstellt, nicht nur eine alltägliche Dosis Selbstgerechtigkeit unterstellen, sondern, und hier liegt der Hase im Pfeffer, bzw. das Frühstück auf dem Fußboden, auch eine nicht immer ungefährliche Trägheit des Herzens, trotz oder ggf. sogar infolge der Wirkungen eines Riesling, adventstypisch heimeliger Plätzchen und Dir gerne gegönnter guter Freunde.
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Dr. Dean:17.12.2006 um 15:21Dank Rasur zum Pornodarsteller.
So schnell geht das. Unser Arbeitsloser hätte dann einen Job, den die Arbeitsagentur bezuschussen würde…
Hauptsache, dem seine Ressentiments herunterleiernden
DeutschenArier wird ein nunmehr rasierter und in Haartracht unanstößiger Arbeitsloser geliefert, an dessen Anderssein er nicht mehr seine dämlichen Unterstellungen (”stinkt”, “ungewaschen”, “faul”) abarbeiten kann.
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Dr. Dean:16.12.2006 um 13:59„Politisch incorrekt“ (bzw. unanständig bis rechtsradikal) mag die Äußerung von Beck ja gewesen sein. Warum beckscher Wortmüll, der ja tatsächlich gegen die Würde eines Arbeitslosen gerichtet war, von einigen Diskutanten hier auch noch gefeiert wird, z.B. vom „kleinen Frühstück“, das erschließt sich mir nicht.
Auch „der letzte Penner“, wie der betroffene Arbeitslose hier von einigen Diskutanten genannt wurde, hat m.E. das Recht, dass ein Ministerpräsident vernünftig mit ihm umgeht.
Ich persönlich kann, sofern es ein erhitztes Wortgefecht gegeben haben soll, auch eher den Arbeitslosen verstehen, als jemanden, der dank Amt und Würde doch bessere Möglichkeiten haben sollte, seine Fassung einigermaßen zu bewahren, bevor er zu höhnischen Bemerkungen greift.
Die typisch neoliberale Haltung: „der Arbeitslose hat schuld“, oder: „80% nur Säufer“ ist i.d.R. auf höchst bigotte Weise verlogen. Beim Beck ohnehin.
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Ich werde alt. Ich kapiers nicht. Vielleicht ist es auch so, dass mich der ganze Rechtsmüll rund um das Urheberrecht inzwischen völlig verwirrt und entmutigt. Also:
1. Ein Künstlerpaar (Rau/Bertrand) stellt ein Teil der eigenen Werke unter nichtkommerzielle CC-Remix-Lizenz. Sie verkünden:
2. Sie bitten andere Künstler/Fans zum Remixen. Man möge daraus neue Kunstwerke produzieren - und diese dann wieder beim Künstlerpaar hochladen. Das neue bzw. remixte Werk muss zwingend nichtkommerziell sein - zur Wahrung der Lizenzbedingungen.
3. Diese aus Lizenzgründen zwingend nichtkommerzielle Kunst wird dann vom Künstlerpaar kommerziell genutzt - und verkauft.
Man könnte es prima Idee ansehen nach dem Motto: “Andere arbeiten lassen”, oder es als unbeabsichtigte rechtliche Unausgegorenheit betrachten. Eventuell ist es als Provokation gedacht und als Versuch, die nichtkommerzielle CC-Lizenz gezielt lächerlich zu machen. Es könnte aber auch sein, dass die Remixer an den Einnahmen beteiligt werden.
Oder doch? AAL in Reinform, das mit Alternativgetue “resist today” verkündet, - und in der Praxis halt ein ziemlich präzises Gegenteil des ersten Anscheins ist. Vielleicht werden die Einnahmen humanitären Zwecken gewidmet? Vielleicht wird da sowieso nichts eingenommen.
Man weiß es nicht.
Wer aber bei einer Kunstaktion den Begriff der “humanity” groß im Munde führt, sollte m.E. wenigstens sagen, was er mit den Einnahmen zu machen gedenkt. Oh, doch - ich sehe gerade, das ist eigentlich geklärt, man sagt: Es geht bei dieser Kunstaktion um Einnahmen via “red labor“, genauer formuliert um “supporting independent artists”, in diesem Fall um das finanzielle Wohl von Rau/Bertrand.
Wenn das so ist, dann sieht es dem Hauptmotiv auf dem downloadbaren Bild (ein Pferdekopf) ähnlich: Roßtäuscherei. Revolutionäres, humanitäres Getue - zum Zweck des eigenen Wohlergehens.
Okay, das kann man auch anders sehen. Mag doch jeder Künstler und Unternehmer etwas Schönes auf die Beine stellen, und davon persönlich profitieren. Warum auch nicht?
Nur wäre es ganz nett, wenn bei solchen Aktionen etwas weniger Revolutionslack aufgetragen würde.
Sorry, es wäre ziemlich anständig, wenn es um den eigenen Reibach geht, nicht ausgerechnet das Wohl der Menschheit vorzuschützen.
Vielleicht liege ich auch total falsch.
Wie gesagt: Ich fühle mich alt, etwas verwirrt und verwittert, wenn mir solche Gedanken durch den Kopf gehen. Vielleicht ist das alles ja wirklich sagenhaft humanitär. Und revolutionär sowieso.
Keine Ahnung. Ich frag das Künstlerpaar gleich mal per Email. Falls es antworten, sind wir hinterher schlauer. Vieleicht ist das alles auch garnicht wichtig. Was weiß ich. Vielleicht ist es auch so, dass mich der ganze Rechtsmüll rund um das Urheberrecht inzwischen ziemlich verwirrt und entmutigt.