Wieviele Asse hat die Atomlobby noch auf Lager?
Im Test: TV. Kurzer Hype oder Dienst mit Mehrwert?
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ben_:21.05.2008 um 12:28Ach. Und. Ein anderes neues Startup in dem Bereich hat auch so seine Anlaufschwierigkeiten.
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ben_:21.05.2008 um 12:22Und noch was: der Quelltext heißt hier konsequenterweise “Videotext” und ist in der Regel über einen eigenen Knopf auf der Fernbedienung zu erreichen, was eigentlich ganz kuhl ist. Allerdings sieht das da zwar ziemlich nerdig aus, aber irgendwie nicht wie eine W3C-konforme Markup-Language. Der Doctype fehlt auch.
Jede Zelle meines Körpers ist glücklich
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ben_:14.05.2008 um 19:11Es ist einfacher, die Menschen nicht zu hassen, wenn man das Haus nicht verläßt.
Wir sind Werbung
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ben_:25.04.2008 um 16:50Danke überigens für den Tip mit der privacy@facebook.com Mail Adresse. Binnen 24 Stunden war endlich auch mein deaktivierter Account gelöscht. Endlich.
Sensation: Alles gut! (fast)
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ben_:22.04.2008 um 21:38Die Zeichen werden deutlich -es sei soweit-
es komme nun eine Seltsamkeit.
Max Goldt: Senatsrockwettbewerb Berlin (West)
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ben_:16.02.2008 um 15:34Eines fernen Tages, wenn Max Goldt schon tot in seinem Grab liegt, werden ich meinen Enkeln oder irgendelchen anderen Jungspunden erzählen, dass ich damals die Worte des großen, großen Max Goldt noch eigenohrig vernommen habe.
Schmunzeln ist Vanille für die Seele.
StudiVZ: Auf Platz 1 gegruschelt
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ben_:25.06.2007 um 19:10Zum einen möchte ich mal Mo zu zitieren: uns zwar nicht viele, aber die Entscheider und das ist das Entscheidende.
Zum anderen ist StudiVZ nunmal etwas anderes als Blogs. Beide nur über Klicks miteinander zu vergleichen ist so, als würde man Blockhütten mit Segelyachten vergleichen, weil bei ja aus Holz sind.
Die unendliche Geschichte
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ben_:25.06.2007 um 16:03By the way: ich weiß, ich hab die Diskussion wohl verpasst, aber der “ACHTUNG! ES FOLGT WERBUNG!!”-Footer ist reichlich bizarr.
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ben_:25.06.2007 um 16:02Man beachte: Wikis (insbesondere die Wikipedia) funktionieren imho, weil sie als grundlegendes Konzept nicht nur “Alle machen mit” haben; sondern weil ihnen eine (im zweifel auch nur entfernt) lexikalische Ordnung zu Grunde liegt. Dieses Ordnungskonzept fehlt Blogs völlig, weil sie eher wie Zeitungen sind. Ob Blogs mehr wir Lexika werden könnten wird die Zukunft zeigen.
300! Aber auch 24.
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Toni live in Hamburg
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Nur in Hamburg, Baby, nur in Hamburg!
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[DIE VERWENDUNG DES URSPRUENGLICHEN NAMENS DES UNTERNEHMENS WURDE UNS UNTERSAGT]: Werbung in Blogs
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ben_:28.02.2007 um 21:08Wenn ihr was besseres als den verf*ckt, besch*ß*n*n, hemdsärmligen DoubleklickServer erfunden habt, laßt es mich wissen - ich selber und ein Dutzend anderer mit persönlich bekannter Menschen wäre glücklich und dankbar.
Tron&Bass
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ben_:17.02.2007 um 16:51Ohne hier klugscheißen zu wollen, sondern weil der Zusammenhang ja so auch offensichtlicher wird: Dom & Ronald werden gemeinhin einem Subgenre des Drum’n'Bass zugeschrieben, mit dem Namen “Techstep”.
Mehr über Techstep bei en.wikipedia.org
Adventskalender-Bloggen
Offener Brief von Mahmud Ahmadinedschad
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ben_:30.11.2006 um 17:06Gleich nach der Trennung von Sprache und Text ist die Trennung von Staat und Religion das Wichtigste (ich versteige mich nicht dazu ‘das Einzige’ zu sagen), was uns vom Mittelalter trennt. Und genau, wie ich es neulich irgendwo so schön über die Demokratie gehört habe, ist diese Trennung etwas, das man geschenkt bekommt und dann fort an für alle Zeit so bleibt, sondern etwas für dessen Erhalt man stetig, für das jede Generation aufs neue arbeiten (ich versteige mich nicht dazu ‘kämpfen’ zu sagen) muß, und es scheint mir heute wichtiger, als irgendwann anders in meinem Leben.
39 Fragen Stefan Niggemeier
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ben_:30.11.2006 um 16:37*seufzundmurmle* Der gute, gute, grundgute Max Goldt
Da hab ich ja schon wieder geschmunzelt, und Schmunzeln, das ist ja Vanille für die Seele, wie er uns gelehrt hat.
Mehr Werte: Britney Spears und Paris Hilton
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ben_:30.11.2006 um 11:12Neil Postman als Gewährsmann in einer Argumentation wider die Journallie und deren Betaprominente zu berufen, scheint mir ein Schuß ins eigene Knie und das sogar mit den Waffen des Freindes. IEilt Herrn Postman doch doch der Ruf des Boulevardwissenschaftlers vorraus. Kein Wunder bei Sätzen wie diesen:
“Angesichts der Konzepte der französischen Postmoderne ist es keine Wunder, dass sich Frankreich im zweiten Weltkrieg der deutschen Invasion so schnell ergeben hat. Die Franzosen haben einfach geglaubt, die Invasion wäre nicht echt.”
Aus “Die zweite Aufklärung. Vom 18. ins 21. Jahrhundert.”
Für alles andere ist seit dem Vietnam Krieg offenbar: die Medien machen nicht die Meinung sondern spiegeln nur die Meinung, Interessen und den Glauben ihrer Leser wieder. Dazu auch gerne nochmal ein Beweis aus dem Hause.
StudiVZ: Jetzt ist aber Freierabend
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ben_:24.11.2006 um 12:47Also Holtzbrinck Ventures ist ebenso ein Tochter der Verlags Holtzbrinck wie Die ZEIT. Und wie es seit je her zwischen Geschwistern ist, kann der eine nur sagen “Bin ich denn meines Bruder Hüter?”
Abgesehen davon, hat mir ein Spatz gepfiffen, dass die Zeit seit gut einem Monat ein eigenes Studenten-Community Protal unter uni.zeit.de betreibt. Das ist allerdings noch sehr beta und sehr klein.
Das alte Problem: Kategorien
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ben_:10.11.2006 um 14:06Ach ja, noch was vergessen:
was ich ja schon immer haben will, und was die Übersichtlichkeit erhöhen würde, wäre sowas wie “Artikel-Typen”. Sowas wie “News”, “Rezension”, “Tutorial”, “Kochrezept”, “Interview”. Das würde insbesondere Suchergebnislisten erheblich übersichtlichter gestalten.
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ben_:10.11.2006 um 12:59Als erstes kann ich zu dem Thema mal Literatur empfehlen.
http://www.amazon.de/Ambient-Findability-Peter-Morville/dp/0596007655
http://www.amazon.de/Information-Architecture-Designing-Large-Scale-Sites/dp/0596000359Gerade Ambient Findability hilft sehr zu verstehen, wo die Unterschiede zwischen den unterschiedlichen Werkzeugen sind. Denn am Ende läuft es immer auf Werkzeuge hinaus, die Ordnung erzeugen sollen. Und dabei läuft es immer auf eines hinaus: mehr Ordnung erzeugt mehr Nachhaltigkeit, aber es bedeutet auch mehr Arbeit und mehr noch: mehr Disziplin.
Tags sollten meiner unbedeutenden Meinung nach nur als Ergänzung zu Kategorien/Ressorts verwendet werden. Und für Kategorien gilt: eine Kategorisierung, egal wie sie aussieht ist immer der Anfang einer Ontologie und fürher oder später will man sie erweitern, Bezeihung verdeutlich oder eine andere, überlagende Kategorie einführen. Vondaher ist ein Ordnungmechanismus für eine Massen von Inhalten wie diese hier eh immer zuwenig.
Ich für meinen Teil versuche ja gerade über einen kleine Hack (den Mo angeregt hat) der Wordpress-Meta-Daten der mit unterschiedliche Verzeichnisse erzeugt, ein bischen mehr Ordnung in mein (Semantic Web-)Blog zu bekommen:
http://anmutunddemut.de/2006/11/06/the-semantic-weblog-01-wordpress-aufgebohrt/Um aber auch mal konkret was zu deinem Problem zu sagen. Das sinnigste ist, die Kategorien an Hand des bestehenden Inhalts und der bestehende Benutzeranfragen zu gestalten.
Ich für meinen Teil fände ja für Spreeblick die “klassischen” Ressorts am hilfreichsten:
- Netz
- Politik
- Feuilleton
- Wissen
- Lifestyle
Update
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ben_:23.09.2006 um 11:59Ahh… Spreeblick 2.0, Nachtigall ick hör’ dir trapsen.
Ich freu mich schon.
Einfach nur mal angenommen
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ben_:09.08.2006 um 22:33ups, mein kommentar das ist jetzt ein bischen pessimistisch geraten, das war gar nicht so gemeint, denn was ich auch gelernt habe ist, dass es immer mehr Leute im Netz gibt, die hochwertige Inhalte haben wollen, und denen es auch egal ist, ob die als Abo oder Besitz oder SMS-Service daher kommen. Hauptsache das Vertrauen zwischen Besucher und Anbieter stimmt.
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ben_:09.08.2006 um 22:24Meine Sicht mag da gerade etwas eingefärbt sein … aber wenn die Frage lautet, “Wie kann von dem ganzen Spass jemand leben, wie kann sich das finanzieren?”, dann habe ich in den letzten 6 Wochen eins gelernt: es zählt zuerstmal die Reichweite.
Nur, dass wir uns da nicht missverstehen: ich bin da wirklich kein Freund von und wäre glücklicher in einer anderen Welt, aber das Geld im Netz liegt zu allererst hinter den PIs, wie Google gerade eindrucksvoll bewiesen hat, indem sie auf Murdocks Kaufpreis von MySpace (der schon jenseits von Gut und Böse war) nochmal ein Drittel drauf gelegt haben - nicht etwa um den Laden zu kaufen, sondern nur um ihn zu durchsuchen!
Gut MySpace ist kein Label und Masse statt Klasse kann nicht das Prinzip von Spreeblick sein, aber wie gesagt: mein Einsicht der letzten zwei Monate ist, dass auch hochwertige Inhalte nach den gleichen Regeln spielen müssen, wenn’s um’s Geld geht.
Immer mit der Ruhe
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ben_:22.06.2006 um 16:23Seit Jahren frage ich mich ja ob es richtigerweise “[Substanziv]esk” oder “[Substantiv]esque” heißt, und seit eben auch, ob es davon überhaupt eine Steigerungsform ist. Und wenn ich ein Sprachspießer wäre, würd’ ich auch was drauf geben, wie’s richtig geschrieben wird…
Diese Woche bei Aldi: Identität!
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ben_:16.05.2006 um 10:37@Inhaltliche Diskussion: mir war das bisher noch nicht so in den Sinn gekommen, aber ich denke, dass der Staat zumindest ein Angebot zu einer digitalen Identität und Identitätssicherunge macht, ist eine gute Idee. Da muss ja nichtmal der richtige Name und die Adresse hinterlegt sein, nur die Möglichkeit sich von einer digitalen staatlichen Instanz als “Bürger” mit einer bestimmten ID identifizieren zu lassen, das reicht ja schon aus und würde in der Tat einiges erleichtern.
Und ich sehe auch wahrlich keinen Grund, warum sich der Staat nicht auch aktiv in der Gestaltung des Netzes beteiligen sollten, anstatt über stetig über Gerichtsentscheidungen von fragwürdiger Kompetenz das Netz und seine Nutzer und Gestalter mit bizarren Regeln zu peinigen.
Nur das wir uns richtig verstehen, es geht nicht um ein Pflicht oder ein kontinuierliche Benutzerverfolgung sondern um ein staatliches Angbot, das nutzen könnte, wer denn wollen würde. Immerhin sind wir der Staat und wenn wir uns einig sind, dass wir hier ein staatliches Eingreifen wollen, dann ist das genauso legitim, wie in allen anderen Bereichen auch. Wir wollen, dass es einen TÜV gibt, wir wollen, dass es ein öffentlich rechtliches Informationsangebot gibt. Also wird das gemacht.
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Freifunk-Video-Podcast
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ben_:15.05.2006 um 09:54Ohne jetzt hier einen auf dicke Hose zu machen: da gab’s vor ein zwei Jahren schon mal was in der De:Bug drüber. In London machen das wohl ganze Häuserblöcke, wenn ich das recht in Erinnerung habe.
Und ich glaube, mich auch erinnern zu können, dass es da sowohl von “anbieter”-Seite wie von “nutzer”-Seite aus eine rechtlich … sagen wir mal … nicht ganz astreine Lage gibt. Aber ganz sicher bin ich mir da nicht mehr.
Viel wichtiger, weil schöner: die Wortneuschöpfung “freifunk”. Zauberhaft.
One Internet Online Marketing Agency
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ben_:22.04.2006 um 00:42Auf elfengleich.de findet sich ja seit langem der Hinweis, dass werbende Kommentare kostenpflichtig entfernt werden. Da Frau Wiegard sich - wenn ich mich nicht irre - ganz gut mit dem einen oder anderen Rechtsblogger versteht, würde ich mal schätzen, dass der Hinweis rechlich brauchbar ist und vielleicht Vorbildcharakter haben könnte.
Peanuts
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Steinwurf 70 Euro
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ben_:07.04.2006 um 14:33Wie in diesem Blog ja schon geschrieben wurde, kann man das Verhalten der Schüler ja auch als höchst ökonomisch und im Einkang mit dem gesellschaftsumfassenden, rationalen Egosimus des Neoliberalismus verstehen. Warum sollte die Journallie dann eine Ausnahme bilden?
Bowie Beatles Rammstein
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“Das ist kein Mond. Es ist eine Raumstation.”
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ben_:29.03.2006 um 11:47Traumhaft. Da kann man auch noch viel schöner erkennen, wie 70er das alles ist. Die Bilder wirken auch viel stärker als die Bilder des Films. Dafür liebe ich Comics: das einzelne Bild hat mehr Zeit, seine Macht zu entfalten. Traumhaft.
Videogame-Forschung
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ben_:28.03.2006 um 00:04Oh. Und Ja. Die Podcasts sind schön. Schön, Mo auch mal zu hören und nicht nur zu lesen.
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ben_:27.03.2006 um 23:58Ja. Man muss sich auf akademischem Niveau mit Computerspielen beschäftigen. Machen wir ja mit allen anderen Formen der Unterhaltung auch. Ja. Computerspiele haben das Potential auch zu Kunst zu werden oder tun es schon. Und ja. Computerspiele prägen immer mehr Menschen immer nachhaltigter. Aber man muss auch vorsichtig sein. Jedes neue Medium wird mit Utopien und Dystopien empfangen, immer. Und am Ende wird es sehr normal, alltäglich, gleichsam unbedeutend und nur in Ausnahmefällen über sich hinauswachsen.
Wie man die Mighty Mouse reinigt
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ben_:27.03.2006 um 17:35“… können Sie mit der Mighty Mouse auch ohne rechte Maustaste die Klickfunktionen einer solchen Taste nutzen.” haha! Eine Un-Rechtemaustaste. Die “Ich bin gar keine rechte Maustaste”-Rechtemaustaste. *hämischkicher*
Da hat sich aber jemand so gerade nochmal am eigenen USB-Kabel aus der Mausefalle gezogen … oder so ähnlich.
Die neue Neutralität
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ben_:24.03.2006 um 21:57Das ist wirklich schlimm reaktionär und beweist nur ein weiteres Mal, wie wenig wir bisher vom Netzeitalter und der Wissensgesellschaft verstanden haben. Oder wie Bullet Tooth Tony so treffend gesagt hat: “Man sollte niemals unterschätzen, wie berechenbar Beschränktheit ist.”
Podcastday 2006
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ben_:16.03.2006 um 14:22Schön zu sehen, wie sich Spreeblick konsequent als Kulturwerkzeug “Verlag” mit dem ganzen alten Bildern von verrauchten Verlegerbüros, Kunst und Chaos weiterentwicklet. Ich bin sehr froh.
In diesem Sinne “We shall overcome one day”.
Podcast vom 9.3.2006
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ben_:09.03.2006 um 19:23Zauberhafter Beitrag. Gerade als Podcast. Ich seh’ all die schlimmen Stände und wichtigen Menschen fast vor mir, und mitten drin Johnny, wie Humboldt im Urwald.
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@#681094: Ich bin wirklich wütend. Ich mag keine Lösung für die Energiekrise haben und ich mag die einfachste Lösung aus moralischen Gründen ablehnen. Ich mag sogar viele andere Menschen und Nationen auf Grund ihrer Haltung zur Atomkraft verachten.
Aber ich tue nicht so, als gäbe es keine Bedrohung unseres Rechtstaats. Ich tue nicht so, als gäbe es keine Kriege mehr in Europa. Ich tue nicht so als gäbe es keine Völkerwanderung, keine Religions- und Rassenkonflikte. Ich tue nicht so als würden keine Kriege um Ressourcen geführt. Ich tue nicht so, als stünde uns ein mehrtausendjähriges Reich des Friedens, des Wohlstands und der Stabilität bevor, dem wir bedenkenlos unseren todbringenden Müll anvertrauen können.
Sie Herr Eckstein sind von uns beiden der bei weitem größere Gutmensch. Und ginge es nicht um das Leben und die Gesundheit hunderter kommender Generationen - ich wäre geneigt, Sie um ihren Optimismus zu beneiden.
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@#681099: Ich habe all diesen Leute nicht Denken un Urteilsfähigkeit abgesprochen. Ich hab abgesprochen, dass der Bau und Betrieb von Atomkraftwerken sich damit rechtfertigen läßt. Das ist ein Unterschied.
Wer für Atomkraft ist, und keine annähernd plausible Lösung für die Endlagerung hat, blendet die langfristige Perspektive und damit 99% des Problems aus. So einfach kann man sich die Welt eben nur am Stammtisch machen.
Da es hier offensichtlich nicht mehr um Argumente geht, betrachte ich diese Debatte als beendet.
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@#681094: Zum einen: Ich habe bereits in meinem Ausgangsartikel keinen Hehl daraus gemacht, dass ich im Thema Kernkraft Fundamentalist bin.
Zum anderen: Mehr Menschen leben in Staaten, in denen Minderheitenschutz negativ gesehen wird als in solchen in denen er positiv gesehen wird. Sollen wir jetzt den Minderheitenschutz abschaffen? Was ich damit sagen will: Ihr Argument mein Urteil über Atomkraft stempele einen Haufen Nationen als dumm ab hat gleich zwei Lücken. Erstens: Etwas, das viele Staaten machen (und selbst das heißt nicht, dass man es dort gut findet) ist kein brauchbarer Maßstab für die Frage, ob etwas auch gerecht ist. Zweitens: dass etwas mit denken nicht zu rechtfertigen ist, heißt nicht dass es nicht durch zweckrationale Gründe gerechtfertigt wird. Eigennutz, Kurzsichtigkeit, Verschwendung, Selbstverliebtheit und kurzfristiger Profit sind nicht dumm und in diesem Fall ebenso rational wie ungerecht.
Und die Ungerechtigkeit ist es, die die Wut in mir entfacht.
Ich wiederhole gerne nochmal meine Argumente: ich bin mit der Energie-Krise und der leichten Lösung die die Kern-Energie beitet durchaus bewußt. Aber wir haben keine brauchbare Endlager und ANDERE werden mehrere hundert oder tausend Jahre auf diesen hochgefährlichen Müll aufpassen müssen. Und so wie es aussieht, wird das keine leichte Aufgabe. Das alleine ist schon eine wirklich schlimme Ungerechtigkeit.
Was aber das Fass zu überlaufen bringt ist, dass die Menschheit im allgemeinen und wir Deutschen ganz im besonderen bisher nicht auch nur annähernd beweisen haben, eine gesellschaftliche Ordnung über einen solangen Zeitraum aufrechtzuerhalten, die diese Aufgabe angemessen erfüllen kann. Das Gegenteil ist der Fall: schaut man sich die Geschichte der Menschheit an, gibt es nicht einen einzigen Zeitpunkt und Ort an dem man einer Gruppe von Leute mal soetwas Gefährliches wie Atommüll für die nötige Zeitspanne verantwortungsvoll hätten anvertrauen können. Außer Hochmut haben wir nicht den geringsten Grund zur Annahme, dass das klappen könnte.
Bitte zu dem Thema auch mal über Majak schlau machen:
http://www.zeit.de/2007/34/A-Atomkatastrophe?page=all
http://de.wikipedia.org/wiki/Kerntechnische_Anlage_Majak
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@#681027: Eine in der das Gute offensichtlich einen geringen Wert hat. Eine in der Gerechtigkeit und Wahrheit weniger Wert sind als Eigennutz, Macht und Profit. Eine Weltanschauung der Sekundärtugenden.
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Überhaupt. “Gutmenschen” als Herabsetzung zu verwenden, sagt eigentlich alles über die dahinter stehende Weltanschauung.
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@#680971: Leider wäre dann nicht alles schön. Die Annahme man könne auf etwas potentiell so gefährliches wie Atommüll über mehrere tausend oder auch nur hundert Jahre angemesen aufpassen ist naiv, wenn man alleine die Geschichte der letzten 100 Jahre in Betracht zieht. Ganz abgesehen davon würde ich mal grob über den Daumen schätzen, dass die Personalkosten für Wachpersonal und wissenschaftiche Beobachtung und Bürokratie der Atommüll Endlagerung für ein paar hundert Jahre schnell jede beliebige andere Lösung übersteigen.
Mal ganz davon abgesehen ist die Verlagerung von Folgekosten in eine sehr lange Vergangenheit egozentrisch und unsozial bis zur Grenze der Asozialität. Unsere Politiker haben dank der repräsentativen Demokratie die Verantwortung und Aufgabe auch und gerade im Sinn zukünfitger Generation zu entscheiden. Und bei aller Liebe: sollte ich auf den Atomüll von mehreren Generationen vor mir aufpassen wäre ich weit wütender als ich es jetzt bin.
Ich will damit die missliche Energiesituation nicht wegreden in der wir auch ohne den Atomausstieg stecken, insbesondere jetzt vor dem Hintergrund der Klimaerwärmung. Ich hab auch nicht gefordert, alle AKWs auf der Stelle abzuschalten. Aber die schieren Dimensionen der Ungerechtigkeit lassen keinen anderen Weg zu. Wir haben nicht die geringste moralische Rechtfertigung, sovielen Generationen soviel aufzubürden.
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@#680966: “Am deutschen Wesen soll mal wieder die Welt genesen.” Mann, Mann, Mann, im Vergleich dazu habe ich ja noch sachlich argumentiert. Es ist beruhigend, zu sehen, dass die andere Seite das Thema auch nicht rationaler angeht.
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@#680902: Wutausbruch, defintiv.
Und natürlich ist alles generell nicht so einfach.
Das ist ja das dumme an den Menschen, wenn man sie und ihre Geschichten erst kennen gelernt hat, kann man meistens schon irgendwie verstehen wie und warum sie Dinge tun, wie Atomkraftwerke bauen und betreiben. Das mag die Wut dann abkühlen und vielleicht bereue ich auch mal meine Worte.
Aber an den Tatsachen ändert das weitherin nichts. Kernkraft ist hochmütig, unverantwortlich und mit DENKEN nicht zu rechtfertigen.
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@#680891: Also den taz Artikel habe ich natürlich gelesen und ich weiß auch, dass das was da in Asse II kein Uran ausgetreten ist und das kein zweites Tschernobyl ist. Aber es zeigt wie “sicher und trocken” solche “Endlager” sind, und wie realitisch die Vorstellung ist, den ganzen Müll einschl. des Urans irgendwann mal an einem sicheren Ort für mehrere tausend Jahre zu verbuddeln. Und das noch zu nichtigen Kosten.
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Uijuijui. Danke!