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Spreeblick

I live by the river!
12.05.08
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von | 2

 

Privater Monolog um Öffentlich-Rechtliches

  1. 54

    michael:

    @#675445:
    Das mit den 7 Milliarden kommt hin. Werbeeinnahmen liegen aber bei 400 Millionen, sind also alles andere als in der gleichen Größenordnung. Im Vergleich dazu mal die Privaten: ProSiebenSat.1 hat so 2 Milliarden, die RTL group über 5 Milliarden Umsatz. Nun kann man das nicht so richtig Vergleichen, aber deine Behauptung vom Mückenschiss des Budgets der Privaten ist sicher nicht richtig, ebenso wie die von den ebenso hohen Werbeeinnahmen wie Gebühreneinnahmen bei den ÖR.

    06.05.2008 um 16:42
  2. 53

    michael:

    (Die Qualität in der Mediathek kann man hochregeln, dann geht das schon. Nicht so gut wie echtes Fernsehen, nicht so schlecht wie YouTube. Eben da sollte aber das Angebot ausgeweitet werden, und sowas wie KDD dauerhaft im Netz sein, nicht nur als Marketingmasche für die neue Staffel ein paar Tage. Bei Talkshows oder Nachrichten ist dann die Bildqualität nicht so wichtig.)

    Der Staat darf den Ö-R tatsächlich verbieten Werbung zu senden. Nur macht er das (bisher) nicht. Zumindest dieses Detail ist aber überhaupt kein Problem, mit eigenen Urteil des BVerfG von 1991. Und man sollte die Ausmaße der Werbung im Ö-R auch nicht übertreiben. So schlimm ist das nun nicht, und kommt auch nur wenn sowieso nur Idioten fernsehen (i.e. vor 20 Uhr). Also bitte.

    Dem Argument mit der Werbung würde ich aber entgegnen, dass man dem (theoretisch) entgeht indem man keine Sachen kauft für die Werbung gemacht wird.

    06.05.2008 um 15:01
  3. 52

    michael:

    Im großen und ganzen nur Duplikation der Inhalte ins Internet – bitte möglichst liberal und besser als jetzt und sowieso – und rundrum so ein bisschen Freiraum (nicht mehr als tagesschau.de jetzt nutzt) und das Problem ist gelöst.

    Auch wenn es schwer zu akzeptieren ist, öffentlich-rechtliches Fernsehen funktioniert seltsamerweise doch ziemlich gut. Warum auch immer, aber Private bringen’s nun wirklich nicht so. (Hm. Jetzt nur weil sie wegen der unfair gedopten Konkurrenz nicht so richtig rund laufen? Glaub ich nicht, aber wer weiss.) Die öffentlich-rechtlichen teilweise auch nicht, aber teilweise eben doch. Oft eben doch.

    Andererseits fühlt sich das Internet aber nicht so an. Das Internet ist auch ohne alle öffentlich-rechtlichen Inhalte uneingeschränkt toll. An manchen Ecken. (Gibt nur so viele Ecken, das is’ ja das tolle.) taggesschau.de ist dann nur ein nettes No-Nonsense-Angebot, mehr aber auch nicht. Nichts besonderes.

    Aber das traditionelle Angebot des Rundfunks, dass auch im Flashplayer nicht viel verliert, lässt sich gut übertragen und sticht tatsächlich auch weiterhin im Internet heraus. Außerdem will ich mir Maischberger nachträglich im Internet ansehen können, wenn alle drüber reden und ich das mal wieder verpennt hab.

    So. Fertig.

    06.05.2008 um 14:10

War Jesus schwul?

  1. 51

    michael:

    Wie sinnvoll ist es sich hinzustellen und zu sagen, dass man selbst viel besser als der Papst wisse was Gott nun eigentlich ganz toll findet? Ist es dann nicht gleich viel sinnvoller davon auszugehen, dass beide überhaupt keine Ahnung haben was Gott will, schon weil es gar nicht mal so wahrscheinlich ist, dass es einen solchen überhaupt gibt (noch dazu einen Gott der uns hier mitteilt was er so denkt). Ihre Meinung (Papst und Kritiker) ist ihre persönliche (mit etwas Gruppendruck vielleicht) – nur eben mit dem Problem, dass sich solche religiöse Meinungen in Tradition wandeln können, welche sich dann von allen Einflüssen der Außenwelt abkapseln kann und keine Reflexion mehr zulässt (zumindest wird das dann schwer).

    Wenn Theologen sagen, dass sie Bastelreligionen eigentlich ganz toll finden, tun sie das dann nicht nur deshalb, weil sie um jeden Preis die Idee das es überhaupt Gott gibt nicht aufgeben wollen?

    Irgendwie ist Religion in Mitteleuropa vielleicht schon wie ein Hobby – wie Stricken – geworden. Für viele, aber eben nicht alle. Religion behält weiterhin teilweise unverdient traditionelle Privilegien. Ein ganz mieser Vergleich, ich weiß, aber der Verein deutscher Hobby-Stricker wird nicht in einen Spiegel Artikel zu Stammzellenforschung auftauchen. (Immerhin lässt man den Kirchenleuten keine Argumentation mit Gott, Sünde, Hölle und Teufel machen. Die müssen sich schon auch an die Spielregeln halten und logisch argumentieren. Das, immerhin, ist ein Fortschritt.)

    26.04.2008 um 15:12
  2. 50

    michael:

    @#674746:
    Ach mei. Das auf ach mei immer nicht ganz so ernst gemeintes folgt muss man jetzt auch noch erklären. Macht die ganze Meta-Ironie kaputt.

    Ich sags mal so, nett sein hat Atheisten in den letzten Jahrzehnten (Jahrhunderten?) nicht viel gebracht. Zwar spielt Religion in der Wissenschaft überhaupt keine Rolle mehr (Beim Kreationismus handelt es sich zuallererst um eine politische Frage.) doch ansonsten hat sich in vielen Teilen der Welt nichts geändert.

    Man darf sich über komischen Glauben lustig machen. Natürlich weiß ich auch, dass es viele, viele moderate gibt, die natürlich nur sinnvolle und nützliche und gute Sachen glauben (wollen?), die sind nicht das Problem. Das größte Problem mit Gläubigen jeder Art ist, dass sie nicht selten dazu tendieren Glauben (an sich!) für eine Tugend zu halten. Und nein, das ist er nicht. Glauben an Glauben kann einen dazu bringen den Armen der Welt zu helfen. Oder in das WTC zu fliegen. Da gibt es keinen Abgleich mit der Realität, kein einsetzen der Vernunft. Man glaubt einfach. Das ist das wirklich problematische am Glauben, und deshalb muss man sich über die Auswüchse des Glaubens an Glauben so penetrant lustig machen.

    25.04.2008 um 13:48
  3. 49

    michael:

    Ach mei. Ihr Gläubigen. Immer so empfindlich. Und als nächstes wird mir Atheist dann gesagt, dass Hitler doch auch Atheist war. Und Stalin. Und Pol Pot. Und Sowieso.

    Manchmal ist es ganz sicher sehr langweilig immer zu differenzieren. Vor allem wenn das, was man eigentlich machen will einfach eine lustige Sache sein soll.

    Wenn ich Gläubigen begegne komm’ ich mir immer so ein bisschen vor wie der Hase dem der Igel jedesmal entgegenruft „Ich bin schon hier“. Religion ist in Mitteleuropa zu einen seltsamen Wackelpudding verkommen. Ist ja nicht schlecht, nur kann ich gerade so einen Wackelpudding genauso ernst nehmen wie Astrologie. Oder Schwingungen. Oder Homöopathie. Fundis sind da wenigstens noch gefährlich.

    24.04.2008 um 22:58

Je t´aime - Wer mit wem?

  1. 48

    michael:

    Zweiparteiensystem, bitte! Das löst gleich ’nen Haufen Probleme, und Koalitionen gibt’s dann nicht mehr. Außerdem ist wer abgewählt ist auch wirklich abgewählt und das mit den Fraktionszwang muss man dann nicht mehr so eng sehen.

    Aber bitte doch nicht mit CDU und SPD.

    19.04.2008 um 18:57

Jugendkriminalität

  1. 47

    michael:

    Wer dann? Natürlich ist an individuellen Versagen nicht immer die Gesellschaft schuld. Einen Einzelfall also sofort und immer als ein Versagen der Gesellschaft darzustellen ist sicher falsch. Sieht man in einer Statistik aber irgenjemand häufiger als alle anderen so liegt nahe, dass Gesellschaft doch in irgendeiner Form verantwortlich ist. Als Lösung für hohe Arbeitslosigkeit bei den Ostdeutschen wird auch nur von den seltsamsten Politikern mehr Leistungswillen bei der Ostdeutschen Bevölkerung (und nur der!) eingefordern. (Uh, ich seh schon, das ist bestimmt ein schlechtes Beispiel, da es da sicher mehr gibt als ich dachte.)

    Ich wüsste auch nicht was Türken jetzt abgesehen von der Gesellschaft in der sie leben besonders anfällig dafür machen würde aus dem deutschen Schulsystem herauszufallen. Erziehung? (Ist die nicht auch teilweise Sache der Gesellschaft?) Kultur? (Ebenso wie das?) Gene etwa?!

    Na klar, in einer Gesellschaft kann man Leistungswillen steigern. Vielleicht sogar auch (wobei ich das bezweifle) indem man denselben einfordert. Es kann natürlich auch zu wenig davon vorhanden sein. Nur weigere ich mich zu Glauben das Türken für so ein Defizit besonders anfällig wären.

    13.01.2008 um 04:45

Chatlag

  1. 46

    michael:

    @#634204: iChat

    02.01.2008 um 17:41

Atombomben in den Händen religiöser Fanatiker

  1. 45

    michael:

    Weil sie keine Rolle spielen. Das ist Wahlkampf.

    Nunja, keine Rolle ist vielleicht leicht übertrieben. Aber, ganz ehrlich, das was (innenpolitisch) hinten rauskommt hat mit der Rhetorik der Kandidaten wenn sie zur religiösen Rechten sprechen selten etwas zu tun. Die ist in Teilen der USA kommunalpolitisch oder landespolitisch ganz erfolgreich (School Boards und sowas), anderswo überhaupt nicht, aber auf Bundesebene fassen potentielle Präsidenten die religiöse Rechte sehr vorsichtig an. Sie können es sich leisten viel darüber zu reden wie wenig sie von Abtreibung oder Schwulenehe halten, da sie auf ersteres aber (wg. Supreme-Court-Urteil) sowieso keinen Einfluss nehmen können, auf zweiteres praktisch auch nicht (wg. nötiger Verfassungänderung – bei sowas umstrittenen: vergiss es) bleibt es bei vielen Worten.

    Na klar, G.W. Bush wollte per Verfassungsänderung Ehe als nur zwischen Frau und Mann gültig definieren, mehr als Anbiederung bei der religiösen Rechten war das aber nicht. Denn druchgesetzt bekommen hätte er das in hundert Jahren nicht.

    Die geringe innenpolitische Macht erlaubt es potentiellen amerikanischen Präsidenten viel zu sagen ohne Konsequenzen fürchten zu müssen. Ob in den USA Abtreibung und Schwulenehe möglich sind wird auf anderer Ebene entschieden als vom Präsidenten (der führt Kriege oder so, ist innenpolitisch aber wenig von Bedeutung). Leider haben das die religiösen Rechten auch schon begriffen. Ihnen geht es mehr darum eine Garnisionsfigur zu unterstützen die viel (in ihrem Sinne) nettes Zeug redet.

    Ganz plakativ: Zahl der Gesetze oder Verordnungen die von Bush in den letzen sieben Jahren auf den Weg gebracht wurden und irgendetwas mit der Agenda der religiösen Rechten zu tun haben: Null

    23.10.2007 um 15:56

Moralisches Rüstzeug für den urbanen Dschungel und die umliegenden Gebiete

  1. 44

    michael:

    So wie die Nordkoreanischen Soldaten, welche die Mutter vergewaltigen während man selbst ein Gewehr in der Hand hat – nur anders oder wie?

    08.09.2007 um 19:18

Lost in Translation

  1. 43

    michael:

    i.beat blaxx ≈ I beat blacks = Ich schlage Schwarze

    Nich’ so cool wenn man das Zeug auch in Englischsprachigen Ländern verkaufen will. Eigentlich auch nicht mal so ganz das wahre wenn man das nur in Deutschland verkaufen will. Ein paar hier verstehen immerhin auch Englisch.

    Popsternchen soll man ruhig weiter verhauen dürfen, da hab ich nichts gegen.

    27.08.2007 um 23:17
  2. 42

    michael:

    Immerhin amüsant, dass bei TrekStor, die ihr Zeug wohl auch international verhökern wollen, anscheinend keiner so richtig Englisch spricht.

    Absicht war das bestimmt nicht. Nachdem es in deutschen Innenstädten auch Back-Factories gibt (Huh? Zeitmaschinen?) wundert mich in der Hinsicht gar nichts mehr.

    27.08.2007 um 22:39

Google Street View

  1. 41

    michael:

    Denny, technische Machbarkeit ist kein Grund etwas auch zu machen. Im Gegenteil, das ist scheissgefährlich (siehe: 19. Jhd, 20. Jhd.). Unbedingter Fortschrittsglaube hat meistens keine guten Ergebnisse. Ich glaube so irgendwie hat das die Menschheit im letzen Jahhundert schon begriffen – aber neuer technischer Fortschritt bringt eben wieder ganz neue Probleme. Trotzdem will ich da nicht so pessimistische sein und meine schon, dass wir (oder die) noch rechtzeitig was merken. Ich bin mal wieder naiv. Aber immer nur learning by doing is’ doch auch doof. Irgendwofür muss das grpße Hirn doch gut sein.

    30.05.2007 um 20:30

Ein beinahe offener Brief an Atze Schroeder

  1. 40

    michael:

    Jemand der so in der Öffentlichkeit steht wie Atze Schröder hat einfach keinen Anspruch Verbote über sowas simples wie seinen echten Namen in Anspruch zu stellen. Im Zweifel für die Redefreiheit.

    Das it jedenfalls meine Rechtsauffassung. So sollte es sein. Ob es auch so ist in Deutschland? Keine Ahnung.

    Der konkrete Fall könnte mir egaler nicht sein. Aber trotzdem stellt sich dabei auch sowas wie eine Grundsatzfrage. Deshalb ist er irgendwie schon die Aufmerksamkeit wert.

    14.05.2007 um 22:49

Für meine Schuhe schwitzen Kinder

  1. 39

    michael:

    Die Widersprüchlichkeit der Welt ist wohl schon länger Thema. Natürlich darf und soll jeder Idealist sein, ich kann mir aber nicht vorstellen, dass Idealisten einmal nicht an der Realität scheitern. Pragmatismus bleibt aber trotzdem genauso unmenschlich.

    Irgendwie ist das, unser Leben, selbstgewählte Ohnmacht. Guter Wille, ja gern. Echte Veränderung?

    Die Widersprüche wird man nicht loswerden, worüber man sich als Idealist Gedanken machen kann ist, wie das funktionieren soll mit der bessern Welt, die sich, ganz pragmatisch, auch an die Realität hält. Konsumverzicht kommt mir da irgendwie nicht wie der richtige Weg vor. Konstruktiv ist der nicht. Andererseits: was besseres fällt mir jetzt gerade auch nicht ein.

    12.05.2007 um 02:40

It’s a dirty Jobs but someone’s got to do it

  1. 38

    michael:

    Natürlich ist es auch PR. Aber eben “auch” und nicht “ausschließlich”. Das meiste (und bei Apple würde ich mal sagen: alles) was Unternehmen von sich geben wird immer PR sein. Das gehört dazu und ist deren Job. Nur heißt PR nun nicht automatisch “verlogenes, falsches Zeug” sondern kann durchaus auch wahr sein. Ein bisschen ausgeschmückt, aber hey, geschenkt.

    Das sich der CEO des Monoplisten für digitale Musikspieldinger hinstellt und “DRM sucks!” (jetzt mal sinngemäß) sagt mag PR sein, aber ignorieren können das die großen Plattenlabel nicht. Wirklich nicht. Ein bisschen ist es Schwarzer Peter rumgeschiebe, aber genau sowas hilft allen klarzmachen, dass DRM = nicht so toll. Und irgendwann können sich die großen Musiklabel dem dann nicht mehr versperren. Dazu wird es aber – zugegeben – mehr als 2.000 nette Wörter von Jobs brauchen.

    07.02.2007 um 16:41

  1. 37

    michael:

    Weiß ja nicht, ich find den Humor gut.

    02.02.2007 um 19:15
  2. 36

    michael:

    Simon, du sagst es doch selbst: Schulmathematik hat mit dem was du wirklich unter Mathe verstehst nicht so viel zu tun. Nur ist Schulmathe eben die einzige die ziemlich viele Menschen je zu Gesicht bekommen werden. Ich glaube wirklich, dass da das Problem liegt.

    Ich kann es niemanden übel nehmen wenn er Mathe nicht mag. Wenn er es für überflüssig hält.

    Und insofern ist Mathemat-Ich für mich nur ’ne wirklich schöne Geschichte.

    09.11.2006 um 02:27
  3. 35

    michael:

    Also ich hab mir “Postpatriotischer Partyotismus” damals angehört. Angesichts der Tatsache, dass ich weder alle Spreeblick-Artikel immer lese, noch allen Empfehlungen folge, durchaus also was besonderes. Sogar noch mehr, ich kann mich auch jetzt noch sehr gut daran erinnern.

    Problem ist, dass das ganze eben nicht von dir ist und eben Ton. Ich hab’s spielen lassen, und Spreeblick einfach geschlossen. Und wer hat dann noch Lust zum kommentieren zurückzukommen? Das vergisst man dann einfach. Obwohl der Text durchaus kontrovers genug für Kommentare wäre.

    13.10.2006 um 13:45
  4. 34

    michael:

    Naja, aus einen Satz will ich gar nicht so viel heraus lesen.
    Es klingt jedenfalls sehr ähnlich, nur eben nicht kratzig. Aber hey, eine 1:1 Kopie ist sowieso langweilig. Und wenn man das versucht kann man eben nur schlechter sein. Also könnte es durchaus sein, dass es so besser ist.

    10.10.2006 um 01:22
  5. 33

    michael:

    Erinnert mich ein bisschen an die Geschichte-LK-Stunden, in denen wir die NSDAP-Ideologie besprochen haben. Damals haben wir viel gegrinst, deren ganzes ideologisches Kartenhaus basierte darauf so ungefähr alles was damals in den Zwanzigern viel gewählt wurde (Konservative, Sozialisten/Kommunisten) zusammenzubringen und die beliebtesten Ideologien der viel betrauerten Kaiserzeit (Antisemitismus, Rassismus, Nationalismus) dranzudübeln.

    Was logischerweise zu den übelsten Widersprüchen führt. So ähnlich klingt das NPD-Programm dann auch. “Die beliebtesten Ideologien von heute zusammen mit den Hits von vor 70 Jahren” oder so ähnlich.

    Was am Ende übrig bleibt, ist Unverständniss, wie man nur so blind angesichts eines solchen Mischmaschs an kruden Theorien sein kann. Wahrscheinlich funktionieren die sprichwörtlichen Stammtischparolen wirklich bei vielen Menschen sehr gut.

    02.10.2006 um 15:43
  6. 32

    michael:

    Niels, das kann schon sein, nur glaube ich war das nicht so ganz der Punkt, oder?

    18.09.2006 um 17:49
  7. 31

    michael:

    Nun, ganz ohne Kinderkriegen wird die Menschheit - trotz Überbevölkerung - dann doch nicht überleben können.

    Ansonsten bin ich optimistisch, das wird schon. Ich glaube Hawking macht sich da ein paar zu viel Sorgen. Natürlich gibt’s Probleme, aber ohne die, wo wäre denn da der Spass?

    07.07.2006 um 13:47
  8. 30

    michael:

    Beste weil offensive Attacke auf “schwul” als Beleidigung ist “Schwule Mädchen” von Fettes Brot, weil es kein “verbieten” von schwul als Beleidigung will sondern einen Imagewandel. Dass das trotz großen Erfolg mit der Single natürlich doch nicht geklappt hat (das Teil ist eben auch ein Partysong) war irgendwie auch voherzusehen, aber den Versuch war’s wert.

    Was man sagt ist wichtig. Das man pc nicht immer mitmachen muss ist auch klar. Ich hab halt ‘ne kleine Blacklist im Kopf mit Sachen, die ich nicht sagen will, nicht weil ich mich irgendwie dazu genötigt fühle, sondern weil mir die Wörter einfach unsmpathisch sind. Schwul als Beleidigung steht da auch drauf.

    16.06.2006 um 01:39
  9. 29

    michael:

    Naja, Armin. Ich glaube, dass das Brauchtum hier bei uns tot ist. Ein für alle mal. Und mit Wiederauferstehng schaut es schlecht aus. Vielleicht weil wir irgendwann als es starb, so nach 1900, irgendwann da verpasst haben, es rüberzutransportieren in unsere Zeit.

    Jetzt ist es - zumindest in unserern Köpfen - altmodischer, wertloser Unsinn, den man nicht wieder lebendig kriegt. Und das wird es bleiben. Wir haben kein Brauchtum, das wir (oder bloß ich?) akzeptieren würden, und so brauchen wir anderes, vielleicht auch als Inspiration?

    06.06.2006 um 16:23
  10. 28

    michael:

    Nein, man kann auch verdammt gute Texte schreiben, die ganz viel Reaktionen hervorrufen.

    Drei Sachen sind wohl der Grund, einmal die Sprache, zweitens wissen wohl viele nicht worum’s eigentlich geht wenn da auf einmal ein “seltsamer” englischer Artikel auftaucht und klicken ihn einfach weg (im Internet ist das leider viel zu einfach) und drittens schreibt Charles nie über typische Streitthemen, ich mein, was soll man denn an seinen Texten groß kontrovers diskutieren? Und auf-die-Schulter-klopf-Kommentare sind eben selten. Obwohl Charles ganz viele davon verdient hätte.

    01.06.2006 um 15:47
  11. 27

    michael:

    Erst hab ich mich auch gefragt ob ich sowas gut finden soll. Das übliche, doofe Abzocke für nix, schnelles Geld etc. etc. Die ganze Palette. Was bei sowas im Internet halt immer hochkommt.

    Zitat vom Blog:
    “The idea was born in Portugal last December. There are a lot of galleries in Porto, but most of the ones that I vistied were selling paintings of flowers, or of fruits. What’s so special about flowers and fruits? I’m sure that there are beautiful paintings of flowers, and I’m sure that a lot of people are excited to put them on a wall. But I’m not, and that got me thinking - thinking about the content of a painting.”

    Hab ich schon erwähnt wie sehr ich Ironie mag? Indem er selbst austauschbare Bilder macht, genauso austauschbar wie die Kitschbilder die er in Portugal sah, wo mit eben solchen austauschbaren Bildern großer Reibach gemacht wird, nimmt er selber, indem er das ganze dann auch noch an die Hype-Maschiene Internet anstöpselt an eben diesen Kitschkommerz teil und kommentiert das ganze gleichzeitig auch auf diese Art herrlich ironisch. Muss man eigentlich einfach mögen. Ein Bild kann ich mir trotzdem zur Zeit nicht leisten. Muss ja auch nicht.

    31.05.2006 um 20:41
  12. 26

    michael:

    “Wozu soll das gut sein?”

    Wie kannst du überhaupt überleben in einer Welt so voll von Dingen, die erstmal für garnichts “gut” sind?

    Nein, “gut” für irgendwas ist das erstmal sicher nicht, außer, dass man vielleicht sieht wie kompliziert oder einfach das html geworden ist. Aber meiner Meinung nach ist es “gut”. Ohne das “wozu”, weil das braucht man garnicht immer. (Schau dir mal den Blogeintrag an, der mit den zweiten Link verlinkt ist. Das hilft.)

    27.05.2006 um 16:47
  13. 25

    michael:

    Für Bayern:
    - Servus! (Kurform “Sers!”, eher nich soo cool. Servus geht aber. Wenn man so drüber nachdenkt: jemanden zur Begrüßung “Sklave!” an den Kopf zu werfen ist schon krank, aber naja, die Bayern sind so.)
    - Hawaderre/Derre! (Kurzformen von “Habe die Ehre”. Würd ich nie sagen, machen aber manche hier. Muss man akzeptieren und ignorieren.)

    Das in Bayern auch sehr verbreitete “Grüß Gott!” ist ganz schlimm. Aber “Guten Tag!” geht in Bayern auch nicht, da wird man gleich als “Preiß” (=”Preuße”) beschimpft. Schwierig, schwierig. Eigentlich bleibt dann nur Hallo, aber das passt auch nicht immer.

    26.05.2006 um 21:16
  14. 24

    michael:

    Cooles DARE-Shirt!

    24.05.2006 um 01:56
  15. 23

    michael:

    “Bernard und Bianca”

    Hey, das hatte ich auch! Man, das waren noch Zeiten …

    23.05.2006 um 15:19
  16. 22

    michael:

    Mit einen Abgeordneten reden zu können ist definitiv eine gute Sache, eigentlich egal welcher Abgeordneter das nun ist. Und die eine Stunde in der ich (in einer Gruppe) vor kurzem in Berlin mit meinem (naja, gewählt isser von mir nicht geworden, das spielt aber auch eigentlich keine Rolle) Abgeordneten reden konnte war hochinteressant, wohl auch weil man sich viel zu oft eine falsche Vorstellung von der Arbeit von Abgeordneten macht (und dann kommen am Ende so dämliche Sachen wie “Scheiss Politiker! Der Bundestag ist immer so leer, die faulen Säcke!” raus).

    Ich fand ihn sympathisch, was ich vorher eigentlich nie gedacht hätte. Seine politischen Vorstellungen mag ich immer noch nicht, aber das Gespräch hat dann eben doch geholfen mein Vertrauen in “unsere” Abgeordneten zu stärken.

    Insofern ist das ne gute Sache, aber wohl kaum mit den normalen Arbeitspensum eines Abgeordneten zu vereinen. (Ich finde ja, dass man Bundestagsabgeordneten viel vorwerfen kann, aber fast keinen kann man vorwerfen faul zu sein, das ist Unsinn.)

    18.05.2006 um 14:32
  17. 21

    michael:

    Was ich an der Diskussion so lächerlich finde, ist, dass die Schuld immer gerne bei den anderen, den Ausländern, gesucht wird. Alle Mittelschicht-Migranten die ich kenne, sind von ihren deutschen Pendants nicht zu unterscheiden. Nur gibt es von denen eben so wenig. Warum? Meiner Meinung nach ist das relativ einfach: zum einen bringt so ein “Migrationshintergrund” immer Probleme mit sich (man muss lernen sich im neuen Land zurechtzufinden, die “Eingeborenen” haben das ganz automatisch drauf). Das ist aber eher der kleinere Teil. Und hier in Deutschland fängt man grade erst an sich so ein bisschen (wenn überhaupt, eher scheint es mir, als wollten alle am liebsten alle diese Bemühungen gleich wieder im Keim ersticken) um Migranten zu kümmern, obwohl es dieselben schon seit Jahrzehnten gibt. Also ist der größere Teil des Problems Ignoranz. Beide Teile sind natürlich verbunden, und führen zusammen zu all den negativen Dingen über die wir jetzt diskutieren.

    Sprachkurs für Migranten? Meinetwegen gern, wenn’s sein muss auch mit Zwang, aber bitte erstmal sollte es ein sinnvolles Angebot auch geben! Und dann kein Angebot das darauf aus ist möglichst viele rauszuwerfen aus Deutschland, sondern eines, dass wirklich helfen will. Klar ist Sprache wichtig, wir dürfen nur nicht vergessen, dass man zum lernen einer Sprache wohl einen Lehrer braucht. 5 Jahre Englischunterricht scheint selbst für viele Deutsche nicht genug zu sein, um ins Englische reinzukommen, wie soll dass ein Migrant ganz ohne Lehrer schaffen?

    17.05.2006 um 01:57
  18. 20

    michael:

    Nico, nun steht ja gar nicht fest ob amazon nun besser oder schlechter ist als der Buchladen um die Ecke.

    Ist amazon schlecht, weil deren Umsatz größer ist, deren Gewinn? Ist amazon schlecht weil die die Vorteile des Internets zum verkaufen nutzen? (denen ganz andere Vorteile des Buchladens gegenüberstehen)

    Selbst wenn der kleine Buchladen wegen amazon Pleite geht heißt das erstmal noch nicht, dass amazon deshalb schlecht wäre. Das heißt nur dass sie eben besser waren. Auch heißt das erstmal nicht unbedingt, dass sie besser waren weil sie unfair gespielt haben.

    Du hast natürlich insofern recht, als das ein Monopolist amazon sicher nicht so lustig wäre. Aber ich glaube dass man deshalb noch lange nicht auf die Vorteile die einen amazon eben auch bieten kann verzichten muss. Ich kauf bei beiden ein, sowohl im Buchladen, als auch bei amazon, und ich will auf beides nicht verzichten.

    04.05.2006 um 13:07
  19. 19

    michael:

    Martina, “wichtiger”? Eine Gewichtung gab’s doch garnicht. Wichtig ist wohl das bessere Wort wenn es um so eine Aktion geht, und mehr hat Johnny auch nicht geschrieben, oder?

    Ist was ZSK macht falsch? Wohl kaum, und deshalb sollte man ihnen auch nicht vorwerfen ihnen (oder Johnny der von der Aktion berichtet) seinen Behinderte unwichtig. Genausogut könnte man der “Kein Bock auf Nazis”-Aktion vorwerfen, sie würde die Probleme unserer Umwelt außer acht lassen. Das wäre ähnlich unsinnig.

    23.04.2006 um 23:26
  20. 18

    michael:

    Philoblogger, es geht nicht so sehr um Verständnis, sondern eher, denke ich zumindest, um simples gutes Benehmen.

    Die Frage ist ob ich, weil ich zum Beispiel deine Meinung in Bezug auf Religion teile, auch unbedingt gleich Dreck auf die Religionen werfen sollte. Also: Ist es guter Stil oder sinnvoll jede Art von Kritik an Religion zu unterstützen und zu teilen, nur weil ich eine bestimmte (vielleicht durchaus berechtigte) Meinung zu Religionen habe?

    Ich persönlich halte absolut nichts davon Dinge wie die Popetown-Serie (die ich garnicht kenne, ich will also gar nicht beurteilen ob die berechtigte und sinnvolle Kritik übt) oder auch Mohammed-Karikaturen zu verbieten. Die Freiheit muss existieren, aber auch die Verantwortung, die Freiheit sinnvoll zu nutzen. Leider (oder zum Glück?) kann man Verantwortung nicht durch Gesetze erzwingen, insofern ist es sicher nicht falsch auch diese Verantwortung deutlich hinzuweisen.

    Aufgeklärt ist nicht der, der nur die Freiheit hat und nutzt, sondern der, der sie hat und auch verantwortungsbewußt nutzt.

    20.04.2006 um 15:46
  21. 17

    michael:

    30 bis 40 CDs im Monat? Hört so jemand dann 24/7 durch, oder wie macht der das mit seiner Musik? Wer 40 CDs im Monat kauft, muss doch verrückt sein, oder? Sowas kann man doch nicht mehr genießen. Das ist Kauf- und Sammelwut, und hat meiner Meinung nach kaum was mit der Musik an sich zu tun.

    Ich hab ja schon Probleme bei meinen 3, vielleicht 5 oder 6 CDs im Monat mitzuhalten, und denke mir eigentlich oft ich sollte, obwohl ich viel Musik höre, noch sorgfältiger auswählen und die “Kaufgeschwindikeit” etwas runterfahren. 30 bis 40 CDs würde ich mir nichtmal kaufen wenn das Geld dazu da wäre, selbst wenn ich die geschenkt bekäme hätte ich Schwierigkeiten Sachen zu wählen die mir auch gefallen würden.

    Und im Prinzip hab ich nichts gegen Preissenkungen (hat man das denn je?), nur bin ich gerne bereit auch 14 oder sogar 19 € auszugeben. Das ist nicht zu teuer für Musik. Ich fand nur deine 2,50 € etwas krass. Vielleicht 6 € oder 7, zumindest für digitales, das wäre angemessen, aber 2,50 € ist dann schon krass. Auch weil du den Vertrieb nie ganz ausschalten wirst können (wer zahlt Bandbreite, Abwicklung, Produktion?). Zumindest bei 2,50 € denke ich, bliebe dem Künstler selbst im besten Fall am Ende doch weniger. Also: lieber mehr denn Künstler als niedrigere Preise. Aber das schleißt sich ja nicht aus. Also moderate (1-5 €) Preissenkungen, und eine bessere Verteilung.

    (Und die Bereitschaft “echte” CDs zu kaufen ist sogar bei Schülern durchaus da. Klar wird viel gebrannt und gegenseitig verteilt, wie das eben schon immer so war, aber es gibt nicht mal so viele die wirklich alle ihre Musik von Tauschbörsen holen. Das sind auch die, an denen die MI so und so nicht viel verdienen würde.)

    27.03.2006 um 15:57
  22. 16

    michael:

    Georg, die billigeren von Sony klingen definitiv schlechter als die vom iPod. Die Wummern zwar kräftig drauflos, sind aber meiner Meinung nach irgendwie schrecklich schwammig. (Und nein, die vom iPod sind trotzdem keine Klangwunder. Beim Fahrradfahren ist das aber relativ egal.)

    Das mit den “Saugen” hat bei mir aber nicht funktioniert, ich hab schon 5 iPod-Kopfhörer geschrottet. Zum Glück kriegt man da — Mail genügt — problemlos (Mit UPS!! Innerhalb von zwei Tagen!) neue zugeschickt. Kommt billiger als Sony. (Und deren billige gehn genauso schnell kaputt.)

    27.03.2006 um 15:35
  23. 15

    michael:

    Naja, 2,50 €? Ist das nicht ein bisschen, öhm, viel zu wenig? Ich hab keine Ahnung wie viel man als Künstler an so einer CD verdient (und wie viel an das Label, an Produktionskosten und an Herstellungskosten so draufgehen), aber 2,50 für eine Platte ist doch entwürdigend für die Musik. Soviel wie ein gutes Essen sollte eine CD schon kosten, und ich wage zu behaupten, dass man, zumindest wenn man sorgfältig auswählt, von einer CD sogar mehr hat.

    Die Preise sind in meinen Augen schon in Ordnung. Hin und wieder sind schon CDs dabei die mal 18 oder sogar 19 € kosten und vor allem wenn’s dann nur eine CD mit zweiseitigen Booklet ist, kommt man dann schon ins Grübeln aber das hab ich in letzter Zeit eher selten erlebt. 14, vielleicht 15 oder 16 € waren eigentlich normal. Und wenn’s mal 19 € kostet ist’s auch kein Beinbruch.

    Wenn es ein Problem gibt, dann vielleicht das, wie sich das Geld, das man für so eine Scheibe hinlegt aufteilt. Der Preis an sich ist nicht das Problem. Ich würde auf jeden Fall auch immer noch 19 € für eine CD (auch mit zweiseitigen Booklet, in Plastikhülle, und mit hässlichen Cover) zahlen, wenn ich die Band und die Musik mag und wenn ich wüsste, dass davon viel mehr dem Künstler und nicht mehr so viel einem Label zugute kommt. Vielleicht würde ich den Preis dann sogar lieber bezahlen?

    Hey, und jetzt sag nichts von wegen “du musst ja Geld haben” oder so. Ich bin armer Schüler. Und nicht grade fleißig.

    27.03.2006 um 00:09
  24. 14

    michael:

    Mauscheleien in deutscher Politik — bestimmt auch (unaufgedecktes) illegales — daran glaube ich gern, wenn es jemand einfach so behaupten würde. Aber Wahlen die manipuliert sind? Auf keinen Fall.

    26.03.2006 um 23:48
  25. 13

    michael:

    Quicktime. Mit den Plugin ist das schön einfach. (Die Windows-Version von Quicktime macht/machte bei mir noch nie Zicken.)

    WMV wär auch nicht schlimm. Muss aber nicht.

    Flash find ich relativ doof. (Obwohl man das natürlich soooo pauschal nicht sagen kann.)

    02.02.2006 um 22:35
  26. 12

    michael:

    Und bevor ich’s vergesse: Bedanken wollt ich mich auch noch, bei beiden Parteien. Danke für die 20 Minuten!

    30.11.2005 um 22:05
  27. 11

    michael:

    Es wird, es wird. Im Vergleich zu alten und bald abgebrochenen Filesharing-Experimenten fühle ich mich bei Bittoorent durchaus im Geschwindigkeitsrausch. Kann mich aber täuschen, mach das zum ersten mal.

    Up: So um die 25 kb/s rum

    Down: So um die 14 kb/s rum - nachdem es relativ lange (ca. 1h) im 0-5 kb/s Bereich rumgeklettert ist.

    30.11.2005 um 22:03
  28. 10

    michael:

    Weil der Grund wichtig ist:
    “Die Jury nennt unsere Seite ‘medienhygienisch’. Da wir das nicht nur als Kompliment, sondern auch als Verpflichtung sehen, haben wir dem Veranstalter mitgeteilt, dass wir für einen Preis nicht nominiert sein wollen, der an dem Schlagabtausch zwischen Claus Strunz und Oskar Lafontaine irgendetwas für auszeichnungswürdig hält.”

    Es geht also nicht darum, dass man generell ablehnt, dass Bild einen Preis erhält, oder man zusammen mit Bild, sondern es geht allein um diesen einen Fall.

    Konsequentes Vorgehen, nichts anderes. Eigentlich konnte BildBlog garnicht viel anders handeln.

    28.11.2005 um 18:58
  29. 09

    michael:

    Ralf, ohne den alten Reichsnationalismus der die Weimarer Republik überlebt hat, hätten die Nazis mit ihrer Ideologie schon ziemlich in die Leere gegriffen. Doch selbst ohne dem was die Nazis dann noch daraus gemacht haben sehe ich den alten Nationalismus als eine sehr perverse schizophrene Sache.

    Es geht wohl nicht darum ob dieser Spruch vorher schonmal verwendet wurde oder ob ihn die Nazis “geklaut” haben, seine Verwendung in klar Nationalistischen Umfeld zeigt auch wohin die Reise gehen kann - wenn “die da oben” meinen sie müssten Probleme in der Gesellschaft mit Propagande anstatt durch echtes Handeln lösen (dieses Vorgehen ist gar nicht mal so weit weg von dem Bismarcks im Kaiserreich, ein schockierender Gedanke, den solches Handeln hat immer in die Katastrophe geführt).

    22.11.2005 um 19:51
  30. 08

    michael:

    Frakturschrift? Nicht unbedingt passend. Kann aber durchaus sein, denn auch wenn die Nazis in den 40ern Fraktur verboten haben gingen da die Meinungen wohl auseinander.

    22.11.2005 um 17:21
  31. 07

    michael:

    Um jetzt mal ganz doof pauschal zu sein:
    Ich fand englische Lieder, englische Gedichte, schon immer besser als deutsche. Englische Romane wirkten dagegen auf mich immer ein ganz kleines bisschen platt. Nie so schlimm, dass ich sagen würde ich würde aufgrund der Sprache irgendwas von dem nicht mögen, aber irgendwie, doch, man merkte es.
    Aber ich finde und fand das Argument “Es muss mehr deutsche Musik geben, weil Kultur und so bla” schon immer dämlich. Die Sprache sollte dann eine Rolle spielen wenn man persönlich Musik machen will, ansonsten spielt generell eine Rolle was einen gefällt und da sollte man nicht nach Srache wählen.

    25.10.2005 um 20:46
  32. 06

    michael:

    Ich hab angefangen HP zu lesen als ich noch ein Kind war. Vor mehr als 6 Jahren, da war ich selbst so 11/12. Ich fand und finde die Bücher gut. Ich war nie so ein Merchandising-Fan (mag wohl daran liegen, dass mir sowas generell nicht sympathisch ist), aber die Bücher fand ich Klasse. Und das immer noch. Kein Fan, aber gute Bücher sind’s.

    Jetzt mit fast 18 werde ich mir das neueste auch noch holen (hat aber noch Zeit), diesmal aber auf Englisch, da kann ich dann auch gleich noch was “lernen”.

    Und ist doch egal was Erwachsene lesen. Ich kenne sehr, sehr viele Erwachsene die überhaupt nichts mehr lesen. Dann doch lieber HP.

    24.07.2005 um 02:01
  33. 05

    michael:

    Bitte hört doch mit den Hausbesitzer-Vergleich auf, der hinkt hinten und vorne.

    Bei einen Privathaus einfach so einzusteigen und auf den Teppich pissen o.ä. ist sicher nicht in Ordnung. Allerdings, ist den nun das Wordpress-System, gegen da ja der Angriff gerichtet war ein Privathaus? Es war ja nicht dieser eine spezielle Blog der angegriffen wurde, sondern das System an sich, das ist vor allem durch die relative Zufälligkeit der Wahl ersichtlich.

    17.07.2005 um 01:07
  34. 04

    michael:

    Also, die CSU könnt’s gern haben, ich glaub bloß, dass die hier nicht weg will.

    17.07.2005 um 00:43
  35. 03

    michael:

    Lustig. Ich kannte allofmp3.com vorher nicht, und hätte es wohl auch nie kennengelernt. Wäre nicht genau das jetzt passiert.

    09.07.2005 um 12:59
  36. 02

    michael:

    asug, eine Botschaft auf 3 Worte, 3 Minuten, 14 Zeilen oder 1 Quadratmetter Leinwand zu reduzieren ist meiner Meinung nach sehr wohl eine Kunst.

    Und natürlich eine Kunst die man - wie jede Kunst - missbrauchen kann. Verkürzung und Vereinfachung kann sehr wohl nützlich sein. Und der Missbrauch dieser Kunst muss hier finde ich noch erwiesen werden.

    03.07.2005 um 23:30
  37. 01

    michael:

    Sehr cool. Und nach kurzer Zeit überraschend schnell. Hier auf meinen Laptop (wo der Finger nicht immer auf der Maustaste liegt) nach meinen subjektiven Gefühl sogar etwas schneller. Macht Spass.

    Unübersichtlich nur die ersten paar Sekunden wenn die Maus noch Mausklick-gewöhnt-”brutal” bewegt.

    23.06.2005 um 17:29

um

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