Twitter-Shirts im Spreeblick-Shop
Jede Zelle meines Körpers ist glücklich
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Medienfrei
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Fragezeichner:17.04.2008 um 15:54;) Bin jedenfalls selbst immer wieder überrascht, wie wenig passiert ist, wenn ich mal zwei Wochen medien-abwesend war.
Nur einmal habe ich etwas wichtiges verpasst, den Tod von Falco. Ich habe an seinem einjährigen Todestag einen Riesenschreck bekommen.
Mal kurz nachgedacht, Grüne
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Fragezeichner:17.04.2008 um 15:51@#674122: der Weg ist weiter, ja. Aber in Hamburg sind sie ihn ja jetzt gegangen. Wer weiter auseinander steht, kommt sich auch weniger in die Quere…
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Fragezeichner:17.04.2008 um 15:10Ich stelle jetzt mal die These auf, dass die Grünen mit der CDU mehr von ihrem Wahlprogramm verwirklichen können als mit der SPD. Warum? Gerade weil die Unterschiede in vielen Punkten sehr gross sind. In einer rot-grünen Koalition sind sich beide Partner zu ähnlich und verschleissen sich in Profilierungskämpfen. Mit der CDU können die Grünen sagen: wir fordern das und das, das ist unseren Wählern wichtig, lasst uns das umsetzen, mischt euch da nicht ein - dann mischen wir uns auch nicht in eure Themen ein.
Das war die Theorie. Die Praxis können wir ja jetzt bald beobachten.
Meine Haare
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Peter Maffay
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Fragezeichner:19.03.2008 um 10:37Ja, tatsächlich, er ist es! Mit seinem eigenen Smilie ist er wohl endgültig zur Legende geworden.
Doppelter RSS-Feed gefixt
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Microsoft Research: MySong
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Fragezeichner:11.03.2008 um 15:12Wenn sich die Software konsequenterweise auch irgendwann die Melodien ausdenkt, kann man sich auch die trällernden Kasperle sparen…
Shut up and sing
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Fragezeichner:03.03.2008 um 09:17Interessante These, dein letzter Satz. Die gleiche Philosophie vertritt auch ein Software-Unternehmen namens 37signals, die ihrer eigenen Vorstellung von Anwendungen mehr folgen als Kundenanfragen, etc.
Ich würde aber weder die eine noch die andere puristische Linie vertreten: wenn es zu einem Künstler passt, mit seinem Publikum zu sprechen, sich mit ihm auszutauschen, sogar Ideen des Publikums in seine Songs einzubauen, dann soll er es tun (ein Beispiel, wo das sehr gut funktioniert ist Bodo Wartke). Manch anderer hätte dabei mehr zu verlieren als zu gewinnen (und in der Tat: die meisten).
Gleich: Livestream aus Karlsruhe (Update 3)
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Fragezeichner:27.02.2008 um 11:50Wünschenswert wäre auch, dass nur Strafbestände aufgrund von Online-Untersuchungen verfolgt werden dürfen, für die die richterliche Genehmigung gegeben wurde. Ansonsten könnte jemand, der als ursprünglich verdächtigter Mörder abgehört aber entlastet wurde, dann wegen illegalen Downloads oder Beamtenbeleidigung angeklagt werden.
Collaborative Songwriting: She Amazed Me
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Fragezeichner:26.02.2008 um 11:10Das Experiment ist in sofern interessant, als es die kommerzielle Pop-Musik mit all seinen Textbausteinen aus hohlen Phrasen entlarvt. Ja, der Song ist mainstream. Aber er ist in gewisser Weise auch erschreckend.
When Jane became insane.
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Fragezeichner:12.02.2008 um 17:51@#669284: Geschmack ist natürlich individuell verschieden. Für mich werden die Grenzen des guten Geschmacks bereits überschritten, wenn jemand sehr kalkuliert versucht, Mitleid und Sensationsgier seiner Mitmenschen auszunutzen, um Aufmerksamkeit für sich zu gewinnen. Nun wirst du zu Recht einwenden können, dass dies in den Medien ständig geschieht. Letzlich hält diese Aktion uns natürlich auch den Spiegel vor. Aber trotzdem: ich finde es geschmacklos. Vielleicht auch weil ich weiss, dass die Sache funktionieren wird ;)
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Fragezeichner:12.02.2008 um 15:53@René: geschmacklos, weil ich davon ausgehe, dass es ein Fake ist, die Aktion also darauf abzielt, viel Aufmerksamkeit zu erzeugen, die dann was weiss ich wohin gelenkt werden soll.
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Fragezeichner:12.02.2008 um 14:33Ich bin mir sicher, es ist ein Fake. Der “About me”-Text ist viel zu durchdacht: …bin Atheist…unserer Generation fehlt’s an nichts…warum nicht selbst game over sagen…etc. Und die Blog-Einträge scheinen systematisch alle Aspekte dieses makabren Themas abhandeln zu wollen. Auch die Bekanntheit des Blogs nach 6 Tagen scheint mir verdächtig.
Darf man seinen Selbstmord in einem anonymen Blog ankündigen? Man darf alles. Aber man darf es auch geschmacklos finden.
War heute Tag des Fragezeichens?
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Es liegt was in der Luft: Yael Naim
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Toni Mahoni 134: Tourdaten 2008
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Graffiti in der Videothek
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Das Anti-Stasi-Lied
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Fragezeichner:09.01.2008 um 18:11Nun gut, die redaktionsinternen Bedenken sind nicht ganz von der Hand zu weisen. Das Werk hat durch gewisse Längen (vor allem gegen Ende hin). Aber zumindest die ersten 2 Minuten haben mich durchaus gut amüsiert.
Überklang
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Wissen ist Macht
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Fragezeichner:17.12.2007 um 18:18Ist das wirklich ein Quantensprung? Wikipedia-Content wird ohnehin ständig in Web-Seiten eingebunden und verlinkt. Ich könnte mir vorstellen, dass der Wikipedia-Content die Wissensschicht darstellt, auf die dann die redaktionellen Beiträge aufbauen.
Je enger die Verknüpfung allerdings und kommerzieller die Ausrichtung, desto eher wird sich wohl auch die Frage stellen, ob das Modell von der CC-Lizenz noch abgedeckt wird.
Das gleiche gilt auch für das Google Knol-Projekt.
Read on, my dear: Spreeblick 2008!
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Fragezeichner:13.12.2007 um 11:38Bemerkenswert! Das ist mehr als nur ein neues Design, das könnte der Beginn einer Transformation dieses Blogs sein - und wer weiss, wer alles folgend wird - weg vom Tagebuch, hin zu einem Magazin.
1970
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Fragezeichner:30.11.2007 um 12:05“Sind ihre Texte deshalb primitiv und banal?”
Was für eine Frage an einen solchen Musiker.Und dann noch dieser gefühlvolle letzte Satz hoch droben im Gegenlicht, die Hand auf den steinernen Dichter gelehnt. Mein Gott, ist das lange her, das muss in einem anderen Jahrtausend gewesen sein…
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Fragezeichner:30.11.2007 um 11:32Wusste gar nicht, dass der junge Rio dem guten Helge Schneider so ähnlich sah…
Fred Chichin ist tot
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Fragezeichner:30.11.2007 um 10:20En lisant les paroles de “Marcia Baila” on ne peut que constater: l’ironie du sort est parfois cruelle…
Wie es die Musikindustrie doch noch ins 21. Jahrhundert schaffen kann
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Fragezeichner:28.11.2007 um 21:34@Johnny, danke für die interessante Antwort. Die Leistungen, die du beschrieben hast, wurden und werden heute ja schon von vielen kleinen/mittleren Labeln, Veranstaltern, Agenten, etc. erbracht.
Aber was heisst das für die Grossen? Der Mehrwert für einen Musiker, bei einem grossen Label zu sein, besteht ja wohl hauptsächlich in der Macht dieser Labels, Songs in Radio und TV zu platzieren. Diese Macht ist am schwinden (man sieht ja, wie die Fernsehsender oder Fernsehproduktionsfirmen lieber selbst ihre Popstars und Superstars heranziehen) und der Marketing-Aufwand lohnt sich nur noch für absolute Superstars. Viele Musikliebhaber treiben sich im Long Tail herum.
Es kann ja nicht im Sinne eines grossen Labels wie Universal sein, eines unter vielen zu werden. Der letzte und einzige Trumpf, der ihnen noch lange bleiben wird, sind die Rechte, die sie besitzen. Ich würde deshalb mal behaupten, dass die Zukunft dezentralen Strukturen gehört, während die Grossen langsam schrumpfend die Vergangenheit verwalten. Denn sie haben so oder so keine Chance, ihre Position zu behaupten. Oder?
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Fragezeichner:28.11.2007 um 18:46Johnny, es würde mich interessieren, warum Musiker überhaupt eine Musikindustrie brauchen? Produktion? Marketing? Brand-Building? Rechteverwertung? Sollte ein Musiker nicht hocherfreut sein, dass er das alles nun selbst mit Computer und Internet bewältigen, und sich auf seine eigentliche Tätigkeit, das Musizieren konzentrieren kann?
Nichts außer Kontrolle
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Gibt es nicht
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Larry Lessig über geistiges Eigentum und wie das Urheberrecht unsere Kinder kriminalisiert
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Fragezeichner:08.11.2007 um 17:46@René, vielleicht, aber Lessig tut es nicht und ist auch in Interviews da recht unklar. Ich vermute mal, er will keine neue Fronten eröffnen. Aber er stellt explizit die Kreativen in den Mittelpunkt und suggeriert, Remixen sei ein neuer Ausdruck von Mainstream-Kultur - was ich für eine gewagte These halte. Übrigens tut er das in einer R-only-Weise (wahrscheinlich weil er ein R-only-Publikum hat).
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Fragezeichner:08.11.2007 um 17:18@Maltefan: ich kann nicht beurteilen, ob es den Bruch Anfang des 20.JH wirklich gab, ob da wirklich mehr als sonntags ein Kirchenlied und abends ein Kinderlied gesungen wurde. Die Sorgen von Herrn Souza finde ich als Indiz nicht durchschlagend genug.
Ich bin mir auch nicht sicher, ob die heute R/W-Kultur wirklich zu einem Massen-Phänomen werden wird (momentan sind es verglichen mit den passiven Internet-Nutzern eher wenige technik-affine Produzenten und zum Grossteil auch viele professionelle Produzenten).
Ich gebe Lessig zu 100% Recht, wenn er sich über die Kriminalisierung von Jugendlichen beklagt. Aber das ist ein anderes Thema. Der überwiegende Teil dieser Jugendlichen werden vor allem wegen illegaler Downloads belangt. Denen hilft auch CC nicht weiter.
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Fragezeichner:08.11.2007 um 16:18@Maltefan: z.B. was er unter Read/Write-Kultur versteht. Weder leuchtet mir ein, dass R/W im 20. Jahrhundert ausgestorben sein sollte, noch glaube ich, dass R/W heute so bedeutend ist wie Lessig darstellt. Ist Remixen wirklich ein wichtiges Medium der freien Meinungsäusserung, das die breiten Massen erreicht? Oder nicht doch ein Hobby unter vielen? Ist CC wirklich mehr als eine Nischenlösung?
Ich finde es auch zweifelhaft, das “Singen und Musizieren” des 19. Jahrhunderts mit dem Remix/Mashup von heute zu vergleichen.Noch ein paar mehr kritische Fragen hier: http://fragerei.wordpress.com/2007/11/07/lawrence-lessig-uber-urheberrecht-und-kreativitat
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Fragezeichner:08.11.2007 um 14:59@Maltefan: gebe dir ja durchaus Recht, ich fühlte mich angesichts der vielen Ergebenheitsbekundungen und auch meiner eigenen anfänglichen Begeisterung herausgefordert, mit mehr kritischer Distanz an Lessigs Thesen heranzugehen, um den Inhalt unter der schönen Verpackung genauer zu betrachten. Und ich denke, seine Argumente sind durchaus nicht immer wasserdicht.
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Fragezeichner:08.11.2007 um 13:07@Maltefan: Elemente, die das Denken dämpfen: nette Geschichten, die dann später zu Analogien werden; Filmeinspielungen; immer wieder von “unseren Kindern” sprechen; Suggestivkraft der eingeblendeten Bilder im Vortrag.
Der Mann hat eine gute Message, aber ich bin mir sicher, er könnte diese Elemente beliebig kombinieren, um eine ganz andere Message zu transportieren.
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Fragezeichner:08.11.2007 um 10:17Die Gefahr bei dieser Art von Präsentation ist, dass sie dir eine Botschaft ins Hirn stopft und kritisches Hinterfragen in geschickt lancierten Emotionen erstickt. Auch wenn ich weitgehend Lessigs Meinung teile, ich finde diese Art von Vortrag ungesund - weil sie nicht das Denken anregt, sondern lediglich das Rezipieren vereinfacht.
iChat
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Fragezeichner:07.11.2007 um 10:38Ich habe das auch letztens mit meiner Familie gespielt und wir haben uns all krank gelacht. Seltsamerweise ist es nur wirklich lustig, wenn man die handelnden Personen kennt oder selbst eine davon ist.
Über den Umgang mit Weblog-Kommentatoren
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Fragezeichner:31.10.2007 um 17:14Malte, das Problem ist, dass eine solche schwierige Frage - wie geht man mit Menschen um, die psychische Probleme haben - gar nicht allgemein beantwortet werden kann. Wenn es einen Freund von mir beträfe, würde ich vorsichtig auf ihn einwirken zu versuchen, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Bei jemandem, den ich nur flüchtig kenne, würde ich auf sein Umfeld einwirken, soweit ich es kenne.
Bei jemandem, den ich nur über das Internet kenne, würde ich nichts unternehmen, weil ich fürchten müsste, mehr zu schaden als zu helfen. Und darauf hoffen, dass jemand aus dessen Freundeskreis irgendwie helfen kann.
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Fragezeichner:31.10.2007 um 16:17Ganz allgemein würde ich vorschlagen: einen Verhaltenskodex aufstellen (an dem alle Spreeblick-Leser mitwirken können), gelbe Karten bei Verletzung des selbigen (=Warnung per E-Mail oder Kommentar) und danach rausschmeissen.
Du bist weder verantwortlich für den psychischen Zustand deiner Leser, noch verpflichtet ihnen Hilfe zu leisten.
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Fragezeichner:31.10.2007 um 16:11Ist das eher eine theoretische Diskussion oder beziehst du dich auf ein konkretes Beispiel? Würde die Diagnose vereinfachen…
Privatisierung der Bahn olé!
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Fragezeichner:30.10.2007 um 19:31Die Konkurrenz der Bahn ist keine andere Bahn, sondern andere Verkehrsmittel! Die Bahn ist insofern kein Monopolist, weil es genügend andere Methoden gibt, von A nach B zu gelangen.
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Fragezeichner:30.10.2007 um 14:24Ein Punkt, der immer gerne übersehen wird, wenn vom mangelnden Wettbewerb für die Bahn die Rede ist: die Bahn steht im Wettbewerb mit dem Auto, dem Flugzeug, dem Radfahrer, dem Fussgänger und sogar dem Bürger, der seinen Wohnsitz abhängig von seinen Verkehrsbedürfnissen wählt. Der Wettbewerb für die Bahn ist also durchaus nicht zu unterschätzen.
Aber die Politik will die Bahn ja als umweltgerechtestes Verkehrsmittel explizit stärken. Eine schlecht geführte Bahn wird auf Kosten von anderen Verkehrsmitteln verlieren, was ja niemand so recht will…Also: Privatisierung oder nicht? Ich kann es nicht beurteilen, es gibt ja auch erfolgreiche Bahnprivatisierungen (z.B. in Japan). Ausserdem war die Bahn gerade in England bis zum ersten Weltkrieg in privater Hand und wohl auch recht erfolgreich (allerdings gab es damals tatsächlich wenig Konkurrenz). Idealerweise sollte die Politik sich von ideologischen Grabenkämpfen fernhalten, von den Erfahrungen anderer Länder lernen und die im deutschen Kontext relevanten Faktoren bei der Beurteilung betrachten. Es gibt hier kein Gut oder Böse. Ich weiss aber auch, dass ich gegen Windmühlen anrede…
Nobel, Herr Gore!
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Fragezeichner:24.10.2007 um 11:27Bringt uns zu der alten Frage: darf der Zweck die Mittel heiligen?
Liebes Tagebuch.
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Fragezeichner:23.10.2007 um 11:29Täusche ich mich oder raubt die Renovierung auch kreative Energien?
Ich hoffe, Spreeblick startet nach dem räumlichen Neuanfang auch eine kreative Offensive!
Die Geschichte der RAF
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Fragezeichner:16.10.2007 um 15:26@SaltOfTheEarth: das könnte eine grobe Fehleinschätzung sein.
Der Terrorismus im Deutschland der 70er könnte einige Lehren für den Umgang mit islamischen Terroristen heute liefern. Diese als irrelevant und unbedeutend abzutun, halte ich für gelinde gesagt fahrlässig. Geschichte wiederholt sich erschreckend oft.
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Fragezeichner:16.10.2007 um 09:25@Jo22: wo wird denn behauptet, dass die Bewegung friedlich gewesen sei?
Und wo versucht Winkler, die RAF von ihrer Schuld reinzuwaschen?Frei nach Berti Vogts: da hast du wohl einen anderen Text gelesen!
Eva Herman
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Fragezeichner:10.10.2007 um 17:31@Nanuk: skeptisch sein ist schon mal ein guter Anfang. Ich bin mir sicher, dass du mithilfe von Google in der Lage sein wirst, dir ein ausgewogenes Bild über das Thema machen zu können.
Eva Herman hat ja angeblich auch gegoogelt, aber sie hat leider nichts gescheites gefunden. Aber man findet ja oft auch nur das, was man sucht…
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Fragezeichner:10.10.2007 um 16:42@Nanuk: was hast du denn an dem Absatz auszusetzen? Das scheint mir eine sehr ausgewogene Betrachtung zu sein.
Du scheinst zu glauben, dass ich etwas dagegen habe, dass Mütter ihre Kinder zu Hause erziehen. Das ist aber nicht der Fall. Ich habe etwas gegen Menschen, die anderen - unter Verweisen auf einseitige Quellen - vorschreiben wollen, wie sie ihre Kinder erziehen sollen. Oder wie sie ihr Leben führen sollen. Und genau das macht Eva Herman. Und darin zeigen sich auch ihre latent totalitären Denkstrukturen.
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Fragezeichner:10.10.2007 um 16:18@Nanuk: damit du auch noch mal was anderes zu lesen bekommst als dein Lieblingsbuch: http://www.tagesschau.de/inland/meldung53958.html
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Fragezeichner:10.10.2007 um 16:10@Nanuk: niemand will 30 Jahre Forschung wegwischen. Nur:
1) diese Forschung hat äusserst widersprüchliche Ergebnisse hervorgebracht
2) betrifft nur einen Aspekt in der Entwicklung eines Menschen
Die Welt ist nicht so simpel wie mancheiner (und anscheinend auch du) uns glauben machen will.
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Fragezeichner:10.10.2007 um 15:12@Nanuk: jeder Wissenschaftler hat da seine eigene Theorie, wahrscheinlich hängt das davon ab, von wem er beauftragt wird. In Frankreich (wo ich wohne) sind Wissenschaftler zu exakt gegenteiligen Ergebnissen gekommen - welch ein Wunder: schliesslich gilt es, das eigene Erziehungssystem zu rechtfertigen.
Aber es ist doch für jeden mit gesundem Menschenverstand erkennbar, dass es eine Vielzahl von Gründen für eine glückliche oder wie auch immer gelungene Kindheit gibt. Franzosen jedenfalls sind nicht unglücklicher als Deutsche. Diese monokausal gepolten Krachmacher wie Eva Herman oder Bischof Mixa bringen doch nicht den kleinsten Beitrag zum Erkenntnisgewinn. Sie vergiften die Diskussion und schüren Emotionen. Dass sie damit am Ende ihrem eigenen Anliegen schaden: geschieht ihnen recht!
Ist Technik links? Ein Selbstgespräch
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Fragezeichner:05.10.2007 um 10:53Technik ist eine Hure (ähnlich wie die Kunst). Die bietet sich allen Seiten an.
Moralisches Rüstzeug: Gemeine Genies
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Fragezeichner:04.10.2007 um 15:12@Tyler: wie viele reale Menschen kennst du, die zwischen deinen vorgeschlagenen Alternativen wählen können/müssen/dürfen?
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Fragezeichner:04.10.2007 um 13:48Ich habe mich schon öfter gefragt, was genau ich so schrecklich an diesen Szenarien finde, die du hier auf so geniale Weise auf den Punkt gebracht hast, habe aber noch keine befriedigende Antwort gefunden…
Radiohead: No really, it’s up to you
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Fragezeichner:02.10.2007 um 16:42By the way, hat denn schon jemand das Album gehört? Taugt es denn auch was? … dann wüsste ich besser, welchen Preis ich eingeben sollte, wenn ich mich denn mal überwinde, das Form auszufüllen ;)
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Fragezeichner:02.10.2007 um 15:06@Johnny: das stimmt nicht, Kreditkartennummer, Expiry und Name reichen normalerweise zum Bezahlen. Wenn man die Box zugeschickt bekommen will, klar, braucht man eine Adresse. Aber zum Downloaden? Kundendatenbank hin oder her, es ist einfach ein sinnloses Hindernis.
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Fragezeichner:02.10.2007 um 14:32Bemerkenswert für eine Mainstream-Band wie Radiohead. Nur die Registrierung hat mich abgeschreckt, schon wieder so ein blödes Form ausfüllen… Das hinterlässt bei mir den Eindruck, dass potentiell fehlende Verkaufseinnahmen durch eine nette Kundendatenbank über die Zielgruppe kompensiert wird. Hm.
Vier Väter - Praktische Prüfung
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Fragezeichner:01.10.2007 um 15:17@y: Lohnt es sich wirklich, sich mit allen möglichen Szenarien und Risiken geistig auseinanderzusetzen? Wenn ich das täte, würde ich wahrscheinlich zu einem psychischen Wrack. Ich zweifle auch, ob man seine eigene Reaktion im Falle einer Trennung vom Kind im Voraus überhaupt einschätzen kann…
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Fragezeichner:01.10.2007 um 14:54Bitte keine Impfdiskussionen. Das bringt niemanden weiter, wird niemanden umstimmen und versaut allen Beteiligten nur den Tag.
Ich spreche aus Erfahrung.
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Fragezeichner:01.10.2007 um 14:34Während des Interviews dachte ich mir, wow, Malte stellt wirklich gute Fragen, die kann eigentlich nur ein Vater stellen, dem seine Kinder sehr wichtig sind.
Die Fragen stellte Tanja.
Oder halt eine Mutter… Auf alle Fälle: Kompliment!
Opfapage
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Fragezeichner:28.09.2007 um 11:31@th: Tut mir leid, dass ich blöd und provinziell erscheine. Da ich in der französischen Provinz wohne, ist mir die Welt Berliner Jugendlicher in der Tat fern und fremd.
@Johnny: danke für den Link auf den wirklich erhellenden Artikel.
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Fragezeichner:28.09.2007 um 10:22Ich habe es immer noch nicht begriffen. Könnte mir jemand die Bedeutung und Botschaft der Worte mal kurz erklärend zusammenfassen?
Sind Rechte doof?
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Fragezeichner:27.09.2007 um 14:29Dein Denkansatz geht von falschen Voraussetzungen aus: die Währung in der Politik ist nicht Geld, sondern Macht. Politiker werden folglich das tun, was ihren nächsten Wahlsieg wahrscheinlicher macht. Und sie haben kein wirkliches Interesse, die Vorurteile ihrer Wähler abzubauen - zu mühseelig. Notfalls finden sie auch einen Gutachter, der mit irgendwelchen Zahlen behilflich ist.
Yawn
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Fragezeichner:25.09.2007 um 10:49Aber es gibt - wenn auch nicht wirklich Bewegung - doch zumindest ein Nachdenken darüber: http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,474934,00.html
Eine Erfolgsgeschichte
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Fragezeichner:19.09.2007 um 14:17@10: Fragezeichner ist nicht die gleiche Person wie nachgefragt.
Danke für die Bibelstelle!
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Fragezeichner:19.09.2007 um 13:05@Malte: Ach, ja? Gibt’s da eine Bibelstelle? Oder meinst du, die Popularität der Bibel beruht auf dem gleichen Effekt: wenn das Ding bei allen rumsteht, muss es auch bei mir stehen?
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Fragezeichner:19.09.2007 um 12:53@Malte: das ist also kein Joke?
Trotzdem, ob das noch ein paar Leute mehr oder weniger anschauen, macht doch jetzt auch keinen Unterschied mehr.Dafür ist es jetzt ein interessantes psychologisches Experiment geworden, das für alle Werbe-Strategen von Bedeutung ist: ist Erfolg ein Erfolgskriterium? Sozusagen die digitale Version von den Leuten, die stehen bleiben und in die Luft schauen, weil alle es tun.
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Fragezeichner:19.09.2007 um 12:42Warum hast du das Video nicht eingebunden? Willst du den Erfolg nicht noch weiter multiplizieren?
Müssen Blogs authentisch sein?
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Fragezeichner:12.09.2007 um 12:13Nennen wird Authentizität mal Echtheit, Zuverlässigkeit, Glaubwürdigkeit. Sind all diese Dinge unwichtig? Oder nur in Blogs unwichtig? Oder nur in bestimmten Blogs unwichtig? In welchen?
Oder erklärt man sie einfach mal als unwichtig, weil sie so schwer zu erreichen sind?
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Ich würde dieses T-Shirt nur Männern empfehlen, die entweder schon unter der Haube sind oder ihr leben ohne Frau verbringen möchten. Es ist so sexy wie ein Linux-T-Shirt über einer schwarzen Jeans und Tennissocken in Birkenstock-Sandalen.