Dann will ich doch auch mal ein paar Takte dazu loswerden. Zunächst, vielleicht mag dich das überraschen Johnny, gebe ich dir in vielen Punkten Recht. Klar steht die Musik nach wie vor im Mittelpunkt. Steht übrigens auch in dem Artikel. Ohne gute Musik bringt auch das beste Drumherum nichts - logo.
Nur - und das werte ich grade im Sinne der Kunst als positiv - bietet das Internet eine neue Plattform für einen Musiker. Bis vor einigen Jahren war es doch so: Entweder Du kamst bei einem der Big Four (aka Majorlabels) unter, oder Du hattest faktisch keine Möglichkeit, von deiner Musik leben zu können (die hier auch genannten Tanzkappellen & Co. mal außen vor gelassen, da die ja keine Kunst schaffen sondern diese nur reproduzieren). Dank dem Internet ändert sich dies - zumindest theoretisch, bei cleverer Nutzung.
Der Umweg über ein großes Label, die sich bekanntlich oft nicht besonders experimentierfreudig zeigen, ist nicht mehr zwingend erforderlich. Du kannst die Menschen heute direkt mit deiner Musik erreichen. Aber einfach eine Website ins Netz zu stellen und deine Musik da zu präsentieren reicht natürlich nicht. Das bekommt keiner mit. Also musst Du dir die Kanäle erschließen, auf denen Du die Menschen direkt erreichst, denen deine Musik potentiell zusagen wird.
Dabei plädiere ich auch gar nicht dafür, dass ein Künstler dies komplett selbst in die Hand nehmen muss. Anfangs können das auch Freunde übernehmen und dann, wenn eine gewisse Grundbekanntheit erreicht ist, eben ein Management. Ganz ohne Einsatz des Künstlers geht es natürlich nicht, aber Promoaktivitäten standen schon immer auf dem Programm. Nur dass man sich im Netz eben nicht mehr an ein Magazin wendet, sondern direkt an seine Fans.
Und das meint der, zugegebener Maßen plakative, Begriff ‘Musiker 2.0′. Inszeniere dich im Netz und Du kannst auf die Meinung der Etablierten sch***** - solange es den Fans gefällt. Finde ich gut.
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Dann will ich doch auch mal ein paar Takte dazu loswerden. Zunächst, vielleicht mag dich das überraschen Johnny, gebe ich dir in vielen Punkten Recht. Klar steht die Musik nach wie vor im Mittelpunkt. Steht übrigens auch in dem Artikel. Ohne gute Musik bringt auch das beste Drumherum nichts - logo.
Nur - und das werte ich grade im Sinne der Kunst als positiv - bietet das Internet eine neue Plattform für einen Musiker. Bis vor einigen Jahren war es doch so: Entweder Du kamst bei einem der Big Four (aka Majorlabels) unter, oder Du hattest faktisch keine Möglichkeit, von deiner Musik leben zu können (die hier auch genannten Tanzkappellen & Co. mal außen vor gelassen, da die ja keine Kunst schaffen sondern diese nur reproduzieren). Dank dem Internet ändert sich dies - zumindest theoretisch, bei cleverer Nutzung.
Der Umweg über ein großes Label, die sich bekanntlich oft nicht besonders experimentierfreudig zeigen, ist nicht mehr zwingend erforderlich. Du kannst die Menschen heute direkt mit deiner Musik erreichen. Aber einfach eine Website ins Netz zu stellen und deine Musik da zu präsentieren reicht natürlich nicht. Das bekommt keiner mit. Also musst Du dir die Kanäle erschließen, auf denen Du die Menschen direkt erreichst, denen deine Musik potentiell zusagen wird.
Dabei plädiere ich auch gar nicht dafür, dass ein Künstler dies komplett selbst in die Hand nehmen muss. Anfangs können das auch Freunde übernehmen und dann, wenn eine gewisse Grundbekanntheit erreicht ist, eben ein Management. Ganz ohne Einsatz des Künstlers geht es natürlich nicht, aber Promoaktivitäten standen schon immer auf dem Programm. Nur dass man sich im Netz eben nicht mehr an ein Magazin wendet, sondern direkt an seine Fans.
Und das meint der, zugegebener Maßen plakative, Begriff ‘Musiker 2.0′. Inszeniere dich im Netz und Du kannst auf die Meinung der Etablierten sch***** - solange es den Fans gefällt. Finde ich gut.