Teufelsberg. Schon der Name!
Schwesterherz: Interview mit Johanna Adorján
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nero:14.09.2007 um 16:49Die Johanna! Auf dem Foto sieht sie ja noch genau so aus wie vor 10 Jahren …
Sie war ja damals schon ne ganz Hübsche (und auch sehr schwester-herzlich im Umgang)
Ich war ihr Praktikant, und sie hat mir ein Parfumfläschen geschenkt - ich war ein sehr glücklicher Praktikant!
Der linke Neoliberalismus - Versuch einer Konkretisierung
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nero:02.09.2007 um 22:45Karl May ein Linker? Oha! Ich dachte immer sein Ideal von Freiheit hätte den Nazis als Wixvorlage gedient. Hitler soll ja angeblich ein großer Karl May-Fan gewesen sein …
Selbstbestimmt leben, saubere Luft atmen und auch die härtesten Gegner mit nur einem Schlag besiegen, das wollten die Nazis im Grunde ja auch. Dazu mußte man die Freiheit der anderen halt ein bischen einschränken…
Meine Erachtens ist die Gleichheit aller Menschen die Vorraussetzung der Freiheit Aller, und somit wichtigste Grundvoraussetzung für jede linke Position.
Stellt sich nur noch die Frage nach der Art der Gleichheit.
Man kann die Menschen gleich machen und sie dadurch ihrer Freiheit berauben (Kommunismus), man kann ihnen gleiche Chancen einräumen in einem unmenschlichen System (Kapitalismus) oder ihnen gleiche Bildung ermöglichen, sodaß sie ihr Menschsein in selbstbestimmter Freiheit definieren und entfalten können.Man könnte das linken Neoliberalismus nennen. Gäbe es nicht schon einen viel treffenderen Ausdruck: Humanismus.
Leider führt der Humanismus als politische Position derzeit ein Schattendasein.
Es gibt zwar die Humanistische Internationale und sogar eine Humanistische Partei in Deutschland, aber wer kennt die schon?Vielleicht könnte man den unpopulären Humanismus wieder politisch bühnentauglich machen, wenn man ihn im politischen Koordinatensystem als linken Neoliberalismus verortet. Schließlich ist Humanismus ein zutiefst politisches Anliegen, für das es sich zu kämpfen lohnt.
Allerdings brauchen wir eventuell ein bischen Bootstrapping. Denn um Humanisten zu verstehen, benötigt man bereits ein Mindestmaß an Bildung.
Schließlich wurde nicht nur Karl Mays tiefere Vorstellungen von Menschlichkeit von Hitler komplett überlesen. Ebenso ging es dem Überhumanisten Nietzsche der mit seiner Barttracht als Leitfigur für den sicherlich männlichsten aber auch menschlichsten Wettstreit der Welt herhalten könnte:Und Karl May, der alte Zottelbart, hätte dieses sportliche Ereignis bestimmt grandios und lebhaft geschildert. Er hätte beschrieben, wie man am Bart bereits den Charakter eines Mannes erkennt.
Das bartlose Greenhorn Guido hätte er ein bischen lächerlich gemacht, die streng geometrischen Diktatorbärtchen von Hitler und Lenin hätten die Zuschauer erst geblendet, aber in der Kathegorie Freestyle hätte der kreative Wildwuchs Old Shatterhands gesiegt.
Old Shatterhand (der übrigens im literarischen Original einen Vollbart trägt!) wäre beinahe unterlegen gewesen, aber mit Hilfe seines Witzes und der wallenden Philosopenbärte aus dem Stamme der letzten Mohikaner und Marxisten, hätte er schließlich gewonnen.
Und die Trophäe hätte er ganz selbstlos Winnetous Schwester Nscho-Tschi übergeben da sie seinen Bart so liebevoll gepflegt hat, als Old Shatterhand einst schwer verwundet war…
GEZ verbietet Nutzung der Buchstaben G, E und Z
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nero:23.08.2007 um 17:37Gibt es eigentlich schon einen Preis für den Abmahner des Jahres? Also so was wie die amerikanischen Stella Awards…
Ich finde man sollte das dringend einführen, um die Abmahner öffentlich der Lächerlichkeit preis zu geben…Vielleicht könnte man sogar Langenscheid als Kooperationspartner gewinnen - dann gibts als Preis ne Sonderausgabe “GEZ-Deutsch/Deutsch-GEZ”.
Das wär doch mal was!
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nero:23.08.2007 um 17:01Es gibt nur eine Erklärung:
Da hat sich ein GEZ-Feind in die Rechtsabteilung der GEZ eingeschlichen, und plant nun in einem grandiosen Coup der GEZ endgültig ein Negativ-Image zu verpassen.Ich meine natürlich nicht “GEZ-Feind” sondern “Erklärter Gegner des Beauftragtendienstes der öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten oder Rundfunkgebührenbeauftragten”. Tschuldigung ;)
Anrufen!
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nero:16.08.2007 um 02:14Liest sich wie eine Episode aus dem Hexenhammer.
Besitzt die Hexe ein Muttermal, so ist es ein Mal des Teufels.
Besitzt sie keines, so ist sie eine so enge Vertraute des Teufels, daß er sie nicht einmal kennzeichnen muß…Also alles rein metaphorisch gesprochen, und in keinem Fall soll hiermit in irgendeiner Weise eine Beziehung zwischen Callactive und der Logik der Inquisition hergestellt werden :)
Reporters sans frontières
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nero:13.08.2007 um 13:41Hehe, macht ja nix :)
Dank Eures großartigen Aufklärungsfilms weiß ich ja jetzt wie ich mich in Zukunft artikulieren muß, um verstanden zu werden ;-)
Und die Idee mit dem Instant Massenger Interviews find ich auch gar nicht schlecht - müßte man sich halt mal hinsetzen und ein Jabber-2-Spreeblick Converter coden…
So kommentiert man richtig
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nero:13.08.2007 um 13:18Papaya ist ein Arschloch :)
Und ein Exotismus noch dazu. Wie sie schmeckt ist völlig irrelevant, denn sie steht für sexistisch-kolonianlistische Machtphantasien, für die bedingungslose Verfügbarkeit der Südfrucht und der Frau im allgemeinen.
Außerdem: politisch korrekt heißt es Melonenbaumfrucht, ihr frutistischen Chauvinisten!Und paßt viellecht grad nicht so zum Thema, aber ich wollt mal auf meinen Ebay Shop hinweisen. Ich verkauf da so Retro-Filmplakate:
Papaya - Liebesgöttin der Kannibalen
Reporters sans frontières
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nero:12.08.2007 um 02:28@ Frédéric : Endlich Aufklärung - Danke :)
Weil der Quelltext des Interviews nicht verfügbar ist, sondern nur das Destillat hatte mich die Geschichte mit den französichen Antworten schon etwas verwirrt…Ich verstehe aber immer noch nicht, warum Max mich gleich so anfahren mußte … schließlich hab ich nur nen methodischen Optimierungsvorschlag gebracht.
Und die Vermutung daß Vorurteile gegenüber der Blogger-Szene die Kommunikation mit den RoG-is erschwert haben könnten, liegt jetzt nicht so fern, auch wenn man das nicht unbedingt heraufbeschwören muß. Das neueste Blogosphären-Bashing in der Süddeutschen mit Verweis auf Spreeblick zeigt ja recht deutlich daß es immer noch Journalisten gibt, die unter gewissen Ressentiments leiden …
@ Max: Mir ne Beleidigungsschiene anzuhängen finde ich da wirklich nicht fair, zumal gewisse Pappenheimer (fixmbr) mit ihrerer Verschwörungstheorie ganz andere Saiten anschlagen.
Diesmal mein Vorschlag nicht im Imperativ, sondern ganz höflich gefragt:
Wie wäre es denn, wenn Ihr in Zukuft quelloffene Interviews postet? Nur weil die klassischen Medien ihre Interviews übersetzen, und aus Gründen des Platzmangels und der Dramaturgie zusammenkürzen, muß man das auf Spreeblick ja nicht unbedingt genauso handhaben, oder? Ihr könntet ja einfach den Quelltext anhängen, und Eure Leser an der Werkexegese teilhaben lassen :)Bei der Mister-Wong-Debatte habt Ihr doch auch auch die komplette Redaktionskonferenz gepostet, was ich im Übrigen sehr genial fand. Mit Opensource-Interviews erzeugt Ihr Transparenz und zeigt, daß Ihr Eure Leser ernst nehmt. Und nebenbei enkräftet Ihr von vornherein sämtliche Spekulationen …
Also ich fände das gut.
Herzblut
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nero:10.08.2007 um 20:54MsPaint regiert !!
Ich gebe allerdings zu, daß ich das Programm nie so recht verstanden habe, da es kein überaus hilfreiches Helferlein wie Karl Klammer gibt, das mir die vielen tollen Werkzeuge erklärt, oder mir bei der Auswahl der Farben zur Seite steht.
Was die Software angeht mag man ja verschiedener Meinung sein, aber die Werbung ist super. Da haben sich sie die Microsofties doch so einiges von ihren Kollegen bei Apple abgeschaut.
Reporters sans frontières
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nero:10.08.2007 um 17:34@Max: mir war grad so polemisch zu Mute :P
Aber im Ernst - das war nicht persönlich gemeint.
Wenn ich mich im Ton vergriffen hab, oder sich jemand angepisst fühlt, tut mir das leid. Ich weiß Eure Arbeit zu schätzen und finde es gut, wenn Ihr über das Thema berichtet.Trotzdem finde ich, daß man als Interviewer nicht dem Interviewten die Schuld geben kann, wenn man mit dem Ergebnis nicht zufrieden ist. In diesem Zusammenhang darf doch ruhig mal darüber spekulieret werden, warum das Interview nicht so geklappt hat wie Johnny sich das gewünscht hätte.
Mein Kommentar war eigentlich als konstruktive Kritik gemeint. Kam aber wohl nicht so rüber. Sorry.
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nero:10.08.2007 um 10:17Ist das sogenannte Interview jetzt das Destillat aus einem Email-Briefwechsel, die Antwort auf eine Frageliste, oder beides? Vielleicht wäre ein echtes Telefon oder Skypegespräch, oder einfach mal Hinfliegen die bessere Lösung gewesen!
Bei einem vielbeschäftigten Mann muß man sich ja erst mal eine gewisse Glaubwürdigkeit erarbeiten … Erstens kann mit “Spreeblick” außerhalb der kleinen deutschen Bloggerszene sicherlich kaum jemand was anfangen, zweitens ist das Medium die Message (ein persönliches Gespräch signalisiert sicherlich ein größeres Interesse als eine Email) und drittens scheint es ja bei den Reportern ohne Grenzen eine kleine Sprachbarriere zu geben.
Interviews bei denen man eine Frageliste zugeschickt bekommt, die man abarbeiten muß, machen doch Niemandem Spaß. Das ist ungefähr so spannend wie das Ausfüllen der Steuererklärung. Ich kann mir vorstellen, daß Julien Pain an einem klassischen Interview mehr Interesse gehabt hätte, und das Ergebnis mehr Tiefe und mehr Raum zur Darstellung seiner Person gelassen hätte.
Also statt über die mangelnde Tiefe des Interviews zu jammern, lieber selbst mehr investieren.
Ich frage mich allerdings auch ernsthaft, warum Julien auf französisch antwortet!? Frankozentrismus der alten Schule wäre ja bei einem jungen Internet-Spezialisten der Reporter ohne Grenzen kaum zu erwarten…
Ich vermute, daß Blogger in den - äh - freien Ländern von vielen Journalisten möglicherweise als unliebsame oder nicht ernst zu nehmende Konkurrenz gesehen werden. Ganz anders sieht es da z.B. in China aus:
“Bloggers are often the only real journalists in countries where the mainstream media is censored or under pressure.” (Zitat, Julien Pain)Als drastische These formuliert:
Es gibt zwei Arten von Bloggern
Blogger aus Not, die eigentlich Journalisten sind. (die in China)
Und Blogger aus Inkompetenz, bei denen es zum Journalisten nicht gereicht hat. (die in Deutschland)In diesem Fall wäre es kein Wunder, wenn sich die Journalisten ohne Grenzen nicht besonders für ein Interview in einem deutschen Blog interessieren…
Gespräch mit einer Hure, 2. Teil
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nero:08.08.2007 um 04:25Die Hure nur die verkörperlichte Diagnose einer neurotischen Gesellschaft?
Mißtrauen auf der nächsten Ebene? Das ist doch Metaphysik der Hurologie.
Nora mäandert sich durch fraktale (selbst-)Erkenntnisprozesse im Versuch sich dem Rechtfertigungsanspruch des Publikums zu entziehen. Prostitution ist nun mal ein sehr spezieller Beruf, da erwarten die meisten eben ein außergewöhnliches Schicksalsmoment das die Widersprüche auflöst, auf daß man die Hure getrost ad Acta legen kann. Mißbrauch, oder zumindest ein psychisches Problem. Religiöse Berufung, oder ein brennender Dornbusch wäre in meinen Augen auch noch eine Legitimation.
Ein harmloser Landeikomplex vermag da niemand so recht zufrieden zu stellen. Jesus hat die Menschheit ja auch nicht erlöst, weil in Betlehem nix los war.Wenn ich dann lese wie Andreas @25 in seiner Hilflosigkeit versucht, die Ordnung wiederherzustellen und die Hure auf ihren Platz zu verweisen, habe ich das Bedürfnis ihm liebevoll in den Arm zu nehemen. Viellicht wäre ihm das unangenehm, denn schließlich bin ich keine Frau bei der man sich für Geld freikaufen kann, von jedem Anspruch auf Mitgefühl…
User generated LSD-Visionen
Gespräch mit einer Hure, 2. Teil
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nero:07.08.2007 um 12:48@martin
Natürlich gibt es auch männliche Prostituierte. Zum Beispiel in Japan. Da heißen die Laufhäuser allerdings “Host Bars”. Die Kundinnnen sind größtenteils selbst Prostituierte, die sich nach Liebe sehenen. Und die ist natürlich nur echt wenn sie auch ihren Preis hat.
The Great Happiness Space von Jake Clennel.
Prädikat sehr sehenswert, finde ich.
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nero:07.08.2007 um 12:35Ich warte ja immer noch auf den Youtube Remix Battle mit Vollassi Toni vs. Alice Schwarzer (a.k.a. the voice of Porno-Rapper Orgasmus One) …
Die beiden würden zusammen ein prima Pop-duo abgeben. In Alice Schwarzer steckt nämlich mehr als man denkt :)
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nero:07.08.2007 um 10:36Gibt es denn die Möglichkeit für StudentInnen ein bezahltes Praktikum im Bordell zu absolvieren? Oder nur unbezahlte Praktika, oder gar keine?
Sind Teilzeit- oder Gleitzeitarbeit überhaupt erwünscht?
Das wär jedenfalls ne tolle Möglichkeit die 500 Euro Studiengebühren zusammen zubekommen, ohne durch schlechtbezahlte Nebenjobs das Studium unnötig zu verlängern … Außerdem käme man so sicherlich auch mal in Kontakt mit den Politikern, die für die Studiengebühren verantwortlich sind, und könnte nochmal mit ihnen drüber reden. Natürlich nur wenn es die Zeit erlaubt. Vielleicht lernt man ja auch den ein oder anderen Bankier kennen, und kann ein paar Sonderkonditionen für einen Studenten-Kredit aushandeln …
Exotismus
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nero:03.08.2007 um 22:08Man muß der Kampagne von UNICEF schon zugute halten, daß sie nicht versucht Klischees zu festigen indem sie Afrikaner als passive unselbständige Opfer brandmarkt, wie das etwa in der Brot für die Welt Werbung systematisch betrieben wird.
Stattdessen versucht man es mit einer Identifikations- und Hineinversetzungs-Kampagne. Um die Hineinversetzung unmißverständlich sichtbar zu machen, muß man sich natürlich bekannter und somit auch klischeehafter ‘Verkleidung’ bedienen. Das ist quasi Anti-Vorurteils-Bootstrapping. Wie mache ich eine politisch korrekte Aussage in einer politisch nicht korrekten Welt? Zumal ich in so einer Welt praktisch nur politisch nicht korrekte Metaphern und Bilder zur Verfügung habe um mich verständlich auszudrücken …
Eine ähnliche Aktion hat sich übrigens neulich die Berliner Sparkasse geleistet. Da wurde ein Angestellter der Sparkasse gezeigt, der als Rapper posiert, mit Goldkettchen und allem drum und dran:
http://www.berliner-akzente.de/imperia/md/images/berlinerakzente2/ausgaben/akzente05-07/markenkampagne/markenkampagne4_480.gifDas ist in diesem Fall so unglaubwürdig daß es schon wieder lustig ist.
Leider hab ich keine Rapper in meinem Bekanntenkreis, und hab daher keine Ahnung ob die sich dadurch verletzt fühlen ;)Und die Moral von der Geschicht: Hineinversetzung Impossible.
Man hätte den Werbe-Etat lieber einer Afrikanischen Werbeagentur geben sollen.
Die Afrikaner sollen ruhig mal für sich selber werben. Das wär schon mal ein erster Schritt. Realität schaffen, statt unendliche Debatten um fiktive Werbewelten!
Göttlich
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nero:03.08.2007 um 20:29Das ist jetzt aber schon alles sehr brav …
Gruslig ist anders:
( http://www.instructables.com/tag/taxidermy )
- schon toll, was man aus ein paar LEDs und einer toten Maus alles basteln kann, oder? Man muß natürlich damit rechnen, daß am nächsten Morgen die Tierschützer von PETA vor der Tür stehen und sich ganz frankensteinmäßig rächen. Könnte man ihnen auch nicht wirklich verübeln, irgendwie.Und früher war doch alles besser:
( http://web.archive.org/web/*/http://www.cyberium.net/multibrst/mbpage.htm )Wenn Geeks Gott spielen dürfen, fangen sie nämlich gleich mit dem 7. Schöpfungstag an. Ganz nach dem Motto “darfs auch etwas mehr sein …”
Okay das ganze ist jetzt nicht unbedingt jugendfrei, und Alice Schwarzer hätte ihre wahre Freude daran, aber hey - Das sind die Ursprünge des http://WWW.
Angriff auf den Schreibtisch
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nero:03.08.2007 um 09:43OpenLaszlo ist auch nicht zu verachten! ( http://www.openlaszlo.org/ )
+ Open Source
+ Seit Version 4 wahlweise Flash und DHTML OutputDas Interface wird normalerweise dynamisch vom OpenLaszlo Server aus dem XML baserten LZX-Sourcecode erzeugt, aber man kann damit auch eine eigenständige Schreibtisch-Anwendungen generieren…
( http://www.openlaszlo.org/tips/2005/solo/ )
StudiVZ: Auf Platz 1 gegruschelt
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02
nero:22.06.2007 um 10:22die blogosphäre hat doch einen an der klatsche :)
wir studenten sind nicht dumm, wir denken einfach nur einen schritt weiter.
je mehr peinliche fotos und gruschelgruppen ich auf studivz habe, desto überzeugender kann ich mich später rechtfertigen wenn es mit der bewerbung nicht gwklappt hat. im zweifelsfall lag es dann sicher am personalchef, einem frustrierten intoleranten blogger, der nur in studivz rumschnüffelt um alle auszuspionieren, die sich bei ihm bewerben.außerdem: vieles von dem, was ihr für peinlich haltet, zeugt nicht von mangelnder medienkometenz sondern von verändertem selbstbewußtsein. die studenten haben einfach keine angst mehr vor zukünftigen personalchefs und möglichen diktaturen. wenn es darauf ankommt machen sie sich eben selbstständig oder stürzen einen diktator.
und was die shoppingsüchtige partyfreudige mathelehrerin in spee angeht - wieso braucht die eine gehirnpolitur? damit sie zu euren vorgefertigten klischees von mathematikstudentinnen paßt?
also liebe blogger-generation, ihr könnt uns alle mal gruscheln!
Umsonst bezahlen
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Nero:09.02.2007 um 18:12Im freien Markt gelten die selben Regeln wie in der Liebe und im Krieg:
Nichts ist verboten, alles erlaubt.Wer für einen Zeitungsartikel Geld bezahlt, hat mehr davon. Schließlich hat er ja dafür bezahlt. DAS ist die Logik des Marktes. Der Preis eines Artikels bestimmt schließlich immer auch seinen Wert. Außerdem bezahlt man ja für den Status, Mitglied im auserwählten Club der Online-Abonnenten zu sein. Bei der ZEIT gibts sogar einen iPod dazu - dann ist man quasi doppelt hip.
Pflichtlektüre: “Der Alltagsökonom” von Hanno Beck: Im Kapitel “Warum gibt es Jeans zweiter Wahl?” erfährt man, warum exakt die selben Jeans als zweite Wahl zu einem deutlich niedrigeren Preis angeboten werden. Und gratis Online-Artikel sind ja genaugenommen die zweite-Wahl-Jeans des Onlinepublishing, nur daß die Produktionskosten gegen Null gehen.
Ach ja: das Buch ist nichts weiter als eine Sammlung von Artikeln aus der Kolumne “der Sonntagsökonom” die man je nach Vorliebe für 2,00 oder 0,00 Euro auch auf http://www.faz.de lesen kann. Ist doch klar.
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Es gibt wissenschaftliche Studien (oh ja!), daß beim yogischen Fliegen, die Gehirnwellen viel koheränter sind, als bei anderen Tätigkeiten, wie etwa Nasebohren, Bloggen oder sich hinter dem Ohr kratzen.
Beweisfoto hier:
http://www.tm-information.de/untersuchungen/25_yogisches_fliegen.jpg
Und wenn unsere Gehirnwellen erstmal alle gleichgeschaltet - äh - kohärent sind, dann ist es nur noch ein kleiner Schritt bis zum Weltfrieden TM.