Wir nennen es Arbeit. Leider.
Titanischer Spiegel?
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Birger Hartung:01.11.2006 um 00:09Der Titel SPAM passt perfekt! Wurde ja auch Zeit, dass es sinnentlehrte Inhalte nicht mehr nur als elektronischen Brief und/oder in deutschen Comdeysendungen gibt. Das ist Innovation! Ich war dabei.
Johnny, nur warten allein bringt nix!
Mach’s wie SpOn mit SPAM und bring das nächste Große Ding. Nur wer siegt, gewinnt auch! Meine Idee: Ein Social Network mit Web 2.0, Videos und Feeds zum Thema: “Ich bin gefrustet, weil ich kein Internet-Millionär werden darf”. Mit einer Ajax-Anwendung kann man Mitglieder über GPS und Google-Maps an ihrem Standort aus der Realität bashen. Der Clou ist eine Versionskontrolle, mit der man an einen gesicherten Startpunkt zurückkehren kann. Wenn das letzte Update beim Internisten oder Upgrade beim Schönheitschirurgen nicht gefällt. Da fang ich doch gleich mal a
This is an FATAL ERROR: Lost connection to subversion server!
Erst verbieten, dann fragen
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Birger Hartung:25.10.2006 um 17:53Bei solchen Menschen Verständnis für Computerspiele zu erlangen, gleicht dem Versuch einem Rindvieh die physikalischen Grundlagen des Fliegens verständlich zu machen: Es ist nicht möglich. Das Thema eSports vergessen wir gleich komplett. So durchlebt jede neue Generation ihre Revolution: In Südkorea gibt es 50 x aktive WoW-Spieler wie auf der restlichen Welt. Dort gibt es WoW-Lounges im Flughafen und 3 Fernsehsender nur zu Thema eSports! Gegen Asien wirkt Deutschland wie ein Entwicklungsland. Unabhängig davon ist die Diskussion getränkt von PC und Gutmenschen-Moral. Wie immer.
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Das asoziale Web
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Birger Hartung:25.10.2006 um 14:30Wusste auch nicht, dass man das Konto löschen kann. Bei vielen anderen ist das auch nicht möglich.
Die Grundidee des Networken ist vom menschlichen und gesellschaftlichen Ideal geprägt. In der Realität endet das in unfruchtbarer Selbstbefruchtung. Zudem gibt es immer einen Bestimmer, ein “Alpha-Tier”, dass die Kontrolle übernimmt und dann alle anderen um sich versammelt. In diesen Netzwork-Foren sind das üblicherweise die Jungs, die ein Forum eröffnen….
Es gibt Foren, da kann man es nicht fassen, wie “die Bestimmer” der restlichen Nutzerschar ihre Meinung aufdrücken. Der Gipfel dieser Entiwcklung sind die begehrten Frühstücktermine im Hotel - für geladene Gäste!? Hatte schon überlegt, ob ich nicht selbst ein neues Forum aufmache, um mich darzustellen. Aber dafür ist mein Penis doch nicht klein genug. Und das Business nicht busy genug.
Die Zeit verbringe ich lieber mit spazierengehen. Frische Luft und Bewegung haben schon die Lösung für so manches Problem gebracht. Die Befruchtungs-Strategie in der aktuellen Form finde ich Lächerlich. Hier wird in der virtual reality eine virtuelle Realität aufgebaut. Gut für den, der davon profitiert. Schlecht für den großen Teil der anderen Nutzer. Funktional werden diese Netzwerke erst, wenn das Konzept genau so organisch ist, wie die Gesellschaft. Foren sind das garantiert nicht!
Und: Wenn jemand von der Brücke springt, muss ich das ja auch nicht - oder? Spreeblick-Verantwortung? Quark! Letztlich fragt bei den etablierten Medien ja auch keiner nach Verantwortung. Siehe Bild-Zeitung.
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Doomed… Not!
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Birger Hartung:20.09.2006 um 18:56Das erinnert mich an SCIFI und die Carter-Theorie, nachder die Welt in ca. 250 Jahren untergeht - natuerlich wissenschaftlich begruendet.
Wir sehen uns Morgen!
(:
Der König
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Birger Hartung:11.09.2006 um 15:31Ehrlich gesagt habe ich die anderen Kommentare nicht gelesen. Liegt daran, dass mir in den letzten Wochen in verschiedenen Gesprächen immer wieder diese These von “unserer ungehörten Generation” über den Weg gelaufen ist: Wir 30+, die an jeder Ecke auf Abruf bereit stehen, doch keiner holt uns ab. Stattdessen ein Meer von Greisen auf deren Oberfäche ein dünner, öliger Film von Jüngern in allen Farben schillert - in der Hoffnung irgendwann nachzurücken. Da bleibt kein Raum mehr für Persönlichkeiten und schon gar kein Platz für 30er.
Erst vor einer Woche hat mich bei einer Wahlveranstaltung in Niedersachen der Zorn gepackt. Da habe ich nachgefragt, wo sie denn alle sind: Die moralischen, aufrechten und glaubhaften öffentlichen Vertreter wie z.B. Grass? Es gibt genug aktuelle Themen zu denen man sich äußern könnte!
07
@Albert: Ich beziehe mich mit meiner Forderung nach Abschaffung von Subventionen insbesondere auf die Förderung der Wirtschaft.
Subventionen für Bildung allein reichen nicht aus, um einen Arbeitsplatz zu bekommen? OK. Wie kann es dann sein, das mit unseren Steuergeldern Arbeitsplätze abgebaut werden? Konzerne schmücken sich mit dem Etikett “Alterdurchschnitt 43 Jahre”, siehe hier. Damit insbesondere ältere Arbeitnehmer die Konzerne und großen Unternehmen verlassen. Und sich in die große Schaar der Langzeitarbeitslosen einreihen dürfen. Wer bezahlt das? Allein die Konzerne und großen Unternehmen? Nein! Wir, die KMU und normalen Arbeiter finzanzieren den Ruhestand mit.
Anderes Beispiel: Es gibt subventionierte Fördergelder von der KfW - doch meine Hausbank entscheidet, ob ich diese Gelder bekomme. Mit welchem Recht, welcher Begründung? Wo ist da Wettbewerb? Ich hingegen muss mich jeden Tag im Wettbewerb rechtfertigen. Für mich sieht das digitale Böhmen eher nach einem Arbeitslager auf Lebenszeit aus. Jeden Tag begegnen mir dort bekannte und neue Aufpasser.
Der Wettbewerb ist bei KU und normale Arbeitnehmern völlig verzerrt.
06
Irgendwie liesst sich der Artikel wie eine Rechtfertigung der Digitalitis. Meine Realität ist Norddeutschland. Hier ist flache Landschaft und mir weht eine kalte, steife Briese von vorne direkt ins Geischt. Sie lässt mich an der Ideologie aus Böhmen zweifeln.
Das Thema Arbeit selbst ist zu einem Problem in unserer sozialen Marktwirtschaft geworden, das viele Menschen erkannt haben, das sie bewegt. Die vielen Kommentare belegen das, wobei #1 die Situation nach meiner Meinung kurz und knapp zutreffend beschreibt.
Nach meiner Überzeugung (mit dem Herz eines Sozialdemokraten) ist es an der Zeit, alle Subventionen, Aufbaupogramme und Förderungen in Deutschland einzustellen. Danach werden nur die Bereiche bezuschusst, welche direkt mit Bildung und Wissenschaft zu tun haben. Alles andere muss endlich eingehen, inkl. Interessenverbänden und Lobbyisten. Ein weiter Bogen, ich gebe es zu. Doch anders lässt sich das Problem Arbeit nicht wieder zum Erfolg führen. Zuviele verdienen an Armut, Unausgeglichenheit und Benachteiligung, die durch die sozialen Förderungen im System entstehen.
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