Rasen weiter erlaubt
Toni guckt Toni
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Das trägt man jetzt so
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basquiat:11.09.2006 um 14:30Alte Masche, immer gleich. Man schockt die, die sich schocken lassen, und dann wird darüber geredet - jetzt auch hier. Und solange das funktioniert, wird sich daran auch nichts ändern.
Ich war einkaufen
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basquiat:07.09.2006 um 16:10Hm, “Mercedes-Dance” fand ich, gelinde gesagt, langweilig und enttäuschend - da hatte ich mir mehr erwartet. Die neue Dendemann dagegen zeigt ein klasse Tennis, ansonsten bin ich mit den Kinderzimmer Productions sprechsgesangstechnisch meist ausreichend bedient, auch wenn die letzte Platte kein wirklicher Überflieger war.
Ach ja, Herr Beck!
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basquiat:04.07.2006 um 19:28@malte
Wirklich dramatisch ist das Ganze im vorliegenden Fall nicht. Allerdings hat die Sache mit der vollkommen uneingeschränkten Meinungsfreiheit so ihre Haken: Ich empfände eine solche nur unter “gleichmächtigen” Kommunikationspartnern wünschenswert, im Land von Doepfner und Diekmann halte ich aber eine Relativierung aller Persönlichkeitsrechte für wenig zielführend.
Dass auch Du Deine Bauchschmerzen dabei hast, meine ich daran erkennen zu können, dass selbst Du nicht jeden alles “ohne Rücksicht auf Verluste” sagen lassen willst. Nur: Wo hört Beleidigung auf, wo fängt Volksverhetzung an? Wir diskutieren schon hier Abwägungsfragen, kein “alles oder nichts”.
Davon unbenommen ist, dass natürlich ein jedes Ansinnen, welches die Meinungs- oder Pressefreiheit beschneiden will, ständig von Fall zu Fall wachsam beobachtet werden muss. Ich glaube, genau das passiert auch hier, und eine kontroverse Debatte halte ich in jedem Fall für besser als beidseitiges Schweigen. Da funktioniert was. Auch wenn ich den doch recht eindeutigen Tenor kontra Beck nicht ganz nachvollziehen kann.
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basquiat:04.07.2006 um 18:10@malte
Der krampfhafte “Humor” der Titanic lotet schon lange keine Grenzen mehr aus, zumindest nicht im kreativen Sinne. Oder welche satirische Glanzleistung kannst Du dieser Aktion entnehmen? Mit dem Totschläger der Geschmackspolizei muss man indes nicht bei jeder nachvollziehbaren Abwägung zwischen Persönlichkeitsrechten und der Narrenfreiheit für Satiriker kommen, so eindeutig liegen die Dinge dort selten.
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basquiat:04.07.2006 um 17:47Auch Satire kann über’s Ziel hinaus schiessen (um bei der passenden Wortwahl zu bleiben): das eigene Konterfei samt Mordaufruf in großen Lettern wird mit dem Verweis auf “ein bisschen Spass muss sein” nicht unbedingt erträglicher. Dass die Reaktion des Problembären aus Mainz eine kontraproduktive werden würde, hätte man sich dort allerdings vorher ausmalen können, Verständnis kann ich bei einem solchen Titelbild allerdings aufbringen. Insgesamt nicht gerade ein Zeugnis origineller oder stilsicherer Satire seitens der Titanic, der Aufmacher ist eher an armseliges Dampfhämmern. Von dieser Seite also nichts neues. Lebt Onkel Dittmeyer eigentlich noch?
Google Earth für Linux
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Jens:13.06.2006 um 18:33@Nico:
“Manche werden gleich anfangen rumzumeckern, dass Google Earth nicht auf Linux portiert wurde, sondern nur von Wine emuliert ausgeführt [...]”
Es handelt sich um eine native Portierung, die u.a. gegen QT und OpenGL gelinkt ist. “We did not use Wine or libwine for this”. Mehr dazu auf /..
Suche Erfahrung
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basquiat:27.01.2006 um 11:11Ich kann mich den Worten von Rikman nur anschliessen, obwohl ich vor ein paar Wochen von einem ähnlichen Vorfall betroffen war (der eben diese “Unterlassungserklärung” mit sich brachte). Das Lamentieren über einen Hoster, der einen amoklaufenden Rootserver vom Netz nimmt, finde ich (gelinde gesagt) unverständlich. Natürlich ist die Vorgehensweise von 1&1 arg grobschlächtig, auf der anderen Seite sollte man bedenken, dass für die Sicherheit auf einem per Definition unkontrollierten Rootserver eben nur einer verantwortlich ist: der Mieter.
Wer nicht über die Zeit oder das Know-How verfügt, einen solchen Server sicher zu halten, dem steht eine ganze Palette anderer Angebote (und Provider) zur Verfügung. Keine Frage, das Ganze ist ärgerlich, und es kann manches mal selbst bei bedachter Pflege des eigenen Systems passieren. Nur: Solche Vorkommnisse stellen sicherlich keine Einzelfälle, und als Hoster würde auch ich mich hier absichern wollen. Dass die zu unterschreibende Verpflichtung tatsächlich so mächtig ist, wie sie klingt, wage ich (auch nach meinem damaligen Telefonat mit einem befreundeten Anwalt) zu bezweifeln, ein Tritt in den Arsch ist es in jedem Fall - und ein solcher steht jedem Administrator, dessen Büchse aufgemacht wurde, zu. Gut angebundene Scheunentore verursachen _eine Menge_ Ärger.
Also: Erstmal in sich gehen, im Fall der Fälle eine Rechtsberatung einholen, und wenn’s garnicht anders zu regeln ist: Unterschreiben, sichern, kündigen. Der Provider ist hier nicht der Buhmann, der Böse kam von außen, und der Fehler liegt auf Seiten des Administrators des betroffenen Systems. Nobody’s perfect and shit happens.
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basquiat:26.01.2006 um 19:04Moin Johnny,
wie schon zu Deinem anderen Artikel “backgetracked” (um Gottes Willen), hatten wir das gleiche Problem beim gleichen Provider. Obwohl uns ein befreundeter Anwalt (mal eben kurz am Telefon) erläuterte, dass die Unterlassungserklärung schlimmer klinge, als sie eigentlich ist (und deren Durchsetzung noch einmal ein ganz andere Frage sei), unterschrieben wird das Ganze ausschliesslich zum Zweck der Datensicherung - ein finanzielles Risiko in dieser Größenordnung konnten wir uns nicht leisten.
Die rechtlichen Details habe ich leider nicht mehr im Kopf, aber evtl. liest ja hier ein bewanderter Rechtsverdreher mit. Und ja: Der Domain-Umzug dauerte - ob’s an 1&1 lag? Keine Ahnung. Coincidence?
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Der schönste Automatismus gegen das Rasen ist die eigene Freundin, die verlässlich ab Tempo 160 akkustische Warnmeldungen und aktuelle Spritpreise von sich gibt. Wer mich dann dennoch auf gut ausgebauten Strecken überholen will, der soll das von mir aus gerne dürfen.
Dränglern ist mit Verboten oder der Einführung von Geschwindigkeitsbegrenzungen kaum beizukommen; hier werden meiner Meinung nach zwei Dinge vermischt, die so nicht untrennbar zusammengehören.