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I live by the river!
13.10.08
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von | 2

 

Xooglers

  1. 06

    lowpass:

    Das Blog liegt auf
    http://xooglers.blogspot.com/

    Hat es einen besonderen Grund, daß du einen (anscheinend) Mirror verlinkt hast (der ca. einen Monat hinterherhinkt)?

    13.12.2005 um 16:31

Was machen wir nur mit diesem blöden Blogdings?

  1. 05

    lowpass:

    Dazu auch interessant:
    http://www.nzz.ch/2005/07/08/em/articleCXNA1.html
    http://www.nzz.ch/2005/07/08/em/articleCYC57.html

    11.07.2005 um 11:34

TdGE

  1. 04

    lowpass:

    “Geistiges Eigentum” ist übrigens ein Kampfbegriff, der mindestens seit den 20er Jahren von interessierten Kreisen (sprich: der Verwerter-Industrie wie Verlage und Plattenfirmen) lanciert wird, um eine Ausweitung des Urheberrechtsschutzes zu erreichen.

    “Geistiges Eigentum” legt nämlich sehr suggestiv eine Gleichheit zwischen den Immaterialgüterrechten wie dem Urheberrecht und dem Sacheigentum nahe. Scheinbar logische Konsequenz: “geistiges Eigentum” muß genauso umfassend geschützt werden wie Sacheigentum. Der Schutz muß maximal ausgedehnt werden, Ausnahmeregelungen (wie die Privatkopie) müssen wegfallen.

    Dabei fallen die Unterschiede zwischen Sacheigentum und “geistigem Eigentum” unter den Tisch. Nur einige davon:
    - Sacheigentum ist physisch nur einmal vorhanden, “geistiges Eigentum”
    “potentiell ubiquitär”: wenn ich eine CD kopiere, ist das Original
    immer noch unverändert vorhanden. Wenn ich die CD stehle, ist
    sie weg.
    - Urheberrecht ist auch Kulturrecht. Die schöpferischen Leistungen bauen
    auf dem vorhandenen Kultur-Bestand auf. Es sollte daher ein gewisses
    Gleichgewicht zwischen geben und nehmen vorhanden sein -
    schöpferische Leistungen brauchen einen gewissen Bestand an public domain. Und der Umgang mit Kulturgütern sollte anders (freier) geregelt
    sein, als der Umgang mit sonstigen Gegenständen.

    usw.

    Man sollte - politisch korrekt - daher besser von Urheberrecht oder Immaterialgüterrechten statt von “geistigem Eigentum” sprechen…

    Zu Thema “geistiges Eigentum” als Kampfbegriff gibt es eine
    Dissertation (eines Schweizers). Natürlich größtenteils juristisch-trocken, daher keine Kauf-, aber möglicherweise eine Leseempfehlung:
    http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3789075345/qid%3D1114520337/302-7126490-6779262

    26.04.2005 um 15:00

Jason Kottke zieht erste Bilanz

  1. 03

    lowpass:

    “Die Zeit der Kostenlos-Kultur geht zu Ende, gleichzeitig steigt die Qualität der Angebote.”

    (BITKOM: http://www.bitkom.org/Default_30744.aspx)

    “Es geht dabei um Pay-Content - was ich, wie manche vielleicht wissen, für einen Totgeburt halte.”

    (Don Alphonso, http://rebellmarkt.blogger.de/stories/252944/)

    12.04.2005 um 10:41

Der SpOn, der aus der Kälte kam

  1. 02

    lowpass:

    Sorry, mir hats eben die Zitate verhauen. Alle Absätze, die mit “>” beginnen, sind aus dem Ursprungs-Artikel zitiert…

    das zeigt entweder/und/oder:
    1. daß die Blog-Kommentarfunktionen für Diskussionen ungeeignet sind
    2. daß ich zu blöd bin, mit Kommentar-Formularen umzugehen.

    Sorry :)

    22.03.2005 um 10:52
  2. 01

    lowpass:

    Einige kritische Anmerkungen:

    >Externe Links in Texten sind Raritäten, denn dann würde ja der Leser >(oder die Leserin!) die Seite und damit den Werbeträger verlassen.

    Kurzer Check auf sueddeutsche.de: bei 90% aller dortigen Artikel
    aus Politik, Kultur und Sport würden mir Links keinen echten Mehrwehrt bieten. Auf Alibi-Links (”www.spd.de”, “www.dfb.de”, …) kann ich verzichten.

    >Informationen über Quellen sowie Autoren bleiben an der Oberfläche. >Eine Transparenz, wie man sie in guten Blogs findet, gleicht in manchen >publizierenden Köpfen offensichtlich einem “sich in die Karten schauen >lassen” und steht damit außer Frage.

    Wie sollen Quellen-Informationen aussehen? Seitenlange Fußnoten (bei aufwendig recherchierten Seite-3-Reportagen - sofern es überhaupt noch aufwendig recherchierte Reportagen gibt :) oder
    kurze Hinweise auf DPA/AP/… (die ohnehin meistens vorhanden sind)?

    >Kommentarfunktionen werden nur vorsichtig getestet. Mir ist klar, dass >ein Medium mit Kommentarfunktionen wie z.B. heise auch manchmal >zeigt, wie sehr Kommentare nerven können, doch die Vorteile >überwiegen.

    Schwierige Frage. Die Kommentare hier und in diversen anderen
    Blogs sind nur deshalb interessant, weil nur wenige Leute Kommentare
    schreiben und die wenigen Kommentare in der Regel inhaltlich
    hochwertig sind. Anders Heise. Um da aus der Masse interessante
    Beiträge und Autoren herauszufiltern, muß man die Heise-Kommentare
    schon über nntp mit entsprechender Software (mit Scoring etc.) lesen…
    Ich vermute, daß ab einer bestimmten Nutzerzahl das Rauschen in
    den Kommentaren einfach zu hoch wird. Wie der langsame Niedergang
    des Usenets seit 1994 gezeigt hat.

    Nebenbei: längere Diskussionen in Blogs finde ich schnell extrem
    unübersichtlich. Die üblichen Kommentarfunktionen sind leider nur
    auf Kommentare, nicht auf Diskussionen zwischen vielen Teilnehmern
    ausgelegt. Heise geht da mit dem nntp-Gateway den richtigen Weg.
    Siehe auch
    http://blog.koehntopp.de/archives/173_URLs_sind_keine_IDs.html
    und
    http://blog.koehntopp.de/archives/167-Wir-sind-so-geil,-….html

    Zum Thema:
    Ich erwarte von “der Presse” nicht unbedingt ein Eingehen auf neue
    Medienentwicklungen. Ich erwarte fundierte, sauber recherchierte
    Berichterstattung (ob und inwieweit ich diese zur Zeit bekomme, ist
    eine andere Frage). Da kann die Zeitung auch vermeintlich altmodisch
    layoutet sein, wie etwa die NZZ.

    >Ich habe ein persönliches Interesse daran, dass ich einem traditionellen >Haus wie dem Spiegel ein Grundvertrauen entgegenbringen kann. Und >ich habe ein persönliches Interesse daran, dass Reporter und >Journalisten unabhängig von wirtschaftlichen und politischen Interessen >für eine Form der Wahrheitsfindung und für jeweils als objektive oder >subjektive Berichterstattung gekennzeichnete Artikel arbeiten können, >denn das ist ihre Aufgabe, nicht das Rezitieren von PR-Meldungen oder >das Abschreiben bei Dritten

    Eben.

    22.03.2005 um 10:50

21.03.2005 um 12:59

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