Naja, Horst war meine Idee,
Herr Reporter, Horstoman war, soweit ich mich erinnern kann, Ihr Vorschlag.
Ich glaube nicht, dass ich nach Iran auswandern wĂŒrde, dauerhaft meine ich. Meine Freunde und Bekannten leben alle hier, warum sollte ich das alles aufgeben? Ich kann mir aber durchaus vorstellen saisonal dort zu leben, also jeweils ein paar Monate dort zu verbringen.
Es ist keine Entschuldigung der VorfĂ€lle dort, dass HomosexualitĂ€t auch in vielen Teilen Europas nicht toleriert wird, es ist jedoch kein PhĂ€nomen eines Unrechtsstaates sondern ein gesellschaftliches Problem. Das Umdenken mĂŒĂte dem entsprechend in der Gesellschaft stattfinden, so wie das hier in den letzen Jahrzehnten stattfand. Es sind noch keine 100 Jahre vergangen, dass HomosexualitĂ€t auch in Europa von staatlicher Seite unter Strafe stand (auch im 19. Jh.!). Der einzige Weg ist da meiner Meinung nach, der inter/ und intrakulturelle Austausch. Es wird leider noch ein langer und harter Weg fĂŒr die iranischen Schwulen und Lesben sein, bis sie ein Ă€hnlich ruhiges Leben in Iran fĂŒhren können, wie es in den GroĂstĂ€dten Deutschlands möglich ist.
Bei vielem sind es die konservativen Vorstellungen mancher EinwohnerInnen Irans, die Grundlage und Legitimation fĂŒr solche Gesetze bilden.
Hi ihr alle,
erstmal finde ich es schön, dass es Interesse an einem Austausch gibt,
ich stimme jj zu, das einander Kennenlernen ist die beste Voraussetzung bestehende Ressentiments ab zu bauen.
Soweit ich gehört habe, bekommt man in Iran jegliche Form von Alkohol, man muà dann jedoch die entsprechenden Schwarzmarktpreise bezahlen können und die sind höher als hier, bei wesentlich niedrigeren Löhnen.
Ja, Skifahren ist durchaus ein populÀrer Sport. Bin leider noch nicht in den entsprechenden Saisons dort gewesen. :-)
Hmm, keine Ahnung ob dort viele Osho lesen. Ich weiĂ, dass es ein groĂes Interesse an esoterischen Themen gibt.
Der Austausch ĂŒber das WWW ist nicht so einfach, der iranische Inlandsgeheimdienst beschĂ€ftigt eine Armee von Menschen, die auslĂ€dische Seiten auf KonformitĂ€t ĂŒberprĂŒfen (nackte Frauen/MĂ€nner, usw.) mein Account bei T-Online war beispielsweise aus Iran nicht zugĂ€nglich. Versuchen könnte man es aber sicherlich einmal!
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@ Frédéric:
Hmm, ich denke es ist in Iran ein schmaler Grat, auf dem man als OppositionspolitikerIn bewegt. Die Mojahedin-e Khalq sind meiner Meinung nach keine Alternative, sie haben (soweit ich das beurteilen kann) keinen RĂŒckhalt in der breiten Bevölkerung. Sie sammeln in den StĂ€dten europas Geld fĂŒr ihren “Widerstand”, bei dem sie in der Vergangenheit auch BombenanschlĂ€ge verĂŒbten. Das kann aber nicht der Weg sein.
@ Herr Khammas:
Kann schon sein; wobei mich das durchaus auch an den Ab-/Aufstieg des Tammuz in/aus der Unterwelt erinnert. Hat schon was chthonisches.
Es gibt ja verschiedene solche Verquickungen, ich habe in Iran auch die Sage von Khosrow Anushirwan gehört, der in einer Höhle ausharrt, bis der Mahdi zurĂŒck kehrt, um mit ihm gemeinsam die Erde von allem Ăbel zu befreien.
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Naja, Horst war meine Idee,
Herr Reporter, Horstoman war, soweit ich mich erinnern kann, Ihr Vorschlag.
Ich glaube nicht, dass ich nach Iran auswandern wĂŒrde, dauerhaft meine ich. Meine Freunde und Bekannten leben alle hier, warum sollte ich das alles aufgeben? Ich kann mir aber durchaus vorstellen saisonal dort zu leben, also jeweils ein paar Monate dort zu verbringen.
Es ist keine Entschuldigung der VorfĂ€lle dort, dass HomosexualitĂ€t auch in vielen Teilen Europas nicht toleriert wird, es ist jedoch kein PhĂ€nomen eines Unrechtsstaates sondern ein gesellschaftliches Problem. Das Umdenken mĂŒĂte dem entsprechend in der Gesellschaft stattfinden, so wie das hier in den letzen Jahrzehnten stattfand. Es sind noch keine 100 Jahre vergangen, dass HomosexualitĂ€t auch in Europa von staatlicher Seite unter Strafe stand (auch im 19. Jh.!). Der einzige Weg ist da meiner Meinung nach, der inter/ und intrakulturelle Austausch. Es wird leider noch ein langer und harter Weg fĂŒr die iranischen Schwulen und Lesben sein, bis sie ein Ă€hnlich ruhiges Leben in Iran fĂŒhren können, wie es in den GroĂstĂ€dten Deutschlands möglich ist.
Bei vielem sind es die konservativen Vorstellungen mancher EinwohnerInnen Irans, die Grundlage und Legitimation fĂŒr solche Gesetze bilden.
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Hi ihr alle,
erstmal finde ich es schön, dass es Interesse an einem Austausch gibt,
ich stimme jj zu, das einander Kennenlernen ist die beste Voraussetzung bestehende Ressentiments ab zu bauen.
Soweit ich gehört habe, bekommt man in Iran jegliche Form von Alkohol, man muà dann jedoch die entsprechenden Schwarzmarktpreise bezahlen können und die sind höher als hier, bei wesentlich niedrigeren Löhnen.
Ja, Skifahren ist durchaus ein populÀrer Sport. Bin leider noch nicht in den entsprechenden Saisons dort gewesen. :-)
Hmm, keine Ahnung ob dort viele Osho lesen. Ich weiĂ, dass es ein groĂes Interesse an esoterischen Themen gibt.
Der Austausch ĂŒber das WWW ist nicht so einfach, der iranische Inlandsgeheimdienst beschĂ€ftigt eine Armee von Menschen, die auslĂ€dische Seiten auf KonformitĂ€t ĂŒberprĂŒfen (nackte Frauen/MĂ€nner, usw.) mein Account bei T-Online war beispielsweise aus Iran nicht zugĂ€nglich. Versuchen könnte man es aber sicherlich einmal!