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I live by the river!
05.09.08
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von | 2

 

Wer hat Angst vor der ARD?

  1. 07

    SemiDemiurg:

    Ich moechte wirklich weder arrogant, noch pauschalisierend, nicht paranoid und ebenso wenig weltmaennisch aufgeklaert klingen, aber eines muss ich an dieser Stelle loswerden. Ich bin erschrocken ueber die Ausmasse an Naivitataet, die hier von vielen augenscheinlich belesenen Leuten an den Tag gelegt werden. Die offensichtliche Antipathie und Subjektivitaet der deutschen Medien gegenueber Russland (und zahlreichen anderen Themen) wird unentwegt belegt durch unzaehlige Dossiers, Kommentare, Interviews und ganz generell Aussagen deutscher Journalisten.
    Vor kurzem erst las ich einen Artikel auf zeit.de, dessen Kernaussage darin bestand, dass “der russische Mann” entweder ein chauvinistisches Macho-Arschloch oder ein sentimental-labiles Muttersoehnchen ist.
    Ein weiteres Beispiel, dass mich trotz seiner scheinbaren Irrelevanz vor kurzem in Rage und Resignation zugleich versetzt hatte: Als die westliche Welt aufschrie, weil Stalin in irgendeiner obskuren Radioumfrage bezueglich des wichtigsten/groessten Russen einen Platz ganz oben absahnte, da nannte ein Telepolis-Kommentator netterweise auch den Platz 2 dieser Umfrage, naemlich Wladimir Wyssotskij. Er schrieb genau genommen: “Wladimir Wyssotskij, russischer Volkssaenger und Alkoholiker”. Abgesehn davon, dass der Kerl hauptberuflich Schauspieler gewesen - was zum Geier? “J. W. Goethe, deuschter Dichter und Reaktionaer”? “M. Heidegger, deutscher Philosoph und Nationalsozialist”? “Helmut Schmidt, deutscher Politiker und Raucher”?
    Ich koennte solcher Beispiele unzaehlige Aufzaehlen.
    Dass die deutsche Medienlandschaft nicht ganz so tadellos Bericht erstattet, wie man’s sich wuenschen wuerde, duerfte jawohl fuer niemanden hier eine weltbewegende Neuigkeit sein. Darum, und hiermit kommen wir zur Kernaussage dieses Kommentars, muss ich klar und laut und deutlich in den Aether rufen: SELBSTVERSTAENDLICH finden bei der ARD Manipulationen statt. So lange ist der Kalte Krieg nicht her, auch Stalingrad geistert immernoch im kollektiven Unterbewusstsein umher. Waehrend Amerika ‘45 mit Schokolade und Zigaretten kam, haben die Russen Stacheldraehte gezogen und versucht, die Berliner Bevoelkerung auszuhungern. Waehrend der Marshall-Plan fuer Wohlstand und Ablenkung sorgte, durfte die DDR-Bevoelkerung eine wirtschaftliche Krise nach der anderen ausbaden und wurde mittels sowjetischer Propaganda konstant an ihre unmittelbare Vergangenheit erinnert. Da bleiben nunmal Grundeinstellungen haengen, das ist normal. Soviel Geschichts- und Medienverstaendnis koennte man von euch aufgeklaerten Buergern doch erwarten.

    Achja, eine Bemerkung noch an Lemmy: “Freiwillig”? “Selbststaendig”? Hrmpf!

    03.09.2008 um 13:36

Im Test: TV. Kurzer Hype oder Dienst mit Mehrwert?

  1. 06

    Beifall:

    Sehr schöner Beitrag, bravo!

    21.05.2008 um 00:10

Graffiti in der Videothek

  1. 05

    Tierecks:

    Lieber Westernworld,

    Aphorismen, Metaphern und ähnliches besitzen meistens keine mathematische Gültigkeit und sind nur in sehr beschränktem, aber jedem gesunden Menschen verständlichen Kontext anwendbar. Die Aussage “stille Wasser sind tief” zum Beispiel versagt, sobald ich mein Wasserglas oder eine Pfütze als Bezugspunkt betrachte, erfüllt aber dennoch seinen Zweck als verständliche Redewendung. Um es kontextbezogener auszudrücken:
    Solche Phrasen (Betonung auf “solche”) werden nicht dadurch unwahrer, dass sie widerlegt werden. Du Pfeife.

    11.01.2008 um 17:13

Hippie-freie MMORPGs?

  1. 04

    Schabernackensteak:

    WoW regiert. Ich habe es selbst seit der deutschen Beta gespielt und mich erst vor kurzem davon losreissen können. Klar, wenn man nicht auf Fantasy-Settings steht, dann ist das Spiel auch nicht wirklich zu empfehlen, aber mir fällt partout kein besseres MMO ein. Eve Online, AO, SW:G - die haben doch alle verkackt, weil keins von denen in Sachen Spielwitz, userfreundlichkeit und Grafik (ja die Grafik von WoW ist nicht wirklich top, aber sie ist passend) auch nur in entferntesten an WoW rankam.

    Und was das Thema “Zu viele Kinder und Asis” angeht:

    Ich hab mich mit Mitgliedern meiner Gilde auf dem Oktoberfest getroffen und halte zu einigen immer noch Kontakt. Will sagen: nach einiger Zeit findet man schon Leute, mit denen man gern seine Zeit verbringt und die anderen muss man ja nicht beachten.

    25.01.2007 um 11:19

Moskau, Moskau! - Teil 1

  1. 03

    Schabernackensteak:

    “Moskau ist ein schoenes Land…”

    Isses nich, aber ‘ne dufte Stadt, das schon. Bin in der Naehe geboren worden, aber lang nicht mehr dort gewesen, aus Angst von dem nicht gerade zimperlichen Militaer eingezogen zu werden. Naja, feiern koennen die Leute, das kann ich bestaetigen.

    08.12.2006 um 20:20

Aller Anfang ist leicht

  1. 02

    Schabernackensteak:

    Klasse, eine öffentliche Müllablage! Da will ich doch gleich mal meinen Teil zu beisteuern.

    Drinking Mé.doc

    I’d like to state that my estate
    reflects my state of mind.
    It’s ground is static
    and if you stay there
    for a longer time,
    you’d propably remark
    that that was an understatement.
    There’s so much electricity,
    especially in the basement,
    nobody ever walked out
    without basing oneself on
    a kind of self-abasement.
    Yes, go ahead, my dear, go on.
    Or do you want a rearrangement?

    What kind of thoughts
    do you rear now at the rear
    of the stage of your mind?
    Do you see now that we are living
    in the Dark Age of the Blind?
    Bear that in mind!
    But don’t forget to give him honey.
    And don’t forgive to get the money,
    for your little gift.

    Because animals don’t pay.
    Neither attention nor their debts.
    They are adept in all tricks of the trade.
    Stand tall and face the facts.
    Don’t try to be too pawky,
    because he’s the one with paws.
    Pause for effect, then start talking
    while looking in the jaw.
    That’s how you have to handle
    the animal inside.
    Never fly of the handle
    and don’t throw with a knife.

    You have to know the bear
    inside outback and forth,
    and to and fro. I swear,
    the only way to chase him off,
    is to be well prepaired.
    Try to think outside the box,
    and box inside that thing,
    don’t care about the locks.
    Just look what life will bring.

    Und weils so schön war:

    Anthropozentrifugalkraft

    Unergründlicherweise ist der Boden ohne Faß fast abgetragen
    von all dem Rumgetrample
    der ziel-und sinnerfüllt umherschwadronierenden Individuen-Massen.
    Mitschuld habe auch ich auf mich geladen,
    durch angeborene Neigungen wie
    Zugehörigkeitsgefühlsausbrüche
    und so weiter.
    Und so fort.
    Geschritten wie wir sind,
    sind keine vor uns,
    wir sie haben sie hinter uns gelassen.
    Und unsere Ideen und Orchideen
    vorher nochmal durch die Anthropozentrifuge gejagt.
    Und dann, bei einer Belastung von 38 G-Punkten,
    Wurde ihnen schiwndelig.
    Man merke sich dennoch:
    Schönheit schwindelt zwar und schwindet,
    aber die Werte nicht.

    13.10.2006 um 01:29

Nein Eleven

  1. 01

    Schabernackensteak:

    Eine klitzekleine Frage:

    Wenn man nicht der Presse (alle manipuliert und feige), nicht den offiziellen Stellen (alles Manipulateure und machtgeile Unmenschen), nicht den Augenzeugenberichten (alle brainwashed und bestochen), nicht den Geschichtsbüchern und nicht den Untersuchungskomissionen glaubt und dann noch “Quellen!” ruft, sobald jemand ein Gegenargument bringt, was für eine Quelle will man dann hören? Festplatte des NSA-Supercomputers? Oder vielleicht Quell der Weisheit?

    19.08.2006 um 15:40

16.08.2006 um 15:03

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