Profisüppchenkocher
Wörter, die wir weder lesen noch hören wollen und die wir daher auch nur dieses eine Mal benutzen
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30 - Ich muss das bloggen
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lana:28.06.2007 um 19:43aus dem durchlauferhitzer tröpfelt heraus, er sei “das Ende der früher lebenden Gattung Mensch”. heute erwacht homo bohemiensis nach jedem geträumten furz und pupst ins keyboard. so bloggt sich Malte in die endstation der evolutionsgeschichte. schreibend geht alles durch, sogar der durchlauferhitzer über 30 als pubertierender jungbrunnen.
Der Stoff, aus dem die Lügen sind
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lana:19.06.2007 um 18:35malte, dein artikel ist doch schon ein anfang. warum nutzt ihr eure “reichweite” nicht für eine entsprechende kampagne? ihr könntet zum beispiel darauf hinweisen, dass gras zum Teil mit gefährlichen verunreinigungen (glasstaub/talkum/düngemittel) verkauft wird.
Der Cary-Grant-Winkel ist weg
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Nachgeben oder nachlegen?
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lana:19.06.2007 um 09:32wie ging nochmal das brechtsche lied von der großen kapitulation? ach ja:
wart paar jahr! / und du marschierst / in der kapell / im gleichschritt langsam oder schnell / und bläsest deinen kleinen ton - jetzt kommt er schon!
vor 13 monaten schrieb ich hier:
Vielleicht wäre eine offene Kommerzialisierung dieses Blogs gar nicht verkehrt, da konsequent und ehrlich. Immerhin dient es ja heute schon als Werbeplattform für die Verlagsprodukte und bindet Leser ans Merchandising. Und wo lässt sich mit Jammern über Produktionsbedingungen schon Geld verdienen? Hier funktioniert’s, bei LIDL an der Kasse nicht.
Kostenfreier Zugang zu Informationen war mal ein Vorzug des Dienstes http://www. Ich sag nur: Animal Farm, die Scheunenwand und die Schweine.gestern waren wir hip, heute verdienen wir mit yahoo, morgen schreiben wir uns die welt zurecht.
Grundsätzliches
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Nachgeben oder nachlegen?
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lana:18.06.2007 um 20:48eine alternativfrage, so originell wie vor dem musterungsausschuss der bundeswehr. auch hier geht es nicht um die sache, sondern um polemik. der arsch sitzt vor dem laptop/hinter dem benz-lenkrad/im chinapanzer und braucht ein paar gute gründe, sich gut fühlen zu können - trotz alledem, trotz [DIE VERWENDUNG DES URSPRUENGLICHEN NAMENS DES UNTERNEHMENS WURDE UNS UNTERSAGT], trotz pseudokritik. der kaiser ist nicht bloß nackt, er hat auch noch gefurzt. schlimm ist das nicht, es stinkt aber trotzdem.
Kurze Ode an eine Frau mit Giftzähnen
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lana:14.06.2007 um 13:43sitzen ein nazi, ein aphatiker und eine spreeblick-lektorin im ICE. sagt der nazi zum aphatiker: “euch sollte man alle deportieren”. daraufhin die lektorin: “aber ohne mich, wenn ich bitten darf”
China und das Internet
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lana:13.06.2007 um 21:37Johnny, was sind “bestätigte” Quellen? Quellen, die von anderen Blogs zitiert wurden? Informationen lassen sich falsifizieren oder glaubhaft machen. Abschreiben ist keine Bestätigung. Nicht genau hingucken, und dann zu schreiben, etwas sei “unbekannt” oder “nicht identifiziert”, ist kein journalistisches Vorgehen.
Artikel aus Apple Daily:
http://www1.appledaily.atnext.com/template/apple/art_main.cfm?iss_id=20060602&sec_id=4104&subsec_id=11866&art_id=5986243mit der Behauptung, dass Wang in Taiwan lebe (anderen Quellen zufolge wurde er 1989 hingerichtet)
Übersetzung der yonhap news:
http://www.freerepublic.com/focus/f-news/1643078/postsmit der Behauptung, der Name Wang Weilin sei ein selbstgewähltes Pseudonym.
In keinem Fall ist der “Tank Man” “unbekannt” oder “nicht identifiziert”, und taugt auch nicht als Symbol des “unbekannten Soldaten/Rebells”.
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lana:13.06.2007 um 19:25Übrigens handelt es sich bei dem “Tank Man” um Wang Wei Lin. Wer Recherche mit Google oder Yahoo gleichsetzt, beschränkt den eigenen Horizont auf den Scope seiner Werbekunden. Vielleicht sollten einige Spreeblick-Redakteure sich mehr Gedanken um die eigene professionelle Weiterbildung machen als darüber, wie der letzte Werbeauftrag als kompatibel zur hauseigenen Hipsterprosa dargestellt werden kann.
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lana:13.06.2007 um 19:10Ihr habt keine Meinung mehr, nur noch eine Policy. Dabei hatte Spreeblick mal Soul. Jetzt gehts nur noch um die Frage, wie man Geld fressen kann, ohne dass es beim Bücken klimpert. Die Sache stinkt weiter.
Beinahe gleiches Recht für alle
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lana:05.06.2007 um 22:24@ Malte:
die letzten beiden absätze in den ausgangsartikel geschoben, und schon wird ein schuh daraus - und ein artikel, den auch leser ohne “scheinchen” leicht nachvollziehen können. wird bei euch eigentlich redigiert?
zum edit: ist es üblich, unveröffentlichte änderungen zu kommentieren? ihr habt ja als betreiber einen vorteil, da ihr alle edits sehen könnt. gibt es dazu überhaupt eine regelung? mein edit war wegen einer verwechselung nicht zu vermeiden.
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lana:05.06.2007 um 21:42@ Malte:
da ist noch spielraum in der berufung/revision. interessanter als die stammtischpolemik im ausgangsposting ist die frage, ob das zeitweise wegsperren des steinewerfers zukünftig schule machen wird: schnellverfahren und haft bis zur kassierung des urteils.
und wenn die “erstsemesterarbeit” unterbleibt, ist der sachverhalt eben nicht hinreichend recherchiert worden. wer kritisiert, muss eben auch einstecken können.
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lana:05.06.2007 um 20:57Objektiver/subjektiver Tatbestand geprüft? Fahrlässigkeit oder Vorsatz des Beamten/des Steinewerfers gegeben? Rechtsmittel ausgeschöpft? Ohne reflektierte Kenntnisnahme der Urteilsbegründungen im Wortlaut landet man schnell auf Stammtischniveau. Wie gut, dass das Üben im Internet nur Zeit und Nerven kostet ;)
1000 Stück, 16 Seiten
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lana:14.04.2007 um 14:24das angebotene pdf besteht aus aneinandergereihten scans minderer qualität. schon mal was von skalierbaren schriften gehört? wenn print schon tot ist, warum lasst ihr pdf dann nicht leben?
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Mostrich
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lana:06.03.2007 um 03:38zitat aus dem bereich »FÜR KUNDEN« auf der [DIE VERWENDUNG DES URSPRUENGLICHEN NAMENS DES UNTERNEHMENS WURDE UNS UNTERSAGT]-seite:
»Wenn wir Sie damit nicht abgeschreckt haben und Sie den unvergleichlichen Werbevorteil eines der emotionalsten Medien überhaupt kennenlernen wollen, rufen Sie Sascha Lobo unter … an…«
wer will den superlativ von »emotional« lesen? etwa noch in den »emotionalsten Medien«? – im dienst der public relations arbeitet sich das denken zu tode. was motiviert menschen dazu, solche sätze als »unvergleichlichen Werbevorteil« auszugeben?
zwar versichern die selbsternannten bohèmiens leidenschaftlich gern, dass sie »aus Leidenschaft« schreiben. doch wenn es um geld geht, wird diese leidenschaft zum servilen fleiß: »Gerne schicken wir Ihnen weiterführende Angebote und Preislisten…«. was nicht heißt, dass sie »nicht jeden Kunden annehmen«. sie behaupten es im voraus, und diese exklusionsvorbehalte funktionieren als kostenlose marketingmaßnahme: wir nehmen nicht jeden, aber auch nicht keinen. die sache stinkt noch immer.
[DIE VERWENDUNG DES URSPRUENGLICHEN NAMENS DES UNTERNEHMENS WURDE UNS UNTERSAGT]: Werbung in Blogs
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lana:01.03.2007 um 12:19duzkollegen, werbekunden, allet-so-jung hier: machen wir halt ne eigene agentur auf. netter versuch, als werbenutte wieder mal hip rüberkommen zu wollen. “[DIE VERWENDUNG DES URSPRUENGLICHEN NAMENS DES UNTERNEHMENS WURDE UNS UNTERSAGT]” als vermarktungsrebellen? die praktikantinnen und kontakter werden’s schon richten. man selbst repräsentiert auf blogkonferenzen und kann sich um den eigenen nachwuchs kümmern. gut verpackt, aber es stinkt immer noch.
Ich bin schuld
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lana:20.09.2006 um 15:23gäbe es leute wie cords nicht, müsste man sie erfinden. als resonanzboden für das eigene geschreibsel sind sie doch ganz nützlich, nicht wahr? es gibt astrologieberater, müllsortierer und ich-AGs. jeder hype hat seine deppen, an denen der hipster sein mütchen kühlt.
Liebe Spiegel-Online-Journalisten
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lana:01.09.2006 um 17:15johnny, danke für die ausführliche antwort. solange der scheff noch so sympathisch auf provokationen reagiert, darf seinem verein eine gewisse bodenhaftung unterstellt werden.
zur leserbezeichnung: nach jedem artikel heißt es bei euch amazon-like:
Kunden, die diesen Artikel gelesen haben, interessierten sich auch für folgende Artikel:im land meiner provenienz hieße das:
Leser dieses Artikels interessierten sich auch für folgende Beiträge:
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lana:01.09.2006 um 16:15@johnny: ich muss dir hinsichtlich firmenübergreifender kollegenfairness recht geben. da hat spOn flugs nachgebessert; hätten sie es bei einem ein-personen-blog auch getan? aber es ist schön zu erfahren, wie professionell die redaktionen von spiegel online und spreeblick den interessenkonflikt beigelegt haben. es geht auch ohne abmahnung, eskalieren kann man später immer noch.
immerhin nennt ihr die leser nicht einfach leser. für euch sind wir “kunden”. da weiß der spiegel-redakteur, dass es neben der geforderten fairness auch noch eine dicke schicht butter gibt, die man sich nicht vom brot nehmen möchte. wie viele referrer-links habt ihr in der letzten stunde schon von spOn gezählt?
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lana:01.09.2006 um 14:43willkommen im journalismus. informationen sind offenbar nur dann frei, wenn sie von blogs kopiert werden. wehe aber, die bösen etablierten medien tun das, was die kinderblogs ihnen nachmachen. kaum dass mama spiegel den creditschnuller verabreicht hat, ist ruhe. und spreeblick hat den anstand und die guten sitten verteidigt. lang lebe die nützliche etablierte-außenseiter-konfiguration!
Befindlichkeitsbloggen
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lana:14.08.2006 um 21:18internet nicht machen satt.
do you know johnny haeusler? he’s an internet star. dancing in the v.i.p. area…
kudos to miss kittin!
Immer wieder: Ze Frank
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Girllovers - Hinter den Spiegeln
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lana:02.08.2006 um 22:26klar will niemand mit pädos spielen. allerdings finden die meisten fälle sexuellen missbrauchs im familienumfeld statt. und da stellt sich die frage, ob wir es in allen fällen tatsächlich mit pädophilie zu tun haben.
missbrauch an kindern kann auch “nur” eine form der gewaltausübung sein, oder der böse onkel mütterlicherseits hat lange nicht abgespritzt und sich von einer BILD-fotostrecke aufgeilen lassen. die “mini-playback-show” lief nachmittags im kinderprogramm, kleine mädchen bekommen beizeiten die schminkbarbie im bikinioutfit unter den weihnachtsbaum gelegt, alles schön halbseiden verpackt.
das verhältnis ist aber immer zu lasten der schwächeren gestaltet. und darüber kann man sich zu recht aufregen. nur über die pädos herzuziehen ist ähnlich engagiert, wie in kreuzberg gegen nazis zu demonstrieren (gut gemeint, zumal es nix kostet und nix zu verlieren gibt). hinterher haben die meisten dann nichts dagegen, wenn die 16-Jährige jünger aussieht, als sie ist. Aber das gehört dann zur unreflektierten “normalität”. die sündenböcke sind immer die anderen.
Indiekarma
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lana:10.05.2006 um 22:34Johnny, stell doch mal einen Poll auf die Seite und lasse die User abstimmen. Dieses Verfahren ist zwar nicht wasserdicht, aber für einen ersten Eindruck sollte es reichen.
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lana:10.05.2006 um 09:51Vielleicht wäre eine offene Kommerzialisierung dieses Blogs gar nicht verkehrt, da konsequent und ehrlich. Immerhin dient es ja heute schon als Werbeplattform für die Verlagsprodukte und bindet Leser ans Merchandising. Und wo lässt sich mit Jammern über Produktionsbedingungen schon Geld verdienen? Hier funktioniert’s, bei LIDL an der Kasse nicht.
Kostenfreier Zugang zu Informationen war mal ein Vorzug des Dienstes http://www. Ich sag nur: Animal Farm, die Scheunenwand und die Schweine.
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lana:09.05.2006 um 23:30lasst euch was intelligenteres als geld einfallen, mit dem ihr eure ideen honorieren lassen könnt.
als leserin investiere ich hier schon einen teil meiner freizeit. demnächst verlange ich dann auch einen cent für jeden meiner kommentare. sobald hier lesegebühren erhoben werden, weiche ich auf freie alternativen aus.
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Maltet eure allwissenden Anklagen einmal nicht in die Tastaturen, verschwendet euren Geifer einmal nicht für Spekulationen, esst selbst eure Süppchen aus euren eigenen eingebrockten Saftmetaphern. Aber auch mit Verlaub, ihr Blogglöcher.