Ich bin seit Jahren von CeBIT-Besuchen kuriert und zwar seit ich selbst als Austeller auf der CeBIT sein “durfte”. Das war zu der Zeit des New-Economy-Hypes und die Erinnerung an diese eine Woche Horror reicht bis heute.
Am schlimmsten fand ich zu der Zeit den sogenannten Studententag, bei der Studenten und Auszubildende ermaessigter Einlass erlaubt wird, mit dem Effekt, dass der 700.000 DM teure Messestand an so einem Tag voellig fuer die Katz ist, weil sich kein einziger Fachbesucher sehen laesst. Zum einen, weil Wochenende ist, zum anderen, weil sowieso kein vernuenftiges Gespraech zustande kommt.
Die Studenten hatten dann auch wirklich wichtige Fragen, aus den sich dann richtig tolle Gespraeche entwickelten:
————-
S(tudent):”Mit was programmieren Sie?”
I(ch):”Java”
S:”Dann taugt Ihre Software nichts!”
I:”Aha, haben Sie sonst noch eine Frage?”
S:”Warum programmieren Sie in Java, wo doch C viel besser ist”
[nach fuenf weiteren Minuten Herumgefrotzels]
S:”Uebrigens bin ich zur Zeit auf der Suche nach einem Job, haetten Sie da eventuell etwas fuer mich?”
————-
Am schlimmsten fand ich aber die sogenannten Beutelratten, wobei mir dieses Jahr aufgefallen ist (ich war die letzten drei Tage zugmaessig im Raum Hannover unterwegs), dass die Beutel fuer die Ratten immer groesser werden. Insbesondere ist mir da ATI und Logitech aufgefallen. Die Taschen reichten von direkt unter der Achsel (wo sie vermutlich nach einer gewissen Zeit etwas aufweichen duerften) bis runter zum Arsch, wobei das die kuerzere der beiden Kanten war. Das half zwar zum Verdecken diverser aesthetischer Ausfaelligkeiten, fuehrte aber im Gang der ICEs nicht gerade zu spontanem Schliessen von Freundschaften.
Bei den Beutelratten gab es dann noch die dreisten Ausgaben:
————-
“Haben Sie auch hoeherwertige Werbegeschenke?”
————-
Zupft an der Baseballkappe, die der Moderator am Ende des Tages unter den Arm geklemmt hat.
“Ich glaube, das gehoert jetzt mir”.
Von den straftaetigen, die am Ende der Messe den Abbau der technischen Anlage des Messestandes kostenlos uebernehmen wollten, mal ganz abgesehen…
————-
Wenn man schon bei der CeBIT arbeiten muss, dann IMHO in Halle 1 bei einem der dortigen Aussteller. Dort bekommt man naemlich eine huebsche Karte, mit der man sich auf das Dach der Halle begeben kann, wo sich die Kantinen der Aussteller der Halle 1 befinden. Im Gegensatz zu den ueblicherweise belegten Semmeln (meine Herkunft duerfte damit geklaert sein ;-) gibt es dort naemlich etwas wirklich vernuenftiges zum Essen.
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Ich bin seit Jahren von CeBIT-Besuchen kuriert und zwar seit ich selbst als Austeller auf der CeBIT sein “durfte”. Das war zu der Zeit des New-Economy-Hypes und die Erinnerung an diese eine Woche Horror reicht bis heute.
Am schlimmsten fand ich zu der Zeit den sogenannten Studententag, bei der Studenten und Auszubildende ermaessigter Einlass erlaubt wird, mit dem Effekt, dass der 700.000 DM teure Messestand an so einem Tag voellig fuer die Katz ist, weil sich kein einziger Fachbesucher sehen laesst. Zum einen, weil Wochenende ist, zum anderen, weil sowieso kein vernuenftiges Gespraech zustande kommt.
Die Studenten hatten dann auch wirklich wichtige Fragen, aus den sich dann richtig tolle Gespraeche entwickelten:
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S(tudent):”Mit was programmieren Sie?”
I(ch):”Java”
S:”Dann taugt Ihre Software nichts!”
I:”Aha, haben Sie sonst noch eine Frage?”
S:”Warum programmieren Sie in Java, wo doch C viel besser ist”
[nach fuenf weiteren Minuten Herumgefrotzels]
S:”Uebrigens bin ich zur Zeit auf der Suche nach einem Job, haetten Sie da eventuell etwas fuer mich?”
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Am schlimmsten fand ich aber die sogenannten Beutelratten, wobei mir dieses Jahr aufgefallen ist (ich war die letzten drei Tage zugmaessig im Raum Hannover unterwegs), dass die Beutel fuer die Ratten immer groesser werden. Insbesondere ist mir da ATI und Logitech aufgefallen. Die Taschen reichten von direkt unter der Achsel (wo sie vermutlich nach einer gewissen Zeit etwas aufweichen duerften) bis runter zum Arsch, wobei das die kuerzere der beiden Kanten war. Das half zwar zum Verdecken diverser aesthetischer Ausfaelligkeiten, fuehrte aber im Gang der ICEs nicht gerade zu spontanem Schliessen von Freundschaften.
Bei den Beutelratten gab es dann noch die dreisten Ausgaben:
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“Haben Sie auch hoeherwertige Werbegeschenke?”
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Zupft an der Baseballkappe, die der Moderator am Ende des Tages unter den Arm geklemmt hat.
“Ich glaube, das gehoert jetzt mir”.
Von den straftaetigen, die am Ende der Messe den Abbau der technischen Anlage des Messestandes kostenlos uebernehmen wollten, mal ganz abgesehen…
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Wenn man schon bei der CeBIT arbeiten muss, dann IMHO in Halle 1 bei einem der dortigen Aussteller. Dort bekommt man naemlich eine huebsche Karte, mit der man sich auf das Dach der Halle begeben kann, wo sich die Kantinen der Aussteller der Halle 1 befinden. Im Gegensatz zu den ueblicherweise belegten Semmeln (meine Herkunft duerfte damit geklaert sein ;-) gibt es dort naemlich etwas wirklich vernuenftiges zum Essen.
Gruesse, Lothar