Ich gucke unglaublich gerne politische Talkshows wie Sabine Christiansen, Maybrit Illner, auch “Unter den Linden” und die andere Talk Show auf Phoenix.
Allerdings muss es auch etwas interessant zugehen.
Die Themen mĂĽssen ansprechend sein. Thesen mĂĽssen zur Not kontrovers aufgeworfen sein.
Von Frau Will fĂĽhle ich mich verschaukelt und um meinen schönen “wenn die anderen sich so richtig zoffen,freu’ ich mich” Sonntag Abend gebracht.
Die Themen sind eine “Drei-Minus”. Eigentlich war nur das Bahnstreik Thema interessant. Der Rest war entweder ausgelutscht, wie das Premierenthema mit der sozialen Frage. Oder es betraf die meisten Zusacher eh nicht, wie die Abgeordneten Diäten. Oder es war so rechtsspezifisch wie die Sorgerechtsregelungen.
Also schon die Themenwahl: zum Heulen.
Zum Zähneklappern kommt es aber nicht, da man vorher von diesem Valium-Effekt hinsinkt.
Ich weiß nicht, woran es liegt. Vielleicht, weil die Themen so bewusst vernünftig umgesetzt werden. Selbst ein rasender Mehdorn kann einen da nur kurz wecken, da Frau Will ihn sofort stoppen will. OK das hat bei Mehdorn jetzt nicht geklappt. Allerdings ist das Gezänke zweier Streithähne so ganz ohne Einmischung der Moderatorin auch nervig.
Das Thema zu den Energiekartellen hätte einiges hergegeben.
Schließlich haben die Genossen aus der Vorgängerregierung den Weg ins Engergiekartell geebnet. Ehemalige Minister und Staatssekretäre, die das ermöglicht haben, stehen nun im Sold der Energiekonzerne.
Eigentlich spannend wie ein Krimi.
Aber den ungerĂĽhrten Bernotat wollte die Friedrich-Ebert-Stiftung Stipendiatin denn doch nicht zu hart anfassen.
Ihre Frage an Bernotat, es habe doch Absprachen gegeben, das möge er doch bitte zugeben. Das war - man kann es nicht anders umschreiben - einfach peinlich.
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Ich gucke unglaublich gerne politische Talkshows wie Sabine Christiansen, Maybrit Illner, auch “Unter den Linden” und die andere Talk Show auf Phoenix.
Allerdings muss es auch etwas interessant zugehen.
Die Themen mĂĽssen ansprechend sein. Thesen mĂĽssen zur Not kontrovers aufgeworfen sein.
Von Frau Will fĂĽhle ich mich verschaukelt und um meinen schönen “wenn die anderen sich so richtig zoffen,freu’ ich mich” Sonntag Abend gebracht.
Die Themen sind eine “Drei-Minus”. Eigentlich war nur das Bahnstreik Thema interessant. Der Rest war entweder ausgelutscht, wie das Premierenthema mit der sozialen Frage. Oder es betraf die meisten Zusacher eh nicht, wie die Abgeordneten Diäten. Oder es war so rechtsspezifisch wie die Sorgerechtsregelungen.
Also schon die Themenwahl: zum Heulen.
Zum Zähneklappern kommt es aber nicht, da man vorher von diesem Valium-Effekt hinsinkt.
Ich weiß nicht, woran es liegt. Vielleicht, weil die Themen so bewusst vernünftig umgesetzt werden. Selbst ein rasender Mehdorn kann einen da nur kurz wecken, da Frau Will ihn sofort stoppen will. OK das hat bei Mehdorn jetzt nicht geklappt. Allerdings ist das Gezänke zweier Streithähne so ganz ohne Einmischung der Moderatorin auch nervig.
Das Thema zu den Energiekartellen hätte einiges hergegeben.
Schließlich haben die Genossen aus der Vorgängerregierung den Weg ins Engergiekartell geebnet. Ehemalige Minister und Staatssekretäre, die das ermöglicht haben, stehen nun im Sold der Energiekonzerne.
Eigentlich spannend wie ein Krimi.
Aber den ungerĂĽhrten Bernotat wollte die Friedrich-Ebert-Stiftung Stipendiatin denn doch nicht zu hart anfassen.
Ihre Frage an Bernotat, es habe doch Absprachen gegeben, das möge er doch bitte zugeben. Das war - man kann es nicht anders umschreiben - einfach peinlich.