Elite
Dopende Russen? Kein Gas für die SZ!
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derherold:25.06.2008 um 08:08Wenn ich es richtig sehe, dann beruhte ein Teil des Erfolgs des osteuropäischen Sports auf einer hohen Trainingsbelastung.
… auf einer hohen Trainingsbelastung schon in frühen Jahren.Jetzt darf man es als Überraschung auffassen, daß “Europas Fuballer des Jahres” Oleg Blochin und Igor Belanow mit Anfang 20 “körperlich überlegen” schienen und mit Ende 20 - nach zahlreichen Verletzungen - körperlich am Ende waren.
Es wäre sicherlich auch überraschend, wenn die heutigen Jung-Kicker der Sowjet…äh… Rußlands mit Ende 20 “fertig” wären.Ähnliche Überlegungen äußerte mal der Ex-DDR- und gesamtdt. Nationalspieler Heiko Scholz und verwies gleichzeitig auf die gute Jugendarbeit der DDR und das vergleichsweise frühe Karriereende der Herren Scholz und Sammer … nach schweren Verletzungen.
… man könnte sich auch fragen, warum bei Bor. Dortmund so junge Spieler in das Profigeschäft kamen. Doping ? Wie sieht eigentlich die Krankengeschichte der Herren Odonkor, Gambino, Vrzogic, Tyrala aus ?
Der unzivilisierte Osten
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derherold:25.06.2008 um 07:47“Seit dem ich selbständig bin, bekomme ich immer recht zweifelhaftes Lob ab: Der Kerl (…) ist zwar aus dem Osten, kann aber trotzdem denken, arbeiten und ist noch nett dabei. Extrapunkte wegen Hochdeutsch gibt’s auch noch.”
Da ich mehr als 10 Jahre “im Osten” gewohnt habe, kann ich nur sagen: e.v.v.
Wenn ich die schnöde Erwartungshaltung der Ostdeutschen erfüllte, hies dies: “Sie sind ja gar kein richtiger Wessi.”
Ich fühlte mich dann immer meiner kulturellen Identität beraubt und wollte mit meiner WessiBeratungstelle sprechen. ;-)P.S. Lieber @infodry, auch wenn die Erinnerung weh tut: die DDR war nun nicht gerade bekannt für atemberaubende Erfindungen, aufopfernden Arbeitseinsatz und überbordende Freundlichkeit… sehen sie es also nach. :-))
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derherold:21.06.2008 um 11:25“Und das ist manchmal schlimmer als ein ehrliches Proletariat.”
Wer war denn “ehrliches Proletariat” in der DDR ?
Die Gysis ? Oder Kuczynskis, Bieskys ? Die “Kulturschaffenden” ? Die Funktionäre, die ihr schlechtes Gewissen über “Hotel Lux” und das Ermorden von Genossen und Familienangehörigen in strammer Parteilinie kompensierten ?
Die DDR war schon in den 70-igern weitestgehend “entarbeitert” und Züge der Modernisierung zeigten sich u.a. darin, daß Ende der 80-iger nur noch rd. 10% der StudentInnen auf den DDR-Unis “Arbeiterkinder” waren.Das “ehrliche Proletariat” der DDR fand man vor allem in den Industriegebieten und diese (meistens) Jungs waren/sind derart stramm rechts-reaktionär, daß sie auch in anderen Diktaturen zur Dachlatte gegriffen hätten. ;-)
Wer allerdings die Ödnis im Vergleich Ost-West beschwören will, vergleicht gerne des Reiches Streusandbüchse mit Nobelgegenden von Stuttgart, Hamburg oder München. Der Vergleich von Dresden, Leipzig mit Dortmund, Mannheim würde wohl ähnlich krass ausfallen - allerdings nicht zugunsten Westdeutschlands.
Solche Artikel haben ein “Ziel”.
Das Beschwören der guten, alten 80-iger, als der Seibt noch jung und voller Illusionen. :-)
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derherold:15.06.2008 um 14:03SZ-Leser haben noch nicht verkraftet, daß es keine Mauer mehr gibt. Daß seit 1998 wohl einige Lebenslügen platzen, muß man irgendjemandem vorwerfen - wenn es nicht der ewige Großkapitalist ist, nimmt man gerne “den Osten”.
Duisburg-Marxloh und Oberhausen-Osterfeld sind auch “entchristianisiert” und “entbürgerlicht” und man hat dafür nur eine Generation gebraucht. :-)P.S. Man sollte sich langsam von dem Klischee “arbeitsloser Ossi” lösen - in Thüringen und Sachsen ist die Erwerbsquote höher als in div. Gegenden Westdeutschlands. Manch Ostdeutscher, den es in den vergangenen 5 Jahren in Metropolen wie Dortmund, Duisburg, Gelsenkirchen verschlagen hat, hat die “Begegnung der 3. Art” als Kulturschock geschildert. ;-)
Nützliche Tipps für Immobilien-Makler
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derherold:04.06.2008 um 21:19“Ruhig und kinderfreundlich” heißt “außerhalb”. Ruhig = nicht in der Stadt; kinderfreundlich = “Platz zum Spielen” = weniger Kfz-Verkehr, mgl.weise Garten
“Handwerksfreunde” = Rep. unbedingt notwendig.200 Euro NK wären normal bei 70 und 120 m² Wohnfläche … und können leider genausowenig wie die 0,38 NKM MwSt vom Makler beeinflußt werden - sondern dienen der Finanzierung des verbeamteten Öffentlichen Dienstes.
“Für Handwerker” ist bei Mietimmobilien saugefährlich, weil trotz aller vertraglichen Regelungen der Mieter sich auf “Minderung” berufen könnte: Ich empfehle dem Eigentümer den Verkauf. ;-)
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derherold:30.05.2008 um 11:42Mindestens 90% aller Immobilien-Anzeigen kommen nicht ohne die Wörter “Best-” und “Traum-” aus…. ”
1. Es sind statistisch erweisen nur 75%.
2. 90% aller Blogbeiträge bestehen aus Links, Zitaten und copy-and-paste.
3. 90% aller Blog-Kommentatoren werden von ihren Freundinnen/Ehefrauen/Müttern unterdrückt
4. Wir Immobilienmakler haben einen Durchschnitts-IQ von 70 … warum sollten ausgerechnet wir besonders einfallsreich sein ?
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derherold:29.05.2008 um 15:32Es gibt kein “zufällig nimmt dann jemand die Wohnung”.
Wenn der Makler wichtigste Details falsch darstellt, die zum Ausschlußkriterium führen könnten (kein Balkon, Nachbar ein Serientäter, alte Fliegerbombe im Garten), schießt er sich selber in den Fuß, da er ja Zeit mit einer sinn- =einnahme-losen Besichtigung zubringt.“Scheiß Wohnung zu verminderter Miete” = sieht man idR schon an der verlangten Miete bzw. der Lage.
Aber das negative Merkmale explizit herausgestellt werden, ist nicht anzunehmen … es sagt ja auch kein Blogger, daß man besser keinen Werbebanner schaltet, da seine Leser sowieso nicht an “Reklame” interessiert sind. ;-)
Ich fände es aber toll - bitte nicht politisch verstehen - wenn ein Funktionär der Linkspartei mal sagen würde: “Ich finde Kapitalismus eigentlich nicht schlecht. Tolles Konsumangebot. Ich habe einen gut bezahlten Job und bin heilfroh, daß ich jetzt in einem schönen Einfamilienhaus wohne und nicht zu Dritt auf 56,59m² Wohnfläche in L-Grünau.” - is nur´n Beispiel.
Anonsten bin ich auch der Meinung, daß zu wenige, schlecht gemachte oder falsch ausgewählte Fotos in (Online-)Exposées zu sehen sind.
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derherold:29.05.2008 um 08:35Ich weiß ja nun nicht, wer von den Lesern auf einem Arbeitsplatz sitzt, wo die Dienstleistungs- und Gütererstellung “demokratisch” geregelt wird…
…völlig unabhängig von der individuellen (Fehl-)Leistung eines Makler: Man muß kein Angebot annehmen.
In “schlechten Lagen” trägt allein der Vermieter die Maklerprovision … in “gefragten Lagen” verlagert er seine Transaktionskosten auf den Vermieter. Das mag im Einzelfall unschön sein aber die meisten Bundesbürger wohnen nicht in ausgesuchten Wohnvierteln. Makler beschweren sich auch nicht, wenn sie durch die Stadt fahren, um bei einer Besichtigung “versetzt” zu werden, da der Interessent in der Fülle der Angebote im letzten Moment doch keine Lust hatte. That´s life. :-)
Daß es nur wenige oder gar keine Fotos gibt, mag individuell mit Faulheit oder Inkompetenz zu begründen sein, hängt aber häufig damit zusammen, daß jede Information von Interessenten genutzt wird, um eine Provisionspflicht zum umgehen … natürlich aus edelsten Motiven.
In der Konsumgesellschaft gibt es keine “Opfer” und auch das hinterletzte Loch kann nur mit Provision (idR kann es das nicht) vermietet werden, wenn aufgeklärte, wohlhabende Bürger dieses Angebot annehmen möchte. Der moderne Mensch ist wohl eher “Opfer” steigender Gebühren für Müllabfuhr als von Immobilienmaklern.
P.S. Der Grund, warum Vermieter einen Makler beauftragen: Sie wollen sich Streß und Ärger ersparen, mit Besichtigungen, enttäuschten Interessenten. Der Makler ist der gewünschte Blitzableiter: solange Mieter eine Maklerprovision zahlen, beschweren sie sich nicht über die Wohnung. Ist das schon einmal aufgefallen ?
09
Da sieht man, welchen Kopfsalat die merkwürdige “PISA-”Diskussion ausgelöst hat.
Ich war auf einem NRW-Gymnasium und kann die in dem Artikel geschilderten “Zustände” nur als Fieberträume feststellen. In den 80igern ist für niemanden das “Tempo gedrosselt” worden und es ist allerdings auch niemand(!) von Lehrern gefördert worden: Lehrern, selbst sonst (sozial) Engagierten, ging der weitere Lebens- und Ausbildungsweg ihrer Schüler in 90% der Fälle gar mächtig am Popo vorbei.
Die Geld- (und Einfluß-)Eliten haben schon immer erfolgreich versucht, ihrer Brut Wege zu öffnen. Man mußte nicht erst auf die hessische Yps warten - vor Jahrzehnten hat schon Hamm-Brücher polit. massiv die Gesamtschule propagiert und ihre eigenen Kinder - nein, nicht auf eine Privatschule, sondern gleich nach Salem geschickt.
Allerdings ist es schon “irritirend”, wenn jemand ernsthaft behauptet, ihm seien “Bildungschancen” oder gar Diplome verwehrt worden, weil sowohl der Tochter von Ernst Albrecht, als auch dem Sohn von Klaus Gysi ein leichterer Zugang zu den “Tempeln der Macht” eingeräumt wurde.
Ich will gar nicht darauf verweisen, daß auch in nicht-sozialistischen Ländern Herrschaftswissen an das “eigene Umfeld” weitergegeben wurde. Viel schräger ist doch das Phänomen, daß man wie der Teufel das Weihwasser scheut, “Gesamtschule” zu erwähnen.;-)
Die ist genau aus dem Grund (individuelle, sozial unabhängige Förderung) Mitte der 70iger unter massivsten finanziellem Einsatz (vor allem in NRW) eingeführt worden. Welche Dolchstoßlegende will man diesmal hervorzaubern, um zu erklären, daß die soziale Benachteiligung im Bildungswesen nicht signifkant abgenommen hat ? :-))