Das alte Problem: Kategorien

  1. 219

    Boogie - slidetone.blog:

    Kategorien? Weg damit. Hab’ ich jedenfalls unlängst so gemacht. Mein Tracker sagte mir nämlich, das die Schubladen nie nicht benutzt werden. Statt dessen Tags. Fand ich eigentlich eher doof bisher, weil’s mir zu nerdisch erschien und die ersten “Das ist soooo 2005″ Rufer entern ja auch schon den kleinen Dorfplatz. Egal, ich hab gut reden, ich mußte auch nur ca. 350 Beiträge zu Fuß vertaggen. Automatische vertaggung lieferte eine Unübersicht im Quadrat. Gut, nun hab’ ich die Blogwetterwolke und… sie wird so ungefähr einmal die Woche von jemanden benutzt. Sagt mein Tracker. Hey, irre Steigerung. Mein Tipp, aus wenig berufenen Munde, wäre: Suchfunktion an prominentere Stelle(n) platzieren. Und Tags find ich inzwischen schick. Was kümmert mich das, ob das nun sooo 2005 ist und ob’s überhaupt genutzt wird?

    Eine gut gemachte Suchfunktion, mit übersichtlicher Ausgabe der Suchergebnisse wäre jedoch wirklich was feines. In meinem ehemaligen Lieblingshangout im Netz, einem Musikerforum mit bisher ca. 125.000 Beiträgen (Ca. 3000 davon von mir), wurde eine Verfeinerung des Archivs mit guter Suchfunktion, sehr gut angenommen.

Xing Xang Xong (Entscholdigong)

  1. 218

    Boogie - slidetone.blog:

    Wie? Raider heißt jetzt Xing?

Pimp my rights

  1. 217

    Boogie - slidetone.blog:

    Bei aller Sympathie für den CCC, an einer Stelle hakt es für mich gewaltig:

    “…die CD soll die Öffentlichkeit dazu einladen, sich mit diesen Alternativen auseinanderzusetzen, statt sich dem Einheitsbrei der Industrie auszusetzen..

    Wärend “die” MI versucht Raubkopierer und private Kopierer in eine Ecke mit Pädophilen und Nazis zu stellen, soll der Umkehrschluß funktionieren und Kunden “der” Industrie als Konsumenten von Einheitsbrei gelabelt werden. Na toll. Mein Tipp: genau hingucken, wer macht was.

    Anstatt Phrasendreschen lieber mal öfters in Konzerte gehen. Künstler direkt unterstützen in dem man ihre Produkte auf dem Konzert kauft. Gute Musik bleibt gute Musik, egal ob Gema, CC oder gar nicht lizensiert. Erst recht live, im kleinen Club bei dir um die Ecke.

Update

  1. 216

    Boogie - slidetone.blog:

    Dann bist du natürlich entschuldigt, was das verpassen von Feargle Sharkey angeht.

    Alles wird gut.

Schmerz

  1. 215

    Boogie - slidetone.blog:

    # 8: Wenn es einen post-Cash-Geborenen dazu bringt, diese herzerwärmende Musik kennenzulernen, bin ich 100% dafür

    Zitate aus einem TV Forum gefällig?
    ——————————

    - du meinst doch bestimmt die nike-air werbung mit dem sigur ros ähnlichen song.

    - Diesen Song hat Johnny Cash geschrieben und heißt Hurt. Ich weiß das weil ich solche Musik höre. Der song ist wirklich klasse

    - Das ist definitiv von Johnny Cash.
    Ist soweit ich weiß sein letztes lied was er geschrieben hat.
    Video gabs im Fernsehen ist sozusagen eine Biographie seines Lebens.
    Nur den Titel weiß ich leider nicht mehr…

    - johnny cash hat den song nicht selber geschrieben du experte im original ist der song von nine inch nails und übrigens johnny cash hat auschließlich songs gecovert.

    ——————————

    Noch Fragen zur frühmusikalischen Erziehung Heranwachsender?

    Afaik wurde der “Nike/Hurt” Clip speziell für den Europäischen Markt konzipiert. In den Staaten ist diese Werbung nicht zu sehen. Was mich nicht wirklich wundert. Den Amis ist die, lange von Tablettenmißbrauch geprägte, Geschichte von Johnny Cash sicher bewußter. Hierzulande ist Johnny Cash für viele Kiddies gerade mal der seltsame alte Opa, der annodunnemal hinter Justin Timberlake den zweiten Platz im Best Male Video MTV Award belegt hat (was wenigstens Justin Timberlake schwerst peinlich war).

    Da ich prizipiell bei Werbung im TV den Ton ausschalte, weiß ich nicht, ob die Stellen in denen Cash von Nadeln singt rauseditiert worden, aber ich nehm’s einfach mal an, das die Lyrics eh so zusammengeschnitten wurden, das sie zur Bildfolge des Clips passen. Die rechtlichen “Erben” (der Herr Raznor lebt doch noch, oder?) dürfte die Universal Music sein.

Ich bin schuld

  1. 214

Asiatische Sixties

  1. 213

    Boogie - slidetone.blog:

    Hossa, der eine Gitarrist der Firebirds spielte die gleiche Höfner E-Gitarre, die ich mir mit 13 vom ersten Ferienzeitungsaustragenjob gebraucht gekauft hab. 70,– DM. Der Typ, der mir die verkauft hat, verdient heute noch quer eins mit dem Nudelholz. Verkaufte er mir die Gitarre doch mit den Worten: Das ist eine Höfner Startuscaster, so eine wie Ritchie Blackmore sie auch spielt.

Für den Abend

  1. 212

    Boogie - slidetone.blog:

    Cool, der Mann sieht ja aus wie Steve Earles kleiner Bruder und scheinbar hat er auch Steve Earles Sinn für coole Coverversionen. Wer z.B. mal neugierig drauf ist, wie Breed von Nirvana klingt, wenn es von einem Erwachsenen gesungen wird, der sollte sich mal die Sidetracks von Steve Earle antun.

    Obadiah Parker ist jedenfalls gebookmarkt. Danke für den Tipp, Johnny.

Muppets for Cash

  1. 211

    Boogie - slidetone.blog:

    Ganz großes Daumenkino, neben der Folge mit dem Buddy Rich vers. The Animal Drumsolo wohl eine der schönsten Muppets Folgen. Der Knappe und ich wollten das Video eigentlich mal als Anlass nehmen um Johnny Cashs Leben neu zu verfilmen.

Das trägt man jetzt so

  1. 210

    Boogie - slidetone.blog:

    @ Johnny: Ich halte die Darstellung von staatlicher Gewalt für nicht grenzwertig. Auch unabhängig von der Intention die hinter der Fotostrecke des Vogue stehen mögen. Persönlich spricht mich die Fotostrecke nicht an. Die uninteressanten Gesichter erzählen nicht die Geschichte der Bilder. Dieser Wiederspruch löst sich für mich auch nicht in ein bischen verschmierter Schminke auf. Ich kann mir zwar vorstellen, das in der Textilindustrie die Globalisierungsdebatte auch in den Köpfen der Fotografen ihre Spuren hinterlassen hat - die Bilder von Genua mögen da prägend gewesen sein - aber mehr als eine inhaltslose Reflextion mag ich in den Bildern nicht erkennen. Die Tiefe der Bilder eines James Nachtwey kann eine Modestrecke naturgemäß nicht haben.

Das kommt davon!

  1. 209

    Boogie - slidetone.blog:

    Und sooooooooo cool war die Zeit auch nicht. Okay, all die süßen Lagerfeuergroupies… aber ich hab’ heute noch einen Rückenschaden. Diese verdammte Triple Neck Harfe war sauschwer und find mal am Strand Strom für all die Marshall Türme.

  2. 208

    Boogie - slidetone.blog:

    Hmmm, ich glaub, ich hät’s auch doof gefunden, wenn mir einer meine Gitarre über den Kopf gezimmert hätte. Das hätte die Lagerfeuerknutscherein enorm beeinträchtigt.

    *wegduck*

  3. 207

    Boogie - slidetone.blog:

    @ alecks: Sorry, das wollte ich nicht. Ehrlich nicht. Sooooo schlimm war der Vollenweider ja gar nicht… immerhin hat er keine Double Neck Harfe gespielt und es hätte auch viiiiiiiiiiiiiiiiel schlimmer kommen können. (Den wiederum hatte ich erfolgreich verdrängt, aber dann kommt jemand und verlinkt Ed Roman … *arrrrghhhh*)

    Ich wasch mir jetzt die Ohren mit Cheap Trick…

  4. 206

    Boogie - slidetone.blog:

    @ alecks: Diese Heimsuchung hatten wir schon. Remember Andreas Vollenweider?

  5. 205

    Boogie - slidetone.blog:

    @ dizplay.net: Ich fänd es witziger, wenn Pat Metheny gar nicht Gitarre spielen würde. Alternativ könnte er ja hieraus vorlesen (Amazon Link, gefunden in der Werbung zu diesem Beitrag).

  6. 204

    Boogie - slidetone.blog:

    Ich glaub’, mein letzter Kommentar ist im Hals des Spreeblick hängengeblieben.

  7. 203

    Boogie - slidetone.blog:

    Da dieses Instrument für Pat Metheny gebaut wurde, läßt das eher auf Valiummißbrauch der Gitarrenbäuerin schließen. (Linda Manzer gehört zu den ganz seltenen weiblichen Vertretern der Gitarrenbauern). Das kommt davon, wenn man beim Zusammenbau einschläft und sich dann im Halbschlaf fragt: “Hab’ ich den Hals eigentlich schon rangebaut oder nicht???”

    Ein ganz ausgeschlafenes Kerlchen hingegen ist Rick Nielsen, Gitarrist der unglaublichen, wundervollen, herzallerliebsten und überhaupt, Cheap Trick. Einfach mal auf den Link zu Rick’s Guitars klicken: Der Mann kann den Hals auch nicht voll bekommen.

Ich war einkaufen

  1. 202

    Boogie - slidetone.blog:

    Gute Sprechmusik? Fällt mir jetzt gerade nur “Ich bin zu alt” von Dziuks Küche ein. Auch wenn Hans Rohe, ansonsten ein hervorragender Slidegitarrist, da klingt als habe er zuviel Fanta 4 getrunken. Danny Dziuk war gerade mit Wolfgang Nitschke, dem Hannibal Lector der Literaturkritik, unterwegs. Auch eine schöne Kombination (oder muß man da zwingen crossover sagen?) aus Sprache und Gesang. Danny gab, neben eigenen Liedern, auch Tom Waits, John Prine, Rio Reiser und zu Bob Dylans Masters of War gab’s ein Blockflötensolo vom Nitschke.

Das trägt man jetzt so

  1. 201

    Boogie - slidetone.blog:

    @ robert: das “selbst Johnny der alte Punk” sich für Mode interessiert ist nur konsequent und aus der Geschichte des Punks zu erklären. Remember das putzige Boutique Pärchen Vivienne Westwood und Malcolm McLaren?

Flaches MP3

  1. 200

    Boogie - slidetone.blog:

    In dem Zusammenhang, weil SpiralFrog erwähnt wurde, lesenswertes von alt.pop Quasselkopf David Byrne.

Dear boingboing readers

  1. 199

    Boogie - slidetone.blog:

    Aoccdrnig to a rscheearch at an Elingsh uinervtisy, it deosn’t mttaer in waht oredr the ltteers in a wrod are, the olny iprmoetnt tihng is taht frist and lsat ltteer is at the rghit pclae. The rset can be a toatl mses and you can sitll raed it wouthit porbelm. Tihs is bcuseae we do not raed ervey lteter by itslef but the wrod as a wlohe.

Very british

  1. 198

    Boogie - slidetone.blog:

    Ich muß gerade an eine Musikmesse denken. Einer der ungezählten China Stände bot eine Nylonsaiten Gitarre für EK $ 8,– an, Produktionskosten wahrscheinlich $ 2-4,– (oder weniger). Das Teil war absolut (in Zahlen: a b s o l u t) unspielbar.

    Auf die Frage:
    “Is this a guitar?”
    kam die Antwort:
    “We don’t call it exactly a guitar. We call it GSO”.
    “GSO?”.
    “It’s a guitar shaped object”.

    8 Dollar, allerdings ohne Reflex Button.

SIM Zitty (Eigenwerbung)

  1. 197

    Boogie - slidetone.blog:

    Batman Gürtel. Das kenn ich. Und bis heute hat sich das gehalten. Allerdings rangiert bei mir der Leatherman immer noch knapp vor dem mobilen Emaillegendenwollmilchsauknochen, auch wenn ich mit dem Leatherman noch nicht mobloggen kann.

Was wurde eigentlich aus…

Tatitata 2.0

  1. 195

    Boogie - slidetone.blog:

    Ich muss gestehen, ich kann die Aufregung um TvH nicht wirklich verstehen. Klar, das Video ist strunzlangweilig… und? Aber vielleicht bin ich auch nicht genug Zielgruppe um das zu verstehen. Johnny zu Gast bei Harald wäre allerdings mal ‘ne feine Idee. Da wär ich dann auch neidisch.

Diskutieren in Berlin

  1. 194

    Boogie - slidetone.blog:

    Mist, ich les’ das jetzt erst. Naja, von Hamburg aus ist’s auch ein bisken weit weg. Bin aber gespannt auf die Nachlese.

Podcast vom 31.8.2006

  1. 193

    Boogie - slidetone.blog:

    Na, wenn das mal kein Wink vom Schicksal ist… wollte gerade den Mix vom Podcastmash in Mono konvertieren und dann verabschiedet sich Audacity lautlos. *arrrrrrrrrrrrrghhhhh* Nie wieder Mono!

    Dafür kommt der Spreeblick Podcast unter’m Kopfhörer in der besseren Qualität tatsächlich deutlich besser.

    Ich geh jetzt weinen und dann schreib ich ein Lobgesang auf meine kleine Bloghütte. Die wird gleich volljährig.

BRAVO, Tom Junkersdorf!

  1. 192

    Boogie - slidetone.blog:

    Btw, Johnny, wen von den The Teens kanntest du denn?

  2. 191

    Boogie - slidetone.blog:

    “…und verschluckt sich an seinem eigenen Erbrochenem

    Bravo, Johnny, das ist “Spinal Tap - Das Interview”

    ;)=)

Podcast vom 31.8.2006

  1. 190

    Boogie - slidetone.blog:

    Danke leo, das mit Mono hatte ich glatt überlesen.

    Ich geh jetzt zum Augenarzt statt zum Ohrologen…

Sell a band? Indeed!

  1. 189

    Boogie - slidetone.blog:

    Interessant auch das Video auf MySpace (mit denen sich Billy ja wieder “angefreundet” hat) zum Thema MTV Flux.

    Schade, das sich bisher kein deutschsprachiger Künstler, in der Größenordnung eines Billy Braggs, so intensiv mit dem Thema social networks/Rechteverwertung, auseinandersetzt.

Podcast vom 31.8.2006

  1. 188

    Boogie - slidetone.blog:

    Wenn ich jetzt nicht zu plönd zum mashen wäre (mir fällt einfach nix wirklich originelles ein) würd ich glatt mitmischenmashen.

    Ich hatte natürlich so eine Antwort erwartet. What comes in, will come out. Das süße MircoTrack Teil beherrscht das offenbar bestens. Ich hab mich damals für das Gegenstück von Roland entschieden, weil eingebaute (gute) Electret Micros und eingebaute Effekte, die für Proberaumaufnahmen manchmal ganz nett sind, wenn man nicht großartig nachbearbeiten möchte und auf dem Nachhauseweg schon mal ein bisken Raum auf die trockne Aufnahme packen will. Nachteil ist bei den eingebauten Micros natürlich die Positionierung eben dieser. Man muß halt das komplette Gerät positionieren, was die Bedienung natürlich manchmal etwas artistisch werden läßt.

    Hmmm, vielleicht mash ich ja doch mal…

  2. 187

    Boogie - slidetone.blog:

    Das war bisher 64kbps? Hossa, ich muß mal dringend wieder meine Ohren durchpusten lassen (oder vielleicht doch einen Job als Boxenberater in der Blogbar anbieten *scnr*). Nein, mal im Ernst, die 96kbps klingen ein Tick satter, wage ich jetzt mal keck, beim ersten Probehören über mein altes iBook, zu behaupten. Ich glaub, ich finds gut so.

    Btw, mal eine technische Frage. Bearbeitest du die Podcasts in Audacity nach? Wenn ja, magst du beizeiten mal den einen oder anderen Kniff und Trick verraten, was Sprachverständlichkeit der Aufnahme angeht. Microphonie, Kompressor, EQ etc.? Hut ab, die 64kbps hatten bisher eine klasse Qualität, was die Sprachverständlichkeit angeht…

Sell a band? Indeed!

  1. 186

    Boogie - slidetone.blog:

    @ DieterK

    20.000 Dollar für die Herstellung, Verpackung und Versand von 5.000 CDs? 10 Jahre nachdem MP3 zum Standard für den Musikvertrieb geworden ist, werden 40 Prozent des Budgets für CDs verschwendet. Das zeigt doch, was für ein tolles Konzept hinter SELLABAND steckt.

    Dazu fällt mir dieser Artikel vom April im Bootsektor ein. Die SonyBMG und ihre “Verpackungskosten”…

    Ich glaub’, ich muß mal meinen Plattenspieler aus dem Keller holen und meine Cheap Trick Scheiben wieder ausgraben.

  2. 185

    Boogie - slidetone.blog:

    Hmmm, warum fällt mir eigentlich in dem Zusammenhang ein, was für ein unglaublich gutes Album Dream Police von Cheap Trick ist?

    *scnr*

Yes, men!

  1. 184

    Boogie - slidetone.blog:

    Als ich das Bild sah, dachte ich: “Wow, es gibt doch noch Gerechtigkeit und sie haben Harry Dean Stanton zum Präsidenten gewählt”…

    Gute Sache, das mit den Yesmen

Sell a band? Indeed!

  1. 183

    Boogie - slidetone.blog:

    Kann man dich mal live sehen? So übel ist deine Musik ja nicht, das man sich das nicht mal live antun würde.

  2. 182

    Boogie - slidetone.blog:

    @ Kirt:

    “…Als Künstler habe ich damit 5000 Verbündete, die mir helfen bekannter zu werden!Das kann keine andere Plattform oder Label bieten!…

    Hmmm, wie, wo, was bietet sellaband.com 5000 Verbündete? 5000 Verbündete bekommst du, wenn du viel live spielst. In Zahlen= v i e l

  3. 181

    Boogie - slidetone.blog:

    @ Tulpe: Die verkauf-meine-seele-an-den-teufel.com Geschichte ist aber alles andere als Web2.0. Die ist nämlich steinalt, alles schon auspropiert, von Robert Johnson, irgendwann in den 20′er Jahren des letzten Jahrhunderts. Damals gab’s noch kein Web, nur Kreuzungen. Mit 50.000,– wärst du aber bei denen nicht gerade der Renner. Robert Johnsons Gitarre wird heute mit 6.000.000,– gehandelt.

    Der Deal hat übrigens funktioniert… naja, fast, besser wurde der Blues nie wieder, aber der Brief von John Hammond kam eine Woche zu spät. Dafür hat Hammond später Springsteen entdeckt.

Podcast vom 21.8.2006

  1. 180

    Boogie - slidetone.blog:

    Hi, hi Matt, Herr Nachbar, Van the Man war seiner Zeit auch weit voraus. Um genau 20 Jahre, wenn ich meiner kleinen Top 42 Statistik des gestrigen Tages glauben darf. Die beste Spreeblick Platte aller Zeiten wurde nämlich im Schnitt 1988 veröffentlicht.

  2. 179

    Boogie - slidetone.blog:

    Ich muß mal eben für statistische Zwecke abonnieren ;)=)

  3. 178

    Boogie - slidetone.blog:

    Na, Glückwunsch, jetzt bist du endlich so alt wie ich ausseh. Und 42 ist ein gutes Alter, das kann ich jetzt schon mal bestätigen.

    Lieblingsplatte, seit ewigen Zeiten: Elvis Costello - This Years Model. Schwierig wird es bei Platz 2-3 … da wechselt ständig Stones - Sticky Fingers mit der ersten Doppel-Live der Ramones, Quadrophenia der Who und The Last Waltz von The Band… oder doch eine Sun Records Collection von Elvis P.? Aber Costello ist DIE Konstante.

Sell a band? Indeed!

  1. 177

    Boogie - slidetone.blog:

    Auf irights.info gab’s damals einen informativen Artikel zu der Supporter Geschichte der Neubauten:

    http://www.irights.info/index.php?id=481

    Übrigens hat Marrilion das auch schon, nicht ganz erfolglos, durchgespielt. Das macht deren Musik zwar nicht besser, aber für einige Bands funktioniert eine durchdachte Supporter Geschichte schon.

Deutsch ist zu geil

  1. 176

    Boogie - slidetone.blog:

    Erinnert mich irgendwie an “Sven’s WM Wette”. Was kommt als nächstes? Die Beichte: “Günter G., ich war ein Pornostar”?

Sell a band? Indeed!

  1. 175

    Boogie - slidetone.blog:

    @ Robert: Ok, ok, du bringst 5000 Freunde mit, die Bier mitbringen und dann gründen wir sellabeer.com. Von den Einnahmen kaufen wir Johnny eine neue Kommentarvorschau. Wenn das nicht voll Plan B 2.0 ist?

  2. 174

    Boogie - slidetone.blog:

    Hee, hee, Robert, voooorsicht. Abmahngefahr, das Plan B Wortspiel hatte ich gerade verwurstet.

Next Station: Hollywood

  1. 173

    Boogie - slidetone.blog:

    Melville, ganz großes Blogkino. Nachwievor unter den Top 5 der besten Blogbeiträgen ever: Wolle Hrmblabla oder Guthpftata?

Die Auslegware (!) im Klassenzimmer meines Sohnes ist 27 Jahre alt.

  1. 172

    Boogie - slidetone.blog:

    Heute auf den Tag genau? Na, dann mal Herzlichen Glückwunsch, liebe Auslegware.

Serverwechsel

  1. 171

    Boogie - slidetone.blog:

    Ich les gerade das hier:

    Kunden, die diesen Artikel gelesen haben, interessierten sich auch für folgende Artikel:
    Offenbar keinen!…

    In irgendeinem der Umzugskartons muß noch der interessierte Kunde liegen.

  2. 170

    Boogie - slidetone.blog:

    Sieht seltsam aus, die 2 in der URL, aber ansonsten… keine Probleme.

Note to myself

  1. 169

    Boogie - slidetone.blog:

    Spreeblick geht an die Börse?

Podcast vom 14.8.2006

  1. 168

    Boogie - slidetone.blog:

    Oh ja, Bürger Täh Fau rockt. Zuletzt war ich im, inzwischen verblichenen, Offenen Kanal Hamburg und bei Giga TV auch und den Mimmikrie Clown gegeben (oder wie heißt das, wenn man lippensyncron Luftgitarre spielt? Mist, ich hab doch mehr Leichen im Keller als ich dachte). Offener Kanal war latürnich live (Bürger Teh Fau halt, aber auch nicht wirklich besser als der Autritt bei Giga). Und Radio? Im Radio bin ich morgen, irgendwas mit Vorstellung vom Reeperbahn Festival. Ich glaub, ich hab meine 15 Minuten noch vor mir.

Grasswurzel-Journalismus

  1. 167

    Boogie - slidetone.blog:

    Du bist ja ein halbes Jahr jünger als ich. Damit kommste aber reichlich spät rüber.

Befindlichkeitsbloggen

  1. 166

    Boogie - slidetone.blog:

    @ Update: war das aus dieser Phase wo du …ähmmm… Lockenpop aus New Jersy gehört hast? ;)=)

    scnr… ich hab schlimmere Leichen im Keller, wovon die Schlimmste auf den Namen “Harley Luja” hört und ich gerade mal, was Zweiräder angeht, Mockicks fahren darf.

  2. 165

    Boogie - slidetone.blog:

    “Ich habe nur das Gefühl, dass man sich mal wieder vorwärts statt seitwärts bewegen müsste“.

    Unterschrieben, ohne Widerrede. Das reflektiert, wage ich jetzt mal zu vermuten, deine Befindlichkeit zum Thema “Mal angenommen…”. Treffer? Dann aber bitte nicht versenken lassen. Die Idee ist zu gut. Ich glaub nur, man muß sich ein bisken aus dem Blogtürmchen herausbewegen. Ankerpunkte draussen suchen, z.B. in kleinen Clubs. Navigieren kann man dann vom Türmchen aus.

    Apropos kleine Clubs: planst du was zur Popkomm? Dummerweise fällt die diesmal mit dem Reeperbahn Festival zusammen, sonst wär ich nach Berlin gekommen.

Einfach nur mal angenommen

  1. 164

    Boogie - slidetone.blog:

    @ Chris / Kinderbuchverlag: Ich bastel in meine Beiträge demnächst einen Satirebutton ein ;)

Bitch and grumble

  1. 163

    Boogie:

    Too old for Rock’n'Roll, too young to die…

    Toll, da sei doch auch noch mal an den podcastenden Kontrabassisten der Berliner Philhamoniker Friedrich Witt erinnert.

Podcast vom 11.8.2006

  1. 162

    Boogie:

    Ich auch nicht. Ich glaub es waren die Toten Hosen bei denen “Armes Schwein” und “Sparschwein” auf den VIP Pässen stand…

  2. 161

    Boogie:

    @ Johnny:
    Ich hatte so eine verwirrte Hardrock-Phase…

    Hi hi, kenn ich nur zu gut…

    Ich hab heute meine verwirrte Hippie Phase und geh zu Jackson Browne.

  3. 160

    Boogie:

    Und ich wollte mir den Podcast gerade anhören… aber jetzt hab ich Angst.

Des Rätsels Auflösung?

  1. 159

    Boogie:

    Es gab’ mal eine Zeit, da hab’ ich die Blogbar regelmäßig besucht. Spannende Themen, lesenswerte Kommentare. Dann kam die Zeit in denen die Themen zunehmend verflachten, die lesenswerten Kommentare blieben ein Grund die Bar regelmäßig aufzusuchen. Dann kam die Zeit, in der sich die Kommentare im Wettstreit ergossen, wer denn das eh schon seichte Niveau im Sturzflug unterfliegen kann. Wer nicht tief genug fliegt, den bedenkt der Hausmeister dann auch noch mit albernen Abmahnungsandrohungen.

    Mich erinnert Don Rainer mehr und mehr an die Tüpen, die Samstag Abend “Wetten dass…” schauen und sich ärgern, weil sie rausgefunden haben das das alles Kommerz ist und nix mit Spaß, Spiel und Spannung zu tun hat. Und wenn sie auch noch einen Wettkönig entlarven können, dann sind sie selbst Held für einen Tag.

    Eigentlich traurig, aber auch zu blöd, um noch Mitleid mit dem Don for a day zu haben…

Liebe SPD,

  1. 158

    Boogie:

    Um so länger ich das Bild betrachte, desto mehr drängt sich ein Zitat aus dem Roger Corman Bildungs- und Wissenschaftsfilm auf:

    Und ich dachte meine Tochter sitzt im Keller und spaltet Atome

  2. 157

    Boogie:

    Vielleicht sollte die SPD vor der nächsten Werbekampagne mal Spreeblick lesen?

  3. 156

    Boogie:

    Und immer mehr Frauen arbeiten heute in Werbeagenturen.

    *scnr*

Die Qual der Wahl

  1. 155

    Boogie:

    Danke Johnny Cash ;)=)

Girllovers - Hinter den Spiegeln

  1. 154

    Boogie:

    @ “An den Pranger stellen / Lynchjustiz”:
    Ja, ganz toll, und dann bitte gleich noch die Todesstrafe und den Kaiser zurückholen.

    Es gibt Fälle von Kindesmißbrauch und jeder einzelne Fall ist eine zerbrochene Kinderseele zuviel. Jeder einzelne. Und es gibt Fälle in denen der Mißbrauchsvorwurf als Waffe eingesetzt wird. Nicht von Kindern, sondern von Erwachsenen, gegenüber Ex Partnern oder aus der Nachbarschaft oder dem beruflichen Umfeld. Die Folgen sind absehbar. Verfolgung durch die Justiz, Jugendamt, soziale Ächtung im persönlichen Umfeld, Zerstörung von Vertrauensverhälnisen, Arbeitslosigkeit u.s.w. Einmal diese Welle angestossen, selbst nach Einstellung des Justizverfahrens, bleibt ein, wenn auch geringer Schaden im Vergleich zu den Schäden an einer Kinderseele bei einem tatsächlich bestehenden Mißbrauchs, immenser Schaden für den oder die Beschuldigte. Ich hab’ mich mal mit einem befreundeten Rechtsanwalt zu dem Thema unterhalten, damals im Zusammenhang mit der Geschichte um Pete Townesend, und der sagte, das es erschreckend wäre, wieviel Familien aufgrund unbegründeter Mißbrauchsvorwürfen zerrissen worden sind.

    Das kann imho natürlich nicht bedeuten, das die Verfolgung solcher brutalen und menschenverachtenden Verbrechen (und das bleiben sie für mich, unabhängig von jedem nötigen psychologischen Erklärungsmodel) gelockert oder gar eingestellt werden darf. Pranger oder ähnliche Gewaltfantasien können dabei jedoch keine Lösung sein.

    Das Thema braucht Öffentlichkeit um nicht in “dunklen Schmuddelecken” des Webs oder in geschlossenen Zirkeln seine Kreise weiter ausbreiten kann. Malte trägt mit seinem Artikel dazu bei. Öffentlichkeit schaffen ist kein Prangerbau. Öffentlichkeit schafft Bewußtsein und sensibilisiert. Und das ist gut so.

Gute Gene

  1. 153

    Boogie:

    Kann mir jemand sagen welche DNA die Spamköpfe im Kommentar über mir umtreibt und aus welchem Schlammloch die gekrochen kommen? Von der Art hatte ich gestern Abend 4 oder 5 Trackbacks.

Girllovers - Hinter den Spiegeln

  1. 152

    Boogie:

    @ Malte:
    Ich sehe das Gegenteil. Wir haben den Sex einer geschmacklosen Pornoindustrie überlassen, den absurden Fantasien amerikanischer Ghettojungs, die nicht anders können, als in allen Frauen Nutten zu sehen, denen man Geldscheine in die Lackstiefel schiebt. Das nenne ich untersexualisiert und überkommerzialisiert.

    Wo darf ich unterschreiben? Beim letzten Satz mußte ich an Micheal Douglas, in “Falling down” denken.

    Ich erinnere mich noch dunkel an die Diskussionen über Stern Titelbilder von Alice Schwarzer (die ich ansonsten durchaus schätze). Untersexualisiert und überkommerzialisiert trifft es imho deutlich besser, als Frau Schwarzer es je ausgedrückt hat. Nochmal Danke, Malte.

We are the web

  1. 151

    Boogie:

    Was’n steilischer Flashplayer, das will ich auch bei YouTube. Jetzt wo ich auch Innernet eigene YouTube Wackelbilder in meiner Bloghütte hab’.

Ja, hol’s der Duevel!

  1. 150

    Boogie:

    Ich hab’ das mit dem Kabeltest mal mit Instrumentenkabel gemacht. Teures Monsterkabelzeuch, Klotz von der Rolle, mal mit Goldsteckern, mal ohne, Klingeldraht von Conrad und Spiralkabel, das bei Mondlicht von nackten jungfräulichen Elfen zu den Klängen von Voodoo Chile (wahlweise auch Paranoid) bestäubt wurde …

    Die Unterschiede waren marginal und verschwanden endgültig wenn man den Blindtest machte. Ein buntes Hemd auf der Bühne bringt deutlich mehr Klangverbesserung. Ok, vielleicht nicht im Blindtest.

    Trotzdem, die Kugelblitzboxen sehen lustig aus. Das MUSS klingen.

Girllovers - Hinter den Spiegeln

  1. 149

    Boogie:

    Ich nehm das mit dem Geschwurbel zurück.

    Man muss meiner Ansicht nach, beide Dinge trennen und kann keine Regeln fordern. Die Grenzen sind fliessend.” (Zitat Brandstifter)

    Das ist nicht einmal Geschwurbel.

  2. 148

    Boogie:

    @ brandstifter:

    Sicher hast du deinen Namen nicht ohne Bedacht gewählt, wohlwissend das du Regeln der Menschlichkeit und des Respekts vor jungen Leben verletzt, verpackt in ein pseudofreiheitliches Geschwurbel. Der Brand, den du zu erwecken hoffst, soll ein Sturm der Entrüstung sein. Dort wo dein Zündeln nicht fruchtet, verstecksts du dich hinter noch mehr Geschwurbel. Du kennst die Regeln des Spiels. Du strickst dir deinen kleinen Märtyrer zusammen. Ich der versteht, ihr die ihr unwissend seid. Aber du kennst ja die Regeln. Am Ende drehst du deine Runden in einem kleinen, einsamen Zirkel.

    Du möchtest das lieber in klaren Worten? Du hast keine Regeln? Aber du hast z.B. die Regel: In den Tee pinkeln ist bäh bäh und wer sowas denkt läßt tief schließen. Wo ist denn dein Leben “ohne Regeln”, wenn die Schere im Kopf schon beim in den Tee pinkeln zumacht?

  3. 147

    Boogie:

    Danke Malte. Auch im Namen meiner drei Welteroberer mit übergroßen Köpfen.

Podcast vom 1.8.2006

  1. 146

    Boogie:

    Alles Schwindel, das war alles Fernsehen. Ich war dabei, hab’s gesehen. Ach Mist, ich war da erst Fünf. Aber es kann mir keiner erzählen, das auf dem Mond alles Schwarz/Weiß ist. Alles Lüge.

    Danke, Holgi, hat Spaß gemacht zuzuhören.

Lieber Gott

  1. 145

    Boogie:

    Ein schönes Beispiel, das religiöse Themen bei Cash auch vor der American Recordings Reihe immer ein wichtige Rolle gespielt haben, fand ich gerade beim YouTubes Stöbern. Johnny Cash & Emmylou Harris mit “Where the soul never dies” http://www.youtube.com/watch?v=twVyvjF6B84
    Der pausbäckige Mandolinist am Anfang ist übrigens Marty Stuart, der auch auf der letzten American Recordings, The Man comes around”, die noch zu Lebzeiten von Cash erschien, Gitarre spielte.

    Und zu Emmylou Harris fällt mir natürlich ein, das heute Nacht im WDR Rockpalast, die Gram Parsons Doku “Fallen Angel” läuft…

25 Jahre MTV

  1. 144

    Boogie:

    Ich denke, es gibt schon lange Bemühungen, ein Konzept für eine “ältere” Generation umzusetzen. Schließlich haben die - wir - viel mehr geld als ein Teenager. Statistisch gesehen. (Johnny)

    Hmmm, die Plattenfirmen haben genau das ja “erfolgreich” verpasst und statt dessen voll auf die Generation Klingelton gesetzt. Die Generation Golf blieb mehr oder weniger draussen. Dabei hatte MTV ja mindestens ein großartiges Format, das quasi generetionsübergreifend funktionierte: MTV Unplugged. Überraschenderweise (?) eingeleitet (und das sehr erfolgreich) von einem Altsack der Musikszene: Eric Clapton leitetet mit dem Unplugged Album sein ca. hundertstes Comeback ein. Dann kam Nirvana und die zweite Unplugged Legende wurde zementiert (und die damalige Kiddiegeneration zu MTV zurückgeholt). Aber auch die Unplugged Kuh läßt sich nicht bis zur Unkenntlichkeit melken. Weitere generationsübergreifende Konzepte waren rar gesäht. Gut, gut, die Family Soap um Opa Fledermauskopfabbeißer und seinen mißratenen Kids war natürlich generationsübergreifen as can be.

    Aber ansonsten habe ich den Eindruck, das MTV frisst, was ihnen die Plattenfirmen vor die Füße wirft. Und da regiert nun mal Generation Klingelton (oder Konzepte/Formate die einen entsprechenden Nährwert haben). Ich befürchte mal, das erwachsene (und/oder generationsübergreifende) Formate von anderen entwickelt werden müßen. Ob sie funktionieren? Ob das überhaupt noch einen Platz im TV finden kann? Fragen über Fragen.

    Last but not least: heute (bzw morgenfrüh) 0:30 Uhr “Falling Angel” auf WDR, die Geschichte von Gram Parsons, nicht verpassen. Auch im Zusammenhang mit Johnny Cash hochspannend und ein Lehrstück in Sachen Generationsübergriff und Musikgeschichte.

  2. 143

    Boogie:

    Ich bin zu alt für MTV. Und so soll das wohl auch sein…

    Wo darf ich unterschreiben?

    Im übrigen gibt es, wenn auch gut versteckt, den alten WDR Rockpalast ja noch. Der dürfte, wie seit Jahren, dieses Jahr ungefähr seinen hundersten Geburtstag feiern. Und ganz besonders gut versteckt sind die echten Rockpalast Perlen, so z.B. diesen Mittwoch auf Donnerstag, 0:30 Uhr, eine fantastische Doku über den Cosmic Cowboy Gram Parsons.

RIAS-Archive

  1. 142

    Boogie:

    Danke für den Link. Als Hamburger natürlich kein RIAS Hörer, aber bei einem Namen klingelte es sofort. Barry Graves. Mitverfasser des legendären Rocklexikon. Ich glaub ich hab drei Exemplare davon quasi bis zur Unkenntlichkeit zerlesen, das erste hatte ich mit 12 oder so zum Geburtag bekommen. Zusammen mit einer Doppel LP “Elvis - 40 Golden Hits”… those where the days ohne wikipedia & co. Danke Barry und Ruhe in Frieden.

What if Mel was One of Us

  1. 141

    Boogie:

    Neulich sprach ich mit einem Katholiken, also eigentlich mit einem Bekannten von ihm, der ist Buddist, der wiederum kennt jemanden, der jemanden kennt der ist Moslem und vom hörensagen erzählt man sich, also der Katholik dem jüdischen Bekannten, das der Protestant, also…

    Ich wollt nur sagen, ich bestell mal eben das Abo für diesen Beitrag ab.

    Gesegnet sei das Ende der Schulferien.

  2. 140

    Boogie:

    Ich hab’s probiert, Elfenbein, Nägel und Holz in den Fluß geworfen und siehe da: es schwimmt. Also ist es eine Hexe. Oder eine Ente… mindestens.

    Und Mad Max I ist und bleibt ein Klassiker. Selbst Mad Max II hatte noch seine Momente. Ich erinnere da nur an den großartigen Mohawk, dem zweitbesten Film-Irokesen. Welche Drogen allerdings beim Casting zum dritten Teil im Spiel waren, läßt sich nur vermuten…

Lieber Gott

  1. 139

    Boogie:

    Nur so am Rande, der Amazon Link auf der Spreeblick Startseite zeigt momentan auf die Johnny Cash - Personal File. Das sind Aufnahmen von 1973/74 und einige aus dem Anfang der Achtziger. In der Amazon Redaktions Rezension steht dazu u.a.:
    Warum Cash dieses hochwertige Material nicht zu Lebzeiten aufarbeitete und veröffentlichte, bleibt sein Geheimnis...

    Nun, Cash hätte diese Songs sicher gern veröffentlicht. Seine Plattenfirma wollte aber nicht und so schrieb Cash ihnen “Chicken in Black” ins Stammbuch und legte seine eine Stimme/eine Gitarre-Aufnahmen im hauseigenen Archiv ab. Wer “brüchige” Lieder erwartet, wie sie Cash ab der ersten American Recording aufgenommen hat, wird vielleicht etwas enttäuscht sein, da Personal File eher eine Cash Folksong Sammlung ist, zwar durchaus, neben religiösen Themen, auch einiges kantiges zu bieten hat, aber sehr entspannt dargebracht. Cash hat sich bei den Aufnahmen offenbar sehr wohl gefühlt. Und vielleicht ist es gerade das, was es im Vergleich zur American Recording I so “harmlos” erscheinen lässt. Mir fehlt diese Mischung aus Unsicherheit und Trotzigkeit (wobei der Trotz deutlich überwiegt) mit der Cash dem Zottel Rubin zeigt wo der Hammer hängen könnte. Die komplette American Recording Reihe (und es wird sicher noch ein, zwei Veröffentlichungen aus dieser großartigen Freundschaft Cash/Rubin geben) ist imho Plicht in jedem halbwegs aufgeräumten Plattenschrank. Die Personal Files gehören ins Archiv und das kann man ja auch im Plattenschrank anlegen.

The Good The Bad And The Queen

  1. 138

    Boogie:

    The GAP Band. ;)=) Die Gebrüder Wilson haben es natürlich auch zu einem Wikipedia Eintrag gebracht.

    Jetzt fehlt für einen perfekten Sommer eigentlich nur noch, das sich Shane MacGowan, Elvis Costello und Feargal Sharkey zu einer Supersuper-Group zusammentun (dann kann nämlich auch Cream kacken endlich nachhause gehen). Mein Namensvorschlag wäre The Gapsons 5

Happy Birthday, Max!

  1. 137

    Boogie:

    Ach, hätte es nur schon Photographie gegeben, als ich in deinem Alter war…

    Alles Gute zum Wiegenfest und davon ausreichend.

Podcast vom 28.7.2006

  1. 136

    Boogie:

    War zwar nicht direkt Thema, aber Billy Bragg und Tom Rupert Murdoch sind wieder Freunde, da MySpace die AGBs auch geändert hat. Ich hatte das Thema letztens in meiner kleinen Bloghütte. In dem Zusammenhang fiel mir dann auf, das meine kleine Kauntrykapelle zwar mit Billy Bragg Freunde ist, aber nicht mit den Busdogs. *Auuuutsch* Aber ich hab’ gerade jemanden zu unseren Freunden addiert der Homer Simpson treffen möchte.

  2. 135

    Boogie:

    Flock of Seagulls… bei den Frisuren fällt mir ein, ich wollt mal fragen ob man sich den Ventilator auf der Spreeblickstartseite mal ausleihen kann? Ich brauch ein bischen frische Luft in meiner kleinen Bloghütte. Das neue Buzzcocks Video fönt einem zwar auch fein die Haare und die Eishockey Szenen lassen einen hoffen, aber so’n Spreeblickventilator wär wat feines.

Lieber Gott

  1. 134

    Boogie:

    @ Johnny & Sigmar: Da gibt es z.B. (den viel zu unbekannten) Danny Dziuk. Die letzte Dziuks Küche heißt “Gebet und Revolver”. Grandios (und aktueller den je) seine Version des Kinky Friedman Songs “Sie stellen keine Juden wie Jesus heut’ mehr her”.

    I am not a Christian artist, I am an artist who is a Christian.
    (Johnny Cash)

  2. 133

    Boogie:

    Vor allem scheint Rick Rubin eins zu sein: ein Mensch mit einem feinen Gespür. Die Idee, Johnny Cash allein, ohne jeden Schnickschnack drumherum, den Mann und seine Gitarre aufzunehmen, stieß bei Cash auf offene Ohren (auch wenn er anfangs skeptisch war, weil ihm der Name Rick Rubin so gar nichts sagte). Sie stieß allein deshalb schon auf offene Ohren, weil Cash selbst schon lange die Idee mit sich rumtrug soetwas zu machen. Seine Plattenfirma lehnte das Material aber rigoros ab. Die Idee sei nicht kommerziell genug, sowas wolle niemand hören. Nahezu zeitgleich zur A Hundred Ways veröffentlich die Sony jetzt das alte “unkommerzielle” Material als “Personal File” und bewirbt damit auch gleichzeitig noch ihren neuen Sony MP3 Walkman.

  3. 132

    Boogie:

    Danke Johnny. Euch beiden.

Bill ‘em all

  1. 131

    No. 6:

    Sorry, Johnny, die Steilvorlage war zu gut. Ich kann nicht anders, aber bei Sinneswandel muß ich einfach an die guten alten Zeiten denken.

  2. 130

    Boogie:

    Puh, Johnny, und ich hab mir so auf die Zunge gebissen ;)=)

Kill Biller

  1. 129

    Boogie:

    € 100.000,–? Ist den beiden eigentlich klar, in was für Fällen ansonsten so eine Summe als Schmerzensgeld gewährt wird? Wenn man damit vor einem deutschen Gericht durchkommt, sehe ich bald die ersten die ihre Katzen in der Microwelle trocknen.

    Nein, sorry, null Verständnis von meiner Seite.

Podcast vom 25.7.2006

  1. 128

    Boogie:

    Dazu noch: freigeben heißt für mich kostenlos ohne Lizenz. Und wenn es kosten soll, dann ein angemessener, für Hobby Podcaster tragbarer Betrag. Und wenn dieser an die Autoren partout per Verteilungsschlüssel weitergegeben werden soll, dann bitteschön, Herr und Frau GEMA, macht einen Podcast Pott auf, da kommt das Geld rein und wird auschließlich an Autoren verteilt die in Podcasts von ihren Fans unterstützt werden. Das würde ich als Urheber als Minimum von Verteilungsgerechtigkeit begreifen. Wie? Das ist kein tragbarer Verwaltungsaufwand? Quatsch.

  2. 127

    Boogie:

    @ espy: Wunderschöner Vergleich, der halbe Film.

    An anderer Stelle regt sich jedoch Kritik bei mir.

    “…eben weil da nicht dauernd über die Songs drübergeredet wird, weil man mal Lieder bis zum Ausklang des letzten Tons genießen kann….

    Das Recht nimmt dir die GEMA ja nicht. In jedem Plattenladen deiner Wahl kannst du CDs ohne An- und Abmoderation kaufen und so oft du magst genießen.

    Ich kann den Ansatz der GEMA, als Inkassovertreter der Autoren, durchaus nachvollziehen, insofern es darum geht Regeln aufzustellen, die dafür Sorgen das Podcasts keine vollwertige Alternative zum Kauf der Tonträger sind. Eine Einschränkung in Form von überschneidender An- und Abmoderation halte ich z.B. für sinnvoll. Eine massive Verstümmelung, in Form von halbierten Songs, halte ich dagegen für indiskutabel. Als Urheber empfinde ich solche Verstümmelung als unzumutbar. Eine gute Moderation empfinde ich als Urheber jedoch als Bereicherung. An- und Abmoderation zerstört mein Werk nicht bis zur Unkenntlichkeit. Eine willkürliche Regelung der Halbierung schon. Eine gute Moderation ist gleichzeitig Werbung für mich als Urheber. Sie ist Anregung mein Werk in Form eines Tonträgers zu kaufen und Anreiz meine Konzerte zu besuchen. Das sichert meine Entlohnung für meine Arbeit.

    Ich würde als Urheber dafür plädieren meine Werke von der GEMA für Hobby Podcasts freizugeben, unter den Bedingung der An- und Abmoderation über den laufenden Song und mit einer Beschränkung der mp3 Qualität auf 128 kbit/s. Punkt.

Blog-Artikel im TIP-Magazin

  1. 126

    Boogie:

    @ Sascha: Wo wir gerade mal dabei sind, erklärt der große Masterplan auch warum unterschiedliche Tracker und Counter so unterschiedliche Uniques auswerfen? Ich weiß, “…“…unfortunately, some users do not read the manual (did I say “some”? sorry, meant not a single one of them bother reading it), others are so frustrated….” (nein, das sagte nicht der große Masterplan, aber das Zitat könnte von ihm sein, oder?), aber wenn der große Masterplan, oder sein ungleich größerer Kreatör (schreibt man das so?), Genitalvergleich fordert, dann muß es doch ‘ne relevante Meßmethode geben?

  2. 125

    Boogie:

    Dem schließ ich mich mal an. 1&1 zählt ungefähr dreimal soviele Uniques wie Short_Stat und Short_Stat ungefähr dreimal soviel wie eXTReme. Oder besser, ich zähl die einfach zusammen.

Let’s ask for peace in the Middle East

  1. 124

    Boogie:

    Beim anschauen einiger der YouTube Videos ging mir Steve Earle’s “John Walker’s Blues” durch den Kopf…

    I’m just an American boy raised on MTV
    And I’ve seen all those kids in the soda pop ads
    But none of ‘em looked like me
    So I started lookin’ around for a light out of the dim
    And the first thing I heard that made sense was the word
    Of Mohammed, peace be upon him

    A shadu la ilaha illa Allah
    There is no God but God

    Jeder Krieg in dem Kinder mißbraucht und getötet werden, ist ein schmutziger Krieg. Egal ob die Raketenschützen dabei die Bibel, den Talmund oder den Koran unter’m Arm tragen.

Podcast vom 25.7.2006

  1. 123

    Boogie:

    Bei der ganzen Diskussion wurde ein Aspekt bisher völlig übersehen. Die innovativen Möglichkeiten, die sich für die Zupfinstrumentenindustrie eröffnen. Ich hab das mal hier beleuchtet.

  2. 122

    Boogie:

    @ Johnny: Man kann GEMA gemeldete Musik spielen? Nach dem Lizensierungsmodel, so weit ich es verstanden habe und beim Maingold Marius nachgelesen habe, darf ich halbe Songs spielen. Ok, das mag in den Ohren vieler auch Musik sein, für mich ist das als ob ich ein 0,5 Bier bestelle und ein 0,25 bekomme, mit den Worten: “Ist ja auch Bier. Und dafür das du für mein Bier draussen vor der Kneipe Werbung machst, bezahltst du auch nur 5 Euro im Monat und das kommt allen Bierherstellern zu gute”.

    Aber mal konkret: Eine Regelung, die z.B. das Anspielen von GEMA Musik erlaubt, meinetwegen pauschal 1 Minute pro Titel wäre in vielen Fällen sinnvoll. Allerdings halte ich 5 Euro im Monat dafür für zu hoch gegriffen. Realistisch halte ich zB 5 Euro für 3 Monate, pro Podcastfolge eine Begrenzung auf 5 angespielte Titel. Will ich mich dezidierter mit einem Künstler oder einer Musikrichtung auseinandersetzen, sollten 3 Titel, voll ausgespielt, mit Moderationsanschnitt im Intro/Outro möglich sein. Unmoderiert alternativ einfaden nach 15 Sekunden und ausfaden 30 Sekunden vor dem Ende. Meinetwegen noch eine Beschränkung auf 5 Podcasts im Monat mit GEMA Musik. Das wäre mir 5 Euro im Monat Lizens wert. Immer vorausgesetzt ich verdiene kein Geld mit meinem Podcast. Hobby galore. Geld verdienen sollen ja die Autoren und Musiker. Apropos Musiker… da war ja noch die GVL?

    Was die Frage nach zukünftigen Verdienstmöglichkeiten von Autoren und Musikern angeht: große Frage, die ja weit über die Lizensierungsfrage von Podcasts hinausgeht. Was die GEMA betrifft, so ist die Frage der Verteilungsschlüssels und derer “Verteilungsgerechtigkeit” ja schon lange vor dem Podcast auf dem Tisch gewesen. Ich vermute, das es derzeit keine nennenswerten Bestrebungen gibt, am Verteilungsschlüssel zu drehen.

    Ich stell mal noch eine Frage zu deiner Frage dazu: Verteilungsgerechtigkeit, ist die technisch möglich? Den Mann im Mond haben wir mit 386er PC Schrott hochgeschossen. Nun ist die GEMA nicht die NASA, aber eine Non Profit Organisation in einer Wellblechhütte ist sie nun auch wieder nicht. Um wieviel Millionen Autoren geht es denn? 1, 2, 3? Lass es ruhig ein Paar mehr sein. Deren Vergütung zielgenau zuzuweisen, dafür soll die Rechner- und Organisationspower fehlen? Nein, was fehlt ist das Interesse an gerechter, zielgerichteter Vergütung. Dort anzusetzen wäre sicher eine der interessantesten Fragen für die zukünftige Vergütung von Künstlern und Autoren. Mal abgesehen davon, zwickt es im System ja auch noch an ganz anderen Stellen. Ein Beispiel ist der alleinige Vertretungsanspruch der GEMA als Inkassostelle. Was u.a. bedeuted, das es mir als Autor nicht so ohne weiteres möglich ist, bestimmte Rechtsansprüche an meinem Werk auszuklammern. z.B. Songs an Podcaster verschenken. Analog dazu die gute alte Tradition des erlaubten Recording von Konzerten. Nicht nur Althippies wie Greatful Dead haben von dieser Praxis profitiert. Lustigerweise waren gerade die späteren Napster Gegner Metallica auf die großartige Idee gekommen, am Anfang ihrer Karriere, die Fans geradezu aufzufordern Konzerte mitzuschneiden und zu verteilen. Somit übernahmen die Fans quasi teure Werbearbeit, eine Strategie die mit sogenannten Streetteams auch von vielen kleinen US Labels fortgesetzt wird…

    Aber hier erstmal Punkt, die Zwerge fordern Verwindelung.

  3. 121

    Boogie:

    Rauscht ein bisschen, sorry dafür…

    Da musste dich doch nicht entschuldigen, das ist kein Rauschen, das ist Telefon und wenn mich nicht alles täuscht, ist da auch noch irgendwie eine weibliche Stimme drin versteckt.

    Und das Textmusikrätsel lösen wir morgen auf

    Und ich dachte, die Frauenstimme erzählt die Lösung?

    Nein, zurück, alles nur ein Witz. Ich geb’s zu, kein besonders guter Witz. Halt analog zu der Lizensregelung. Und wie unpraktikabel die ist, hat Maingold Marius hier sehr treffend beschrieben. Praxisfremder geht’s wohl nicht. Gut, gut, e