Syd Barret R.I.P.
So down under
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Stiller Gast:26.06.2006 um 20:56Die Schiris verwandeln die WM allmählich in ein Lotteriespiel. Wir Deutsche sind ja zum Glück arg diszipliniert und nervenstark, während der Argentinier, der Italiener und der Brasilianer zu gelbbewährten Mätzchen neigt. Nimmt man noch den üblichen Gastgeberbonus hinzu, kommt da schon ganz schön was auf der Habenseite zusammen.
P.S.: Das mit dem Singular der Landesangehörigen ist natürlich von Berti Vogts abgekupfert.
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Mit Syd Barrett waren Pink Floyd eine genial-avantgardistische Band, ohne ihn mutierte ihre Musik zum Soundtrack für Pseudo-Individualisten, die sich davon beschallen lassen, wenn sie morgens mit ihrem Golf zur Bank fahren. Der unnachahmliche Barrett-Sound wurde nach dessen Weggang zu einem mainstreamkompatiblem Nichts heruntergerbrochen. Diese Nichts wurde anschließend mit allerhand Bombast verkleidet, fliegende Schweine, Trickfilme, blinkende CD-Hüllen. Da es dem Großteil des Musikpublikums völlig egal ist, was es vorgesetzt bekommt, solange nur die Show stimmt, sind Pink Floyd dann folgerichtig zur verkaufszahlenmäßig erfolgreichsten Band aller Zeiten aufgestiegen. Vielleicht wurde Syd Barrett ja auch leicht schizophren, weil seine Band-Kollegen so phantasielos und unkreativ waren :)