April, April
Marvel vs DC vs Stan Lee Tribute Art
-
19
Carsten Dobschat:21.01.2008 um 10:36Na zum Glück muss man sich ja nicht entscheiden und kann einfach beide lesen… und Spawn noch oben drauf. Und wer Superhelden gar nichts abgewinnen kann, der kann mal einen Blick auf “The Boys” werfen:
http://www.sallys.net/Leben/Comics/Detail/53629/The+Boys+-+Spielverderber/
Womit soll Struck nun telefonieren?
-
18
Carsten Dobschat:18.01.2008 um 21:06Ach was, dieser “Boykott” kommt denen doch gerade recht, die wollen doch schon seit Wochen ein iPhone, so sieht’s aus…
Toni Mahoni 134: Tourdaten 2008
-
17
Carsten Dobschat:16.01.2008 um 18:30Na dann Glückwunsch und alles Gute. Und ja, bitte auch mal einen Termin im Saarland :)
Im Kontext betrachten
-
16
Carsten Dobschat:08.04.2007 um 17:57Ich soll mir die damalige Situation anschauen, um daraus dann Rückschlüsse über die RAF bzw. speziell deren Nachvollziehbarkeit ziehen zu können. Und da komme ich nicht weiter, bzw. habe den Eindruck, den ich hier (überspitzt) formuliert habe: Selbst wenn ich die damalige Situation in düstersten Farben ausmale, finde ich immer noch nichts, was als nachvollziehbare Kausalität für das Handeln der RAF taugt. Realität und beschrittener Weg sind für mich einfach nicht in ein vernünftiges Verhältnis zu bringen. Offenbar gibt es da aber andere Sichtweisen. Deshalb meine Nachfragen.
Keine Ahnung, was Du als “nachvollziehen” verstehst - ich für meinen Teil verstehe darunter, dass ich versuche die Motive und Reaktionen der betroffenen Personen (und damit meine ich nun nicht nur der RAF) anschaue, die Umstände und dann versuche mir das vorzustellen. Das bedeutet absolut nicht, dass sich daraus ergibt, dass ich die Handlungen verstehe, befürworte oder gar für die richtigen und objektiv logisch folgende Handlungen halte. Im Gegenteil - nur weil ich nachvollziehen kann, dass einige Menschen in der damaligen Situation zu den Waffen gegriffen haben ändert das nichts daran, dass ich diesen Weg für falsch halte, im Gegenteil: gerade weil ich versuche deren Motivation nachzuvollziehen bestärkt mich das in meiner Überzeugung, dass Waffengewalt und Mord nicht der richtige Weg zu politischen Veränderungen war und ist.
-
15
Carsten Dobschat:08.04.2007 um 17:47Glaubst du (und Johnny, Maltefan, Carsten) im ernst, dass man sich dieses ziemlich krude Weltbild einer braun durchzogenen kriegstreibenden faschistoiden BRD, das wie ein von der RAF selbstgemaltes Zerrbild der Realität aussieht, vor Augen führt und sich dann sagt “ja, wenn das so ist, haben die ja eigendlich ganz richtig gehandelt”?
Das ist nicht Ziel des Betrachtens der Situation. Es geht darum zu sehen, wie es damals aussah, wie es auf einige gewirkt hat und dann vielleicht sagen zu können “ja, ich kann nachvollziehen, was diese Menschen dazu gebracht hat zu tun, was sie getan haben”. Und bevor es wieder verdreht wird: etwas nachvollziehen zu können bedeutet nicht es zu verstehen und schon gar nicht, es zu befürworten.
Und noch was: Ist hier schon gefragt worden (ich glaube von studi), aber soweit ich sehen kann nicht wirklich beantwortet worden: Wieso sollte das skandalös niedrige Strafmass für einige Nazi-Verbrecher Auswirkungen auf die RAF haben?
Siehe oben, es geht um den Versuch etwas nachzuvollziehen und nicht um irgendwelche Auswirkungen…
-
14
Carsten Dobschat:06.04.2007 um 17:06@iinsomnia:
Was den Rest betrifft: Über die Verhältnismäßigkeit der Strafen in den oben angesprochenen Fällen zu diskutieren klingt zumindest hier immer so, als ob zugleich auch über die Nachvollziehbarkeit und damit Entwertung von gewissen Straftaten diskutiert werden solle. Und das kann meines Erachtens nicht sein. Was ist eigentlich wann gerechtfertigt?
Etwas nachvollziehen zu können ist etwas anderes als etwas zu verstehen, zu rechtfertigen oder zu entwerten.
Ist es gerechtfertigt, jemanden wie Schleyer umzubringen? Natürlich nicht.
Falsche Frage. Ist es gerechtfertigt jemanden zu töten? Nein. Aber obwohl oder eher gerade weil ich dieser Meinung bin halte ich es für wichtig zu versuchen nachzuvollziehen, was andere dazu gebracht hat, das Töten von Menschen als legitimes Mittel der Auseinandersetzung zu sehen.
@studi:
Die Frage sollte halt lauten, warum die Nazis nicht länger gesessen, und nicht, warum hat die RAF länger als die Nazis gesessen. Das ist der Punkt.
Warum? Da gibt es mindestens den zeitlichen Zusammenhang…
-
13
Carsten Dobschat:06.04.2007 um 11:51Geschichtsstunde? Geschichte findet für Dich nur in der Schule statt? Das ist aber mal traurig…
Und was die Motivation angeht: verstehen kann ich es auch nicht, aber der Artikel kann durchaus einen Teil dazu beitragen zu versuchen, es nachzuvollziehen!
-
12
Carsten Dobschat:06.04.2007 um 11:02“Aber Carsten, in dieser ganzen pol. Diskussion bzw. diesem Artikel geht es doch nicht darum, dass viele Nazis damals nicht angemessen bestraft wurden.”
Geht es nicht? Ich denke schon, dass genau das ein wichtiger Teil des Artikels ist…
“Es geht hier nicht darum, dass wir nochmal gucken wie es damals war, sondern Johnny wollte gucken “was die RAF möglich gemacht hat”.”
Und wo ist da der Unterschied? Zu schauen, was die RAF möglich gemacht hat ist eben auch zu schauen, wie die Situation war, in der die Menschen gelebt haben, die sich entschieden haben, ihr damaliges Leben komplett aufzugeben, in den Untergrund zu gehen und zu töten. Ich kann so eine Entscheidung nicht verstehen, aber ich würde sie gerne nachvollziehen können. Und zwar sowohl die Entscheidung einiger Menschen in den 70ern und 80ern zu de Waffen zu greifen, als auch die Entscheidung sehr viel größerer Teile der deutschen Bevölkerung einige Jahrzehnte vorher, die Partei eines Kerls aus Braunau in Österreich zu wählen und diesem Typen nachzulaufen - obwohl die menschenverachtenden Ziele dieses Mannes und seiner Partei kein Geheimnis waren.
IMHO muss es nicht nur erlaubt sein, sich damit zu beschäftigen, was das Dritte Reich oder die RAF möglich gemacht hat, es ist sogar verdammt wichtig.
-
11
Carsten Dobschat:06.04.2007 um 02:43ajo: 1. es geht nicht darum etwas aufzurechnen, es wird einfach nur verglichen (durchaus ein Unterschied) und der Vergleich ist erschreckend, zeigt er doch, dass es zumindest zu dem Zeitpunkt durchaus eine Rolle gespielt hat, wer das Opfer war: “nur” ein paar hundert KZ-Häftlinge oder aber ein paar “Bonzen”…
2. an der Formulierung ist missverständlich, dass es wirklich lebenslänglich bei uns eigentlich nicht gibt (außer im Zusammenhang mit einer Sicherheitsverwahrung), da das Vollzugsziel bei einer Freiheitsstrafe die Resozialisierung der Straftäter ist und das gilt grundsätzlich eben auch für Mörder. Und resozialisiert werden kann nur jemand, den man irgendwann auch wieder raus lässt. Ob es einem nun gefällt oder auch nicht.
-
10
Carsten Dobschat:06.04.2007 um 02:34studi: Du näherst Dich langsam an….
“Ja aber was heißt das jetzt?!” - Nichts.
“Wurde Klar ungerecht behandelt damals?” - Darum geht es nicht.
“Wurde er heute ungerecht behandelt?” - Darum geht es schon gar nicht.
Es geht auch nicht um Schuld, Entschuldigung, Verklärung oder die mögliche Begnadigung von Christian Klar - es geht um den Versuch nachzuvollziehen, wie die Bundesrepublik Deutschland damals ausgesehen hat, es geht um den Versuch die Situation zu verstehen aus der raus eine Anzahl von Menschen nur noch einen bewaffneten Kampf als Weg zu politischen Veränderungen gesehen haben. Und solche Urteile gab es nun mal zu der Zeit und sind wahrscheinlich auch ein Teil der mit dazu beigetragen hat, dass die Anhänger der RAF eben diesen Weg wählten…
-
09
Carsten Dobschat:05.04.2007 um 23:36Nein, die Erwähnung ist nicht irrelevant - schon alleine nicht, wenn Du Dir anschaust, in welchem Jahr es zu den Verurteilungen kam. Fällt Dir da irgendwas auf? Hermine Ryan wurde wegen Selektion mit Mord an 80 Menschen, Beihilfe zum Mord an 102 Menschen und Selektion mit gemeinschaftlichem Mord an 1.000 zu einmal lebenslänglicher Haft verurteilt. Christian Klar wurde zu sechsmal lebenslanger Haft verurteilt für alle Taten der RAF ab 1977. Das erste Urteil ist aus dem Jahr 1981, das zweite von 1985…
Und jetzt darf man doch mal fragen, warum in dem einen Fall ein doch ziemlich mildes Urteil gefällt wird, aber in dem anderen Fall ein deutlich härteres - dabei geht es nicht um eine mögliche Begnadigung von Christian Klar, sondern alleine um das jeweilige Strafmaß. Wie Johnny schon geschrieben hat: es geht um den Versuch einen Blick auf die Gesellschaft wie sie damals war zu werfen - die RAF ist ja damals nicht aus dem Nichts gekommen (die NSDAP einige Jahrzehnte früher übrigens auch nicht). Vergiss mal die Diskussion um die Begnadigung, sondern versuch Dir mal vorzustellen, wie diese Urteile damals auf die Menschen gewirkt haben müssen - wie Du geschrieben hast: “Mag sein, dass damals in den 70er noch mit zweierlei Maß gemessen wurde.” Genau darum geht es eben… (und in den 80ern wurde eben auch noch unterschiedlich gemessen).
-
08
Carsten Dobschat:05.04.2007 um 20:57@studi: was sie miteinander zu tun haben? Sie wurden wegen Mord veruteilt. Und es wird doch wohl erlaubt sein, einfach mal zu schauen, wer für welche Taten welche Strafen bekommen hat und danach zu fragen, was die Ursachen für diese doch recht unterschiedlichen Strafen sein könnten - und es scheint wohl doch wahr zu sein, dass es einen Unterschied macht, wer das Opfer ist - und genau so einen Unterschied sollte es nicht geben…
Peter Alexa - Ein ehemaliger Unterstützer der RAF
-
07
Carsten Dobschat:17.03.2007 um 01:28@Malte: leider ist es oft so, dass bei bestimmten Reizwörtern bei einigen die Fähigkeit zu Lesen stark nachlässt.
Ansonsten danke für den Beitrag, ist auf jeden Fall einiges zum Nachdenken (wenn man das denn möchte).
Weltfrauentag!
-
06
JahresanfangsGEZeter
-
05
Carsten Dobschat:02.01.2007 um 23:06“Nur dass diese Gebühr niemand bezahlen muss, der schon ein Radio oder einen Fernseher angemeldet hat bzw. dass sie das Radio ebenfalls beinhaltet, das schreibt niemand.”
Und warum es niemand schreibt: weil es so pauschal eben leider nicht stimmt. So darf man als zuhause arbeitender Freiberufler jetzt doppelt zahlen, zwar ist der private Fernseher angemeldet, aber dummerweise wird ja der Rechner eben nicht nur privat genutzt… dumm gelaufen, also kommt zur privaten TV-Gebühr noch die berufliche Radio-Gebühr dazu… und wie genau das nun am Ende wirklich mit gemieteten Servern aussehen wird ist auch noch offen, im schlimmsten Fall wird eben eine weitere Radio-Gebühr fällig, weil der Server ja beim Provider und damit auf einem anderen Grundstück steht… Gibt ja noch mehr Beispiele.
Jaja, mag alles nur eine Minderheit betreffen und es sind ja auch nur 5,22 Euro im Monat - aber diese Minderheit fühlt sich verarscht (Und womit? …) und auch 5,22 Euro im Monat sind eben Geld und mich ärgert es schon, wenn ich für eine Leistung doppelt zur Kasse gebeten werde.
Offener Brief an Musikschaffende
-
04
Carsten Dobschat:03.07.2006 um 11:12Das Streamen war auch früher schon zu einem Sondertarif möglich. War auch recht günstig. Aber wenn man sich mal die Bedingungen des kostenlosen Streamens anschaut… also ich frage mich, welchen praktischen Nutzen das haben soll. Diesen Tarif kann man als Musiker offenbar nur nutzen, wenn man auf seiner Seite nichts direkt oder indirekt verkauft (kein CD-Shop, kein Link zu einem solchen). Motto also: “Präsentiere Deine Musik kostenlos online, aber nur, wenn Du den Besuchern keine Gelegenheit gibst diese zu kaufen!”
Klar, das Argument lautet: andere Shops, die Streams zum Reinhören anbieten wollen müssen an die GEMA zahlen. Aber diese anderen Shops sind eben nicht die Urheber.
-
03
Carsten Dobschat:21.06.2006 um 12:59@Stefan Herwig:
“Es muss Leuten, die einen professionellen Blog betreiben, aber zuzumuten sein, Inhalte, die sie verlinken auf die rechtmässigkeit zu überprüfen, bzw. sie selbst zu “clearen”. Wenn man sich die Mühe macht ein Standardschreiben zu formulieren, und dieses dann an die Künstler selbst, bzw. deren Plattenfirmen schickt, dann muss man halt warten bis dies entsprechend freigegeben wird, da kommt meistens eine Antwort innerhalb einer Woche. Die Gema betreibt meiner Kenntnis nach keine “Abmahnwelle”, also sollte eine Freigabe der Label bzw. Künstler zunächst reichen. Lieber idealistischer Johnny, soviel Zeit muss sein.”Man merkt, dass Du wirklich nicht so ganz verstanden hast worum es geht (BTW: es heisst *das* Weblog ;-)). Egal ob “professionelles” Blog oder privates: Du willst also wirklich, dass ich mich als Blogger um die Rechte kümmern muss für einen Song oder ein Video, das ich *verlinken* will? Sollte es nicht die Aufgabe der Leute sein, die die Sachen ins Netz stellen? Ich finde also ein Video auf einer anderen Seite im Netz, der Betreiber der Seite schreibt es wäre legal es zu verlinken und in die eigene Seite einzubinden, aber ich soll trotzdem recherchieren müssen, wer es erstellt hat, von wem die darin verwendete Musik stammt, ob dieser einen Vertrag mit einem Label hat und mit welchem usw. usw. Also nix mit “gesehen, gefallen, gebloggt”, sondern erst mal ein paar Wochen Recherche und Abwarten, ob man es vielleicht verlinken darf? Nur weil der jeweilige Seitenbetreiber behauptet, es wäre legal darf ich es ja noch nicht verlinken, ich soll ja zuerst selber “clearen”?
Keine Frage: wer auf *offensichtlich* rechtswidrige Inhalte verlinkt oder die CD-Sammlung rippt und auf dem eigenen Server online stellt darf sich über eine Abmahnung nicht wundern. Aber die Forderung alles, was man verlinken will auf rechtliche Unbedenklichkeit zu prüfen ist schon etwas arg, dann kann man nämlich bald gar nix mehr verlinken…
Und natürlich ist es ein Problem, wenn Firmen nur zu einem Zweck gegründet werden: Urheberrechtsverletzungen im Netz zu finden und abzumahnen und das ganz pauschal. Solche Firmen haben - im Gegensatz zu den Künstlern und Labels - gar kein Interesse hier mit Augenmaß an die Sachen zu gehen und bestimmte Grenzfälle auch mal ohne kostenpflichtige Abmahnung zu lösen. Die interessiert es doch nicht, ob durch eine Verletzung wirklich ein Schaden entsteht oder im Gegenteil sogar ein Nutzen für den Urheber - es wird abgemahnt, schließlich ist das ja die Geschäftsgrundlage solcher Firmen. Und die Künstler erfahren in solchen Fällen nicht mal was von diesen Abmahnungen - oder was glaubst Du, wie J.B.O. von der oben verlinkten Abmahnung erfahren haben? Vom Anwalt? Von der BMG? Von Blanko Musik? Nein: von eben jener Seite. Hätten J.B.O. diesen Songausschnitt abgemahnt? Wohl eher nicht, und wenn dann ziemlich sicher kostenfrei und erst Mal ohne Anwalt…
Hier will keiner das Urheberrecht abschaffen oder Künstler enteignen - aber ein wenig Augenmaß bei der Wahrung der Rechte darf man doch verlangen, oder etwa nicht?
-
02
Carsten Dobschat:20.06.2006 um 00:40100%ige Zustimmung, habe gleich mal eine Mail mit einem Hinweis auf diesen Brief an einige mir persönlich bekannte Musikschaffende geschickt…
Sie schreiben dir
-
01
Carsten Dobschat:19.05.2006 um 22:39Na mal schauen… “meine” Abgeordneten konnte ich auswählen, jetzt dürfte es spannend werden, ob auf dem Weg statt Textbausteinen mal richtige Antworten kommen - ich habe da zwar meine Zweifel, lasse mich aber gerne positiv überraschen.
20
Ich bin mir nicht wirklich sicher, ich würde denen so eine Forderung tatsächlich zutrauen ;)
http://www.computerwoche.de/job_karriere/1859558/