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Spreeblick

I live by the river!
24.07.08
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von | 2

 

Roger Kusch an der Grenze

  1. 66

    Simon:

    Ich bin der Meinung, dass niemand gegen seinen Willen in den Tod gezwungen werden sollte - und niemand gegen seinen Willen zum Leben. Die Entscheidung zum Selbstmord ist, wenn sie im abgeklärten, bewußten Zustand getroffen wurde, meiner Meinung nach zu respektieren.

    Daraus folgt meiner Meinung nach, dass die Motive einer solchen Entscheidung für uns Außenstehende ebenfalls keine Rolle spielen dürfen. Nicht nur die Entscheidung, ob man sterben möchte, sondern auch die Entscheidung warum, obliegt m.E. alleine demjenigen, um dessen Leben es geht.

    Ich denke, es verbietet sich von vornherein, an andere Kriterien anzuknüpfen als an den Willen des Lebe- oder Sterbewilligen. Denn dies würde bedeuten, aus eigenen Wertvorstellungen heraus über fremdes Leben zu entscheiden - und dieses Recht steht keinem Menschen zu.

    Wir brauchen ein Gesetz, dass das Recht auf Sterben garantiert und denjenigen, die daran freiwillig und unfreiwillig beteiligt sind, Rechtssicherheit gibt. Davon abgesehen sollte sich nicht nur Angela Merkel, sondern auch die restliche Gesellschaft aus diesem Thema heraushalten.

    05.07.2008 um 01:23

Dimitri - Ein ganz normaler Hengst

  1. 65

    Simon:

    Ganz falsch liegst du nicht mit deiner Vermutung. Dieser Dimitri arbeitet versucht zu arbeiten als “Frauen-Ansprech-Trainer”. Spezialisiert auf psychische Störungen.

    30.06.2008 um 09:43

Vor dem Finale

  1. 64

    Simon:

    Konnte man in den vergangenen Spielen gut sehen: Unsere Defensive hat immer dann gut gearbeitet, wenn bereits die Stürmer und Mittelfeldspieler mitverteidigt haben. Da wird erst die gegnerische Abwehr beim Aufbau gestört, dann kommt der Pass im Mittelfeld schon schlecht an, und wenn dann dort weiter gestört wird, dann erreicht kein Pass mehr ein Ziel im deutschen Strafraum. Verteidigung ist eben nicht nur eine Grätsche von Frings, sondern auch Klose, der vor dem gegnerischen Torwart rumhüpft.

    Ich denke, das war auch das Problem in den Spielen gegen Kroatien und die Türkei: Da haben Mittelfeld und Angriff versucht, sich auf Kosten der Abwehrspieler auzuruhen. Wenn sie das gegen Spanien auch tun, verlieren wir. Wenn nicht, dann nicht.

    27.06.2008 um 20:13

Über das Anbrüllen von Kindern

  1. 63

    Simon:

    Ich habe mal ziemlich lange eine Pfadfindergruppe geleitet und hatte deswegen immer mal wieder mit dem Problem zu tun. Zunächst fällt mir dazu ein: Gewalt unter Kindern ist einerseits häufig brutaler als gewöhnlich, weil sie mit brutaler wirkenden Methoden ausgeführt wird. Andererseits gehen Kinder allgemein “körperlicher” miteinander um, sind auch in anderen Zusammenhängen oft körperlicher Kraftentfaltung ausgesetzt (Stürze vom Fahrrad etc.). Oft ist es längst nicht so schlimm (und wird vom Opfer auch nicht so schlimm empfunden) wie es aussieht. In Einzelfällen (wie dem oben von Westernworld beschriebenen) mag das aber auch anders sein.

    Ich reagiere in solchen Fällen meist so, dass ich versuche, die Selbstkontrollmechanismen der Gruppe zu stärken. Das heißt, ich nehme die Älteren, Stärkeren, Anerkannteren in die Verantwortung, ihre jüngeren Spielkameraden zu kontrollieren. Erst, wo das nicht möglich ist, greife ich selbst ein. Dann gehören Strafe, Anschreien etc. aber durchaus mit zum Programm. Insofern hätte ich mich vermutlich genauso wie du verhalten, und ich verstehe genausowenig das Verhalten der mitanwesenden Elternpaare.

    Ob deine Lieblingslektorin in diesem Moment überlegt hat, wie du dich wohl als Vater machen würdest? ;-)

    09.06.2008 um 14:54

Warum liest du eigentlich Spreeblick?

  1. 62

    Simon:

    Na, ihr seit halt einfach gut. Ich schreibt schöne Texte, habt einen Riecher für Themen und meistens super Links im Angebot. Der Relaunch hat meinen Geschmack eher nicht so getroffen, ich finde das Layout ziemlich unübersichtlich. Ich würde mir mehr Texte von Johnny wünschen, mehr von René. Ich mag auch die Sachen von Malte und Fred, aber die sind häufig so anspruchsvoll, dass mir die Zeit/Energie fehlt, sie zu lesen. Wenn ich sie aber lese, dass hat es sich meistens gelohnt.

    Der Hauptgrund, warum ich Spreeblick lese, ist aber glaube ich ein anderer: Unter den aktuellen A-List-Bloggern ist Johnny einer der wenigen, die mir wirklich sympatisch sind. Insofern: Weiter so. :-)

    24.05.2008 um 16:59

La haine de la haine

  1. 61

    Simon:

    Ich finde, du hast es getroffen, Bekay: Der Clip will keine politischen Aussagen treffen, sondern einfach nur in künstlerischer Weise ein bestimmtes Gefühl erzeugen. Eben ein Gefühl von Bedrohung, Gewalt, Stress. An diesem Maßstab sollte er gemessen werden, nicht an seiner allgemeinpolitischen Verbindlichkeit.

    Ich denke aber schon, dass Teil der Darstellung ist, dass die Gewalt an bekannten, öffentlichen Orten stattfindet. Es geht ja gerade darum, dass die Jugendgewalt aus dem Topf herausspringt, in dem sie jahrelang gekocht hat (den Banlieues) und nun jeden treffen kann. Deswegen sind viele Orte eingebaut, die der französische Betrachter aus eigenem Erleben kennt: Sacre Coeur, die Metro, die Ringautobahn.

    15.05.2008 um 12:21
  2. 60

    Simon:

    @#676069: Ich kann schlecht beurteilen, ob die gewalttäigen Jugendlichen aus Paris alle aus den Banlieues stammen. Ich war mal eine Weile auf Schüleraustausch (!) in Vichy sous-Bois, und damals sah es ganz normal aus dort. Tagsüber. Nachts durften wir nicht auf die Straße…

    Ich weiß aber aus den Medien, dass die Unruhen mit den angezündeten Autos vor allem in den Banlieues stattgefunden haben. Insofern gehe ich schon davon aus, dass diese Art von Jugendgewalt dort ihren Ursprung hat.

    Daraus folgt m.E. aber noch nicht, dass das Video irgendeine Aussage über die Banlieues als Ganzes treffen wollte. Die Jugendlichen aus dem Video stehen dort nicht als Vertreter der Banlieues - sie stehen dort als die Vertreter der gewalttätigen Jugendlichen aus den Banlieues.

    14.05.2008 um 15:44
  3. 59

    Simon:

    Na, wen den sonst? Die aggressiven Jugendlichen von Paris sind nun mal aus den Banlieues.

    14.05.2008 um 08:31
  4. 58

    Simon:

    @#676059: Wenn ich raten müsste: Gar keinen. Provozieren. Reaktionen hervorrufen, Diskussionen in Gang bringen. Die Leute dazu bringen, mal darüber nachzudenken, warum eigentlich ultrabrutale* Jugendliche durch ihre Städte ziehen und solche Sachen machen.

    * frei nach Anthony Burgess (um die nächte popkulturelle Paralelle zu ziehen)

    14.05.2008 um 01:15
  5. 57

    Simon:

    Fred, ich finde man kann dem Video schlecht vorwerfen, es stelle das Lebensgefühl in den Banlieues falsch dar. Diesen Anspruch hat es doch gar nicht.

    14.05.2008 um 00:54

Nargis

  1. 56

    Simon:

    Corax, wenn du in der Sahelzone Brunnen bohren willst, go for it. Ich bin sicher, niemand wird dich aufhalten, erst Recht nicht Julians Freund.

    Um deine Frage…

    Warum drängeln sich manchmal Hilfsorganisationen und stehen sich gegenseitig auf den Füßen um in einer bestimmten Region zu helfen und anderswo “verrecken” Menschen und keine Sau interessierts.

    …zu beantworten: Das liegt daran, dass die Hilfsorganisationen zu wenig untereinander koordinieren und kommunizieren. Was häufig genug daran liegt, dass es zu wenig/zu schlechte Kommunikation untereinander gibt.

    Was daran liegt, dass es zu wenig Leute wie Julians Freund gibt, die in Krisengebieten eine schnelle Kommunikations-Infrastruktur aufbauen, damit die Helfer vor Ort sich mit den Hauptquartieren und untereinander koordinieren können.

    Oder um es noch mal kurz zu fassen:

    Satellitenschüsseln aufbauen = Menschenleben retten.

    Aber ich bin mir sicher, das wusstest du alles schon.

    09.05.2008 um 20:41
  2. 55

    Simon:

    Mit UN-Mandat: Ja. Ohne UN-Mandat: Nein.

    08.05.2008 um 20:15

Generation Generation

  1. 54

    Simon:

    Ich persönlich glaube ja, dass unsere Elterngeneration in die Geschichte der BRD eingehen wird als die Generation, die ein historisches Höchstmaß an Schulden auf Kosten ihrer Kinder aufgenommen hat. Meine Generation dagegen wird in die Geschichte der BRD eingehen als die Generation, die Bundesbahn, Deutsche Telekom und Deutsche Post verkauft hat, damit sie damit noch weitermachen kann.

    24.04.2008 um 01:22

Mal kurz nachgedacht, Grüne

  1. 53

    Simon:

    Ich denke, die Grünen haben schon eine Zukunft, aber die kommt nicht von alleine. Die Partei hat sich aufgerieben in Kleinkriegen um Logos und Sozialpolitik, hat jahrelang unter schlechter Führung gelitten und dabei ihre eigentliche Kernkompetenz - zukunftsgerichtete linke Politik von unten - aus den Augen verloren. Wenn die Grünen nun einen Generationswechsel hinbekommen und beginnen, sich als aktiven Teil des Parteienspektrums zu begreifen, haben sie m.E. das Schlimmste überstanden.

    Eine Koalition mit der CDU mag teilweise problematisch sein - aber wenn die CDU realisiert, dass bestimmte Sachen mit den Grünen einfach nicht laufen (Spendenskandale, Ökoskandale, Angriffskriege), dann klappt das schon. Ole von Beust ist nicht Roland Koch.

    18.04.2008 um 00:55

Netzaktivismus - Interview Simon Columbus

  1. 52

    Simon:

    Also, ich habe den Eindruck, dass die Blogosphäre im Vergleich zum “normalen” Deutschland deutlich politischer ist. Nur eben, dass Außenpolitik (oder die Innenpolitik anderer Staaten) dabei naturgemäß keine so große Rolle spielt wie Netzpolitik, Bundespolitik etc.

    Dass über 2.0-Medien grundsätzlich aber auch große Kampagnen möglich sind, zeigt aktuell der AK Vorratsdatenspeicherung. Oder?

    15.04.2008 um 20:22

Open-Source-Collagen

  1. 51

    Simon:

    Es ist sogar extrem kompliziert. ;-)

    Die verwendete CC-Lizenz schreibt vor, dass die neuen Collagen nicht zu kommerziellen Zwecken eingesetzt werden dürfen. Falls doch, greift die “Auto Termination Clause”:

    7. Termination

    a) This License and the rights granted hereunder will terminate automatically upon any breach by You of the terms of this License.

    Das bedeutet. der neue Nutzer verliert mit sofortiger Wirkung alle Lizenzrechte und wird rechtlich behandelt wie ein Raubkopierer. Das löst Unterlassungsansprüche und Schadensersatzansprüche aus. Würde also einer der Hersteller der neuen Collagen versuchen, diese ohne Einwilligung von Red Labor zu verkaufen, könnten diese rechtlich dagegen vorgehen.

    CC-Lizenzen sind, von der “Termination Clause” abgesehen, grundsätzlich unwiderruflich. Das schließt aber nicht das Recht aus, weitere Lizenzen zu vergeben. Eine solche Lizenz könnte z.B. von Red Labor an den neuen Künstler vergeben werden - der könnte dann, unter bestimmten Voraussetzungen (z.B. unter der Bedingung, seine Gewinne zu teilen) auch kommerzielle Verwertungen anstreben.

    All das gesagte berücksichtigt aber noch nicht, dass hier (zumindest vor deutschem Urheberrecht, im US-Recht kenne ich mich nicht aus) ein gemeinsames Werk entsteht, also ein Werk, an dem von vorneherein auch Red Labor eigene Urheberrechte hat. Eine solche Verbindung führt dazu, dass keiner der Urheber noch in größerem Umfang allein tätig werden kann. (Das hatte ich oben gemeint mit “schlimmer als Heiraten”).

    Zumindest vor deutschem Urheberrecht hätten Red Labor also auch noch eine zweite Möglichkeit, unerwünschte Veröffentlichungen zu verhindern. Auch Red Labor selbst können in keiner Weise gegen den Willen des neuen Urhebers tätig werden, denn der ist der ursprüngliche (zumindest Mit-) Urheber des neuen Werks.

    Zusammengefasst: Keine der beiden Parteien kann noch ohne die andere; sind sich alle einig, ist fast alles möglich.

    Ich hoffe geholfen zu haben. :-)

    14.04.2008 um 21:26
  2. 50

    Simon:

    @#673738: @#673736:

    Das geht mir häufiger so, wenn ich mit Nichtjuristen über Jura rede. Geht dir vermutlich ähnlich, wenn du mit Nichtbloggern über das Bloggen diskutierst. ;-) Natürlich sind da viele inhaltliche Fehler drin, aber der Grundgedanke ist m.E. nicht falsch: Das Urheberrecht in seinen neueren Ausprägungen stützt die Interessen der kommerziellen Rechteverwerter deutlich mehr als früher; die GEMA repräsentiert nicht die Interessen aller Künstler, die Bedarf an ihren Dienstleistungen hätten. Das hat mit Red Labor aber eigentlich nichts zu tun.

    Dr. Dean, ich kann dir (und deinen musikalischen Freunden) nur raten, in solchen Fällen einen kompetenten Anwalt aufzusuchen. Der kann die meisten der Probleme, die du oben aufgezählt hast, lösen. Und kostet dabei noch nicht einmal so viel, wie man das zunächst befürchten würde.

    Ich finde, man sollte bei aller berechtiger Kritik am Urheberrecht eins nicht vergessen: Die “Verrechtlichung der Kunst” hat ihre Ursache ursprünglich darin, dass der Staat überhaupt die künstlerische Idee (das “Werk”) per Gesetz zu einem ökonomisch verwertbaren Gut gemacht hat. Es geht darum, dass Künstler von ihrer Arbeit leben können sollen. Das wäre ohne Recht nicht möglich.

    11.04.2008 um 14:04
  3. 49

    Simon:

    …insbesondere § 8 UrhG. Das wollte ich damit sagen. (”Üble Rechtspampe” steht auch nicht umsonst in Anführungsstrichen)

    Der Gesetzgeber hat übrigens die Bedürfnisse der Open Source-Szene auch im diskutierten “Zweiten Korb” durchaus berücksichtigt (§ 32a Abs. 3 Satz 2 UrhG). Ob das ausreichend oder überhaupt zweckmäßig ist, ist eine andere Frage.

    11.04.2008 um 11:55
  4. 48

    Simon:

    Naja. Dafür gibt´s Anwälte, um die “üble Rechtspampe” von ihren Mandanten fernzuhalten. Ich habe gerade noch mal nachgeschaut: § 8 UrhG besteht unverändert seit Verabschiedung des UrhG 1966. Er ist also älter als die EG, ihre Richtlinien und ihr Lobbyismus.

    11.04.2008 um 09:59
  5. 47

    Simon:

    Ich konnte auf die Schnelle keine Stelle finden, aus der hervorgeht, dass das neu entstandene Werk verkauft werden soll. Ich habe auch keinen Hinweis darauf gefunden, dass der Gewinn eines eventuellen Werks ausschließlich oder mehrheitlich Red Labor zufließen sollte. Hast du einen gefunden, Dr. Dean?

    (Nach deutschem Urheberrecht wäre das übrigens sowieso unmöglich. Man sagt, gemeinsam ein Kunstwerk zu erschaffen sei schlimmer als Heiraten.) ;-)

    11.04.2008 um 01:05

Meine Haare

  1. 46

    Simon:

    Boah… und ich hab schon gedacht, das ist Lobos erster Blog-Eintrag.

    01.04.2008 um 21:24

re:publica ‘08 – Endspurt

  1. 45

    Simon:

    Mayer-Schönberger habe ich auch schon mal live erlebt. Die These ist sicherlich diskussionswürdig, aber der Vortragsstil in Deutschland wohl einmalig. Sehr nah an Lawrence Lessig, und eigentlich gar nicht mal so akademisch. Eine wirklich gute Besetzung für die Keynote.

    (Kommen kann ich leider trotzdem nicht…)

    14.03.2008 um 21:55

Kommentare kommentieren

  1. 44

    Simon:

    Ich hänge da immer noch dieser Wohnzimmer-Analogie an: Ich akzeptiere auf meinem Blog, was ich auch in meinem Wohnzimmer akzeptieren würde. Andere Meinungen ja, Faschismus nein. Kritik ja, Beleidigungen nein. Pseudonyme ja, gezielte Anonymität nein.

    Funktioniert eigentlich ganz gut.

    08.03.2008 um 13:27

Drei Farben Rot: Die Linke.

  1. 43

    Simon:

    Ich finde schade, dass das Zusammenspiel von SPD und Linkspartei immer nur auf mögliche Koalitionsmöglichkeiten reduziert wird. Insbesondere für die SPD ist doch gar nicht so relevant, ob sie in einzelnen Ländern Regierungen stellen kann. Es geht um viel Grundsätzlicheres: Zwischen einer “Partei der Mitte” CDU und einer gemäßigten Linkspartei ist nicht mehr viel Platz für die SPD, sie würde aufgerieben. Für Beck & Co stellt sich jetzt die Frage, welches Alleinstellungsmerkmal sie gegenüber Grünen und Linkspartei noch auszeichnet, und wie man die Linkspartei von deren erreichten Positionen wieder vertreibt (bzw. sie assimiliert).

    Man sollte sich ebenso bewusst sein, dass die Linkspartei auch im Westen durchaus auf fähiges Politikmaterial zurückgreifen kann. Viele SPD-Linke sind (wie Lafontaine) nach Hartz IV von ihrer Partei abgefallen und haben bei der Linken eine neue Heimat gefunden. Realpolitik ist für diesen Teil der Linkspartei Alltagsgeschäft.

    04.03.2008 um 23:43

Fernlernen: Uni-Vorträge als MP3

  1. 42

    Simon:

    Podcast zum Internetrecht, Prof. Hoeren, Uni Münster:

    http://informationsrecht.podspot.de/

    25.02.2008 um 14:11

Weserrakete!

  1. 41

    Simon:

    @#670000: Du willst doch nicht etwa einem Weblog, das “Spreeblick” heißt, vorwerfen, es sei “berlinegozentrisch”? :-D

    Neukölln kennt außerdem nun wirklich jeder, der Zeitung liest.

    22.02.2008 um 16:07
  2. 40

    Simon:

    @#669983: Steht da doch: Weserstraße.

    22.02.2008 um 12:48

Ehrentag!

  1. 39

    Simon:

    Alles Gute!

    15.02.2008 um 00:45

Your CCTV talks: Obey now and give R.E.S.P.E.C.T!

  1. 38

    Simon:

    Den Polizisten nach seinem Namen / seiner Dienstnummer fragen. Führt üblicherweise zur schnellen Besinnung auf rechtsstaatliche Grundsätze, gelegentlich auch zum ungeordneten Rückzug. 8-)

    15.02.2008 um 00:40

lebensmittelfotos.com

  1. 37

    Simon:

    @#669003: Was mal wieder beweist: Nicht alles glauben, was man so liest. Seit wann kann man mit Trackbacks überhaupt “spammen”?

    08.02.2008 um 19:59

Die Lose-Lose-Situation

  1. 36

    Simon:

    Themenvorschlag: Schreibt doch mal eine Geschichte darüber, wie soziale Sicherung in GB funktioniert. Dort fügen sich Mindestlohn und liberale Marktsteuerung nämlich ganz gut zusammen (imho).

    29.01.2008 um 19:28

Ich bin A-Blogger - Holt mich hier raus!

  1. 35

    Simon:

    @#662871: Satire und Realität liegen mal wieder nicht so weit auseinander…

    28.01.2008 um 15:42

Jürgen Rüttgers und Nokia

  1. 34

    Simon:

    @#653513: Naja, profitabel reicht eben nicht aus, wenn es woanders profitabler geht. So denken zumindest die Nokia-Manager.

    Dass Firmen eine moralische Verantwortung haben, mag ja stimmen. Nur bringt diese Erkenntnis rein gar nichts, wenn sie sich Firmen nicht daran halten.

    19.01.2008 um 14:15
  2. 33

    Simon:

    Ich finde die Debatte lächerlich. Da tun Politiker so, als hätten sie einen moralischen Anspruch darauf, dass ein ausländisches Unternehmen sein Geld in Deutschland investiert. Und versäumen gleichzeitig, dass es gerade sie selbst waren, die dafür gesorgt haben, dass die Standortbedingungen hier so sind, wie sie sind. Nämlich schlechter als in Rumänien, zumindest was die Handyproduktion angeht.

    Wer sich darüber ärgert, dass Nokia seine Produktion verlagert, der sollte sich fragen, warum es in Deutschland so unbequem ist, personalintensiv zu produzieren. Das hat mit dem hohen Lohnniveau zu tun, mit noch höheren Lohnnebenkosten, mit einem (noch teilweise) engen Kündigungsschutzrecht und mit hohem Bürokratieaufwand. Das zu ändern wäre Aufgabe genau derjenigen Politiker, die gerade Nokia die Schuld geben. Stattdessen bastelt die SPD am nächsten Mindestlohn.

    18.01.2008 um 21:37

Controlverlust

  1. 32

    Simon:

    @#647093:
    Musikgeschichte.

    13.01.2008 um 13:49

Frisch gestrichen

  1. 31

    Simon:

    Ich bin gespannt, was rauskommt.

    09.01.2008 um 22:09

Angela Merkel

  1. 30

    Simon:

    Mir geht das ähnlich. Merkels Stil hat eine gewisse Unfassbarkeit. Keine Position, auf der man sie wirklich festnageln könnte. Dabei ist ihr Stil aber vor allem eins: erfolgreich. In einer Zeit, in der viele Politiker nur noch sehr konkrete, aber auch sehr wenig umsetzbare Forderungen aufstellen (siehe Koch im aktuellen Fall), fällt Merkels besonnener Führungsstil positiv auf.

    Ich meine auch, dass Merkel nicht deswegen Bundeskanzlerin geworden ist, weil sich ihre Konkurrenten selbst zerlegt haben (@Yoshi), sondern weil sie schlicht besser ist als ihre Konkurrenten. Nicht rechter, oder linker, sondern besser.

    04.01.2008 um 19:04

Gabentisch: Malte

  1. 29

    Simon:

    Ich dich find, vor allem wegen.

    19.12.2007 um 17:21

Allgemeine Sozialbedingungen

  1. 28

    Simon:

    @Johnny:

    Nein, soweit ich weiß, habe ich die aktuellen AGB. Dort steht es fast ganz unten, z.B. bei Punkt 6 der Datenschuterklärung. Die ganze Sache ist recht komplex: StudiVZ verlangt anscheinend zuerst eine volle Zustimmung zu AGB und Datenschutzbestimmungen (”Opt-In”), danach kann der User per Checkbox die Datenverwendung untersagen (”Opt-Out”).

    18.12.2007 um 22:26
  2. 27

    Simon:

    Kleiner Hinweis am Rande: In der der neuen Datenschutzerklärung steht überall da, wo es um neue Datenschutzbefugnisse geht, folgender Passus:

    Ich nehme zur Kenntnis, dass ich, falls eine solch personalisierte Werbung von mir nicht mehr erwünscht ist, diese ablehnen und der Nutzung meiner Daten jederzeit widersprechen kann. Hierzu kann ich nach dem erfolgreichen Einloggen in das studiVZ-Netzwerk in der Rubrik “Datenschutz” am Ende des Textes zur Einwilligung in die Verarbeitung personenbezogener Daten meine Einstellungen unter “Einstellungen zur Verwendung meiner Daten” aufrufen und anpassen.

    Das bedeutet: Die neuen StudiVZ-Datenschutzbestimmungen sehen, so weit ich das durchschaue, keine Koppelung des Dienstes mit der (zweckfremden) Verwendung personenbezogener Daten vor.

    Die Nutzung von StudiVZ wird nicht davon abhängig gemacht, dass der Nutzer sich personalisierte Werbung anschaut. Alles andere wäre auch rechtswidrig. Das stand so nicht bei Welt Online, bei Spiegel Online auch nicht, und hier habe ich auch nichts entsprechendes gelesen.

    (Falls dieser Kommentar wieder in der Moderationsschleife landet - kann das mal einer korrigieren? Oder wenigstens erklären woran das liegt?)

    18.12.2007 um 17:28

Das Jugendvögelschutzgesetz - Recht von einem anderen Stern

  1. 26

    Simon:

    @ 1 /dan:

    Man kann eine Gesellschaft durchaus durch Gesetze regulieren. Dazu sind Gesetze da. Allerdings erfordert dies, dass

    1. Die Gesetze auch tatsächlich befolgt werden können, und
    2. auch durchsetzbar sind.

    Bei beidem habe ich, nicht nur bei diesem Gesetz, meine Zweifel.

    14.12.2007 um 18:24

Was weht auf diesem Bild?

  1. 25

    Simon:

    Aktuell featured Spiegel Online folgende Videos:

    - Spiegel TV Online: Der Wochenrückblick
    - Tierische Plage: Plastikschlangen gegen Vogelschwarm
    - Ostalgie-Messe: Wie die DDR im Kapitalismus ankommt
    - Fußballkrawalle: Vereine suchen Ausweg aus der Gewalt

    Ob das nun nackte Bäuerinnen sind oder Plastikschlangen…

    25.11.2007 um 02:13

Über den Umgang mit Weblog-Kommentatoren

  1. 24

    Simon:

    Ich denke: Grundsätzlich gebietet es die Zivilcourage, in solchen Fällen einzugreifen. Wenn dieser Mensch Hilfe braucht, dass darf man sie ihm nicht verweigern. Auch und gerade wenn es darum geht, ihn/sie vor sich selbst zu schützen.

    Eine ganz andere Frage ist die, ob du als Spreeblick-Autor überhaupt in der Lage bist zu helfen. Ich nehme mal an, dass der Kommentator abseits des Internet durchaus Kontakt zu Menschen hat, die in der Lage sind, ihm zu helfen - oder wenigstens Hilfe zu besorgen. Ein überaktiver Weblog-Schreiber ist in so einer Situation vermutlich eher kontraproduktiv.

    02.11.2007 um 19:49

Koexistenz mit dem schwachen Geschlecht

  1. 23

    Simon:

    Du solltest da mal ein Buch draus machen. Die Texte sind wirklich extrem gut.

    (Wahlweise auch: Auf eine Lesebühne damit gehen, einen Poetryslam gewinnen)

    17.10.2007 um 21:24

Eva Herman

  1. 22

    Simon:

    John F. Nebel (83):

    Nein, das meinte ich nicht. Ich meine damit, dass ich schon von viele Dingen gehört habe, die man nicht tun soll, weil die Nazis sie auch getan haben: Bestimmte Wörter benutzen (”gleichgeschaltet”), mit Autobahnen argumentieren, Kinder in Uniformen stecken etc.

    Aber du bist der erste, der auch das Denken verbieten will.

    11.10.2007 um 00:33
  2. 21

    Simon:

    John Nebel (73):

    Ich wollte nur mal diesen Satzteil in seiner ganzen Absurdität herausgreifen:

    Denkmuster, wie man sie auch von Rechtsradikalen kennt

    Denk mal drüber nach…

    10.10.2007 um 20:10
  3. 20

    Simon:

    Ich verstehe ja Hermans Position. Sie hat sich verhaspelt. Und sie geht (mit Recht) davon aus, dass jeder mit ein wenig Verstand und Recherche-Aufwand in der Lage ist herauszufinden, dass sie mit Nazi-Ideologie nichts am Hut hat. Ich sehe auch ein, warum sie sich weigert, ihre Äußerung zurückzunehmen - sie empfindet sie eben nicht als falsch.

    Ich verstehe aber absolut nicht, wieso sie das nicht einfach mal klar stellt. Warum sie gestern kein einziges mal den Satz über die Lippen brachte: “Ihr habt mich falsch verstanden. Ich wollte nicht die Verbrechen der Nationalsozialisten verharmlosen, und ich entschuldige mich bei denen, bei denen dieser Eindruck entstanden ist”.

    10.10.2007 um 15:36

Wer ohne Stein ist, der sei auch besser ohne Schuld

  1. 19

    Simon:

    Leo (23),

    “Aktuelle Fahndungserfolge zeigen ja anscheinend auch, dass man Leute, die Attentate planen, sehr gut mit herkömmlichen Mitteln rechtzeitig fangen kann.”

    Die Ermittler haben alles eingesetzt, was sie hatten. Einschließlich versteckter Observation, akustische Wohnraumüberwachung und Überwachung von Telefon- und Emailkommunikation. Gerüchteweise haben US-Dienste auch eine Online-Durchsuchung durchgeführt.
    Was meinst du denn mit “herkömmlichen Mitteln”?

    Malte (8),

    “weißt du, ob überwachungsanordnungen für jeden einzelnen anschluss erlassen werden müssen? oder werden können alle anschlüsse von einer person durch eine anordnung abgehört werden?”

    Überwachungsanordnungen ergehen einmal pro Verdächtigem, müssen aber jede einzelne Anschlussnummer aufzählen, vgl. § 100b Abs. 2 StPO:

    Die Anordnung ergeht schriftlich. Sie muß Namen und Anschrift des Betroffenen, gegen den sie sich richtet, und die Rufnummer oder eine andere Kennung seines Telekommunikationsanschlusses enthalten. In ihr sind Art, Umfang und Dauer der Maßnahmen zu bestimmen. Die Anordnung ist auf höchstens drei Monate zu befristen.

    14.09.2007 um 11:05

Moralisches Rüstzeug für den urbanen Dschungel und die umliegenden Gebiete

  1. 18

    Simon:

    Hinkt das Beispiel nicht etwas?

    Würde man alle Primaten der Erde ausrotten, wären die Auswirkungen auf das globale Ökosystem vermutlich so groß, dass in der Folge auch eine große Anzahl Menschen sterben würde. Mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit auch der geliebte Mensch, den man eigentlich retten wollte.

    Ich frage mich auch, was diese Fragestellung mit “Linkem Neoliberalismus” zu tun haben soll. Wenn ich das bisher richtig verstanden habe, dann geht es dabei hauptsächlich um Realpolitik, nicht um tiefgründige moralische Dilemmas.

    09.09.2007 um 10:36

Der linke Neoliberalismus - Versuch einer Konkretisierung

  1. 17

    Simon:

    Super Idee, das mit dem linken Neoliberalismus. Ich finde aber, wir sollten uns, bevor wir über die Inhalte der neuen Bewegung diskutieren, erstmal ein Branding überlegen. Logo, Schriftart, Farben und solche Sachen. Und wir sollten auch noch mal über den Namen nachdenken. “Linker Neoliberalismus” - wer soll das kaufen? Ismusse sind total out. Wir brauchen irgendwas, das mehr fancy klingt. “[DIE VERWENDUNG DES URSPRUENGLICHEN NAMENS DES UNTERNEHMENS WURDE UNS UNTERSAGT]” z.B., das trifft es doch. Oder?

    03.09.2007 um 17:54

Ich bin noch wach

  1. 16

    Simon:

    Noch ein Buch zum Thema: In “die grüne Wolke” beschreibt Alexander Neill, zu dieser Zeit Direktor von Summerhill, das Überleben einer Kindergruppe auf einem sonst ausgestorbenen Planeten. Unter anderem die Episode mit den Zootieren und den verwilderten Hunderudeln kommt dort auch vor. Sehr witziges Kinderbuch!

    (Und, wenn wir schon mal dabei sind:

    “In der Welt, die ich sehe, jagst du Elche durch die feuchten, bewaldeten Schluchten rund um die Ruinen des Rockefeller Center… Du trägst Ledersachen, die den Rest deines Lebens halten werden… Du kletterst die dicken Kutso-Ranken empor, die den Sears Tower umschlingen… Ein Blick hinunter, und du siehst winzige Gestalten, die Mais stampfen… Und Streifen von Wildbret auf der leeren Überholspur eines verlassenen Super-Highway auslegen…”

    - Tyler Durden, Fight Club)

    31.08.2007 um 11:55

Schere im Kopf. Aber anders.

  1. 15

    Simon:

    Ich kannte dieses Phänomen bisher immer nur unter dem Namen “Rote Schuhe-Effekt”. Ich wusste gar nicht, dass es dafür auch Fachbegriffe gibt. ;-)

    25.08.2007 um 11:08

Felix Schwenzel, Stefan Niggemeier, Don Alphonso, MC Winkel und Robert Basic erzählen einen Witz

  1. 14

    Simon:

    Stimmt, ein Zwetschgendatschi hätte reingemusst… Aber sonst absolut großartig!

    22.08.2007 um 09:51

Bedenkliche Kleidung - Zweites Kapitel

  1. 13

    Simon:

    Das ultimative Barbourjackenbuch ist meiner Meinung nach immer noch “Fänger im Roggen”. Wobei ich gar nicht so sicher bin, ob das Barbourjacken überhaupt vorkommen.

    18.08.2007 um 13:12

Gespräch mit einer Hure, 2. Teil

  1. 12

    Simon:

    Nora, ich finde, da tust du den Fragestellern etwas unrecht. Du hast selbst deine Intimsphäre an die Öffentlichkeit getragen. Welche Grenzen du dabei für dich definiert hast, kann der Leser nicht ahnen - die “herkömmlichen” sind es schon mal nicht, so viel ist klar.

    Meine Frage wäre dann auch genau die: Wo ziehst du die Grenze? Wo hört dein Beruf auf, wo fängt dein privates Gefühlsleben an? Gibt es Grauzonen?

    Sonst: Sehr interessantes Interview, dankeschön!

    07.08.2007 um 22:44

Strandlektüre

  1. 11

    Simon:

    Ein Spreeblick-Videocast. Super!

    06.08.2007 um 23:03

Frei machen

  1. 10

    Simon:

    Narrowboatfahren durch Großbritannien. Mit ein bisschen Glück gibt´s noch Boote…

    21.06.2007 um 18:42

Kopfwäsche mit Nebenwirkungen

  1. 09

    Simon:

    Ich denke, Andi hat insoweit Recht, als letztlich jeder selbst entscheiden kann, welche Daten er von sich preisgibt. Andererseits - längst nicht alle, die heute bei StudiVZ unterwegs sind, wissen wirklich, was sie da tun. Da sind nicht nur alte Usenet-Hasen dabei, sondern auch 18jährige Mädchen, die unabsichtlich ihr Sexleben offenlegen.

    Wer noch nicht erlebt hat, was für umfangreiche Informationen auch und gerade Feinde mittels Google und Social Networks sammeln können, der rechnet auch nicht damit. Und so denkt nun mal - auch wenn das im konkreten Fall von Andi anders sein mag - die Mehrheit der StudiVZ-User.

    21.06.2007 um 18:06

Klare Aussagen

  1. 08

    Simon:

    @Heidrun: Dankeschön! Ich habe den Text mal auf mein Blog übernommen. Ich hoffe, das ist okay - wenn nicht, dann sag Bescheid. :-)

    26.05.2007 um 19:20
  2. 07

    Simon:

    Mich würde interessieren, wie du den Text interpretierst. Was sind die Kernaussagen, wo ist er missverständlich? Wo teilst du Maltes Meinung, wo nicht?

    Erklär´s mir. :-)

    26.05.2007 um 13:59
  3. 06

    Simon:

    Ich denke, dass sowohl Johnny als auch Malte sehr gute Autoren sind, gerade auch wenn es darum geht, Dinge zwischen die Zeilen zu schreiben. Ein guter Text hat eben nicht nur Töne - er hat auch Zwischentöne, Zwischentöne zwischen den Zwischentönen, und dann noch das, was sich die Leser selbst dazudenken. Ich habe damit an sich auch kein Problem - im Normalfall macht ja genau das die Spreeblick-Einträge so interessant.

    Nur: Man kann auch falsche Botschaften zwischen die Zeilen schreiben. Entweder absichtlich oder aus Versehen. In diesem Fall ist das meiner Meinung nach so gewesen.

    Davon abgesehen habe ich überhaupt kein Problem mit dem “Zynismus” des Blog-Eintrags oben. Ich halte es für sehr fair, dass Malte seine Leser auf die Kritik hinweist, anstatt sie in meinem D-List-Blog ;-) verpuffen zu lassen.

    26.05.2007 um 11:21

Ein beinahe offener Brief an Atze Schroeder

  1. 05

    Simon:

    @Johnny:

    Ist geklaut - Thomas Klotz vom RA-Blog schlägt sich schon länger mit ihm rum.

    15.05.2007 um 01:12
  2. 04

    Simon:

    Es ist mal wieder das alte Spiel: Das wirklich Schlimme ist meiner Meinung nach nicht, dass He-who-must-not-be-named seine Anonymität geschützt sehen will - das Schlimme ist, dass seine Ansprüche für andere in horrend hohen Rechnungen resultieren. Ob nun der wirkliche Name frei verfügbar sein muss: Ich weiß es nicht, darüber kann man sicher streiten. Aber, dass die Kosten dieses Streits auf denjenigen fallen sollen, der ihn angezettelt hat, sollte eigentlich klar sein.

    Um das mal in den “Brief-Stil” oben umzudeuten:

    Lieber Herr A.: Machen Sie ruhig weiter mit ihrem Kampf gegen das Internet. Aber bezahlen Sie bitteschön ihren Anwalt selbst.

    14.05.2007 um 19:20

HD-DVD-Schlüssel: Update

  1. 03

    Simon:

    Wir haben bei uns einiges zu den rechtlichen Hintergründen:

    http://tinyurl.com/2z4ed9

    Und um deine Frage zu beantworten: § 95a UrhG sagt:

    “Verboten sind (…) die Verbreitung (…) von Vorrichtungen, Erzeugnissen oder Bestandteilen sowie die Erbringung von Dienstleistungen, die (…) abgesehen von der Umgehung wirksamer technischer Maßnahmen [DRM] nur einen begrenzten wirtschaftlichen Zweck oder Nutzen haben (…).”

    Die Bestimmung legt explizit fest, dass nicht nur fertige Crack-Programme, sondern durchaus auch frühere Entwicklungsstufen mitumfasst sind. Davon abgesehen stimt sie mit der amerikanischen Norm, um die es hier geht, fast wortgleich überein. Das liegt daran, dass beide Bestimmungen auf dem selben völkerrechtlichen Vertrag beruhen.

    03.05.2007 um 21:11

Sicher, Digger

  1. 02

    Simon:

    Im Prinzip ist der Knackpunkt der: Die Regierungen haben auf Druck der Lobbyverbände Gesetze geschaffen, die sich im Gerechtigkeitsempfinden der Bevölkerung nicht wiederfinden. Diese Gesetze (in den USA: “Digital Milennium Copyright Act”, in Europa “Richtlinie zum Urheberrecht in der Informationsgesellschaft”) stellen ein Verhalten unter Strafe, das - vom Standpunkt der meisten Menschen aus gesehen - moralisch in Ordnung ist: Das Umgehen von Kopierschutz wird einfach nicht als Unrecht empfunden.

    Insofern ist der Aufstand der Nutzer bei Digg gar nicht so schlecht, finde ich. Und auch über den Ausgang des Streitfalls würde ich keine vorschnellen Prognosen abgeben.

    03.05.2007 um 13:29

Light-Medien

  1. 01

    Simon:

    Ich finde auch - der Bauchnabel bei Turi war eindeutig der schönere…

    Zum Thema: Ich stimme dem FAZ-Text in großem Umfang zu. Die Blogosphäre ist nicht durchlässig genug, und viele (zu Unrecht) wenig gelesene Blog-Perlen leiden darunter. Schade, dass Krawall- und Metabloggen immer noch die zwei erfolgsversprechendsten Rezepte sind.

    18.04.2007 um 19:39

18.04.2007 um 09:54

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