Live: Deutschland - Spanien (oder andersrum)
Die Geschichte der RAF
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Herr Schroeder:16.10.2007 um 12:47„Ich wusste nicht, dass die amerikanischen Soldaten … tatsächlich derart mörderisch gegen die ihnen so verhassten Vietnamesen gewĂĽtet haben.“
??? Seltsam! Beinahe sympathisch, so seltsam.
Podcast vom 11.10.2007
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Herr Schroeder:14.10.2007 um 18:44@ 11 / Belasten Sie sich nicht unnötig mit solch grausamen Ideen. Kinder müssen und dürfen im Ramadan nicht ernsthaft fasten. Das gleiche gilt für Alte, Kranke und Reisende. Sie sehen, im Falle eines Falles bräuchte also ganz Deutschland schon mal nicht zu hungern.
Eva Herman aus linguistischer Perspektive
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Herr Schroeder:12.10.2007 um 10:10Nun seien Sie mal nich so kleinlich Frau Heidrun. Es geht hier um Warheitsfindung.
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Herr Schroeder:12.10.2007 um 09:46Ah. Textanalyse Now! Kompliment. Meine Lieblingsnachbarin, die Frau Holle - Standard-Hausfrau und Mutter von drei erwachsenen Kindern - kam vor ein paar Tagen zum exakt gleichen Ergebnis. Rein intuitiv. So ganz aus dem Bauch heraus. Und verriet mir zwischen TĂĽr und Angel sogar das Warum. Ist eigentlich unspektakulär: Wenn Sie im letzten Abschnitt „dennoch“ vor „medienerfahren“ durch „weil” ersetzen, kommen Sie selber darauf.
Eva Herman
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Eine Erfolgsgeschichte
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Herr Schroeder:19.09.2007 um 16:06Haben Sie nichts besseres zu tun oder nennen Sie das Arbeit? Also gut: Es geht in diesem Video um schnöde Werbung fĂĽr ein Portal namens “garantiarkadas.com”. Es hätte auch mayspeys.com heissen können. Im ersten Teil spielt Frau Soundso einer registrierten Dame aus Bursa lustig Telefonstreich. Im zweiten Teil bekommt ein junger Mann ein Motorrad ĂĽberreicht, weil er angeblich der zweihundertfĂĽnfzigtausendste User sein soll. Warum und ob Frau Soundso dafĂĽr nun sitzen muss interessiert mich noch weniger. Haben Sie bitte Verständnis dafĂĽr.
Gespräch mit einer Hure, 2. Teil
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Herr Schroeder:08.08.2007 um 10:18So, jetzt aber noch ein Interview mit GĂĽlcan-ihr-Innenleben nach der Traumhochzeit. Danke!
Horst Schlämmer und die nackten Zwillinge - Hitler kacken bumsen youporn
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schroeder:26.02.2007 um 20:55@Sonnensohle / Ich hätte es besser nicht sagen können.
@Sunny / Bin – wie immer – ganz unschuldig.
@Malte / Weiter so.Schönen Abend allerseits!
Kleine Etikettefrage
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schroeder:09.02.2007 um 20:18@50 Hendrik/ Es war nur ein Haiku-Versuch von mir, um mich der komplexen Thematik anzunähern.
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schroeder:09.02.2007 um 17:21Heidrun, wollen Sie damit andeuten, dass „Ficken“ überbewertet ist?
Fanboy
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schroeder:09.02.2007 um 09:36Ich stand nie so richtig auf Clash. Aber das Foto gefällt mir gut. Sieht ein wenig aus wie Spion & Spion.
Kojak
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schroeder:04.02.2007 um 15:57„Sprechgesang zu Dudelmusik“, nur quengeliger, ist ja heute noch beliebt bei der Jugend. :-D Schon gut, war nur ein Witz. Übrigens auch sehr hörenswert: „I was born in a wandering Star“ von Lee Marvin.
Schmidtklatschen
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schroeder:02.02.2007 um 10:55@22/Malte
Um der Sache noch näher heranzukommen, müssten Sie den Herrn Schmidt davon überzeugen, dass er Ihr Video in seiner Fernsehsendung zeigt, während Sie die Aktion wiederum klatschenderweise aufnehmen und hier reinstellen, damit er sie wieder senden kann.
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schroeder:01.02.2007 um 13:55Ich hätte da evtl. doch noch eine Erklärung:
Dies scheint mir eine zufällige Neuinterpretation der Thematik: „WIE MAN DEM HASEN DIE BILDER ERKLÄRT“.
Das Bildnis Brigitte Bardots an der Wand stellt eindeutige Zusammenhänge her. Zum einen zu den 68er Unruhen, zur sexuellen Revolution. Zum anderen zum Original selbst. Sie wird zur stummen Zeitzeugin der Geschehnisse. Und wirft die Frage auf: Wer oder was ist der Fernseher? Das Subjekt, das mit Hilfe einer Apparatur in die Ferne sieht? Oder am Ende doch nur eine mit Filzpantoffeln ausgestattete Witzfigur, die nicht anders kann, als sich an den Sessel gebunden, tot zu grinsen.
Der einst so stolze Feldhase ist hier zum Schlappohrkaninchen degeneriert. Sein Ruhelager ist ein, mit einer hellen Decke umhülltes, Sofa neben seinem Herrchen direkt vor dem Fernsehapparat. Jedoch wird der Betrachter, genau hier, irregeführt. Das Tuch dient zur Tarnung. Das, was zu hören ist, war mal zu hören. Als ob es dem Betrachter eine weitere Illusion – die Illusion der Illusion – verheimlichte: das Fernsehen im Internet. Nun ist auch dem Hasen klar: Es sind die gleichen Filzpantoffeln und das gleiche Sofa.
Der Unterschied zwischen Terror
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schroeder:30.01.2007 um 10:24„Die Position Null ist die einzig wahre Position – und am schwersten zu erreichen.“
“95 Prozent von allem ist Schrott.”
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schroeder:22.01.2007 um 18:02@Max /
Seltsam! „Denkmaschinen“ sind Ihnen fremd, aber „Künstliche Intelligenzen“ scheinen Sie zu kennen?!?
Um Ihre Frage ernsthaft zu beantworten: Ich bin bisher auch noch keiner „Denkmaschine“ begegnet. Ich benutze den Ausdruck sogar für meinen Taschenrechner. Allerdings wäre ich halb so verwundert wie Sie darüber, wenn mir morgen tatsächlich so eine über den Weg laufen würde.
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schroeder:22.01.2007 um 16:07Wie jeder anständige Pionier sagt er das, was er sagen muss. Das, was man hier allerdings an einigen Stellen als Zukunftsprognose liest, klingt mit Verlaub so verstaubt, dass man nicht glauben mag, dass es aus dem Jahre 2007 stammt.
Der Abschied von der „Realität“ findet doch bereits seit Jahrzehnten statt. Niemand wundert sich mehr ernsthaft über Denkmaschinen und Programme, die dem menschlichen Gehirn immer ähnlicher werden. Es geht längst nicht mehr allein um demokratische Sehnsüchte, sondern um Firmen- und Produkt-Philosophien, um den Markt und Verkaufsvisionen.
„…Man wird zu Napster gehen, nicht um Musik herunterzuladen, sondern einen neuen Stuhl.“
Was für eine bahnbrechende Idee – finden Sie nicht? Denn am Ende wird der Stuhl womöglich das einzige Objekt sein, das die Gesellschaft wirklich benötigt.
Brigitte Mohnhaupt und Christian Klar: Die ersten Monate in Freiheit
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Bang!
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Morrissey live im Radio
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schroeder:10.01.2007 um 19:49Ja wie jetzt. Muss der olle Schroeder in seine alten Tage noch ins Bootleg-Tauschgeschäft? Habe 8 Songs an der Zahl über Internet zu meiner höchst persönlichen Nutzung mitgeschnitten. :-) Sollte sich nicht jemand finden, der es in besserer Qualität hat, leihe ich sie Ihnen gerne zu Ihrer höchst persönlichen Nutzung aus, wenn Ihr Link hier funktionieren würde.
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schroeder:09.01.2007 um 14:15@hihi / Bringen Sie besser Ihren Weihnachtsbaum wieder in den Keller, anstatt hier Rentner zu veräppeln.
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schroeder:09.01.2007 um 12:25Unter uns, verraten Sie mir doch mal: Kann man so ein Livestream mitschneiden?
Darf man ĂĽber Hitler lachen?
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schroeder:08.01.2007 um 17:26Ja, was meinen Sie, dann bleiben wir doch am besten dabei. Beste Grüße, Ihr Herr Schroederle, standardmäßig hetero, Schuhgröße 43. ;-)
Herzlichen GlĂĽckwunsch, die Damen und Herren!
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schroeder:08.01.2007 um 14:29Happy Birthday Ziggy! Kaum vorstellbar, dass ich auch mal so schlank war. :-)
Darf man ĂĽber Hitler lachen?
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schroeder:08.01.2007 um 13:3419@Winfried, wenn Sie gestatten ausleihe ich mir mal eine Meinung aus Ihrem seltsam-aphoristischen Fragen-Wirrwarr: Ja, ich gehe davon aus, dass dies ist „einfach nur ein Film unter vielen Filmen, den man schaut und lacht und vergisst!“. Was sonst? Mehr kann es doch nicht sein, nach Chaplin, der alle offenen Fragen zu dem Thema filmisch schon längst beantwortet hat, bevor die Gesellschaft hier zu Lande durch die gnadenlose Lustigbisdieschwartekracht!-Schule der entprechenden Medien geprügelt wurde.
Was aber die ach so geniale Hypnose-Fähigkeit des bärtigen Mannes mit Seitenscheitel anbelangt, möchte ich ungern so stehen lassen: Wie schnell Massen zu begeistern, zu mobilisieren, zu lenken, zu verarschen sind, beweist jeder Hans&Franz, all over the world, tagtäglich, im kleinen und großen Stil. Dass es dabei nicht jedes Mal um Mord und Vernichtung in dieser Größenordnung geht, hat eher etwas mit der zufälligen Befindlichkeit und Veranlagung der Massen zu tun. Dennoch ist es wohl gesünder für das Individuum, einige Nasen der Geschichte zum „genialen“ oder „monströsen“ Dies&Das hoch zu stilisieren, damit das eigene Weltbild halbwegs erträglicher wird.
24@Peter, Sie sagen es! Es soll tatsächlich Dinge geben, über die man weder lachen noch weinen kann.
Meine Krankenkasse hasst mich
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schroeder:05.01.2007 um 16:33@Georg / Ah so, sach das doch gleich! Ich nehme das Angebot dankend nur an, wenn Du mich weiter siezt. ;-)
@Silke / Nehmen Sie das nicht so ernst. Vermutlich ist das nur ein Test seitens der Betreiber.
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schroeder:05.01.2007 um 15:30@Malte / Wenn Ihre Schwester Kinder hat oder vor hatte Kinder zu haben, dann macht es durchaus Sinn in der Gesetzlichen zu bleiben.
@Georg / Sie gehen fälschlicherweise davon aus, dass Solidarität gleich Gerechtigkeit bedeuten muss. Abgesehen davon, dass unter Gerechtigkeit jeder etwas anderes versteht, ist es mindestens gerechtfertigt, dass der „Reiche“ den „Armen“ mitträgt, im Sinne der Solidarität, auch wenn es für Sie ungerecht erscheint. Das kranke im System ist, dass, ausgerechnet die, die sich die hohen Beiträge leisten könnten, sich dem Solidarprinzip entziehen dürfen, in dem Sie in die Privaten abwandern. Ich muss jedoch zugeben, dass ich nicht verstanden habe, was Sie überhaupt kritisieren.
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schroeder:05.01.2007 um 12:40Sunny, hatte ich Ihnen nicht jegliche Aufregung fĂĽr einige Wochen untersagt? Dann tue ich es hiermit. Hoffe, es ist alles glatt gelaufen und Sie erfreuen mich weiterhin mit Ihren giftigen Kommentaren.
Ich glotz TV. Not.
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schroeder:05.01.2007 um 12:07Gegen Visionen ist kein Kraut gewachsen. Dennoch: was macht Sie so sicher, dass das Internet noch in 10 Jahren so billig und unreglementiert bleibt?
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schroeder:04.01.2007 um 20:31@11/Andreas
Ihr Optimismus in allen Ehren aber sie unterschätzen „die Masse“. Sie ist der entscheidende Grund für die Expansionsstimmung. Spätestens wenn der Investor winkt, geht es nicht mehr nur um das Machen allein. Machen können Sie auch heute schon.
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schroeder:04.01.2007 um 15:47„…was demnächst auf diesem Screen stattfindet.“
Ich vermute nichts anderes: Anbieter, gute wie schlechte, werden sich immer weiter etablieren. Böse Zungen sagen vielleicht „sich verkaufen“ dazu. Werbeetats werden anstatt im Fernsehen mehr und mehr im Internet verpulvert. Firmen werden pleite machen. Neue gründen sich. Dann kommt die nächste Generation, quängelt über Inhalte und will alles besser machen. Wenn Sie so wollen, bleibt es alles beim alten.
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schroeder:04.01.2007 um 14:46Und was halten Sie davon, das „Geflacker im Hintergrund“ ganz auszuschalten, während Sie vorne mit „Action“ beschäftigt sind? IP hätte dann vielleicht weniger zu verschweigen, aber noch wichtiger: Sie hätten weniger Stromverbrauch. Das ist doch was!
StudiVZ fĂĽr 100 Millionen verkauft
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Meine Krankenkasse hasst mich
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schroeder:03.01.2007 um 13:54Zu KSK aktuell: Versicherungspflichtig ist, wer mindestens 3900 euro im Jahr mit einer künstlerisch-freiberuflichen Tätigkeit verdient. Berufsanfängern gestattet man auch einige Jahre Minus-Umsatz. Dabei bleibt man weiterhin gesetzlich versichert. KSK verwaltet die Beiträge (Kranken- u. Rentenversicherung). Die Aufnahme-Formalitäten sind mittlerweile etwas mühsamer, dennoch wird so verfahren, dass, wenn jemand z.B. eine journalistische Tätigkeit ausübt, mit der er mehr als 3900 im Jahr verdient, er gesetzlich in die KSK rein muss, es sei denn, er überschreitet mit seinem Verdienst die Obergrenze von weiss nicht wieviel. Da Sie hier einiges an Wortbeiträgen vorzuweisen haben, wird der Nachweis für eine journalistische Tätigkeit nicht schwierig sein. Ich würde an Ihrer Stelle schnellstens die Beitrittsformulare anfordern, solange es die KSK noch gibt.
Hörzu
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schroeder:22.12.2006 um 11:54Als geneigter Standard-Leser wünsche ich mir ab 2007 auch mal eine tägliche Kolumne ohne Inhalt, nur mit Kommentaren.
Podcast vom 18.12.2006
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schroeder:22.12.2006 um 11:42Sunny, ich wünsche Ihnen gute Besserung! Setzen Sie Ihre Zipfelmütze auf, binden Sie sich einen Schal um und bleiben Sie exakt neun Tage im Bett. Vermeiden Sie unnötige Anstrengung. Falls es klingelt, gehen Sie nicht ran. Man kann froh sein, dass Sie keine Podcasts herstellen, mit der Stimme, die Sie da zurzeit haben. ;-)
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schroeder:19.12.2006 um 22:29Herzlichen Dank Sunny! Beim nächsten Mal kommen Sie einfach mit. Oder besser, TRAGEN mich einfach mit. ;-)
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schroeder:19.12.2006 um 12:24Anfang der Achtziger. „Hand In Glove“. Zack war man endlich von Ziggy Stardust befreit. Unglaubliche zweieinhalb Minuten transzendentale Popmusik für die Ewigkeit. Damals trug er Jeans. Und hatte ne Rose am schlanken Hintern hängen statt die üblichen Sicherheitsnadeln. Egal. Unantastbar von Beginn an. Mit Johnny Marr on Guitar. Gute fünfundzwanzig Jahre später hatte ich selbstverständlich einen Sitzplatz in der Arena. Etwas anderes kommt nicht mehr in Frage. Ich kann es dennoch bestätigen: Es war das beste, was ich in diesem Jahr auf der Bühne sah. Vielleicht aber auch deswegen, weil es das einzige in diesem Jahr war. Egal. Nicht eine Sekunde habe ich meinen Sitzplatz verlassen. Das nicht endenwollende Siouxie-New-Wave-Gejaule der Vorgruppe habe ich über mich ergehen lassen. Man ist in solchen Momenten zu Opfern bereit. Nicht mal die bemüht-nostalgische Filmvorführung danach hat mir etwas ausgemacht. Dann fiel der Vorhang. Und alle Fragen wieder offen. Der Mozz sang und trällerte und sang und gab Händchen und sang und tänzelte wie ein junger Flamenco-Gott über die Bühne, mit der Ausgeglichenheit eines alternden Mannes. Gute Band, die er da hatte. Sie tätschelten freundschaftlich an den Glatzen des Ordnungspersonals herum. Beste Laune oben wie unten. Wie im Bierzelt. Ich sah nur noch. Ich hatte längst aufgehört zu hören. Songs von der guten Vorletzten. Songs aus der deutlich schlechteren Letzten. Zwischendurch ältere Stücke. Alles plätscherte brav vor sich hin. War ich taub geworden? Ging nichts mehr? Dann geschah das Unmögliche. Die Bühne verdunkelte sich. Flackerndes Licht füllte den Raum. Ausgerechnet. Ausgerechnet mit „How Soon Is Now“ kam die Magie. Und was für eine. Ein Song, den man auf Platte jahrzehntelang ignoriert hat, meldet sich zurück und ohrfeigt einen live und gnadenlos ins Gesicht, und das in aller Öffentlichkeit. Im Rausch der Sinne tut nichts mehr weh. Erst wenn das Sehen verschwindet, kann man gut hören. Ich sah nichts mehr. Die vordere Reihe stand komplett. Was ich hörte war unbezahlbar. Grandiose Gitarren. Bombastisches Getrommel. Weder zum Lachen, noch zum Weinen. Weder Rock, noch Pop. Information anderer Art. Ein einziges Stück. Danach ging es wie gehabt weiter im Programm. Irgendwann zog er auch hier das Hemd aus und wechselte wieder von Schwarz auf Weiss. Egal!
Der Mann der die Welt rettet
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Kleine Mädchen-Musik
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schroeder:11.12.2006 um 16:27Sunny, aufgrund Ihrer entzückenden Brüste-Anekdote habe ich mir jetzt doch diesen Song angehört. Sie sind ja ein wahres Marketingwunder, sagen Sie mal! :-)
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schroeder:11.12.2006 um 14:01Kein Grund zur Sorge. Vielleicht hilft die Meinung eines Neutralen: Ein Teil Ihrer User schluckt täglich alles mit Begeisterung, was ihnen serviert wird, teils aus Dankbarkeit, teils aus Solidarität, teils aus egoistischen Gründen. Der andere Teil hat entweder eine allzu idealisierte Vorstellung von diesem Blog oder er mag einfach nicht alles fressen, nur weil es umsonst gibt. Wie auch immer helfen alle kräftig mit (auch dieser Beitrag zählt dazu), dass Sie davon womöglich leben können. Gern geschehen!
Mehr Werte: Britney Spears und Paris Hilton
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schroeder:01.12.2006 um 14:32Ja, Herrschaften, machen Sie dann aber bitte schnell, anstatt an der Schnecke herumzufummeln, damit ich auch noch etwas davon habe!
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schroeder:30.11.2006 um 14:17@ Albert, seitdem Sie nicht ERSTER sind, verstehe ich Sie viel besser.
@ Malte, machen Sie mir bei Ihrer Großreinigung nicht ALLES madig. Die drei jungen Damen von MONROSE können singen wie eine einzige NACHTIGALL. Mehr kann man nicht verlangen, erstmal.
Und wenn ich ehrlich bin, liegt mir gar nichts daran, dass die Welt sich verändert, damit ich mir erlauben kann, gegen die Welt zu sein, hätte GENET wohl gedacht, wenn er noch bloggen würde. :-)
Merry Idol
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schroeder:29.11.2006 um 14:14:-D @22 Winfried, meinen Sie den hier:
http://musik.ciao.de/Johnny_Cash_Country_Christmas_Johnny_Cash__1444348
Anlegen, zielen, feuern!
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schroeder:29.11.2006 um 12:20Ja schade, dass hier nicht mehr weitergeht.
FĂĽr die, die das Thema noch interessiert und es noch nicht kennen:http://www.filmzentrale.com/rezis/uhrwerkorangesk.htm
und/oder
Extreme Cocooning
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schroeder:28.11.2006 um 11:55Johnny, kommen Sie da wieder raus um Gotteswillen. Bald ist Weihnachten. :-)
Anlegen, zielen, feuern!
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schroeder:27.11.2006 um 15:28Guido, jetzt machen Sie das, was Sie an anderer Stelle beklagen. Ich gehe aber mal davon aus, dass hier ein Link unvermeidlich war. Sei Ihnen verziehen, weil Sie möglicherweise auf der richtigen Spur sind. SchlieĂźlich gehört zum Sex auch der richtige Umgang und eine gewisse Strategie. Dennoch ist die Sexualität des GroĂźstadtmenschen etwas komplizierter, als die der Bonobo-Schimpansen. Ăśber Religionen, die Ursache vieler Krankheiten sind, braucht man nicht weiter zu diskutieren. Der Schwachpunkt des Vortrags hinter dem Link ist, dass man nicht weiss, was meint der Verfasser mit Pornographie, wenn er ĂĽber Sexualität spricht und umgekehrt, ohne die BĂĽcher zu kennen zu denen er sich bezieht. Dass Gewalt viel mit unterdrĂĽckter Sexualität zu tun hat, ist unumstritten. Bevor aber die Gesellschaft aus dem Grunde anfängt an jeder Ecke frei zu kopulieren, wäre mir lieber, sie wĂĽsste genau zu unterscheiden zwischen einem Film wie “Clockwork Orange” und “Buddy haut den Lucas strategisch wech”.
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schroeder:27.11.2006 um 10:25M.Fehn, und was versprechen Sie sich von einem Streit über eine Wirkung unabhängig von irgendwelchen Wirkungen?
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schroeder:25.11.2006 um 18:11“…denn es könnte die Ausdrucksfreiheit der Kunst mittels Gewaltdarstellung beeinträchtigen.”
Ihre BefĂĽrchtung wundert mich etwas. Sie gehen doch nicht ernsthaft davon aus, dass diese Erzeugnisse der Unterhaltungsindustrie zur Sparte der Kunst gehören? Ich kann Sie guten Gewissens beruhigen: die “Ausdrucksfreiheit der Kunst mittels Gewaltdarstellung” wird sich weiterhin unbeeinträchtigt melden, immer dann, wenn es nötig ist und nicht deswegen, weil der Konsument Bock drauf hat. Das ist der kleine Unterschied zwischen dem, was Ihnen gelegentlich SpaĂź bereitet und der Notwendigkeit des oben genannten Projekts, vielleicht. Ansonsten meine ich, dass diese Verbotskiste eine alltägliche Medienhysterie darstellt, um der Gesellschaft Gelegenheit zu geben, allerlei Dampf abzulassen. Das ist n’ Trick des Systems und klappt wunderbar. Um Ihre Trigger-Frage zu beantworten: die eigentlich schon mehrmals versucht wurde zu beantworten, ist, dass mann sie eben so nicht beantworten kann. Auch nicht mit ellenlangen Diskussionen. Zwischen Liebkind und Amoklauf existiert bekanntlich mehr als nur der Zeitvertreib mit Ballerspielen. Ich persönlich halte diesen unästhetischen Kitsch fĂĽr nicht notwendig. Ein Verbot halte ich dennoch fĂĽr blödsinnig. Und die Aufregung drumherum gibt einen Einblick darĂĽber, wie Medien funktionieren. Dank fĂĽr Ihren Beitrag & ein schönes Wochenende!
Ich zeige ihnen Blumen
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schroeder:24.11.2006 um 15:15Tja, Ingeborg, das war’s dann wohl schon wieder. Sic transit gloria mundi. Dabei hätten Sie den “Award” doch am ehesten verdient.
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schroeder:24.11.2006 um 10:11Ein verrĂĽcktes Huhn, diese Ingeborg! FĂĽr manche Dinge braucht man eben eine gewisse Reife.
Wertkonservatives zum Amoklauf des Tages
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schroeder:23.11.2006 um 15:15Sunny, Sie lenken vom Thema ab. :-) Man sagt, wenn etwas durch nichts kaputt zu machen ist, dann ist es Kunst. Folglich wäre alles andere Kitsch. Im Falle Wagner scheint es aber so, dass er sich weder zum einen noch zum anderen entscheiden wollte. Ich wurde ein einziges Mal gegen meinen Willen in so eine moderne Wagner-Aufführung mitgeschleift. Und wenn ich nicht so gut erzogen wäre, hätte ich, in der Tat, schon nach dem ersten Akt mit Tumult angefangen. So, genug gesabbelt!
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schroeder:23.11.2006 um 13:09Es ist auffallend, dass diese benannten Computerspiele allesamt außerordentlich bunt und kitschig sind. Kann es sein, dass der übermäßige Konsum von Kitsch agressiv macht?
Hallo Logistik-Unternehmen!
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Hallo Datensammler!
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schroeder:20.11.2006 um 17:41My Life In The Bush Of Blogs. Besten Dank! Endlich ein Beitrag - auch wenn er mich nicht sonderlich interessiert - mehr als eine Hand voll und trotzdem ohne Link. Wie geht das denn? :-)
Die Google-Frage
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schroeder:20.11.2006 um 11:14Wenn sich alles mit allem verknotet hat, wird erst Ruhe einkehren, dann fängt alles wieder von vorne an.
Wirklich gut
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schroeder:19.11.2006 um 00:10Als Bandschlaufe:
http://www.audio-relax.de/audios/Schnurren.mp3Als Zweitbuch:
“TULPENWAHN - Die verrĂĽckteste Spekulation der Geschichte”, Mike DashLove&Peace
StudiVZ-Spendenaktion
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schroeder:17.11.2006 um 16:59Fazit: Kinder sind erst niedlich und unschuldig. Irgendwann sind sie Studis. Dann fallen sie unangenehm auf. GrĂĽnden Blogs und Kontaktbörsen und noch mehr Blogs, wollen ständig reich und/oder berĂĽhmt werden, drehen schlechte Filme fĂĽr’s Hinternet, machen Blödsinn, wissen alles besser, mĂĽssen sich ständig entschuldigen, verteilen persönliche Daten und wollen die aber später wieder zurĂĽck haben. Es spricht so einiges fĂĽr die Kinderlosigkeit.
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schroeder:16.11.2006 um 12:29Die beiden anderen “Wunderkinder” aus den 90ern, Lars Windhorst und/oder Kimble Schmitz, sind noch gut in Erinnerung. Unschön das alles. Aber, dass der Gesellschaft ausgerechnet “Jungunternehmer” als tadellose Vorbilder dienen mĂĽssen/sollten, halte ich fĂĽr eine allzu romantische Idee. DafĂĽr gibt’s doch Schweini & Poldi jetzt.
Bin ich Böhme?
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schroeder:06.11.2006 um 14:41@66 / Albert, wenn auf der Bierflasche Wein steht und es ist auĂźerdem Cola drin, dann wundert man sich halt fĂĽr kurze Zeit und fragt sich nach dem Warum. Nicht mehr, nicht weniger.
Wir nennen es Arbeit. Leider.
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schroeder:03.11.2006 um 12:58Jetzt verstehe ich das auch! Diese “Digitale Boheme”-Kiste war nur ’n Trick, um die Diskussion zum eigentlichen Thema, dem “bedingungslosen Grundeinkommen”, zu lenken. Von hinten durch die Brust ins Auge sozusagen. Mein Kompliment, wenn auch etwas verspätet. FĂĽr eine neue Boheme wäre der Zeitpunkt auch äuĂźerst ungĂĽnstig gewesen. :-) MfG
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An Felix (32):
(Ich denke nicht, dass er Recht hat. Es sei denn, er begreift seinen eigenen Beitrag oben – in dem es von Vergleichen, die „scheinbar“ nichts miteinander zu tun haben nur so wimmelt – als Nonsens.)
Zu Ihrem eigentlichen Thema: Ich habe seltsamerweise genau den gegenteiligen Eindruck. Ich finde, die deutsche Gesellschaft, was die kleinen und großen Niederlagen betrifft, viel sanfter und gnädiger mit sich selbst, damit auch etwas bescheidener geworden ist. Diese neu gewonnene Eigenschaft geht manchmal soweit, dass der dritte Platz bei der WM2006 so gefeiert wurde, dass man kurz dachte, man hat es hier nicht mit Deutschen sondern mit Brasilianern zu tun. Auch diesmal ist viel Verständnis im Spiel nach dem Spiel. Auch wenn es einem sehr schwer fällt, und man ebenfalls hier bloss weg möchte, in Momenten, in denen Poldi in Interviews den Mund aufmacht.