Brigitte Mohnhaupt und Christian Klar: Die ersten Monate in Freiheit
Mehr Werte: Britney Spears und Paris Hilton
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felika:30.11.2006 um 14:04@heidrun: ich kenne einige männer, die sagen, sie würden gern mit den kindern zu hause bleiben. (ich kenne übrigens keine frau, die das so sagen würde.) ich glaube, den männern schwebt dieses schreckgespenst der einseitigkeit nicht so drohend vor augen wie uns frauen. letztlich geht es doch mehr darum, dass dieses konzept von einer ist das heimchen am herd (ja meist triffts doch die frau, bei denen, die dieses konzept fahren) von anderen, gemeinschaftlicheren abgelöst werden kann und sollte. mir täte mein freund leid, wenn er immer nur zu hause säße, er würde wohl bald die wände hoch gehen und ich dann auch…
zum belächelt werden - begegnet mir immer wieder, wenn ich mich als frau diskriminiert fühle und das sage. beleidigt mich umso mehr, wenn frauen das tun. leider sind diese themen nicht abgehakt. lila latzhosen hab ich übrigens noch nie besessen ;)
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felika:30.11.2006 um 10:52@baba
das ist ja teil des problems, nicht wahr?
würde schätzen, dafür könnte frau mehr negative presse bekommen als fürs untenrumnixtragen. letztere ist zumindest für diese sternchen anscheinend die bad press, die good press ist, während als feministin verschrien zu sein… da hört/guckt dann ja keiner mehr freiwillig hin.
Extreme Cocooning
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Toni Mahoni - 71: Party
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Toni Mahoni - 66: Unterfrankiert
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felika:27.09.2006 um 00:32bis wieviel gramm läßte jetzt den ’schnurri’ noch wachsen? und wieviel zahlste dann dafür drauf? ;)
Wie spät?
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felika:25.09.2006 um 04:54viertel vor fünf. das ist weder spät, noch wirklich eine zeit, eher eine beleidigung für mein weltverständnis, zumindest dass ich diese zeit auf meinem wecker sehe.
@ y: shana tova. wir sind jetzt bei 5767 (außer deine zeitzone ist ein jahr entfernt :p)
Interview mit Mark Inglis
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felika:14.09.2006 um 08:20die bilder fand ich auch fies und bedrängend. hätte mir da ein paar weniger gewünscht, zumal sie sich eh wiederholen.
so dämlich finde ich es überhaupt nicht, da ohne beine hochzuklettern, ob das nun einzigartig ist oder nicht. menschen wollen sich eben manchmal selbst besiegen, oder zumindest herausfordern, und viele tun das ein leben lang in stressigen und selbstschädigen (arbeits- oder anderen) kontexten, wo die verluste vielleicht weniger sichtbar sind als an den fingerkuppen, aber bestimmt nicht weniger schmerzhaft und vielleicht sogar lebensbedrohlicher.
Ich bin der Deutscheste
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felika:01.09.2006 um 10:54um nichts zu wiederholen, lasse ich die deutsche literatur direkt hinter mir. für amiland: philip roth. und yalom und sacks. für südafrika: j.m. coetzee. nicht zu vergessen, sir arthur conan doyle für england. ebenso tim parks, glaub ich, allerdings wohnhaft in italien. für israel ein paar klassiker: amos oz. david grossman. sami michael. eli amir. und immer, immer wieder etgar keret (jung und gar nicht klassisch). für hartgesottene auch gilad atzmon. für die türkei orhan pamuk. für araber, die nicht auf arabisch schreiben: sayid kashua. und diese wunderbare schriftstellerin, die auf englisch schreibt und über frauen zwischen kulturen. also gleich mehrere fliegen mit einer klappe für dich. und wirklich empfehlenswert. aber mir will dieser name grade einfach nicht einfallen. mist. und das buch ist verliehen. und mein nachbar bohrt laut in der wand neben meinem schreibtisch. das wird jetzt nix mehr.
Ein einfaches Dankeschön hätte es getan
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Deutsch ist zu geil
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felika:21.08.2006 um 22:46@ malte
ich habe mich weniger auf deinen artikel bezogen als mehr auf den tenor der meisten kommentare.. ich denke du hast recht, dass man versuchen muß, das pferd mal von anderen seiten aufzuzäumen. nur kann man sie halt leider nicht einfach weglachen. auch wenn’s der psychohygiene sicher manchmal ganz gut tut ;)
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felika:21.08.2006 um 19:03liegts daran, dass ich auch aus köln komme und daher die von diaet erwähnten pamphlete und andere aktionen von pro köln kenne, dass ich das ganze nicht lustig finden kann? pro köln tritt gern als wolf im schafspelz auf, für die älteren heißt das in gestalt rechtsflügliger gutbürgerlicher konservativer, und da wirbt man um die jungen halt statt mit anzug und krawatte mit nem knackarsch.. so oder so, mich gruselts. egal woher der arsch kommt.
Podcast-Special vom 16.8.2006
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felika:18.08.2006 um 18:59wow, welch eine sprengkraft! (kleine ironische randbemerkung)
aber jetzt ernsthaft. die wucht in vielen kommentaren, von nichtswissern und besserwissern und idioten und arroganz, da scheint mir viel verletzlichkeit drinzustecken. wie kommt das? meine persönliche theorie dazu:
wir wissen alle, dass wir nicht genau wissen, was passiert ist. es gibt verschwörungstheorien in die ein oder andere richtung, und praktischerweise kann man viele andere verschwörungstheorien aus anderen zeiten und begebenheiten mit heranziehen, um die eine oder andere sicht zu untermauern oder zu unterminieren. dabei bleibt der schale geschmack, den jemand viel weiter oben in den kommentaren beschrieb (die ich aber nicht alle noch mal lese, sorry) - irgendwie fühlen sich die argumentationen der verschiedenen seiten so verdammt ähnlich an. um das zu lösen, ruft man nach experten, die das problem lösen sollen, aber bitte wissenschaftlich. (im hintergrund bleibt leider das gefühl, dass gegen jedes wissenschaftliche gutachten ein gegengutachten stehen kann, das entweder ähnlich wissenschaftlich fundiert das gegenteil beweisen kann oder zumindest dies uns laien glaubhaft machen kann.) das problem liegt in der plausiblität, wir sind alle geneigt, plausible dinge zu glauben, aber wir wissen ja auch, dass es plausibel ist, zu glauben, dass die sonne sich um die erde dreht, wenn wir sie jeden tag auf- und untergehen sehen.
da bleibt als letzter feind, der doch irgendwie alle zu einen scheint, die religion oder besser die ‘religiösen spinner’. die sind ja letztlich auch nur einer art alten verschwörungstheorie aufgesessen, oder? dass der atheist genauso glaubt wie der religiöse, also auf ebensowenig beweisbarem grund seine entscheidung trifft, ist da nur noch verunsichernder. also klammern wir uns an die derzeitig hippe religion, die naturwissenschaftliche weltsicht, in der hoffnung, dass sie für uns den gordischen knoten durchschneiden soll. leider kommt die naturwissenschaft, wie eben genannte gutachter, auch nicht immer zum gleichen schluß. der pharmavertreter kann sicher bestätigen, was der ein oder andere noch aus dem schulunterricht erinnert, dass ein experiment nicht immer gleich ausgeht, auch wenn man das gleiche rein steckt. noch dazu könnten wir die wahre glaubhaftigkeit von experten auch nicht beweisen, ohne selbst das jeweilige fach zu studieren, was nun wirklich zu viel wird. und unser naturwissenschaftliches weltverständnis, das wir so gern unangekratzt über alles stellen, haben wir ja auch nicht selbst überprüft, sondern verlassen uns auf all die plausiblen dinge, die wir im unterricht gelernt haben und die wir uns alle ständig wieder bestätigen.
also was ist mein fazit? es geht um weltanschauungen, und da wir die nicht endgültig beweisen können, sind wir da so verletzlich und schlagen gerne mal - hier glücklicherweise nur verbal - zu. da halte ich es mit sokrates: ich weiß, daß ich nichts weiß.
und je mehr ich weiß, desto schlimmer trifft mich das.
und was daraus machen? es scheint mir etwas ernüchternd, aber suchen wir uns nicht zuletzt einfach meist die theorie heraus, die am besten in unser weltbild - oder sagen wir die theorie, der wir ohnehin schon anhängen - paßt?
leider muß ich zugeben, daß mich das auch nicht immer beruhigt. mich macht es auch meistens wild, wenn leute an zu andere dinge glauben als ich. nur die theorien um 9/11 lassen mich erstaunlicherweise recht unbeteiligt. also auf zu neuen diskussionen, die weltbildend sind :)
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malte,… großartig. sonst.. ist ja alles schon mehrfach gesagt.