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I live by the river!
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von | 2

 

Bomomo: Online-Spielzeug

  1. 23

    Philipp Lenssen:

    PS: Seit heute auch Internet-Explorer-tauglich :)

    24.06.2008 um 17:09

Shut up and sing

  1. 22

    Philipp Lenssen:

    “Mach dich selten” könnte man auch interpretieren als: verklag Leute, die dein Video auf YouTube stellen; setz dich für Kopierschutz ein, damit deine Songs nicht auf dem iPod landen; vertreib nix übers Internet; usw. Deiner Grundthese stimm ich zu — über Musik zu reden ist so, wie über Architektur zu tanzen, um da mal eine Weisheit zu paraphrasieren — aber wenn nun das Kunstwerk erstmal geschaffen gibt es halt verschiedene Möglichkeiten, das Ding zu vertreiben, und da finde ich irgendwie die Radiohead-Methode zum Beispiel etwas cooler als rein-Vynil oder sowas.

    Das Zitat von Gibson war es übrigens definitiv mal Wert, wieder ausgegraben zu werden. Sollte uns zu denken geben ob wir unsere Energien in einem Trivial-Dauerlesedröhnung-Dauerbloggen verpuffen lassen oder Längerfristiges schaffen. Wobei natürlich auch die Dauervernetzung größere Werke schaffen kann, halt auf der Ebene des “globalen Gehirns”. Aber auch da ist mal wieder Vorsicht geraten… eine Geschichte schreibt sich nicht unbedingt besser, nur weil 10,000 Autoren sagen wir eventuell wikimässig den Plot definieren dürfen. Da sollte man die richtigen Werkzeuge anbieten für die richtigen Anwendungszwecke…

    02.03.2008 um 02:04

Alltagsrassismus - ein Interview

  1. 21

    Philipp Lenssen:

    > Und morgen sind es vielleicht die Chinesen.

    Morgen? http://www.coverbrowser.com/image/spiegel/711-1.jpg

    01.03.2008 um 19:39

Wie man alles komplett durcheinander bringen könnte

  1. 20

    Philipp Lenssen:

    Google-Ingenjör Matt Cutts hat als Tipp fürs emailen, immer ein bißchen zu warten, bis man auf Mails antwortet, damit man nicht in endloses chat-ähnliches Antwort-Gegenantwort-Antwort-Gegenantwort verfällt. Also eine Entschleunigung für Leute, die viele Email-Anfragen erhalten. Aber wenn man eine Email erstmal nur im Entwurfmodus speichert, ist das irgendwie nicht so schick, daher finde ich das vordatieren und dann automatisch versenden eine gute Idee.

    18.02.2008 um 22:20

Spiegel-Archiv im Minimal-Design

  1. 19

    Philipp Lenssen:

    > Und Umlaute funktionieren umschrieben mit “ue” u. ae. :)

    Ah sehr guter Tipp das… jetzt hab ichs so gemacht, das man auch Umlaute eingeben kann.

    17.02.2008 um 09:29
  2. 18

    Philipp Lenssen:

    Andreas, nein das Umlaute-Problem ist leider nicht beabsichtigt, und vielleicht krieg ich das noch hin. Schon jetzt muß ich dank PHP5-XML-Parser-Problemen mit UTF-8 einige Workarounds machen. Wenn sich jemand für die PHP5-Quellen interessiert zwecks Feedback oder Verbesserung oder Klonen oder so bitte Email an info@blogoscoped.com

    15.02.2008 um 17:44
  3. 17

    Philipp Lenssen:

    > Warum?

    Siehe den Fragezeichenlink in der Fußzeile der Suche — ich bin auf soviele Probleme mit der Originalsuche gestossen*, das ich eine bessere Lösung für Recherchen wollte.

    *”No snippets for older articles, bugs when restricting to a certain time, no easy way to find the first mention of something due to lack of “reverse order by date,” super-large margins causing white space where none is needed, Spiegel article results buried in (partially irrelevant and broken) oneboxes (the Wikipedia onebox for “sergey brin” returns the wiki article on “7th September”), overlong URLs, dynamic layers semi-randomly popping up and covering buttons, the search box doesn’t accept certain characters, odd tags appearing in texts (”0Spalte0=2″), certain result links are in gray but non-underlined, shift-clicking certain links won’t work, and so on. Spiegel would have done well to make this a straight, simple, working and usability-tested search engine instead – their archive is gold.”

    15.02.2008 um 14:24

Stinketaxi

  1. 16

    Philipp Lenssen:

    Sehr anschaulich erläutert :)

    26.10.2007 um 10:51

Google macht Quatsch

  1. 15

    Philipp Lenssen:

    > grob gesagt: du suchst adenauer - das programm ist zu blöd
    > zu erkennen, dass es sich um einen namen handelt - es
    > weiss aber offenbar dass adenauer der erste bundeskanzler
    > der bundesrepublik war, genau wie george washington der
    > erste praesident der usa war.

    Die Basis der neuen Google-Übersetzung (vorher hatten die Systran benutzt, sind ja jetzt auf Eigenentwicklung umgestiegen für das Deutsch-Englisch-Übersetzungspaar) sind ja menschliche “Übersetzungspaare”. Also nimmt sich die Maschine zum lernen beispielsweise das Buch “Die Leiden des jungen Werther” und setzt daneben “The Sorrows of Young Werther”, und gleich dann ab. Nun ist es ja so, das Romane manchmal auch kulturell “übersetzt” werden, d.H. also wenn der Legionär bei Asterix im Orignal jetzt Chirac hieße, würde er im deutschen Comic vielleicht Schröder heißen (OK, das ist jetzt ein Comic und kein Roman, aber egal). Somit könnten sich solche Übersetzungsfehler bei Google einschleichen…. das ist allerdings jetzt nur mal so ins dunkle reingeraten…

    25.10.2007 um 14:20

Bedenkliche Kleidung - Viertes Kapitel

  1. 14

    Philipp Lenssen:

    Viele Badeanstalten haben auch einen Saunabereich bzw. Strände haben FKK-Bereiche, da wär man wieder ausgegrenzt, da müsste so ein Burkini also vielleicht noch in Hautfarbe her.

    22.10.2007 um 19:13

Eva Herman aus linguistischer Perspektive

  1. 13

    Philipp Lenssen:

    Schön dass das hier mal korrekt analysiert wird. Diese Doppeldeutung ihrer Anfangsaussage mit dem dann letztlich doch alles klarstellenden “aber” habe ich bisher vermisst in diversen Berichten zum Thema, weil es doch so heraussticht. Selbst auf Fr. Hermans Webseite wird ja das Zitat, mit genau diesem entlarvenden “aber”, als Audiodatei bereit gestellt, um etwas scheinbar ganz anderes zu beweisen.

    Hier ein Bild, aber völlig ohne Zusammenhang, auf das ich aber eben gestoßen bin (aber zufällig, ganz im Ernst):
    http://www.calvin.edu/academic/cas/gpa/images/fw/fw5-22.jpg

    12.10.2007 um 16:04

Eva Herman

  1. 12

    Philipp Lenssen:

    John: Wenn du über etwas nicht sprechen kannst, sei es z.B. sowas patentiert dummes zu sagen wie “Hitler war toll”, IST das eine Einschränkung der Meinungsfreiheit… das hat aber mit der Fr. Herman-Debatte nichts zu tun (sie hatte ja Redefreiheit, genau diese hat ihr ja “Hermangate” eingebrockt) — und auch soll dies hier nur eine Erinnerung sein, keine Wertung: du magst diese Einschränkung der Meinungsfreiheit z.B. für gerechtfertigt halten (es ist eben eine Gratwanderung: eine NPD-Demo zulassen sollte z.B. meiner Meinung erlaubt sein, aber wenn die NPDler anfangen, in meiner Wohnung Poster zu verkleben, hört die Meinungsfreiheit für mich auf). Aber es ist eben nicht per se einfach mal keine Einschränkung, weil das halt so Konsens ist, dass das gesagte dumm ist. Das ist in Deutschland ja auch tatsächlich strenger als etwa in USA, wo die Leute da den “freedom of speech”-Stempel drauf-, und beide Augen zudrücken… Freiheit eben im Sinne von die Freiheit der anderen.

    10.10.2007 um 23:57
  2. 11

    Philipp Lenssen:

    > Der angekündigte Skandal… und alle schreiben mit. Die
    > Medien, und auch die Blogs?!

    Und auch die Blogkommentatoren? (Also du.)

    10.10.2007 um 13:36
  3. 10

    Philipp Lenssen:

    Wer Popstars verteidigt macht sich mitverantwortlich für DSDS.

    10.10.2007 um 13:28

Ein höchst ungewöhnlicher Blog-Eintrag

  1. 09

    Philipp Lenssen:

    Wenn nur der T-Mobile/ T-Com Kundendienst nicht dauernd anrufen würde, um neue Sachen zu verkloppen… sowas hab ich noch nicht erlebt, die rufen zeitweise stündlich an wenn man nicht sofort drangeht. Muß mal rausfinden, ob so ein Kundendienstler in der Lage ist, ein globales “niemals mehr anrufen”-Flag in der Datenbank zu setzen, bisher konnten die immer nur den “aktuellen Verkaufsanfrage-Thread” stoppen.

    28.09.2007 um 12:17

Spaßbremse

  1. 08

    Philipp Lenssen:

    > Sicher kann man in einem solchen Fall nicht von Zensur
    > sprechen: Arcor sperrt ja schließlich ein nach deutschem
    > Recht eindeutig strafbares Angebot.

    Leider ein logischer Fehlschluß, denn: Gesetz und Zensur sind kein unbedingter Widerspruch. (Schon garnicht in Deutschland, hier ist die sog. Nachzensur ganz offiziell Bestandteil vom Gesetz.)

    12.09.2007 um 19:03

Müssen Blogs authentisch sein?

  1. 07

    Philipp Lenssen:

    > Texte können gut oder schlecht sein, ob der Autor das
    > darin Geschilderte tatsächlich so erlebt hat, spielt
    > keine Rolle. Was interessiert es mich, ob Michel
    > Houellebecq schon einmal im Puff, Johnny schon einmal
    > in Moskau* oder Douglas Adams schon einmal im Restaurant
    > am Ende der Universums war?
    >
    > Wenn ich es gerne lese, dann ist es gut. Alles andere
    > ist unwichtig.

    Von was für Bloggern redest du eigentlich? Wenn es ein Newsblog ist, ist natürlich sehr wichtig, ob das geschilderte korrekt ist oder frei erfunden, außer es ist als Fiktion oder Satire gekennzeichnet. Wenn es um erzählerische Blogs geht, ist natürlich alles erlaubt.

    12.09.2007 um 18:59

Reporters sans frontières

  1. 06

    Philipp Lenssen:

    … oder die in Deutschland lebenden Chinesen…
    Oder die in China lebenden Chinesen die Spreeblick lesen (gibt es welche? :) )

    10.08.2007 um 17:38
  2. 05

    Philipp Lenssen:

    Manchmal bringt es was, ein Interview via Instant-Messenger zu machen. Ich fand das obige aber trotzdem gut und interessant.

    10.08.2007 um 12:19

Schwarz und Weiß

  1. 04

    Philipp Lenssen:

    > @gerhard: das selbe ging mir auch durch den
    > kopf. wenn man beim satz “der neger ist …”
    > zusammenzuckt, darf man nicht “der fußballer
    > ist …” in den mund nehmen. Das eine ist zwar
    > politisch brisanter als das andere, aber rassismus
    > entsteht nun mal aus eingeschränktem horizont,
    > verallgemeinerung und vorurteilen. recap: “der
    > fußballer ist …” enthält diese elemente auch schon.

    “Fussballspieler” ist ein selbstgewählter Sport/ Beruf der mit der Ausübung einer Tätigkeit einhergeht, und nichts, womit man geboren wird wie bei der Hautfarbe, welches eben mit keiner Berufung/ Tätigkeit einhergeht. Zwar bleibt die Verallgemeinerung “der Fussballer” dann immer noch eine solche, aber immerhin *könnte* es eine signifikante Korrelation geben zwischen anderen Merkmalen von Anhängern dieser Gruppe geben (Alter, Intelligenz, Interessen, Gehalt). Ob es das beim Fußball gibt, sei dahingestellt, ist halt in Deutschland doch eine sehr verbreitete Sportart. Bei sowas wie Nordic-Walking z.B. kann man sich vielleicht die “Korrelationen” einfacher vorstellen…..

    05.08.2007 um 03:28

Exotismus

  1. 03

    Philipp Lenssen:

    > Assoziationskette ‘Milchkaffeebrauner Teint’: Braune Haut,
    > aber nicht sehr dunkel, nicht zu schwarz, cremefarben,
    > fast schon weiß.

    Da ich den Begriff nicht kenne, verfolge ich hier grad erstmal nur deine Argumentationskette. Und danach ist noch nicht logisch (also unabhängig von tatsächlichem Gebrauch, den ich nicht kenne) ersichtlich, warum “Milchkaffebrauner Teint” das “weniger schwarz” als positiv betont. Genauso könnte es “weniger weiss” als positiv meinen, schließlich ist Milchkaffe eben die Mischung aus beidem.

    Das mal die 2 Cent von einem Bleichgesicht :)

    > btw als Äquivalent zu ‘Porzellanteint’ suchte ich während
    > ich diesen Kommentar hier schrieb, gedanklich nach einem
    > Begriff, der schwarze Haut als besonders schön beschreibt.
    > Fällt hier einem einer ein?

    Sagen Amerikaner nicht “ebony skin” wenn es z.B. um Schönheitsprodukte geht?

    Eine andere interessante Diskussion ist, das dunklere Haut in manchen Ländern oft mit Wohlstand gleichgesetzt wird, während in anderen Ländern blasse Haut mit Wohlstand gleichgesetzt wird. In manchen asiatischen Ländern z.B. benutzen die Leute einen Sonnenschirm für kleinere Wege, damit die Sonne den Teint nicht verdunkelt, weil eben eher die Leute, die den ganzen Tag auf dem Feld oder sonstwo draußen arbeiten einen solchen Teint haben (laut Stereotyp = Armut*). In Deutschland z.B. ist das Gegenteil der Stereotyp: wer als weisser braungebrannt aus dem Urlaub zurückkommt, hatte eben Kohle für einen solchen Urlaub, was dann wiederum eher auf Wohlstand hinweist. Natürlich sind beide Annahmen, und die damit einhergehenden Klischee-Ideal, sowohl in Asien (Sonnenschirm) als auch hier (Sonnenstudio) völliger Murks.

    * In Japan wiederum gab es auch wieder einen Trend hin zu dunkel, ist also nicht so einfach zu kategorisieren. Es gibt übrigens noch andere z.B. chinesische Schönheitsideale, die auf “wenig Arbeit = Reich” basieren, z.B. gebrochene gebundene Füsse, oder überlange Fingernägel, beides Sachen die einen “arbeitsunfähig” machen können (also = Reich)

    03.08.2007 um 13:54
  2. 02

    Philipp Lenssen:

    Umkehrbild: dunkelhäutige Kinder, die sich mit weißer Farbe anmalen, um sich für die Spenden zu bedanken?

    Mal was anderes: Spiegel hat schon des öfteren berichtet, dass die ganzen Spenden Afrika eher abhängig machen, weil etwa durch Sachspenden wie Kleider lokale Produkte im Preis unterboten werden (und somit lokale Produzenten kein gutes Geschäft mehr machen können), und durch Geldspenden eine Art Planwirtschaft entsteht, wo sich eben nicht unbedingt das lokal geschickter agierende Geschäft durchsetzt (sondern eben der, der sich am geschicktesten die Gelder abgreift). Frag mich was ihr von der Theorie haltet…

    03.08.2007 um 10:59
  3. 01

    Philipp Lenssen:

    “Rassismus” mal bei Seite, die ganze Mister Wong “Bilderlinie” war ja in erster Linie mal total unoriginell bis dämlich. Da ist das “ping pong king kong” Motto im einen Bild, und ein anderes zeigt Herr Wong, der mit Essstäbchen auf eine Tafel zeigt, hihi. Man braucht es nur umzukehren, um die Dämlichkeit zu merken: ein Lederhosenmann mit Schnauzer, der mit Gabel auf eine Tafel zeigt, und “jarwohl jarwohl accchtung acchtung” sagt. Wenn es satirisch gemeint ist, dann bitte richtig, ich mag Borat.

    Andererseits, sollen die doch das Logo nehmen, was ihnen passt, ich würde niemand sein Design vorschreiben wollen, und es gibt ja genug andere Web-2.0-gehypte Webseiten da draußen :)

    02.08.2007 um 18:46

01.08.2007 um 10:37

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