Peter Alexa - Ein ehemaliger Unterstützer der RAF
Happy Birthday, Malte!
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Immer mehr Deutsche haben Angst vor Broder
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Simon:07.02.2007 um 14:32@Altra (24): Ich mag die Meta-Diskussion. Und ich mag politische Themen. Nur dieses spezielle Thema (Israel usw.) mag ich eben nicht so gerne. Alles klar?
Berlin Calling
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Simon:07.02.2007 um 13:57Lass dir eine ID einsprechen: “Hello, this is Paul Simonon, and I live by the river”.
Immer mehr Deutsche haben Angst vor Broder
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Simon:07.02.2007 um 12:19@Malte (19): Also ich finde, ein Kommentar muss nicht lang sein, um gut zu sein. Ganz im Gegenteil.
Zu den Broder-Grabenkämpfen sage ich lieber nichts… Ich kenne mich nicht aus, und ich finde ich das Thema Israel/USA/Islam/Deutsche Verantwortung auch einfach zu langweilig. Noch dazu löst es regelmäßig Troll-Schlachten aus. Und da muss ich dann auch nicht mitmischen.
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Simon:07.02.2007 um 10:01Spreeblick ist ganz schön anders geworden, seit Malte hier mitschreibt - weniger Gadgets, weniger Bloggerbuzz, aber deutlich mehr komplexe politische Themen. Pädophile, Abmahnwahnsinn, Immigranten, RAF - und jetzt auch noch Broder. Ich find das super :-).
Brigitte Mohnhaupt und Christian Klar: Die ersten Monate in Freiheit
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Simon:15.01.2007 um 17:26Die RAF war noch nie Popkultur, und ich glaube auch nicht, dass sie es jemals werden wird. Aber super Text.
Zuhause 2007
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Simon:14.01.2007 um 19:26@Westernworld:
Das würde mich auch interessieren. Bisher war ich (nicht als einziger) davon ausgegangen, dass Cingular das iPhone kräftig subventioniert. Ich kann mir ehrlich gesagt auch nicht vorstellen, wie ein derartiger Preis sonst zustandekommen sollte.
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Simon:14.01.2007 um 12:49Hm… wir sind, was Handys angeht, wohl öfter unterschiedlicher Meinung. Ich bin, was einige der groß angekündigten iPhone-Features angeht, nämlich relativ skeptisch - Touchscreens z.B. finde ich, weil die Tastatur keinen echten Druckpunkt hat, relativ schwer zu bedienen, noch dazu zerkratzt man dabei das Display.
Mich stört auch, dass das OS ein geschlossenes Betriebssystem bleiben soll, weil dadurch meiner Meinung ein großer Teil des “Long Tail” ohne Not verschenkt wird, und ich bin, was diese Sensoren angeht, relativ skeptisch. Ich mag es normalerweise nämlich nicht so gerne, wenn technische Geräte “mitdenken” - das mache ich lieber selbst. Will heißen: wann sich bei meinem Telefon das Display dreht, das möchte ich selbst enscheiden, da brauche ich keine technische Lösung. Vor allem stört mich aber natürlich der Preis. Das iPhone wird bei den derzeitigen Speichergrößen (4 bis 8 GByte) den iPod nicht ersetzen können, und was dann übrig bleibt, ist ein ca. 1000 $ teures Handy, von dem ich 500 $ bar bezahlen soll. Ob das dazu ausreicht, mich von meinem halb so teuren Nokia N70 (mit dem ich übrigens sehr zufrieden bin) abzubringen? Ich denke nicht.
Mich wundert übrigens auch der Stil des Artikel ein bisschen. Den Schuh: “auf der wackligen Grundlage von spärlichen Informationen über ein noch nicht verfügbares Stück technologischer Popgeschichte ” … kannst du dir nämlich auch selbst anziehen - oder hast du das Telefon schon mal in der Hand gehabt? Für mich hat das ein bisschen den Anschein von “Der Feind meines Freundes ist auch mein Feind”.
Wirklich gut
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Simon:17.11.2006 um 22:15Eine gute Nachricht: Es wird wohl bald keine Abmahnungen wegen Urheberrechtsverletzungen mehr geben - zumindest keine teuren.
Radio hören
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Digital Bohemian Rhapsody
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Simon:28.10.2006 um 12:07Sehr cool! Ich warte ja immer noch auf die Vertonungen von Sidos “Mein Block”:
Meine Comments, meine Trackbacks, meine Podcasts, meine Blogroll, meine Logfiles, mein Zuhause, mein Bog, meine Gedanken, mein Herz, meine Welt reicht vom ersten bis zum 16. Stöckchen!
Nicht sehr weit
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Simon:18.10.2006 um 14:29“Schießenderweise verändert man nicht die Welt, man zerstört sie.”
Ulrike Meinhoff, 1962
Darf ich das bloggen?
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Simon:08.10.2006 um 19:51@Martin:
Die Rechtsprechung kenne ich, deswegen hatte ich auch “strittig!” dahinter gesetzt. Ich denke, der Fall muss noch mal zum BGH, dann ist da auch der Spaß vorbei.Was die Spezialzuständigkeiten im MarkenR und WettbewerbsR angeht, hast du Recht. Wobei die dann eher selten Blogger betreffen, da sind es mehr die Ebay-Händler und Betreiber von Unternehmenswebseiten. Du bist nicht Martin Bahr, oder?
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Simon:08.10.2006 um 19:23@Martin:
Danke für die Korrekturen. Einige Anmerkungen:
Fazit: Als Opfer doch zum Anwalt rennen.
Falls du meinen Kommentar so aufgefasst hast, als ob ich von einem Anwalt abraten wollte, dann hast du mich falsch verstanden - Ich habe zugeraten, aber angemerkt, dass der Hausanwalt, der die StVO-Sachen und Scheidung von der Tante erledigt hat, in solchen Fällen nicht der richtige Ansprechpartner ist.
Die zwingende Zuständigkeit des AG am Wohnort des Verletzers läßt sich u.U. vermeiden, wenn man die Anwaltskosten als Schadensersatz, nicht aus Geschäftsführung ohne Auftrag geltend macht.
Das würde mich näher interessieren. Meines Wissens ergibt sich die instanzliche Zuständigkeit aus § 23 Nr. 1 GVG, damit ist in jedem Fall ein AG zuständig, so lange der Anwalt nicht mehr als 5000 Euro verlangt.
Bei der Sache mit der örtlichen Zuständigkeit würde ich dir Recht gebenn - das ist ist rechtlich so nicht in Ordnung, aber es dürfte funktionieren ;-).In jedem Fall verschwindet aber die Gefahr einer Einstweiligen Verfügung, alleine schon das reicht m.A. nach aus.
Die genannte BGH Rechtspsrechung ist ein alter Hut. Damit Abmahnkosten abzuwenden, versucht zwar jeder, klappt aber nicht.
Klappt wohl. Ich würde sogar noch weiter gehen: Ein Anwalt, der im Selbstauftrag abmahnt und dann noch die Kosten will, der steht mit einem Bein in § 263 StGB.
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Simon:06.10.2006 um 11:55Ach ja: Sowohl die Sätze “Johnny Häusler ist ein Arschloch”, “Ich finde, Johnny Häusler ist einer Arschloch” stellen Persönlichkeitsrechtsverletzungen dar uns sind abmahnbar. “Böse Zungen behaupten, Johnny Häusler ist ein Arschloch” auch - Zumindest dann, wenn das tatsächlich nie jemand behauptet hat.
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Simon:06.10.2006 um 11:52Hi Johnny,
danke, sehr schöner Artikel!
Zwei Ergänzungen:
1. Du empfiehlst, mit einer Abmahnung erstmal zum Anwalt zu gehen. Ich finde, du könntest diesen Punkt durchaus etwas anfüttern, nämlich mit folgenden Informationen:
- Rechtsanwaltgebühren sind seit einiger Zeit in Deutschland (fast) frei verhandelbar. Es ist nicht nötig, auch dem eigenen Anwalt noch unnötig viel Geld in den Rachen zu schmeißen.
- Nur wenige Anwälte haben Ahnung von Abmahnungen, noch weniger haben Ahnung vom Internet, und fast gar keiner kennt sich mit Blogs aus. Es ist für Laien hier oft sehr schwer, die Spreu von Weizen zu trennen, und die Liste der Blogger, die Prozesse wegen schlechten Anwälten verloren haben, ist lang. Anhaltspunkte bei der Anwaltssuche können sein:
* Der Fachanwaltstitel im gewerblichen Rechtsschutz* Die Mitgliedschaft in der Arbeitsgemeinschaft IT-Recht im DAV (DAVIT)
Je nachdem, wie viel Werbung du machen möchtest, kannst du auch erwähnen, dass Rechtsanwalt Dr. Bahr in Hamburg seine Dissertation zum Thema “Der Missbrauch von Abmahnungen in Internet” verfasst hat. Es gibt aber auch noch einige andere fähige Anwälte in dem Bereich, und ich bin sicher, dass Marcel von Mein Parteibuch sie alle kennt und ggf. einen empfehlen wird ;-).
2. Du schreibst, dass “man um die Zahlung der Anwaltgebühr in einem berechtigten Fall nicht wirklich herumkommen” wird. Das ist so nicht richtig. Die Abmahnung und die Rechtsanwaltsgebühr sind so erstmal zwei paar Schuhe. Eine gängige, und auch oft erfolgreiche Taktik von Abmahnopfern ist es, zunächst die Unterlassungserklärung abzugeben, und sich dann vor Gericht nur um die Gebühr zu streiten. Das hat zwei Vorteile:
- Vor Gericht wird dann nur noch um die Abmahnkosten gestritten, das bedeutet, die Gerichtskosten sinken extrem, genauso auch die Gebühren der Anwälte. Außerdem vertritt sich ein Anwalt, wenn er nur noch die Kosten einklagt, selbst - Das hat einige prozessuale Folgen.
- Mit der Verschiebung des Rechtsstreites ändern sich auch die örtliche und die instanzliche Zuständigkeit des Gerichtes. In der Hauptsache sind noch die Landgerichte zuständig, und zwar, weil die Streitsache im Internet liegt, jedes Landgericht Deutschlands, auch die in dieser Hinsicht berühmt/berüchtigten Landgerichte Köln und Hamburg. Noch dazu wird, was Abmahnungen angeht, sehr selten normal auf Schadensersatz geklagt - üblicherweise wird eine sogenannte “Einstweilige Verfügung” beantragt. Was diese Art des Verfahrens so attraktiv für die Abmahner macht ist die Tatsache, dass der Angegriffene sich nicht verteidigen kann, meistens sogar erst nach dem Erlass der Einstweiligen Verfügung davon erfährt.
Wer die Unterlassungserklärung abgibt, erreicht dadurch, dass statt der deutschlandweiten Landgerichte ein einziges Amtsgericht zuständig wird - Und zwar das am Wohnort des Angegriffenen. Das nimmt den Anmahnern, die die Landgerichts-Richter oft kennen, und genauso auch auf deren Fachkenntnis angewiesen sind, den Wind aus den Segeln.
Es gibt durchaus auch die Möglichkeit, dass die Abmahnung zwar berechtigt war (dass also der Unterlassungsanspruch tatsächlich besteht), die Kostennote aber unberechtigt ist. In diesem Zusammenhang ist vor allem das Selbstauftrag-Urteil des BGH wichtig. Darin steht im Groben: “Wer abmahnt, ohne das wirklich nötig gehabt zu haben, ist selbst schuld”. Das meint vor allem solche Fälle, in denen Firmen externe Anwälte beauftragen, obwohl sie eine eigene Rechtsabteilung haben (umstritten!), oder Anwälte, die sich selbst vertreten.
Es macht also oft Sinn, es auf einen Streit vor dem Amtsgericht ankommen zu lassen. Die Kosten dort sind oft deutlich geringer, als man sich das ob der hohen angebenen “Streitwerte” ausmalt, sehr hilfreich in diesem Zusammenhang der Prozesskostenrechner auf Spiegel Online, und meiner Erfahrung nach gehen die allermeisten dieser Prozesse mit einem Vergleich zu Ende - Das bedeutet, der Abmahner trägt ca. 50 % seiner Kosten selbst.
(Disclaimer: Ich bin kein Rechtsanwalt, mache hier also keine Werbung, und ich kenne auch RA Dr. Bahr nicht persönlich)
Unister ./. Dittes - Zweite Folge
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Simon:05.10.2006 um 22:57Ich hab´s dir auch schon mal direkt gesagt.
Ich finde es gut, wenn Blogs ihre unbestreitbar vorhandene Meinungsmacht einsetzen, wenn es für eine gute Sache ist. Nur, welche die gute Sache ist, dass ist nicht immer so leicht herauszufinden wie manche behaupten, dabei bleibe ich.
Aber gut, dass du drüber nachdenkst ;-).
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Simon:05.10.2006 um 18:12Der Begriff “PR-Gau” stammt afaik ursprünglich aus Rebellmarkt, aber in der Zwischenzeit macht er Schule. Man sollte in diesem Zusammenhang nicht unterschätzen, dass es nur sehr wenige Blogs gibt, die tatsächlich reichweitenstark genug sind, einen “PR-Gau” in Gang zu setzen, meiner Meinung nach sogar überhaupt nur zwei: Bildblog und Spreeblick.
Dann ist Liebe ein Teufelskreis
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Simon:15.09.2006 um 21:20Wenn man Lenny Kravitz´s ‘Battlefield of Love’ mit seinem ‘It ain´t over till it´s over’ kombiniert, dann kommt man ungefähr drauf… 8-)
Interview mit Mark Inglis
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SIM Zitty (Eigenwerbung)
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Simon:04.09.2006 um 23:07Johnny:
Hast du dir mal überlegt, einen pauschalen Disclaimer zu schreiben, und dann nur jeweils drauf zu verlinken?
Diskutieren in Berlin
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Girllovers - Hinter den Spiegeln
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Simon:05.08.2006 um 01:16@Malte:
Ich meinte nicht dich. Du differenzierst sehr deutlich, und ich muss sagen, meinen Respekt dafür. Ich meinte die Diskussion, insbesondere die Kommentare 91 und 17.
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Simon:04.08.2006 um 14:58Was mir in dieser Diskussion etwas zu kurz kommt: Pädophile sind keine Kinderficker. Pädophile empfinden sexuell motivierte Zuneigung zu Kindern, aber deswegen “ficken” sie diese noch nicht. Es gibt vermutlich viele Pädophile - ich weißt das nicht so genau - die ihre Krankheit unter Kontrolle haben und den Trieben nicht nachgeben.
Ich halte es in dieser Hinsicht mit dem deutschen Strafrecht: Die Gedanken sind frei - bestraft wird nur die Tat. Meinungsäußerungen oder gar gefährliches “Denken” führt nur im äußersten Ausnahmefall zur Anwendung staatlicher Gewalt.Um noch Johnny bei 6. zu antworten:
“Wenn es beim Schmusen von den Kindern aus in eine Richtung geht, die in deine Intimsphäre geht, kann man ihnen auch sehr gut erklären, dass man das nicht möchte, denn das ist dein Bereich über den du bestimmst so wie es ihrer ist, über den sie bestimmen.”
“Die Kinder sind nicht das Problem, sondern pädophile Männer haben eines. Sobald man anfängt, das Verhalten von Kindern als Teil dieses Problems zu sehen verdreht man etwas (damit meine ich nicht dich, Simon, aber weitergedacht könnte man bei einer solchen Argumentation landen).”
Du muss ich sagen, machst du es dir etwas leicht. Wenn du Regeln formulierst wie “Bestimmte Körperregionen beim Spielen nicht berühren” oder “Nichts tun, was der andere nicht möchte”, dann mag das für dich und deine Familie okay sein. Hier bist du der Vater, hier gibst du die Regeln vor. Leider sind andere, wie Lehrer, Jugendgruppenleiter, Pädagogen, nicht in dieser Position. Ich bewege mich, wenn ich mit den Kindern anderer Leute umgehe, in einem Spannungsfeld, zwischen meinen eigenen Vorstellungen von dem, was “noch okay” ist, denen der Eltern und denen der Gesellschaft (und natürlich denen der Kinder - was für Kinder “nicht mehr okay” ist, ist sowieso tabu). Für manche fängt das Tabu schon bei zu offenherzigem Sprechen über Sexualität an, für andere beim Eindringen in die Intimsphäre - was z.B. beim Ausichtführen während des Duschens schon unweigerlich passiert.
Ich persönlich kann sehr wohl und sehr leicht zwischen sexuell motivierter Intimität und normaler “Ich hab dich gern”-Intimität unterscheiden. Aber ich bin mir nicht sicher, ob das für alle andere auch so okay ist.
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Simon:02.08.2006 um 19:32Ich weiß das nicht immer, muss ich sagen. Ich war eine Weile Pfadfinderleiter, das ist ja sowieso schon schwierig im Bezug auf dieses Thema, und da gab es dann immer wieder Situationen, in denen ich mir nicht sicher war, wie ich mich verhalten soll. Wenn z.B. Kinder untereinander “Doktorspiele” veranstaltet haben, aber dabei erwischt wurden. Oder wenn ich als männlicher Leiter die Kids zum Duschen geschickt habe - In so einem Fall stehen dann Aufsichtspflicht und die Intimsphäre der (auch weiblichen) Kids einander gegenüber. Schwierig sind auch “Kitzelspiele” oder ganz normales Schmusen. Es ist nicht immer ganz einfach zu vermitteln, dass fremde Kinder an bestimmten Körperstellen eben nicht schmusen dürfen, und warum.
Toni-Mahoni-Syndrom (TMS)
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Kill Biller
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Simon:29.07.2006 um 20:51Ich denke, über die Definition von “Zensur” kann man auf jeden Fall streiten. Was der aktuelle Fall mit Zensur gemeinsam hat, ist, dass hier von staatlicher Seite eine Veröffentlichung verhindert hat - Denn der Staat untersagt hier das Verkaufen des Buches, nicht die beiden geschädigten Frauen. Dass es sich bei der unterdrückten Information nicht um politische Inhalte handelt sondern um
Kunstpersönliche Beleidigungen, ist meines Erachtens irrelevant.Wer nun denkt, dass Zensur in Deutschland grundsätzlich unzulässig ist, der sei an dieser Stelle auf Art. 5 Abs. 2 GG verwiesen: “Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.”
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Simon:28.07.2006 um 17:52Nur, weil hier so viel diskutiert wird, wie ich denn verstanden werden wollte ;-): Ich denke, dass Kunst natürlich nicht frei und ohne Regeln sein darf. Wie jede Form von Freiheit findet auch die Kunstfreiheit ihre Grenzen in den Rechten anderer. Das ist ein allgemeiner Rechtssatz und imho nicht diskutabel.
Anders sieht das mit der Frage aus, woraus Kunst entstehen darf: Da dreht es sich nur noch um meine persönliche Meinung. Ich denke, auch aus der Perspektive von jemandem heraus, der selbst Kunst macht, dass Rachegefühle ein schlechter Ansporn sind. Einerseits ist Kunst nun einmal Gegenwartsreflektion, und als solche kann auch kein Aspekt ausgeklammert werden - auch nicht so “negative” Emotionen wie Hass oder Rachedurst. Andererseits denke ich, trägt man als Künstler, insbesondere als einer, der auch in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird, eine gewisse Verantwortung. Kunst ist kein reiner Ego-Trip, sondern sie strahlt nach außen, hat Effekt auf andere Personen. Kunst, die von Rache angetrieben wird, läuft leicht Gefahr, zur Waffe zu werden. Und das muss dann wirklich nicht sein.
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Simon:27.07.2006 um 20:33Sehr netter Artikel, und volle Zustimmung von mir. Rachegefühle sind kein Motiv, das Kunst antreiben darf. Als Künstler wie als Blogger hat man eine gewisse Verantwortung, und wer diese Verantwortung verletzt, der darf sich nicht hinter Meinungs- oder Kunstfreiheit verstecken, wenn es daran geht, die Folgen zu tragen.
Leider, leider, leider
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Coca-Colombia
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Simon:10.07.2006 um 10:36Sehr schöner Artikel, auch ausreichend ausgewogen, finde ich.
Der Hauptgrund, aus dem Coca Cola in Kolumbien sitzt, ist natürlich, dass sie Gewinn machen wollen. Coca Cola ist als Konzern strukturell so aufgebaut, dass zwar Rezept und Marketing zentral von Atlanta aus kontrolliert werden, die eigentliche Produktion aber in vom Mutterschiff unabhängigen Abfüllbetrieben stattfindet, und zwar jeweils in dem Land, in dem auch verkauft wird. Coca Cola hat also gar nicht die Möglichkeit, sich aus Kolumbien zurück zu ziehen - zumindest nicht, wenn sie dort auch Coke verkaufen möchten.
Selbstregulierung?
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Simon:04.07.2006 um 15:20Ich hatte auch was drüber geschrieben, übrigens:
Mark Pendergrast - Für Gott, Vaterland und Coca Cola (Buchrezension)
Ich denke, es ist viel konstruktive Diskussion untergegangen, weil das Thema auf der Blogbar gleich so “emotional” behandelt worden ist. Auch die Geschichte mit den toten Gewerkschaftsmitgliedern ist nicht so heiß, wie sie aktuell gekocht wird. Auch zu diesem Punkt lohnt sich das von mir rezensierte Buch.
Neckar-Kanal-Blick
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Das Kollektiv als grausamer Idiot
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Simon:23.06.2006 um 22:17@boo:
Klar. Aber das unterscheidet sie nicht von all den anderen tollen web2.0-Anwendungen. Del.icio.us hat auch keinen Content, und Blogger hat auch keinen Content. Eigentlich hat auch Google keinen Content.
Das ist ja gerade das, was web2.0 ausmacht: Die Inhalte kommen von den Nutzern.
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Simon:23.06.2006 um 19:32…wie viel besser das noch werden muss, was ich hier tue. Mehr kann man von einem solchen Text kaum verlangen.
Spreeblick ist schon lange kein Blog im eigentlichen Sinn mehr. Das hier ist professionell gestaltet und gemacht, und wenn Bloggen nur schon halbwegs zum Geldverdienen taugen würde und du hier nach Zeilenhonorar und nicht mit Amazon-Affiliate-Klicks bezahlt würdest, dann wärst du schon lange ein reicher Mann. Imho.
Weißt du übrigens, was ich das eigentlich bahnbrechende an Youtube finde? Dass sie das embedden erlauben. Dass sie ihren Content einfach so hergeben, damit jemand anderes ihn in seine Homepage einbauen kann. Das habe ich vorher noch nie gesehen.
Eigentlich
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Simon:22.06.2006 um 11:12Eigentlich wollten wir uns anders definieren,
eigentlich wollten wir schon immer musizieren.
Eigentlich wollten wir uns anders definieren,
eigentlich sollten wir…
Opportunisten-Content
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Simon:21.06.2006 um 10:45Absolut, der Netzer ist Kult. Von dem werden wir in 50 Jahren noch Nostalgie-Shows angucken.
Offener Brief an Musikschaffende
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Buchstaben in Bewegung:19.06.2006 um 23:52Geistiges Eigentum ist Diebstahl
“Geistiges Eigentum” ist ein Thema, dass schon seit einigen Wochen in der Blogosphäre heiß diskutiert wird. Wem dürfen Ideen gehören? Dürfen Ideen überhaupt jemandem gehören? Dürfen sie denjenigen gehören, die sie zuerst hatten, oder denjenigen, die dafür bezahlt haben? Oder, gehören Ideen nicht eigentlich doch allen, der Gemeinschaft der Denkenden, die diese Ideen weiterverwenden und weiterentwickeln sollen?
Am Samstag wird auf Buchstaben in Bewegung ein Artikel über die IFPI, die International Federation of the Phonographic Industry erscheinen. Dieser Artikel wird subjektiv und einseitig sein. Mir geht es nicht darum grundlegend oder ausgewogen zu informieren - Ich stecke ein Feindbild ab…
(manual trackback, man verzeihe mir die Werbung)
Grimme für Spreeblick!
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Simon:06.06.2006 um 16:41Ich gratuliere, nicht nur zum Grimme-Preis, sondern auch dazu, dass ihr hier so ein klasse Projekt aufgebaut habt. Ihr seit die ersten Blogger, die versuchen bloggen rentabel zu machen, und ihr macht das richtig gut. Viele andere Blogs, die vielleicht irgendwann auch mal den Sprung wagen werden, können euch dankbar sein.
Spreebunker
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Simon:25.05.2006 um 15:08Allerdings sollte man da vorsichtig sein. Letzte Woche ist hier in Münster ein Cockpit vom Himmel gefallen und durch ein Hausdach gekracht - Dreimal darfst du raten, wohin der klapprige Sturzkampfbomber unterwegs war.
©
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Simon:23.05.2006 um 14:32Quatsch, das ist der Rote-Schuhe-Effekt…. ;-)
@ Acid: Auch Webseiten sind in Deutschland unter bestimmten Umständen schutzfähig. Es kommt da auf den Einzelfall an.
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Simon:23.05.2006 um 11:42Du solltest auch mal die andere Seite betrachten: Was wäre, wenn in Deutschland auch Ideen schutzfähig wären? Wenn jemand, der nichts weiter als einen guten Einfall hatte, die anderen von der Verwendung der Idee ausschließen könnte? Der Effekt wäre, dass das Urheberrecht zu einer starken Innovatiosnbremse würde. Nicht nur die Verwendung fremder Ideen wäre verboten, sondern auch die Verwendung der fremden Idee bei der Entwicklung eigener Ideen.
Comicfiguren sind in Deutschland übrigens fast immer schutzfähig, das ist höchstrichterlich so vorgegeben, da hat dir dein Anwalt Mist erzählt. Vermutlich hatte er Angst vor dem großen Gegner.
Wie lange kann man warten?
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Simon:17.05.2006 um 10:38Ich denke, im Berufsalltag funktioniert Integration relativ gut in Deutschland. Das liegt imho daran, dass immer noch genügend Jobs vorhanden sind - Vor allem in Sparten, in denen anspruchslose, billige und flexible Arbeiter gesucht werden, also Jobs, für die sich viele Deutsche zu schade sind, die aber von Immigranten gerne gemacht werden.
Probleme sehe ich an den Schulen und bei den Eliten - Manager, Presse, Politiker.
Um übrigens noch was zu dem Kultur-Brainstorming beizutragen:
Ich denke das Element der deutschen Kultur, dass wohl am häufigsten zu Konflikten mit Nicht-Deutschen führt, ist unser Ordnungssinn. Der Deutsche an sich befolgt nun mal gerne Regeln, egal, ob die nun sinnvoll sind oder nicht. Das hat positive Effekte, z.B. im Straßenverkehr, aber es nervt auch - Stichworte Ordnungsamt, Ladenöffnungszeiten, GEZ, Formularkrieg, Nachbarschaftsstreitigkeiten. Wer sich diesen übertriebenen Ordnungssinn nicht angewöhnt, der wird in Deutschland “unangenehm” auffallen.
Bei solchen Dingen hilft kein Integrationstest, keine Leitkultur, da hilft nur der von beiden Seiten gelebte Wille, zu einem Konsens zu kommen. Kommunikation eben.
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Simon:16.05.2006 um 23:30Bei deutscher Integration hatte ich vor allem das liberale Preußen unter den beiden Friedrichen gemeint, bei den Römern vor allem die Übernahme der griechischen und ägyptischen Kultur. Sonst weise ich darauf hin, dass ich nicht behauptet hatte, dass Migration und Integration immer friedlich verlaufen muss. Ich würde sogar behaupten, dass das geschichtlich eher selten der Fall gewesen ist.
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Simon:16.05.2006 um 22:06Ich hatte mal Geschichts-LK, und ich wage deswegen mal die kühne These, dass Migrationsbewegungen langfristig für jede Gesellschaft notwendig sind, wenn sie erfolgreich sein will. Das ist seit den Römern so, die fleißig alles integriert haben, was ihnen unter die Finger gekommen ist, aber das war auch mit Großbritannien, den USA, dem Preußischen Königreich, dem Maya-Königreich und den Spaniern so. Letztlich ist jede Kultur an den neuen Elementen gewachsen, nicht gestorben.
Wir werden uns Gedanken darüber machen müssen, wie viel von unserer deutschen Kultur wir behalten wollen, und wie viel wir bereit sind, freiwillig herzugeben. Denn unsere Kultur wird sich ändern - auf die friedliche Art, oder auf die weniger friedliche. Wie viel Deutschland unter dem Strich übrig bleibt, das liegt an uns.
Auf die Metaebene
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14
Schrei!
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13
Domotic
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12
Löwen unter sich
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Simon:04.05.2006 um 15:12Interessant. Ich habe nicht den Eindruck, dass in GB besonders viele Leute den deutschen Fußball für sexy genug halten um sich ein deutsches Nationaltrikot zu kaufen. Und wenn doch, dann höchstens eins mit der 10 und “Kuntz” hinten drauf…
Ich unterstütze übrigens die Idee mit der WM-Tiprunde!
Casino Royale
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Simon:03.05.2006 um 19:47Also, ich habe ihn in Layer Cake gesehen, und da war er absolut klasse. Smart, stylisch, cool wie ein Eiswürfel. Und mit einer harten Note, die man von den letzten James Bonds so nicht kannte.
Kopf-an-Kopf-Rennen
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Bands, die sich selbst besingen
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Simon:26.04.2006 um 18:18Ich glaube, das hatte noch niemand, und dabei hätte es ja denkbar nahe gelegen:
The Sex Pistols - Never Mind The Bollocks, Here’s The Sex Pistols
Außerdem fallen mir noch zwei Selbstreferenzierungen ein, die nicht mit Album-, oder Songtiteln zu tun haben, sondern mit Nebenprojekten, bzw. Zweit-Bands:
1. Das Underground-Projekt der Ärzte heißt “Die zu Späten”
2. Dick Brave (aka Sasha) hatte als Band “The Backbeats”, was auf auf eine Textzeile aus dem Sasha-Song “This is my time” Bezug nimmt.
Gibt es eine Zukunft für Foren und Weblog-Kommentare?
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07
“Am Kreuz wirke ich halt größer”
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06
Was ist eigentlich die Message?
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05
Gibt es eine Zukunft für Foren und Weblog-Kommentare?
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Simon:20.04.2006 um 10:42Die deutschen Gesetze haben in den letzten 50 Jahren eigentlich immer einen relativ gelungenen Spagat zwischen Meinungsfreiheit und anderen Rechten geschafft. Hier gilt immer noch die Devise: Die Meinungsfreiheit findet ihre Grenzen an den Rechten der anderen. Will heißen, du darfst deine Meinung sagen, aber nicht, wenn es andere beleidigt oder schädigt. Dann muss abgewogen werden.
Neu an der Internet-Problematik ist allenfalls, dass in der Zwischenzeit eine ganze Kette von Personen dafür ursächlich sind, dass eine schädigende Äußerung ihre Wirkung entfalten kann. Da wären die Inhaber der Server, die Betreiber der Internetverbindungen, die Betreiber der Webseiten, und dann erst die Urheber des schädigenden Contents.
Es ist deswegen nun so, dass in der Zwischenzeit auch solche Personen zur Verantwortung gezogen werden, die die schädigende Äußerung ursprünglich gar nicht gemacht haben - Wie hier eben Heise. In solchen Fällen ist wieder eine Abwägung nötig: Wie nahe stand der Veröffentlicher der schädigenden Äußerung? Hat er sie herausgefordert? Hat er sie eventuell sogar begünstigt? Wie sehr trägt er dazu bei, dass sie sich verbreitet?
Bisher war Abgrenzungsmerkmal immer, dass der Inhaber einer Webseite nur dann (mit)verantwortlich ist, wenn er von den Kommentaren erfährt. Mit dem neuen Urteil gilt nun aber, dass er auch trotz Unkenntnis verantwortlich sein kann - Wenn sich dies aus anderen Umständen ergibt, zB. daraus, dass er selbst zuvor eine ähnliche Meinung vertreten hat, dass er als Presseorgan allgemein höhere Sorgfaltspflichten hat, dass er eventuell die Gefahr solcher Äußerungen schon vorher kannte.
In diesen Fällen, so das Landgericht Hamburg, ist auch jemand, der eine konkrete Äußerung gar nicht gemacht hat, für sie zur Verantwortung zu ziehen.
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Simon:19.04.2006 um 10:26@27, 28:
Ich würde nicht sagen, dass das Internet keine Lobby hat. Da wären solche Gruppen wie FoeBud, die Deutsche Gesellschaft für Informatik, Netzpolitik.org und dann noch so einige engagierte Privatpersonen oder Firmen. Da ist zum Beispiel eben Heise zu nennen, dann einige engagierte Weblogger, und nicht zuletzt auch Jura studierende Menschen wie mich.
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Simon:18.04.2006 um 19:58Zumindest insofern, als in diesem Fall wirklich nichts so heiß gegessen wird, wie es gekocht wird.
In der Tat handelt es sich bei dem Urteil mehr um eine Einzelfall-Entscheidung als um einen Präzendezfall, der Schule machen könnte. Neu ist allenfalls der Gesichtspunkt, dass es sich bei heise - im Unterschied zu den normalen Betreibern eines Forums - um Presse handelt. Das Gericht konstruiert daraus eine besonders hohe “Verantwortlichkeit” von Heise, also explizit mehr Pflichten als für einen normalen Forenbetreiber.
Ob diese Argumentation Schule machen wird, ist abzusehen. Ich gehe eher nicht davon aus - Üblicherweise werden Presseorgane eher besser behandelt als andere, nicht schlechter.Zum anderen ist zu beachten, dass es sich “nur” um ein Urteil eines Landgerichts handelt, also noch ein bis drei andere Gerichte mit der Sache befasst werden können. Vom Landgericht geht es erstmal zum OLG (Oberlandesgericht) Köln, dann eventuell zum Bundesgerichtshof oder zum Bundesverfassungsgericht. Die höheren Instanzen werden mit Sicherheit etwas grundsätzlichere Erwägungen anstellen, als es das Landgericht getan hat, und das wird neue Gesichtspunkte aufwerfen, zu denen sich im Moment nur schwer etwas sagen lässt. Ich bin gespannt.
Meine Wörter
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Simon:14.04.2006 um 12:48Ist ja lustig, bei mir steht die LKZ auch bei den eigenen Wörtern dabei. Außerdem so lustige Sachen wie , Gaga, Hmpf, Grrr, Jupp, Matschpatsch, Pfötze, Yeah, Wiu, Woah und Wuffi.
Ich schreibe wohl gerne lautmalerisch :-)
62
Früher hatten unsere Anführer mehr Antworten als Fragen.
Heute haben sie mehr Fragen als Antworten.
Ich bin ganz froh, dass das so ist.