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I live by the river!
01.12.08
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von | 2

 

neuere Kommentare

Prototypes

  1. 16

    Sebastian Sachse:

    Oh mein Gott, das ist ja schrecklich. Dann doch lieber Noisettes.

    06.12.2006 um 22:24

Moskau, Moskau! - Teil 1

  1. 15

    Sebastian Sachse:

    Coole Geschichte, und nicht einmal ist das Wort Russendisko gefallen, dankeschön. Freu mich auf die Fortsetzung.

    06.12.2006 um 18:24

Wii blog

  1. 14

    Sebastian Sachse:

    Wii nennen es Arbeit :-)

    03.12.2006 um 12:08

Merry Idol

  1. 13

    Sebastian Sachse:

    I got hooked on a feeling.

    30.11.2006 um 20:09

Ich verlor meinen Humor an einem Fun-Freitag

  1. 12

    Sebastian Sachse:

    Soweit ich weiss, wurde die Daily Show auf dem deutschen Comedy Central zu Gunsten einer Call in Show gecancelt… fuck it.

    Hör ich halt weiter Heinz Strunk CDs.

    27.11.2006 um 20:02

Eltern-Premium-Content

  1. 11

    Sebastian Sachse:

    @10: This film is dedicated to the gallant people of Afghanistan; was damals eben den Mudjahedin (oder ähnlich) galt. Hab’s mal geupped:
    http://abfallkalender.wordpress.com/files/2006/11/rambo3.jpe

    24.11.2006 um 23:01
  2. 10

    Sebastian Sachse:

    Witzig, habe ich neulich erst in meine Favouriten aufgenommen. Ich liebe diese Szene ;-)

    24.11.2006 um 18:46

U-Bahnfahrterträglichmacher

  1. 09

    Sebastian Sachse:

    1 GB braucht man doch maximal.

    24.10.2006 um 12:20

Kernkompetenz

  1. 08

    Sebastian Sachse:

    @Jakob: Ich wette, zumindest Nilzenburger kennst Du irgendwoher. Tipp: Fritten und Bier ;-)

    24.10.2006 um 12:14

U-Bahnfahrterträglichmacher

  1. 07

    Sebastian Sachse:

    Ist voll der Quatsch, son iPod. Ein einfacherer Player für 30 Euro ist genauso gut.

    23.10.2006 um 19:29

Charity-Bloggen beim Querdenker

  1. 06

    Sebastian Sachse:

    Das Ding ist gekauft. Vor allem, wenn meine kleine Weihnachtsgeschichte auch drin ist ;-)

    19.10.2006 um 20:01

Toni Mahoni - 70: Stand by your Frau

  1. 05

    Sebastian Sachse:

    Erinnert ein bisschen an Rolf Zuckowski - Starke Kinder

    “Starke Mädchen… *sing*

    15.10.2006 um 17:11

Postpatriotischer Partyotismus

  1. 04

    Sebastian Sachse:

    Hello my friend.

    My name ist Muawamba Kabila. All my clothes have been stolen… and so on

    Bitteschön

    13.10.2006 um 20:48

Hagen Rether

  1. 03

    Sebastian Sachse:

    Ich find den echt gut. Ihn und Pispers. Und an Friedman musste ich auch denken ;-)

    12.10.2006 um 19:56

Aller Anfang ist leicht

  1. 02

    Sebastian Sachse:

    Geil, bester Aufruf ever. Und so wahr, wahr wahr! Mein Beginn, auch heute noch topp:

    Die Nacht, in der ich Weltmeister wurde

    Das Thermometer maß trotz hereingebrochener Nacht immer noch zu viel, als dass man hätte schlafen können. Also tat ich das, was man heutzutage wohl tut, wenn man wach im Bett liegt: ich schaute fern. Vorbei an hässlichen, nichtsdestotrotz nackten Ostblockfrauen zappte ich mich Richtung hinteres Ende meiner Senderskala. Man konnte nicht sagen, dass die Sender schlechter wurden, je weiter man schaltete. Sie wurden nur spezieller. Zunächst kamen nämlich die Allerweltssender, mit denen man seit Kindertagen großgeworden ist, die sich praktisch in die Senderspeicher 1 – 9 eingebrannt hatten. ARD, ZDF, NDR, Sat.1 (das seine Daseinsberechtigung mit dem Ende der Harald Schmidt Show schon verwirkt hatte, nur um dann mit Genial Daneben wieder wie Phönix aus der Asche usw.), RTL (das seine Daseinsberechtigung an dem Tag verlor, an dem die 80er endeten), PRO7, die üblichen Verdächtigen halt. Dann die Spartensender! Musikkanäle, auf denen nur noch selten Musik läuft, sich dafür um so häufiger Menschen die Fresse einhauen, Sportkanäle, tagsüber tatsächlich als solche zu erkennen, nachts jedoch verwandeln sie sich in Pornokanäle für die Unterschicht, schön ist das nicht (besagte Ostblocksklavenfrauen).

    Doch dann kam ich an etwas vorbei, was unter normalen Umständen wohl nie meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen hätte. Braunes Studio mit braunem Teppichboden, braune Stühle, auf denen braun gekleidete Herren saßen, die direkt dem Telekolleg fortgeschrittene Physik zu entsprangen schienen, die sich über braune Tische beugten, auf denen Schachbretter standen, inklusive Figuren und braunen Stoppuhren. Es war der WDR, es war eine Schachweltmeisterschaft, die, so erfuhr ich später, nicht in den 70ern stattfand (die Optik ließ eigentlich keinen anderen Schluss zu), sondern Anfang der 90er. Nun, ich interessierte mich noch nie im Leben für Schach, ich kam mir immer zu dumm für das Spiel vor, oder die anderen schienen mir zu elitär. Worin ich ganz gut war, war Schlaukopf, eine Art Kinderschach mit einem langem Lulatsch, einem kleinen dicken Bauern und einem, eben, Schlaukopf. Sie hatten alle verschiedene Fähigkeiten, es war insgesamt ein schönes Spiel. Aber richtiges Schach? Mir fehlte immer die Fantasie eines Napoleon, der sich die Figuren wie reale Kriegsmaschinerie vorstellte und so geniale Züge voraussehen konnte. Ich glaube zumindest, dass es so war, es klingt zumindest gut.

    Da lag ich also nun, und war aus irgendeinem Grund gefesselt von dem, was sich da zutrug. Die Ansicht schaltete auf eine Computeransicht, die das Geschehen von oben zeigte. Zwar nicht mit animierten Figuren, wie beim Computerspiel, aber dennoch wohl interessant genug, dass ich nicht zurück zu Katharina und Olga auf den Pornosportkanälen wollte. Ich war geradezu hypnotisiert von diesem Bildschirm, Karomuster, weiss-blau, darauf die Figuren, so schön in ihrer Schlichtheit. Es waren mehrere Spiele, zwischen denen hin- und hergeschaltet wurde, eines spannender als das andere. Und ich begann zu lernen. Ich saugte die Regeln in mich auf, ich erfuhr alles über das Spiel, was es zu erfahren gab, denn der Moderator ließ es sich nicht nehmen, sämtliche wichtigen Partien der letzten 1000 Jahre aufzuzählen, so schien es mir. Ich lernte, dass es so ziemlich jeder Zug einen eigenen Namen hat, meist benannt nach einem schlauen Russen oder Diktator, mehr noch, ich lernte, die Namen selber zuzuordnen, Züge selber auszuführen, vorherzusehen, bevor es die Profis taten. Ich fluchte, wenn ein potentieller Weltmeister einen schlechten Zug machte, staunte, wenn dieser Zug sich als genial herausstellte und wurde besser. Ich sah ein, dass ein Spiel zuende sein konnte, lange bevor eine Mattsituation entstand, Profis sahen ihr Ende schon lange vorher. Und ich wurde besser. Innerhalb weniger Stunden, die Sendung lief die ganze Nacht, wurde ich nicht nur Profi, ich war Deep Blue, ausgebrochen aus seiner Siliziumhülle, zu Fleisch geworden. Ich gewann praktisch im Durchmarsch die Schachweltmeisterschaft ´92, ich war der Gott aller Streber. Dann schlief ich ein.

    Am nächsten Morgen, besser spätem Vormittag, hatte ich sämtliche Regeln wieder vergessen. Doch diese Nacht, diese eine Nacht, in der ich heimlicher Herrscher über die Welt war, der Mensch, der schlauer war als sämtliche Schachcomputer, deren Rechenkapazität ausreichte um Menschen auf den Mond zu schießen, diese Nacht werde ich nie vergessen.

    11.10.2006 um 21:46

Let’s rock again

  1. 01

    Sebastian Sachse:

    … und wer sich langweilen will, guckt sich Rude Boy an ;-)

    05.10.2006 um 15:17
neuere Kommentare

05.10.2006 um 12:42

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