militärische “Termini” wie Ehre, Kameradschaft etc darf man sich eben nicht von Neonazis und Rechtskonservativen Schwadronierern klauen lassen: ich habe Wehrdienst geleistet und zwar in einer Einheit die in Somilia, Bosnien, Kosovo und Afghanistan war. Dabei habe ich unterschiedliche Gründe und Motive erlebt, warum sich dazu bereit erklärt haben, an Auslandseinsätzen der Bundeswehr teilzunehmen. Dazu gehörten vor allem finanzielle Anreize, Korpsgeist und Abenteuerlust ( für freiwillig längerdienende Wehrdienstleistende ) und es gehört heute schlicht und einfach Beruf Soldat. Doch die Erlebnisse, die meine Kameraden aus diesen Einsätzen mitgebracht haben taugen oft nicht für die großen Schlagzeilen. Gerade der derzeitige Auslandseinsatz steht exemplarisch dafür. Lest doch mal die zweitteilige Reportage der Zeit ( http://www.zeit.de/2006/45/Schulz / http://www.zeit.de/2007/21/Schulz )
Vielleicht kann man danach verstehen, das der Begriff “Ehrenmal” seine Berechtigung haben darf. Oder ist es etwa keine ehrenvolle Arbeit, die der Bürger in Uniform leistet, wenn er versucht durch seine Mission eine neue Zivilgesellschaft mitaufzubauen?
Ein andere Streitpunkt wäre sicherlich, warum man sich auf Soldaten konzentriert und Polizisten, Entwicklungshelfer etc aussen vor lässt.
Aber den Begriff Ehre darf eben nicht nur mit Blut&Boden-Nationalismus und der scheinheiligen Verwendung zu Zeit des 3. Reiches verwendet werden sonder er umfasst eben eine Begrifflichkeit, die wichtig ist: (Frei nach Aristoteles ) “Denn dem Durchschnittsmenschen ist mehr um Vorteil als um Ehre zu tun.”
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Lieber Malte.
militärische “Termini” wie Ehre, Kameradschaft etc darf man sich eben nicht von Neonazis und Rechtskonservativen Schwadronierern klauen lassen: ich habe Wehrdienst geleistet und zwar in einer Einheit die in Somilia, Bosnien, Kosovo und Afghanistan war. Dabei habe ich unterschiedliche Gründe und Motive erlebt, warum sich dazu bereit erklärt haben, an Auslandseinsätzen der Bundeswehr teilzunehmen. Dazu gehörten vor allem finanzielle Anreize, Korpsgeist und Abenteuerlust ( für freiwillig längerdienende Wehrdienstleistende ) und es gehört heute schlicht und einfach Beruf Soldat. Doch die Erlebnisse, die meine Kameraden aus diesen Einsätzen mitgebracht haben taugen oft nicht für die großen Schlagzeilen. Gerade der derzeitige Auslandseinsatz steht exemplarisch dafür. Lest doch mal die zweitteilige Reportage der Zeit ( http://www.zeit.de/2006/45/Schulz / http://www.zeit.de/2007/21/Schulz )
Vielleicht kann man danach verstehen, das der Begriff “Ehrenmal” seine Berechtigung haben darf. Oder ist es etwa keine ehrenvolle Arbeit, die der Bürger in Uniform leistet, wenn er versucht durch seine Mission eine neue Zivilgesellschaft mitaufzubauen?
Ein andere Streitpunkt wäre sicherlich, warum man sich auf Soldaten konzentriert und Polizisten, Entwicklungshelfer etc aussen vor lässt.
Aber den Begriff Ehre darf eben nicht nur mit Blut&Boden-Nationalismus und der scheinheiligen Verwendung zu Zeit des 3. Reiches verwendet werden sonder er umfasst eben eine Begrifflichkeit, die wichtig ist: (Frei nach Aristoteles ) “Denn dem Durchschnittsmenschen ist mehr um Vorteil als um Ehre zu tun.”