Über-Überwachung
Burger Rap
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nrq:13.12.2006 um 10:57Zusammen mit den hier im Thread verlinkten Youtube Videos sieht das irgendwie eher nach Viral Marketing aus. Bäh.
“Meat Shake” von Ugly Duckling ist definitiv lustig :D .
StudiVZ: Interview mit Martin Weber, Holtzbrinck Ventures
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nrq:27.11.2006 um 15:30An #13:
Kann hier keine Kampagne erkennen, eher das Gegenteil. Seit wann lässt man denn bei Kampagnen auch die Gegenseite zu Wort kommen?Jeder Leser der “Zeit” dürfte sich sehr dafür interessieren, was denn die Holtzbrinck Leute zur StudiVZ-Sache zu sagen haben. Das endlich mal jemand nachfragt und sogar eine Antwort bekommt finde ich persönlich sogar richtig großartig.
Blinde Daten
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NorQue:29.09.2006 um 14:19Hoffentlich wird auch zahlreich an der Demo gegen den Überwachungswahn am 20. Oktober in Bielefeld teilgenommen.
What if Mel was One of Us
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NorQue:01.08.2006 um 16:06Weshalb wird hier eigentlich nicht mehr moderiert? Diese Diskussion ist mit Sicherheit keinen Grimme-Preis wert…
Indisch
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NorQue:19.07.2006 um 15:36Das schlimmste ist nicht die Hitze, das schlimmste ist, eine Klimaanlage im Büro zu haben und die nicht einschalten zu dürfen, weil sie dem Kollegen zu laut ist…
Keine Überwachungspflicht für Forenbetreiber
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NorQue:15.06.2006 um 19:37> Bildblog könnte mit Kommentaren gar nicht arbeiten, schätze ich.
Hatten sie mal in den ersten paar Wochen, die Kommentarfunktion wurde dann dann aber ziemlich schnell wieder abgeschaltet.
Grimme für Spreeblick!
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Who the F*** is Pete Doherty?
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NorQue:15.04.2006 um 11:09Mir fällt ehrlich gesagt auch jedesmal fast das Essen aus dem Gesicht, wenn ich den Namen Doherty höre oder lese… die Story mit Kate Moss wurde ja von seinen PR Leuten bis zum letzten Tropfen ausgequetscht - jedenfalls kann ich mir nicht anders erklären, das sogar seriöse Medien über seinen Unfug berichten. Da müssen doch irgendwelche Pressemitteilungen im Stil von “der Pete will der Kate einen Heiratsantrag machen” veröffentlicht worden sein. Für mich ist der Mann eine Medienhure.
Uwe
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NorQue:16.03.2006 um 12:56Hart. Bin echt froh, solchen Leuten noch nie wissentlich begegnet zu sein. Wieviel energie, die er besser woanders hätte verwenden können, muss in diese Aktionen und die nachfolgenden vertuschungsversuche geflossen sein?
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Armin,
hier geht es ja nicht mehr nur um Videoüberwachung, sondern insgesamt um einen Paradigmenwechsel bei der Strafverfolgung. Die Frage ist eben, ob die Leute, die sich unsicher fühlen überhaupt die Form von “Sicherheit” haben möchten, die gerade eingeführt wird.
Mir persönlich behagt es einfach überhaupt nicht, für die Strafermittlungsbehörden in Europa nichts weiter als ein potentieller krimineller zu sein, den man auf Schritt und Tritt beobachten muss. Um das mal mit Firmen zu vergleichen, die Daten über mich sammeln: die tun das ja auch, weil ich möglicherweise mal dort einkaufen könnte - weil ich ein potentieller Kunde bin.
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An 18/Niclas, 21/Armin:
Laut einer Studie, aus der bei Telepolis *) zitiert wird, scheinen die Menschen wirklich an einen Kriminalitätsanstieg zu glauben, obwohl das Gegenteil der Fall ist (Christian Pfeiffer hat daran mitgearbeitet, das ganze ist also mit vorsicht zu genießen). Wenn ich das richtig verstanden habe decken sich meine persönlichen Erfahrungen nur nicht mit denen des restes der Welt, weil mein Bekanntenkreis nicht hauptsächlich aus ungebildeten, Sat.1 und RTL konsumierende Rentnern aus Ostdeutschland besteht.
Im Ernst: das erklärt ganz wunderbar, das es diese Menschen wirklich gibt, aber wiederum nicht, ob diese Leute wirklich die aus allen Ecken geforderte lockerung des Datenschutzes, bzw. die Verletzung der Privatsphäre haben wollen, wie wir sie gerade erleben.
Hier geht es ja nicht mehr nur um Videoüberwachung um unsere Innenstädte sicherer zu machen, sondern auch um die Überwachung und Speicherung meines Surfverhaltens, meines Kaufverhaltens und meines Aufenthaltsortes. Das mein Computer durchsucht werden darf, ohne das mir das mitgeteilt wird. Um die zusammenlegung von Polizei und Geheimdienst. Um eine Datei, deren Aufnahmekriterien so intransparent sind, das konsequenzen aus der Aufnahme darin völlig unklar sind (Verkehrskontrolle: “Oh, ich sehe gerade, das ein Eintrag vorliegt. Ich kann Sie leider erst weiterfahren lassen, wenn ich ihren Wagen durchsucht und ihren Pass ausgiebig auf Echtheit überprüft habe. Sollten auch nur die geringsten Zweifel an ihrer Integrität bestehen werden Sie zur erweiterten Identitätsfeststellung eine Nacht auf der Polizeiwache verbringen müssen.” - weil der kontrollierte Moslem ist, vor einem Jahr drei Monate in Pakistan verbracht und dort eine Moschee besucht hat, in der schon mal ein radikaler Terrorist seines Glaubens gesehen wurde).
Darum, das wir alle plötzlich nicht mehr als unschuldig angesehen werden, sondern potentielle terroristen sein könnten. Das irgendjemand *denkt* ich könnte ein so schlimmes Verbrechen begehen, das es gerechtfertigt ist, jeden meiner Schritte auf jede erdenkliche art und weise aufzuzeichnen. Meinen und den von 400 Millionen anderen Europäern.
Das man in einer Umfrage schon mal nicht fünf zentimeter über den eigenen Horizont hinausdenkt und die Frage nach mehr Videoüberwachung bejaht mag passieren. Das jemand betroffeneinen Leserbrief an eine Zeitung schreibt, in der er sowas fordert auch. Den meisten Menschen dürfte nur nicht bewusst sein, was sie damit anrichten, wenn dann als Ergebnis irgendwelcher Studien herauskommt, das solche maßnahmen als völlig okay angesehen werden. Das dann eben auch sie in’s Visier der Strafermittler gelangen können.
*) dabei über einen Artikel über “Wer nichts zu verbergen hat, hat auch nichts zu befürchten” gestolpert, auch sehr lesenswert.
P.S.
Sorry, das ich zwischendurch irgendwie ins schwadronieren geraten bin. Irgendwie konnte ich das nicht verhindern :( . Das dann wieder zu löschen fand ich aber auch zu schade.
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Ehrlich gesagt kenne ich überhaupt niemanden, dem beim Gedanken an das ständig steigende verlangen des Staates nach wissen über seine Bürger nicht angst und bange wird… man stelle sich nur mal ein totalitäres System mit den derzeit vorhandenen möglichkeiten zur Überwachung vor. Wo sind denn die vielen Leute, die sich so unsicher fühlen? In persönlichen Gesprächen in meinem Bekanntenkreis ist *immer* das Gegenteil der Fall. Auch die Berichterstattung zu diesem Themengebiet ist, wenn sie nicht streng neutral gehalten ist, meiner Erfahrung nach, fast ausschließlich negativ besetzt.
Das alles ist natürlich sehr subjektiv, ich kann schließlich nicht für die allgemeinheit sprechen. Worauf ich hinaus will und was ich nicht verstehe: woher stammt eigentlich das wissen, dass das Volk unbeding diese Form von “Sicherheit” haben möchte? Ganz naiv gefragt…