Ry Cooder: I, Flathead
Richard Dawkins im Interview mit Al Jazeera
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Onkel Toby:24.07.2008 um 23:16@michael
wegen eines Spreeblick-Kommentars durchforste ich jetzt sicher nicht The God Delusion nach Zitaten. Es gibt dieses schöne Zitat von Zizek, glaube ich, das ein Fundamentalist nicht an etwas glaubt, sondern nur an die eigene Wahrnehmung von etwas. Und so, wie Dawkins
z.B. diesen einen Anfrufer abbügelt, sehe ich da genau dieses Verhalten. D. ist ja nicht an einem Dialog o.ä. interessiert, er will sein Buch und seinen Glauben verkaufen, an dem es für ihn keinerlei Zweifel gibt. Das finde ich äusserst bedauerlich, denn ich kann von Atheisten viel über meine Spiritualiät lernen. Ich kann das aber nicht von jemandem, der sich mitunter zänkischer verhält als der Papst. Ich wünschte, mein Glauben währe so stark wie der von Dawkins.Ich wundere mich schon, was Johnny dazu veranlasst hat, Dawkins hier zu promoten. Und eben warum nicht Bischof Dyba (lebt der eigentlich noch?) und irgendein Islam-Fundi hier auch ihr Zeug abladen dürfen.
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Onkel Toby:24.07.2008 um 14:13Warum werden hier jetzt Interviews mit Fundamentalisten gepostet? Kommen jetzt auch fundamentalistische Christen und Moslems zu Wort? Und wenn nicht: Warum? Und wenn doch: Warum?
Fundamentalkritik
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Onkel Toby:16.07.2008 um 15:22Auch, wenn es schön einfach ist: Man kann nicht alle Fundamentalistischen Bewegungen innerhalb verschiedener Religionen über einen Kamm scheren. Ausserdem wird gerade das Christentum seit gut 10 Jahren verstärkt von Anti-Fundamentalisten geprägt (Emerging Chuch, z.B.) Gerade deshalb finde ich es nur natürlich, dass Du Dich mit der Kirche im gleichen Boot wiederfindest. Warum wunderst Du Dich darüber?
T-Mobile: Im T-Punkt keine iPhones für Bestandskunden trotz vorrätiger Geräte
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Sex and the City - We Children from Bahnhof Shoe
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Salt’n'Pepper’s here!
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Nützliche Tipps für Immobilien-Makler
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Onkel Toby:28.05.2008 um 16:28Das erste Mal seit der letzten Mondfinsternis laut gelacht. Merci.
Gabs nicht mal ein schönes Shirt von der Titanic? RDM - Der Terror geht weiter - mit raf-Logo?
Die fünf besten Stand-Up-Comedians aller Zeiten
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Onkel Toby:28.05.2008 um 15:07Eine Top 5 ohne Bill Hicks ist ein Haufen Scheisse. Echt. They don’t know shit.
A voluntary lapse of reason oder: Schallloooom
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War Jesus schwul?
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Onkel Toby:24.04.2008 um 19:59So lustig ich Condell auch finde: Es wäre vielleicht hilfreich, sich auch bei Christen mal die Mühe zu machen und zu unterscheiden. Genau wie nicht jeder Moslem einen Sprengstoffgürtel trägt hat auch nicht jeder Christ ein Problem mit Schwulen. Aber so ists ja einfacher. Seufz.
Psycho Girls & Psycow Boys
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Onkel Toby:25.03.2008 um 09:40Sehe ich ähnlich. Muzak mit ein paar Country-Ornamenten. Ist ja leider oft so, dass Country für Deppenmusik gehalten wird, die sich ausschliesslich in leicht reproduzierbaren Klischees erschöpft. So gesehen macht Solal das gleiche wie Truck Stop.
Sei B-Berlin!
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Onkel Toby:18.03.2008 um 15:58Geht eh nichts über den Claim für Hamburg, den sich Heinz Strunk hat einfallen lassen:
Hamburg. Stadt im Norden.
Knisterdub
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Nick Cave & The Bad Seeds - Dig, Lazarus, Dig!!!
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Schleichwege:06.02.2008 um 00:09Mein erstes Nick Cave-Album war… äh… genau, “The Firstborn is dead”. 1985. Und mein Liebstes ist “Henry’s Dream” von… 1992, da war er böse und wahrscheinlich hat er auch Drogen konsumiert, das finde ich in diesem Falle echt knorke (Sagt man eigentlich noch Knorke?) Ich fand schon Grinderdings eher mau, hier brandet die Begeisterung bei mir auch nicht über. Trotzdem: Ein Qualitätsmerkmal für “gute” Musik war für mich immer, dass sie eine gewisse Dringlichkeit inne hat. Und das hat Cave nie verloren. Im Gegensatz zu den ganzen Berliner Anzugträgern, die mal mit ihm auf einer Bühne gestanden haben und jetzt glauben, ihr Kokser-Getue würde irgendwie cool wirken. Dann doch lieber den guten Sohn selber.
Qtrax: Nullnummer?
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Schleichwege:29.01.2008 um 13:51Das ist echt eine unglaubliche Lachnummer. Trotzdem hätte ich gerne gewusst, was sie sich dabei gedacht haben. Ich vermute: Gar nichts. Die Karre lief, und irgendwann stelle man fest, das der Point of no return bereits weit hinter ihnen lag. Aber irgendwie hört sich das seltsam vertraut an. Schliesslich haben wir es mit der Musikindustrie zu tun.
Qtrax is currently unavailable
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Onkel Toby:28.01.2008 um 21:57“Qtrax—the free, ad-supported, “legal” P2P service that launched at MIDEM today—apparently isn’t as ready for prime time as it claims. The company claimed it had licensing agreements with all four major record labels, when in fact it has none.”
http://www.billboard.biz/bbbiz/content_display/industry/e3i1fe3c2dd05a1be96afcf681265ce2d0e
Malte liest. 02: Die Ausweitung der Krampfzone
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Haarbueschel:24.01.2008 um 13:18lustich! Ich frage mich allerdings, ob ich Deine Freundin Greta auch kenne… So das ihr richtiger Name ist. Kunstgeschichte, Uni Bonn?
Podcast vom 16.7.2007
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Henry Rollins, der alte Sack
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China und das Internet
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Haarbueschel:13.06.2007 um 15:06Danke für die ausführlichen Erläuterungen. Die Begründung, ihr würdet eure Kunden nicht moralisch Bewerten, weil dies eine Absolution für alle anderen bedeuten würde, leuchtet mir allerdings nicht ein. Aller existierenden Komplexität zum Trotz: Das würde einem Fatalismus das Wort reden, den ich bei Spreeblick nicht kenne und dessen Abwesenheit ich hier auch sehr schätze. Ich sehe auch einen grossen Unterschied zwischen dem Nutzen eines Dienstes und der Werbung dafür. Ich denke, das sich die meisten Menschen grundsätzlich der Komplexität bewusst sind und das auch unterscheiden können.
Spreeblick m.E. vertritt - wenn schon keinen “moralischen Anspruch”, auf jeden Fall eine moralische Sensibilität. Das diese dann bei den Werbekunden Pause hat, erscheint mir als nicht einleuchtend.
Es ist ein Musical!
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Evangelisch oder katholisch - welche Religion steht mir?
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Haarbueschel:09.05.2007 um 14:25Schon erstaunlich, das man einen Text über christliche Religionen schreiben kann, ohne den Namen “Jesus” auch nur zu erwähnen - und keinem fehlt was. Aber zum Glück ist Gott nicht an diese Vereine gebunden. Nicht auszudenken, wenn er sich tatsächlich an das halten müsste, was Menschen so über ihn denken (Dogma wurde letztens ja auch wiederholt).
Hier kann man jemanden sehen, der es tatsächlich schafft, das zu tun, was Jesus wohl eher von den Menschen wollte, als Kirchen zu gründen, die sich hauptsächlich mit sich selbst beschäftigen.
Zweitausendundsieben: Age-Check
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Weltfrauentag!
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Religiös?
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Haarbueschel:02.03.2007 um 08:37Ach ja, Liturgie, Glaubenssätze, alles ganz interessant, aber da geht es m.M.n. nicht drum. Die Frage für mich ist: Was, wenn Jesus damals tatsächlich angefangen hat, an einer neue Welt zu basteln? Und wenn sich Gott vielleicht weniger für meine Vorhaut als für mich als ganze Person interessieren würde? Und man ihn sogar erfahren könnte? Und wenn Liebe und Vergebung bestimmende Prinzipien für mein Leben werden könnten (also quasi Scheitern als Chance)? Ich glaube, bei Jesus gibt es einem Menge zu entdecken. Auch ohne Glaubenssätze.
re:publica: Eintrittspreise
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Haarbueschel:23.02.2007 um 10:55Johnny,
danke. Einen “normalen Job” würde ich übrigens für Tim mal definieren als einer, bei dem man nicht mal eben 3 Tage verschwinden kann, um das dann nachzuarbeiten. Ich weiss, wie schwer es ist, irgendwo irgendwas für 3 Tage zu finden, das man bezhalen kann, aber ein Termin in der Woche siebt natürlich extrem… Ich glaube nicht, dass das Absicht war, aber WÜRDE man es wollen, KÖNNTE man schon auf Tims Gedanken kommen…
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Haarbueschel:23.02.2007 um 08:13Das ist zugegebenermasssen bislang alles ein bißchen an mir vorbei gegangen, aber ich finde das super interessant. Aber: Warum wird das eigentlich nicht am Wochenende gemacht? Es gibt ja noch tatsächlich Leute wie mich, die in Lohn und Brot stehen… Gabs da einen bestimmten Grund für?
Die Mehrheit der Schweiger
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Haarbueschel:19.02.2007 um 17:14@medienjunkie:
Nur weil ein “rechtstaatliches system” etwas beschliesst bedeutet es nicht, das es auch eine ethische Handlung resp. im Einklang mit den Menschenrechten ist. Aus diesem Blickwinkel ist die kreative Justiz der USA durchaus von Belang, denn sie ist ein Symptom genau dafür. Ich denke, der Blickwinkel von Johnny und Dir unterscheidet sich grundlegend.
Die Union der Realitätsverweigerer
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Haarbueschel:12.02.2007 um 11:41Nur weil sie soe heissen bedeutet es nicht, das die CDU “die Christen” vertritt. Wer sich anmaßt, “christliche Werte” politisch vertreten zu wollen, hat das mit dem Laizismus nicht verstanden. Ich zumindest sehe mich von dieser Partei (wie übrigens auch von keiner anderen) nicht vertreten.
Holgi, die Bibelstelle, die Du meinst (2.Thessalonicher 3,10), bezieht sich auf eine bestimmte Gemeinde in Thessaloniki, bei der sich einige Anscheinend durchfüttern liessen. Ich sehe nicht, was daran “schwachsinnig” oder geheuchelt sein sollte.
Erläuterung
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Haarbueschel:30.01.2007 um 19:17Super Song, super Songwriter. Aber der Mann spekuliert doch wohl auch ein wenig auf einen Einsatz bei einem YouTube-Werbeclip. Kompatibler kann man sowas ja trotz aller Grösse nicht schreiben. Wenns auch vielleicht einen Tick zu Mmelancholisch ist. Aber egal…
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Haarbueschel:29.01.2007 um 16:29Hi Johnny,
ich hatte das auch nicht erwartet, aber zu sagen: “Dann sollnse sich halt ‘n anderen Job suchen” lässt darauf nicht unbedingt schliessen. Zumal im allgemeinen Callcenter-Bashing (so berechtigt die auch ist)diese Differenzierung auch selten existiert. Das ist ja immer eine Sache mit der persönlichen Betroffenheit, da will ich jetzt auch nicht drauf rumreiten (ist ja zum Glück auch schon was her bei mir), trotzdem: Von unten sieht die Welt ein wenig anders aus.
Ich mache mir übrigens überhaupt keine Vorstellung von eurem Leben, da ich euch nicht kenne. So bierernst solltet ihr das auch nicht nehmen, aber grundsätzlich sehe ich die “Digitale Bohème” schon so, das dieser Lebensstil ein Geschenk ist, bei dem einige Fatoren zusammenkommen, die man nicht unbedingt beeinflussen kann.
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Haarbueschel:29.01.2007 um 13:27Für den Kommentar, dass man auf die Jobs von Callcenterangestellten keine Rücksicht nehmen braucht sollte es für euch Latte Macchiato-Verbot geben, bis ihr dem Weltgeist dafür auf Knien dankt, dass momentan die kulturellen und ökonomischen Voraussetzungen existieren, die euch euer Leben als hippe Kreuzberger Blogger finanzieren. Das war wirklich enorm arrogant.
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Haarbueschel:26.01.2007 um 16:33berlinstudierender bauchnabelindierock is the new rotweinhippieism.
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Haarbueschel:23.01.2007 um 00:05Ich finde es schön, wie Nick Cave altert. Rein optisch. Haben nur wenige drauf. Mit 60 sieht der bestimmt super aus. Ich finde Cave seit vielen Jahren sehr langweilig, aber ich glaube, da kommt ein gewaltiges Alterwewrk auf uns zu. Grinderman ist das aber noch nicht.
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Haarbueschel:18.01.2007 um 12:20Wow. Hatte die Frau trotz BSC-Affinität bislang nicht auf dem Schirm. Merci.
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Haarbueschel:18.12.2006 um 12:17Da bin ich ja froh, das ich nicht der Einzige bin, der Tränen in den Augen hatte. Ich glaube, das war das bewegendste Konzert, das ich je gesehen habe.
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Haarbueschel:13.12.2006 um 13:42Ah! Listen! Super!
1. Howe Gelb - Sno Angel Like You
2. Tom Waits - Orphans
3. Joanna Newsom - Ys
4. Morrisey - Ringleader of the Tormentors
5. Sufjan Stevens - The Avalanche
6. Tortoise & Bonnie ‘Prince’ Billy - The Brave And The Bold
7. Sonic Youth - Rather Ripped
8. Bruce Springsteen - We Shall Overcome
9. Danielson - Ships
10. Markus Rill - The price you pay for sin11. Johnny Cash - American V
12. Neko Case - Fox Confessor Brings The Flood
13. Wovenhand - PUUR
14. Archie Bronson Outfit - Derdang Derdang
15. Dan Reeder - Sweetheart
16. Bonnie ‘Prince’ Billy - The Letting Go
17. Hem - Funnel Cloud
18. Ron Sexsmith - Time Being
19. Laibach - Volk
20. Scott Walker - The Drift
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Haarbüschel:28.11.2006 um 13:39Sowas gibt es auch vom Bayrischen Jazzplan. Kongenial an Merkwürdigkeit.
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Haarbüschel:28.11.2006 um 10:45“How much do you smoke? A pack and a half? You little puss…
I go through two lighters a day.”
Bill HicksIch bin übrigens Trinker und hätte gernen einen gravierten Flachmann.
Nicht hier immer andere Drogen diskriminieren…
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Haarbüschel:12.11.2006 um 00:47Sau cool. Vor allem: Mich erinnert die “Deklamation” an Peter Hein, auch wenn der rheinische Akzent fehlt.
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Haarbüschel:01.11.2006 um 15:19Das man überhaupt über irgendwas diskutiert, was ein Häufchen Kot wie Rush Limbaugh absondert, ist schon traurig. Ich hatte vermutet, MJF ginge es besser inzwischen. Berührt mich sehr, das Interview.
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Haarbüschel:13.10.2006 um 00:31Kabarett und Sozialdemokratie sind immer noch beliebte Bastionen spießbürgerlicher Unfähigleit, die eigenen Prädispositionen zu verleugnen oder zu ignorieren. Da wird es denen da oben mal so richtig gezeigt, Spiegel werden uns allen vorgehalten und wenn gar nichts mehr geht, müssen verkrustete Denkstrukturen aufgebrochen werden. Klinsmann mit Hitler vergleichen! Hohohoho! Das ist ja ein GANZ scharfer Hund!
Der postmoderne Kabarettist verbrämt das alles mit einem bisschen bizzarrem Quatsch, damit man ihm nicht zu schnell auf die Schliche komme, aber letztendlich ist das alles dasselbe. Ach ja, Musik muss natürlich auch dabei sein, damit das alles bloss kulturell wertvoll ist.
Immerhin ist Hagen Rether manchmal lustig, wenn er seinem Publikum das erzählt, was es hören will. Und sich über Grönemeyer lusig machen, das ist natürlich die spitze der Originalität…
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Haarbüschel:11.10.2006 um 23:46Ich muss bei Kim immer an die feinfühlige Charakterstudie über ihn aus Team America denken… Hanch Blixch!
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Haarbüschel:09.10.2006 um 23:54Wow. Das nenne ich mal billig. So ein bisschen Differenzieren kann wirklich manchmal ganz nützlich sein. Aber kommt natürlich wesentlich cooler rüber, wenn man einfach mal mit der Uzi drübergeht. Sind ja eh nur alles Latzhosen. Dz.
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Haarbueschel:21.08.2006 um 15:08Harry Smith: Anthology of American Folk Music. Weils der Anfang von Allem war ;)
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Haarbüschel:10.08.2006 um 19:57Das ist ja ein Thema, an dem sich seit langem viele schlaue Menschen abarbeiten und z.B. auch mit interessanten Ideen aufwarten. Aber die Grand Unifying Theory, der grosse Gegenentwurf zur Plattenindustrie war bislang nicht dabei, und das wird wohl auch seine Gründe haben.
Da die Menge an Musik immer mehr wird und sich die Vertriebswege und die Medien, über die sich Menschen über Musik informieren immer weiter diversifizieren, wird m.E. die Bedeutung der Filter immer grösser. Das Problem sehe ich daher eher bei der Frage, was man tun muss, um an den Filtern vorbeizukommen oder wie man sie perfekt bedient, damit steht und fällt m.E. jedes Geschäftsmodell. (Wobei natürlich auch mehr Nischen enstehen werden, d.h. man muss nicht immer überall ganz oben dabei sein)
Das setzt natürlich voraus, das man weiss, was diese Filter sein werden. Bislang hatte man z.B. als kleines Rock/Pop-label ohne grossen finanziellen Background eine überschaubare Zahl an Multiplikatoren: Das sind die 5 Musik-Mags und die paar Radioprogramme, die bemustert werden; in den letzten Jahren vielleicht auch noch 10 online-Angebote.
Dort war man ohne Geld dann zumeist vom Wohlwollen oder dem Grad der Kumpeligkeit mit den jeweilen Redateurinnen/Redakteuren anhängig. (Mit Geld geht’s eh nur über Payola, das war schon immer so und ist ja auch bekannt.)Ich vermute, dass die Zukunft vor allem mehr Medien produziert, die ebenfalls eine Filterfunktion haben werden; vielleicht sogar user-generiert, wie z.B. ratings. Der Trend, der zum grossen Teil den Niedergang der Musikindustrie verursacht hat, könnte weiter fortschreiten und zur Folge haben, dass das Marketing mit überschaubarem finanziellen Einsatz aus dem Bedienen vieler kleiner Fronten bestehen wird, die evtl. alle ihren eigenen Gesetzen gehorchen.
Das von Musik in Zukunft immer weniger Menschen werden leben können, scheint mir unausweichlich. Und ich sehe das ähnlich wie einige der anderen Kommentatoren: Der administrative Teil des Musikgeschäfts wird immer kompakter werden, Manager werden Booker und Promoter und am Ende vielleicht sogar Labelmanager. Letztenendes ist aber immer das Produkt, an dem die Vermarktung ausgerichtet sein muss; Gießkanne ist nicht mehr, die Nischen müssen immer exakter bestimmt/geschaffen und verteidigt werden. Die Verzahnung der Bereiche wird wahrscheinlich eine immer grössere Bedeutung gewinnen, dazu kommen noch Co-Ops, Sponsoren und Affiliations, denn ohne networking und nischenübergreifende Promotion-Versuche werden die kleinen Inseln ganz schnell ZU klein.
Was die GEMA betrifft: Eine gute Sache. Eines der Dinge, die sie aber ganz schnell ändern muss, ist der Verzicht auf die Vertretung des Gesamtwerkes des Künstlers. Flexiblität ist wohl das Attribut, dass das künftige Marketing am besten beschreibt, und das wird zum grossen Teil auch mit dem Umgang der Songs verbunden sein. Deshalb muss es dem Urheber umgehend möglich gemacht werden, bestimmte Teile seines Werkes GEMA-frei handhaben zu können.
Myspace und Co. sind alles interessante Dinge, aber ich bezweifle, das eines von den Angeboten irgendwann normative Macht erlangt. Ein neues Medium, eine neue Schnittstelle, an die man sich anschliessen muss.
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Haarbüschel:28.07.2006 um 23:46Jemand anderes, dessen Musik und Texte sehr von seinem christlichen Glauben geprägt sind, ohne (m.E.) scheisse zu sein, ist David Eugene Edwards. Ältere werden noch seine alte Kapelle 16 Horsepower kennen, derzeit ist er unter dem Namen Woven Hand unterwegs.
Ich kann mich noch gut an das Cash-Konzert ca. 1997 erinnern, wir sind mit ca. 10 Leuten damals nach Düsseldorf gefahren. Cash ging es nicht sonderlich gut an diesem Abend, wofür er sich auch mehrmals entschuldigte. Sein weitestgehend talentfreier Sohn ist dann mehrmals zum Einsatz gekommen, aber die Songs, die er selber sang, hatten einen alttestamentrischen Druck, der mir auch heute noch sehr präsent ist.
Droste schrieb mal, er sei ein Tröster in dieser an Tröstern so armen Welt gewesen, und wenn sogar Droste pathetisch wird, dann will ich dem nichts mehr hinzufügen.
Ein Freud von mir hat mir übrigens 2004 eine Schraffur von Cash’s Grabstein geschenkt, hier mal für Johnny und
Boogie, der auch einen sehr schönen Text über Cash geschrieben hat,
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Haarbüschel:28.07.2006 um 17:25An den englischen Informator bei Saturn kann ich mich auch noch erinnern, schliesslich habe ich in dem Laden bei Jugend verbracht (genauergesagt zumeist hinten rechts in der Ecke). Ich glaube, der arbeitet da aber immer noch in gleicher Funktion.
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Haarbüschel:25.07.2006 um 15:40@arne: Hängt bei Dir noch der Arme Poet überm Klappbett? ;)
Ich sehe das ähnlich wie Boogie. Die Gema wurde von den Leuten genervt und hat ihnen jetzt halt was vor die Füsse geworfen. Und wenn’s ihnen nicht passt ist der schwarze Peter wieder bei den Podcasts. So war es doch schon immer bei dem Verein, denn schliesslich sehen die ihre Welt aus der Sicht der Komponisten. Warum sollten sie anderen leuten einen Gefallen tun? Wenn sich an der jetzigen Regelung noch was wesentliches (zum Vorteil der Podcasts) ändern würde, währe ich ernsthaft überrascht.
Was die Alternativen angeht: Das Problem ist, das man zum einen erstmal eine Meldepflicht bräuchte, wie sie Radios und Presswerke gegenüber der GEMA haben. Dann müsste man zumindest schonmal eine ähnliche basic Infrastruktur geben, und alleine das dürfte kaum zu lösen sein. Ich könnte mir höchstens vorstellen, das es eine Konkurrenz in Teilgebieten geben könnte, was z.B. den Abgang von CDs bei Presswerken/Downloads betrifft. Wenn man da mal ein Standbein hat, kann man sich vielleicht noch in einem anderen Teilgebiet eins Aufbauen. Aber - warum sollte das jemand machen? Denn ernsthaft Geld liesse sich da nicht verdienen.
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Haarbüschel:18.07.2006 um 14:29Immerhin tut der Typ neben Ian Dury genaus das, was man mit Saxophonen machen soll: Nicht spielen.
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Haarbüschel:12.07.2006 um 21:40Luftinstrumente spielen sieht ziemlich bekloppt aus, finde ich. Aber interessant, wie Kante sich, ähh, entwickelt haben. Früher klagen sie wie Studenten, die zuviel Tortoise gehört haben, jetzt klingen sie genau wie Blumfeld. Regression auf die Hamburger Schulleisten?
Aber hauptsache eindringlich dreinschaun.
Schnarch.
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Haarbüschel:10.07.2006 um 23:45Beim Fussball kommt er dann wieder durch die Hintertür, der erzreaktionäre Genievermutungs-Pathos, die grosse Hybris des leidenden Helden, das grosse blablabla. Mir kommt das grosse Gähnen. Wo sind eigentlich die ganzen Intellektuellen, die sich angeblich für Fussball interessieren. Fällt denen nichts interessanteres ein?
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Haarbüschelbüschel:09.07.2006 um 23:12Den Franzosen gönn ich nix, Schauspielerei hin oder her. Und das Zidane seine Karriere dermassen erbärmlich beendet… Ach, geh doch weg.
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Haarbüschel:29.06.2006 um 18:35Ach ja, was habe ich FDA geliebt. Das Mitt-90ger-Album heisst übrigens “Die Menschen” und reicht m.E. auch nicht an die alten Sachen dran. Mein Lieblingsstück war - neben Hubschraubereinsatz - “Auf Schleichwegen zum Christentum”. Was macht denn eigentlich der Herr Pasemann?
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Haarbüschelbüschel:06.06.2006 um 07:47@jo: AFAIK kann da kein Management was machen. Beim Rockpalast muss der VA eine Einwilligung des Künstlers vorlegen, das sein Auftritt gesendet wird, Feierabend.
Ich glaube, ich bin zu alt für sowas. Ich bin lieber beim OBS und lass mich vollregnen.
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Haarbüschel:10.05.2006 um 00:39Am Ende kommen immer alle und wollen Geld. Als ob die Ökonomisierung wirklich aller Lebensbereiche nicht eh schon im Stechschritt vorangetrieben wird. Leistung muss sich wieder lohnen! Nee, das hat IMNSHO weder mit 2.0, noch mit Blogs was zu tun. Zu glauben, ein solcher Schritt würde die Produktion nicht beeinflussen, ist naiv. Ich sehe das ähnlich wie Lana. Ein Grund, warum blogs reizvoll sind, ist die Freiheit, daran teilzunehmen, ohne wieder in der Geldmaschine zu landen. Ihr schreibt, ich lese, ich schreibe ihr lest. Was, wenn ihr ein Thema von mir aufgreift? Warum kassiert ihr dann für meine Idee Geld? Oder zahlt ihr dann Lizenzen? Von einem Cent? Das ist albern. In dem Moment, in dem der erste blog Geld verlangt, ist das Thema gegessen. Ach ja, ich war übrigens auch seit drei Jahren nicht mehr im Urlaub.
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Haarbueschel:27.04.2006 um 16:08Franz-Josef Wagner und Kai Dieckman werden wohl wichtiger für die Meinungsbildung der Deutschen sein als der ganze Rest (wenn das deren Definition von Intellektuell ist, wie supatyp geschrieben hat.)
Günther Grass. Schon klar.
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Haarbueschel:24.04.2006 um 10:46Himmel, ist das armselig… Die Medien AG 12. Klasse probiert ihre neue Kamera aus. Eigentlich niedlich.
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Brechbueschel:19.04.2006 um 13:17Bei so Musik muss ich brechen. Aber das Video ist schön. Wenn nur die Musik nicht wäre. brech.
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Haarbueschel:24.03.2006 um 11:44Ach wenn das alles so einfach wäre… Totalboykott! Lobby kills music! (Müsste das nicht eher “Lobbyism” heissen? Egal).
Muss man das tatsächlich sagen? Nicht die gesamte Musikindustrie ist böse. Aber doch leiden schlicht alle an den gesunkenen Absatzzahlen, was nicht zuletzt auch meinen Job bei einem kleinen Indielabel gekostet hat. Und was zur Folge hatte, dass viele tolle Platten einfach nicht veröffentlicht wurden und auch nie veröffentlich werden.
Natürlich ist das Gesetz so nicht zu akzeptieren, aber den gesamten Laden jetzt als Feind zu sehen, ist völliger m.E. Unsinn. Vielmehr sollte man auch beobachten, wie Seitens der Industrie darauf regiert wird. Und dann entscheiden, ob man kopiergeschützte CDs kaufen will - oder sein Geld nicht lieber Leuten wie denen von z.B. Tapete oder Grand Hotel van Cleef oder Glitterhouse oder Blue Rose geben will, die ihren Job tatsächlich auch aus idealistischen Motiven machen.
Pauschalisierungen machen selten Sinn, bei diesem Thema ist es nicht anders.
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gar nicht vorbei gebloggt!