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I live by the river!
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von | 2

 

Podcast vom 6.10.2006

  1. 12

    webzweinull:

    ich kann mich aber nicht erinnern, dass der prof.dr. über deutschen imperialismus gesprochen hätte.

    08.10.2006 um 17:17
  2. 11

    webzweinull:

    hey fynn, hab die seite getaggt. hört sich interessant an, werde es bei gelegenheit checken.

    08.10.2006 um 17:12

iTMS: Jemand zu Hause?

  1. 10

    webzweinull:

    hallo pythagoras, über den wikipediaeintrag bin ich auf den link gekommen:
    http://www.stop-discrimination.info/2182.0.html
    hehe, “Die EU kämpft gegen Diskriminierung und schickt den Diversity Truck auf Tour”. manchmal karikieren sich soche institutionen selber. der fährt dann wahrscheinlich durch deutschland und sammelt das equipment der rechtsradikalen bands ein. wenn ich sowas sehe und dann darüber nachdenke, wie wichtig es eigentlich ist, wirklich gegen diese institutionelle diskriminierung vorzugehen, dann komm ich mir schon manchmal vor wie howard beale aus dem film network.

    bin gestpannt, was du so schreiben wirst.
    gruß webzweinull-kaschube

    08.10.2006 um 15:15
  2. 09

    webzweinull:

    “I don’t know how to explain it but I just don’t feel that
    they’re fair … It’s not blantly there. I mean, you can’t, you
    wouldn’t be able to just walk in the school and say ‘Oh, the
    school’s racist’. You have to take time before you know that.”

    07.10.2006 um 20:34
  3. 08

    webzweinull:

    hallo pythagoras, ich fühle mich nicht von rechtsradikalen bedroht, ich werde von rechtsradikalen nicht gejagt sie zünden nicht mein haus an. das ist vorerst mein stausquo. natürlich war die vergangenheit tragisch und sowas sollte nicht nochmal passieren. es sollte auch verhindert werden, dass sie irgendwo in parlamente reinwandern. mal vorweg, damit man mich nicht falsch versteht. es lässt sich schwer darüber debattieren, wenn man diese totschlagargumente nennt und ich möchte mich nicht in ethischen vergelichen und abwägungen verfangen. deswegen will ich nicht vergleichen, ob die rechtsradikalen schlimmer sind, als die institutionelle diskriminierung.bei sowas kann man nur verlieren. ich persönlich, und das ist mein wert, ich persönlich würde das licht der öffentlichkeit eher auf die institutioenlle diskriminierung lenken. außer moralischen argumenten gegen die id gibt es einige andere(auch volkswirtschafliche), vor allem aber würden die von dir genannten gruppen besser geschützt sein vor rechtsradikalen übergriffen, wären sie in der gesellschaft und so weiter besser vertreten. und siehst du, das üble an der geschichte ist, dass die institutionelle diskriminierung nicht wahrgenommen und schon garnicht von der öffentlichkeit als ein zu bekämpfender zustand thematisiert wird.da müssen erstmal ökonomische interessen genannt werden, die oecd muss erstmal ne studie starten, reicht aber auch nocht nicht, der menschenrechtsbeauftragte munoz muss ertmal symbolisch die deutsche bildungslandschaft durchforsten und laut schreien, dass das hier scheiße ist.

    man versetze sich doch in die situation eines eingewanderten russenkindes, bevor man als edelpunk seine körperliche unversehrtheit vor den rechtsradikalen schützen will. übergriffe auf ausländer sind schlimm und zu verurteilen. die wahrscheinlichkeit aber ist unproportional größer, dass das leben dieses russenkindes aufgrund institutioneller diskriminierung negativ beeinflußt wird, als dass er von einem rechtsradikalen wahnsinnigen ums leben kommt. um es mal auf den punkt zu bringen: deutsche lehrer sind für das russenkind gefährlicher, als so ein rechtsradikaler.

    was institutionelle diskriminierung ist , kann ja jeder für sich selbst rausgoogeln.

    gruß erstmal soweit

    webzweinull

    07.10.2006 um 20:19
  4. 07

    webzweinull:

    a, schön, deine ausdifferenzierung pythagoras ist mir willkommen. ich hab gleich bei wikipedia nach punk nachgeschaut. war mir nicht so ganz sicher, wie ich diese bewegung gessellschaftlich einordnen soll. letzten endes agieren in jeder gruppe stets nur individuen. ich sprach natürlich perönlich aus meiner eigenen perspektive heraus. es ging mir um mein verhältnis zu werten. nun gut, mag sein, dass einige vielleicht denken, dass das mit dem von johnny publizierten beitrag nichts zu tun hat. aber mit freien diskussionen ist es eben so, dass jemand eine richtung vorschlägt und man diskutiert oder aber nicht. mich persönlich hat dieser beitrag dazu bewogen, über werte nachzudenken. und da denke ich gleich an diese kommilitonen und früher mal mitschüler, die lauthals mit diesen antifaschistischen symbolen bei jeder demo gegen rechtsextremismus mit dabei waren. und da würd ich dir zustimmen, es waren dann meistens die edelpunker. ich persönlich konnte mich diesem kampf nie anschließen. natürlich finde auch ich rechtsextremismus schlecht. aber ich wußte (fühlte) schon immer, dass es eine aus heutiger sicht viel schlimmere diskriminierung gibt, die institutionelle diskriminierung, die stillschweigend akzeptiert wird. und da ist man wieder in der debatte, welche werte sind höher zu bewerten. ich finde, wenn ich mal wieder diese extreme position einnehme, dass die große aufmerksamkeit, die man den rechtsradikalen schenkt, vielleicht sogar von der institutionellen diskriminierung ablenkt. Das ist der faden, gruß webzweinull

    07.10.2006 um 17:05
  5. 06

    webzweinull:

    hallo alex, das sehe ich auch so. die ganzen “auf barrikaten gehen und kämpfen für werte”-punkkinder der lehrer und wohlbetuchten sind mir auch nicht ganz geheuer. sie kämpfen gegen rechtsradikalismus und diskriminierung, hätten aber überhaupt nicht die eier dazu, um sich mit hauptschülern auf einer ebene zu treffen und zu unterhalten. sie haben nicht den mum und können sich nicht vorstellen, warum die so fatalistisch sind, ich finde die bräuchten garnicht ins ausland zu gehen, um den kulturschok zu erleben. punk ist eine pubertät des bürgertums.

    07.10.2006 um 13:12
  6. 05

    webzweinull:

    johnny, mal etwas kritisch: wenn das thema ganz aktuell in den medien ist, dann kann man dat ja mit besetzen, wa? so nach dem motto, wenn alle schreien und ich schrei mit, dann sehen das die anderen. ich will dir ja nichts unterstellen aber…., naja gut, raus müssen sie.

    06.10.2006 um 21:09

Podcast vom 6.10.2006

  1. 04

    webzweinull:

    ein gutes beispiel für die gerontokratie gab es aktuell bei der ard-intendanz, als es um die sendezeit des filmes “wut” ging.
    siehe: http://www.wdr.de/themen/kultur/rundfunk/ard/wut/index.jhtml

    tja, da haben die alten säcke wieder schiss, dass die jugendlichen türkischer oder sonst irgendwelcher abstammung auf die idee kommen, sich gegen die institutionelle diskriminierung zu verteidigen und ihren gutbürgerlich erzogehnen kindern noch mehr auf die fresse hauen. sie nennen es jugendschutz und bevorzugen dann doch die lindenstraße, in der sich ja alle lieb haben. hehe, was so ein prof. dr. auslösen kann….

    06.10.2006 um 20:07
  2. 03

    webzweinull:

    webzweinull an Jan(TM) welche realität meinst du denn? deine oder meine?

    06.10.2006 um 18:59
  3. 02

    webzweinull:

    noch ein kurzer nachtrag: die grundidee der moderne beinhaltet ja die tatsache, dass der menschliche müll, das verworfene leben, die arbeitslosen, die hauptschüler, die ausländer usw. im grunde genommen von denen, die meriten vorzuweisen haben, vergewaltigt werden dürfen.

    zygmunt bauman

    06.10.2006 um 14:41
  4. 01

    webzweinull:

    hehe, kurze zusammenfassung: man kann herrn prof. dr.s aussagen durchaus auch auf deutschland beziehen: wir leben immernoch in einer gerontokratie, in welcher derjenige, der in einer falschen familie geboren worden ist oder das falsche geschlecht hat, durchaus vergewaltigt werden darf. in deutchland werden täglich kinder vergewaltigt von den alten säcken auch von frauen, die zu männern mutiert sind. natürlich nicht sexuell vergewaltigt. aber auch kant würde ja zustimmen, dass soziale gewalt ebenso furchtbar ist wie körperliches leidzufügen. desweiteren ist der alltag auf der ganzen welt und speziell in deutschland banal. sehr interessantes interview.

    michael young

    06.10.2006 um 14:35

06.10.2006 um 13:55

Podcast

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