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30.08.08
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von | 2

 

Die wollen nur spielen

  1. 03

    asug:

    Michael: Klar, ist es ne Leistung x-Tausende “Make poverty history!” brüllen zu lassen. Ich würd´s erstmal als Handwerk bezeichnen. Felix´ Anregungen (http://wirres.net/article/articleview/2862/1/6/) bezüglich der tatsächlichen Bedeutung von fairem Handel massenkompatibel zu kommunizieren wäre allerdings Kunst. Mehr Kohle vom bösen Staat für die Entwicklungshilfe zu fordern ist einfacher als mal eben zu erwähnen, dass man, gemessen an den bisherigen Ergebnissen, das Geld auch verbrennen könnte ist schon schwieriger.

    04.07.2005 um 00:58
  2. 02

    asug:

    Ähm, 3 Worte, nicht Minuten.

    03.07.2005 um 22:52
  3. 01

    asug:

    Tschuldigung das ich mir das Rumgeätze nicht spare.

    Was du beschreibst, den Erlebnischarakter, der wird mittlerweile industriell produziert an allen Ecken und Enden angeboten (nur ne Feststellung, keine Kritik). In diesem Fall ist das Erlebnis nichts weiter als moderner Ablasshandel. Wenn ich die vermeintliche Lösung komplexer Probleme auf 3 Minuten eingedampft erleben will, dann brauche ich nur Christiansen zu gucken oder bei sonstigen Gelegenheiten diversen Politikern und anderen Interessenvertretern zuzuhören. Das sind nur Parolen. Das Popmusik das auch kann ist keine Kunst sondern die Essenz dieses Geschäfts. Man kann Live8 gerne toll finden wenn man einfach nur auf Pop steht aber es für konstruktiv zu halten ist lächerlich naiv. Würde mich nicht stören, wenn diese Naivität nicht permanent bemüht würde, da werden Leute als Heuschrecke diffamiert und die Hauschrecken heulen weil man sie Hauschrecken genannt hat, eine “Reichensteuer” soll´s richten und wenn wir die Steuern senken wird alles gut werden. Die PISA-Jugend ist doof und an jeder Ecke hocken Terroristen aber ein bischen Polizeistaat und das ist auch kein Problem mehr. Die Industrienationen sind wirklich Popmusik, nichts, was nicht in 3 Minuten abgefertigt werden könnte.

    03.07.2005 um 22:46

03.07.2005 um 22:06

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