Fünf Jahre Spreeblick
Toni Mahoni - 84: Verscheißern
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maddin:16.12.2006 um 18:00ich verscheißere mich manchmal selbst ganz gern, um das gehirn am denken zu halten. hab z.b. mein’ fön versteckt und war dann einige zeit nicht da. komm wieder, suche minutenlang und lache dann stundenspäter noch. oder kaputte glühbirnen wieder in die schachtel, riesenaufwand, immer. wasserhahn so drehen, dass er mich nassspritzt. abends schön amaretto in die kaffeemaschine. es funktioniert … immer.
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Glückwunsch auch aus der Provinz. Als Spreeblickleser der 1. Stunde war ich euch als politische, popkulturelle und gesellschaftliche Internet-Avantgarde und Fenster zur Welt immer treu ergeben. Es ist wichtig, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Das habt ihr zweifelsohne geschafft. In der Blogosphäre, die ja mittlerweile nur mehr einen Schnitt durch die Gesellschaft darstellt, war Spreeblick immer maßgebend. Wenn auch nicht immer einer Meinung, war es doch oft gut zu wissen: Da sind Leute, die denken ähnlich. Zwischenzeitlich glaubte ich gar, euch zu kennen. Mitunter unheimlich, aber immer auch spannend, abwechslungsreich und nicht zuletzt idealistisch. Das macht euch niemand nach. Danke dafür.