Wie Barack Obama seine Wahlkampagne mit Hilfe von Social Networks finanziert hat
Im Osten ist noch Licht
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Dennis:04.06.2008 um 08:55@#678135:
Von Berlin nach Hamburg ist mehr so ein “Wir machen mal rüber…” Ding.
Mal kurz nachgedacht, Grüne
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Dennis:18.04.2008 um 10:48@#674192:
Gut, dann lass es mich umformulieren:
Geplante Gesellschaften sind zum Scheitern verurteilt, wie es eben das Dritte Reich war.
Die Nachkriegszeit dagegen ist ganz sicher keine entworfene Gesellschaft, ich zumindest habe noch nirgendwo von einem großen Masterplan für die Nachkriegszeit gelesen, auch die Teilung Deutschlands war eine Entwicklung, die so nicht geplant war, sondern sich allmählich entwickelt hat über mehrere Jahre hinweg.Klar verändern sich Gesellschaften auch durch große, plötzliche Umbrüche, doch auch diese sind Folge allmählicher Entwicklungen, die zu diesen großen Umbrüchen hinführen (dem Fall der Mauer gingen auch mehrere Jahre Glasnost & Perestroika voraus).
Geschichte findet ja nicht im luftleeren Raum statt!
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Dennis:17.04.2008 um 23:53Vermutlich liegt genau dort das Problem, es gibt in der heutigen Zeit nunmal keine Utopien, Visionen, Entwürfe mehr, weil die Vergangenheit eben gezeigt hat, daß sich eine Gesellschaft nicht entwerfen lässt, sondern Stück für Stück aus dem täglichen Prozessen unseres Zusammenlebens entsteht.
Das ist in der politischen Praxis inzwischen weitestgehend angekommen und darum versuchen dir Parteien schlicht ihre Vorstellungen und die Vorstellungen ihrer Wähler so weit und so pragmatisch wie möglich umzusetzen, fern von ideologischen Scheuklappen.
Die Wähler, die das noch immer nicht einsehen wollen werden sich früher oder später eben bei den Protest-Linken sammeln, zumindest solange bis auch die einmal in einer irgendwie gearteten Koalition an die Macht kommen, an ihren Versprechungen und Visionen scheitern (und das werden sie!) um anschließend von eben jenem Wählerklientel wieder verlassen zu werden, genau wie jene Wähler erst die SPD und inzwischen wohl auch die Grünen hinter sich gelassen haben…
Form - Inhalt 0:0
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Dennis:29.11.2007 um 10:37@maltefan:
Mag sein, daß es eine größere Selbstverständlichkeit war, der Zwang sich einen Lohnerwerb zu suchen war aber nicht geringer als heute, eher im Gegenteil.
Iranblick
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Dennis:25.09.2007 um 13:19Die Cicero-Galerie ist übrigens immer einen Besuch wert, zumal der Eintritt ja kostenlos ist. ;)
Freiheit statt Angst. Eine zusammenhanglose Zusammenfassung
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Dennis:24.09.2007 um 11:52Ne, die haben sich eben gerade nicht mit der Thematik auseinandergesetzt, sondern sind schlicht mit ihren Standardthemen (Kapitalismus zerstören!) und ihren Standardparolen (Wir wollen keine Bullenschweine!) losgelöst von der restlichen Demonstration und ihrer Thematik durch die Gegend gezogen und haben ein bißchen Remmidemmi gemacht.
Übrigens schon darüber nachgedacht, daß die Anwesenheit von ein paar hundert Linksradikalen mit ein Grund für die beklagte Abwesenheit vieler Anderer darstellen könnte?
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Dennis:23.09.2007 um 20:45Das war meine erste Demo seit wir in der Grundschule einmal für den Bau einer Fußgängerampel in der Nähe unserer Schule demonstriert haben und ich fand, sie war ziemlich gelungen.
Ich bin mit zwei Freunden an der Spitze mitgelaufen (die Datenkrake fand ich echt gut!) und wir haben uns bei der Zwischenkundgebung auf die Wiese gesetzt und dabei ziemlich gestaunt, welche Menschenmassen noch an uns vorbeiliefen!
Was jedoch unheimlich genervt hat waren die Leute aus dem Schwarzen Block (Wir liefen kurze Zeit direkt neben denen: Links der schwarze Block, rechts die Polizeikommandos. Bedroht und provoziert fühlte ich mich nur von den Leuten links von mir!) und die Tatsache, daß zig Trittbrettfahrer diese Demo dazu nutzen mussten, ihre privaten Steckenpferd-Parolen à la ‘Kapitalismus abschaffen’ in die Demo reinzutragen.“Im übrigen bin ich der Meinung, daß Karthago zerstört werden muss.”
Total überflüssig…
Taxisoziologie
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Dennis:23.08.2007 um 23:10Einen ähnlichen Moment hatte ich vor kurzem ebenfalls, als ich auf die U-Bahn wartete.
Neben mir auf der Bank erklärte ein Kerl seiner Freundin, daß bei einer Abschaffung der Wehrpflicht ja die Gefahr eines Putsches steige, denn dann würden ja nur noch HartzIV-Empfänger und Asoziale zur Bundeswehr gehen und die seien ja schließlich viel leichter zu manipulieren.
Außerdem fände er es gut, daß die ganzen faulen Abiturienten auch mal richtig arbeiten müssten, wenn sie beim Bund sind.
Da habe ich auch für einen Moment überlegt, ob ich nicht eine Diskussion vom Zaun brechen sollte, aber die Bahn kam in zwei Minuten und ich wußte, daß meine Meinungsäußerung sowieso nichts an seinem Weltbild ändern würde.
Also habe ich sie nur ein paar Sekunden direkt angestarrt bis sie es bemerkten, bin aufgestanden und kopfschüttelnd ein paar Meter weiter gegangen.
Ich glaube, das war effektiver als alles, was ich hätte sagen können!Ach ja, übrigens war ich fauler Abiturient an diesem Sonntag gerade auf dem Weg zur Arbeit…
Scumball
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Dennis:08.05.2007 um 16:07Doch, doch, das war in Fahrenheit, wurde aber nur kurz am Rande erwähnt als Beispiel für die Verrohung der Jugend in einer Welt ohne Bücher und Inhalt.
Brigitte Mohnhaupt und Christian Klar: Die ersten Monate in Freiheit
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Dennis:16.01.2007 um 11:14Moment, bei Sätzen wie: Die RAF war für Deutschland wichtig. schrillen bei mir ja die Alarmglocken.
Präzisiert mal bitte, was ihr genau mit dem Satz meint bevor ich mich evtl. unnötig aufrege.
Vorzeigbares
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Ich bin der Deutscheste
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Dennis:02.09.2006 um 14:29@Tanja:
Wilde Schwäne von Jung Chang ist sehr gut, wenn man sich für die chinesische Geschichte des letzten Jahrhunderts interessiert, vor allem für die individuellen Schicksale. es liest sich recht locker weg, der große literarische Wurf ist es allerdings nicht.
Gut zusammengefaßt wird ihr Leben an der Stelle, an der sie erzählt, wie sie in England zum ersten Mal 1984 gelesen hat und sich wundert, wie genau Orwell das Leben in China schildern konnte, ohne jemals dort gewesen zu sein!
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Dennis:01.09.2006 um 00:48Also in puncto Lateinamerika kann ich nur Gabriel GarcÃa Márquez hochhalten, da hat mich bislang jedes Buch begeistert!
Oder wie wärs alternativ mit ein paar Russen:
Tolstoi, Solschenizyn, Dostojewski
BRAVO, Tom Junkersdorf!
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Toni Mahoni - 58: Biersack
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Dennis:20.08.2006 um 02:37Das wirklich Teuflische ist ja, daß sich Bier und Nikotin gegenseitig in ihrer Suchtwirkung verstärken und die Abwärtsspirale beschleunigen.
Auf zum verfrühten, häßlichen Tod, aber man hat den Weg ja sooo genossen!
What if Mel was One of Us
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Dennis:01.08.2006 um 10:44[- er tat zuviel Gutes im eigenen Land und hätte damit der wirtschaft Amerikas nachträglich geschadet (Erhöhung des Stundenlohns, Erhöhung des Arbeitslosengeldes)]
Wie kann ein Mensch sich selbst eigentlich so offensichtlich selbst widersprechen?
Du scheinst mir ja eine sehr verquaste Vorstellung davon zu haben, was “gut” ist!
Zu dem Text von Avnery:
Ich sehe ehrlich gesagt nicht, wie Israel vom Irakkrieg profitiert hätte, das Land ist heute nicht sicherer, als es vor dem Krieg gewesen ist. Aber gut, das mag vor dem Krieg anders ausgesehen haben, man sollte niemals die Beschränktheit politisch-militärischer Planer unterschätzen.
Hudsonblick 20: Be the Bullet
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Dennis:24.07.2006 um 19:13Zen is not just about clearing the mind, although it’s a part of it.
The point I wanted to make is this:
There can be Zen in shooting firearms, as well as in everything else.
But most of what I’ve read has nothing transcendent in it, it’s just basic emotion and I’m fine with that.
But what I don’t like is when someone tries to make some important experience out of this basic thing and labels it Zen without knowing, what Zen exactly means.Mankind started as hunters and during the last few thousand years we haven’t changed that much biologically.
So it’s just naturally if people respond to weapons in that way.
But if you do, don’t mistake it as anything else as it is.Dennis (who is not a buddhist either)
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Dennis:24.07.2006 um 17:35Zen just means sitting down, tearing down the wall, that seems to seperate you from the world an to become part of it.
So it doesn’t matter whether Zen is practiced in a silent temple, a childrens birthday or on a battlefield.That’s why Zen and Martial Arts can go hand in hand, you just erase your consciousness and act without thinking.
When I was using guns during my military service I didn’t feel thrilled, I didn’t feel like a god; I was just disgusted!
And despite all you’re writing: If you’re just turned on by shooting a gun, if it makes you feel great and powerful then this has nothing to do with any Zen-like way of living! It is pure machismo and if you think, that you’re already beyond that, you’re awfully wrong and haven’t even started to go the way…
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Genau darum hat Obama ja auch staatliche Wahlkampffinanzierung abgelehnt, obwohl er sie ursprünglich mit McCain ausgemacht hatte.
So kann seine Spendenmaschine weiter rollen und ihm einen Vorteil gegenüber dem Republikaner verschaffen.