Befindlichkeitsbloggen
Podcast vom 8.8.2006
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oehi:08.08.2006 um 21:38Es heisst Schafkäse. Nicht Schaf s käse.
Es heisst ja auch nicht Gela n tine.
Und natürlich hat Tanja immer recht.Quelle:
http://susi.e-technik.uni-ulm.de:8080/Meyers2/suche?keywords=schafk%E4se&command=dosearch
Podcast vom 11.7.2006
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oehi:12.07.2006 um 00:15mit gutem NC und kundenorientierter Dienstleistung kannst du sicherlich ein guter und vernünftig bezahlter Journalist fürs Hamburger Abendblatt werden. Viel Spass dabei.
Voice
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oehi:11.07.2006 um 23:59Bezeichnend die Bedingungen des Jurors:
“Change your shoes, change your dress, change your hair.”
Hoffentlich passt ihr Dad gut auf sie auf.
Energie-Erzeugung in hübsch
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oehi:03.07.2006 um 22:32@Niels & Mario:
bitte beachten: die gesamte Westküste Nordfrieslands ist seit Jahrhunderten von Menschenhand geformt worden.
Neuerdings werden die Landschaften auch in Nigeria, Alaska, Sibirien von Menschenhand geformt. Zwecks Energiegewinnung. Zur Engergiegewinnung verändern wir unsere Atmosphäre durch Menschenhand. Demnächst soll der Meeresboden großflächig zwecks Energiegewinnung via Methangaseis durch Menschenhand geformt werden. Schön, wenn die Wertschöpfung für Energie zu meinen Lebzeiten außerhalb der deutschen Grenzen stattfindet. Wir haben auch sonst keine Probleme.
The Igel has landed
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oehi:19.06.2006 um 22:39Hab in Hamburg-Barmbek mal einen Igel mit chronischem Keuchhusten vorm Schlafzimmerfenster wohnen gehabt. Bin aber nicht auf die Idee mit der Polizei gekommen…
Almanya!
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oehi:13.06.2006 um 00:08Was bitte ist versteckter Rassismus?
Öfters schon habe ich mich gefragt, ob ich mir diesen Tatbestand unterstellen muss.
Wie jeder andere Mensch in diesem Lande erlebe ich im tagtäglichen Umgang meine Mitbürger und empfinde dabei.Morgens, wenn ich aufwache tönt mir die laute Schlagermusik meines über mir wohnenden Nachbarn entgegen. Ein “Ossi”, der, damit er nicht arbeitslos ist, seine Mecklenburgische Heimat aufgegeben hat und sich zu Dumpingpreisen hier in Hamburg verdingt.
Seine Musik nervt mich unendlich - einen hilfsbereiteren Nachbarn habe ich aber noch nicht kennengelernt.Ich verlasse meine Wohnung.
Meine türkischen Nachbarn haben das Treppenhaus wieder eingesaut. Das ärgert mich maßlos. Trotzdem sinds nette Nachbarn: Nur bei deren Gemüsegeschäft kann ich telefonisch ordern.Auf dem Weg zur U-Bahn komme ich an einer Diskothek vorbei, die vornehmlich von Schwarzafrikanern frequentiert wird. Regelmäßig hält hier der Krankenwagen wegen Messerstechereien und Drogenexzesse. Gegenüber ist meine Kirchengemeinde. Die Räume werden von Afrikanischen Mitbürgern mitgenutzt. Wir haben bereits viele Gemeindeabende gemeinsam verbracht. Viel Spass haben wir da miteinander gehabt. Deren Form von Gottesdienst jedoch ist meine Sache nicht.
Aber die Lebensfreude derer, die zum Teil als “Illegale” unter schwierigsten Umständen ihr Geld verdienen hat mich schwer beeindruckt.In der U-Bahn Richtung Innenstadt sitzen morgens um diese Zeit zumeist Schlipsträger wie ich oder Hosenanzugfrauen . Es sind kleinbürgerliche Beamte und Angestellte die das Privileg haben, regelmäßig Arbeit, Urlaub und Lohnzahlung erleben zu dürfen.
Ich betrete das Büro und das lautstarke polnische Palaver meiner Kollegin am Telefon um diese morgendliche Zeit schlägt mir auf den Magen. Ich koch mir und meiner Kollegin erstmal einen Kaffee und stelle erfreut fest, daß sie die Angebote für den Kunden in Russland gestern Abend noch fertig gestellt und raus geschickt hat.
Singapur will die Preise nachverhandeln. Typisch. Ich ruf sofort an und dort abends um 21.30 Uhr kriege ich den Verantwortlichen selbstverständlich noch erreicht.
Nachdem ich seine Einladung zur Karaoke angenommen habe, wird die Nachverhandlung vertagt.Abends dann treffe ich mich zum Bier mit einem alten Freund. Er ist in leitender Stellung beim Axel Springer Verlag. Und jüdischer Abstammung. Sein zynisches Pressegetue ist mir manchmal unerträglich. Aber ich schätze seinen messerscharfen Verstand.
Den ganzen Tag über treffe ich also auf Klischees und deren Gegenteile.
Was muss ich mir jetzt unterstellen lassen?
Hamburg Calling
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oehi:19.05.2006 um 23:44@acid: wenn ich für Wasser viel Geld ausgebe (das es früher auch noch gratis gab) trinke ich vielleicht Perrier? Über diese Idioten lache auch ich!
Wer nach einer Bergwanderung vorbei an Bergbächen anschließend in der Hütte nach ebensolchem Wasser fragt, gehört doch ganz legitim geschröpft!
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oehi:19.05.2006 um 22:26Warum so verbissen? Ist Geld verdienen vs. etwas Schönes machen eine ENTWEDERODER-Frage? Ich als Nutzer habe doch die Möglichkeit Bannerseiten zu meiden; wenn ich mich gegegängelt und kanalisiert fühle, meine Cookies zu löschen. Bietet mir die Seite trotzdem einen Wert? So what: dann besuch ich sie trotzdem immer wieder. Warum bitte soll Traffic moralisch verwerflich sein?!? Es erinnert mich an TonSteineScherben-Diskussionen bei denen die Band sich für das Eintrittkassieren beim Publikum rechtfertigen musste.
Ich als Nutzer finds gut, wenn derjenige der im Internet in schöner Weise kreativ ist, auch viel Geld damit verdient. Weil dann gibts bald noch viel mehr Leute, die etwas schönes machen.
Die Ducks
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Oehi:16.05.2006 um 00:28was ist denn perverser:
-eine heimtückische Meuchelei (alltäglich im Vorabendprogramm)
-ein gleichgeschlechtlicher Koitus (9. Regalreihe)
Unser Begriff von Porno ist schon eigenartig…
Diese Woche bei Aldi: Identität!
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Oehi:16.05.2006 um 00:12Die Sammelwut von Unternehmen und Staat ist sicherlich das eine, das andere, was in Datenschutzdiskussionen viel zu kurz kommt ist das unterentwickelte Bewusstsein. Leute, die ich sonst sehr ernst nehme sagten mir: “Na und? ich hab doch nichts zu verbergen!” Die Datenschutzbeauftragten der Länder liefern zwar pflichtschuldig Ihre jährlichen Berichte ab: WARUM sie dies jedoch tun ist nicht klar. In den schützenden Händen des großen Bruders lebt es sich ja auch nicht schlecht!
Podcast vom 9.5.2006
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oehi:10.05.2006 um 00:54Liebe Tanja, wenn ich mich recht erinnere hast Du die Melodie vom unsäglichen ZDF-Magazin zum Besten gegeben: das soll lt Wikipedia die “Intrada” von Lutoslawski sein. Das mit diesen “springenden Klanglinien” oder so hat mich darauf gebracht. Erinnert sich noch jemand an diesen Oberlehrer Löwenthal? Mit seinem stechenden Blick - der durch seine starke Brille noch zusätzlich fokussiert wurde - hätte er Löcher in die Berliner Mauer brennen können!
Innenminister
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oehi:25.04.2006 um 01:32Er drückt es hier weit treffender aus, als ich es je könnte:
http://www.blogfrei.de/metalust/2006/04/neger_bleibt_neger.html>>Neger bleibt Neger>>
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oehi:24.04.2006 um 23:59@christian & @bewegteflasche: Glatzen auf die Fresse? Dumm geboren? Wie sehr wollt ihr die braune Gesinnung unterschätzen? Mein brauner Großvater war ein Dr.Phil. und in herausragender Stellung. Rassismus gabs immer auch bei intelligenten Menschen, wenns dem eigenen Fortkommen diente. Und was Schäuble und Schönbohm hier machen ist das Fischen am rechten Rande, um den noch rechteren Parteien die Basis zu nehmen. Ist das gut? DIE Frage stellt sich nicht. Ich frage mich, warum die Öffentlichkeit erst jetzt feststellt, daß Teile Deutschlands für andersfarbige Menschen NoGo! sind. Weil wegen WM? Geehrte Herren Schönbohm und Schäuble: Stellt Euch vor, israelische Fans kriegen aufs Maul! Hätt ‘nem Arier ja auch passieren können? DANN erst wollt ihr diesen “Kriminellen” das Handwerk legen? Es grüßen recht freundlich die Brandstifter von der Feuerwehr. Und mir wird kalt.
Mathe-Lehrer festgenommen
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oehi:22.04.2006 um 22:56Daß die amerikanische Politik immer schon ein eigenartiges Verhältnis
zur Mathematik hatte, ist nichts neues. Wikipedia meldet unter dem Stichwort Kreiszahl:
“Im Jahre 1897 gab es im US-Bundesstaat Indiana einen Gesetzentwurf, mit dem die Zahl π per Gesetz als 3,2 definiert werden sollte. Der Hobbymathematiker Edwin J. Goodwin war sicher, die Quadratur des Kreises gefunden zu haben. Er schlug der Regierung den Handel vor, auf alle Tantiemen aus der Anwendung seiner Entdeckung in der mathematischen Aus- und Weiterbildung zu verzichten, wenn seine Entdeckung zum Gesetz erhoben würde. Erst nach der Aufklärung durch einen „gestandenen“ Mathematiker, der von dem Gesetzesvorhaben zufällig in der Zeitung las, vertagte die zweite Kammer des Parlaments den vom Repräsentantenhaus bereits beschlossenen Entwurf auf unbestimmte Zeit
Poseidon
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oehi:11.04.2006 um 23:29Doch! SatL hat sowas in der Pipeline. Habe ich aus absolut sicherer Quelle erfahren. Arbeitstitel: „Die letzte Fahrt der Hanseatic - Nur die Tiefe war frei“ Der Junge Kapitän Kai Petersen (Ulrich Noethen) wird als Notbesetzung zur Jungefernfahrt der Hanseatic von seiner Rederei abkommandiert. Weil er vorher einen Kohlenfrachter gefahren hat, wird er von allen gemobbt. Nur seine attraktive Frau hält zu ihm und er verspricht ihr, nur mit einem Festanstellungsvertrag wieder zurückzukommen. Mit dem Schiff gerät er in einen fürchterlichen Sturm, das Schiff kentert, und während er mit letzter Kraft um das Überleben seiner Passagiere kämpft macht sich – weil das Schiff als verloren gilt – der total gemeine Redereiboss (Jürgen Hentsch) an seine Ehefrau (Bettina Zimmermann)ran, der sowieso nur scharf auf die Versicherungszahlung ist. Ich will hier keinen Spoiler geben: aber es verspricht eine wirklich ganz spannende Geschichte mit in Hollywood erstellten Computertricks zu werden. Keinesfalls verpassen!
Oehi
Apple Windows offiziell
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oehi:06.04.2006 um 22:19@dirk:
mir war bis jetzt nicht bewußt, daß es sich bei den Mac-Kumpanen in der Redaktion der Bildzeitung um sooo gute Menschen handelt!
Die Rückkehr des Wortes
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oehi:30.03.2006 um 22:45@jsrn und @kai:
Globalisierung als Teufelszeug?
Schaut mal auf die durchschnittliche Lebenswertung in China. Hat sich innerhalb eines Menschenalters von 35 auf über 70 Jahre entwickelt. ( http://de.wikipedia.org/wiki/Volksrepublik_China ) Ich würde eher sagen, daß uns, die wir bisher Gewinner des Wohlstandsgefälle waren, allmählich der Arsch auf Grundeis geht. Die Trennung zwischen Reich und Arm geht nicht mehr nach Nord/Süd bzw. Ost/West sondern nach Straßenseiten innerhalb der Weltmetropolen. Und in diesem Forum haben einige das noch nicht bemerkt und träumen sich für Deutschland ein sozialistisches Eiapopeia bei dem die anderen doch bitte mal anfangen mögen abzugeben. Ich arbeite in einem internationalen Unternehmen: Meine Kollegen kommen teils aus Osteuropa und Asien. Drei gut beherrschte Fremdsprachen sind bei denen das mindeste. Nach Arbeitszeit fragen die nicht. Sie haben ihre Chance und nutzen sie. Looser und Romantiker interessieren sie nicht. Sie sind die global orientierten Bildungsbürger der Zukunft. Den Rikschafahrer in Bombay oder den Pizzaboten in Hamburg nehmen sie nur als Objekt ihrer Lebensgestaltung wahr. Euch Schrebergartenpdswähler hier wird keiner mehr wahrnehmen.
Ihr könnt bloggen wie ihr wollt.
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Oehi:28.03.2006 um 01:14Weswegen demonstrieren die Studenten in Frankreich? Weil sie merken,daß sie die lebenslange Festanstellung bei Elf Aquitaine nicht bekommen. Und machen sich dann solidarisch mit denen aus den Banlieus. Und letztendlich werden sie genau wie bei uns vor 30 Jahren den Marsch durch die Institutionen starten. Rene, ich gebe Dir aber recht: Wir brauchen eine Idee, einen Diskurs über eine kommende, zu gestaltende Zeit. Es waren immer wieder die humanistisch orientierten Alternativen, welche die verkrusteten Regimes aufgebrochen haben. Der Unterschied jetzt aber ist die globale Herausforderung. Und genau hier kann das Netz die entscheidende Rolle spielen.
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Oehi:28.03.2006 um 00:06“Der Arbeitsplatzabbau wird weitergehen und das ist gut so, denn durch ihn wird gebundenes Potential frei…”
Welche Arroganz in diesen Worten:
Die Erbsen Deines Mittagessens wurden mit dem krummen Rücken von fleissigen Ukrainern geerntet, das von Dir getragene Hemd von zarten indischen Mädchenhänden in einer 16-Stundenschicht zusammengenäht, der Rechner an dem Du schreibst durch Ausbeutung von afrikanischen Rohstoffen und Zerstörung chinesischer Umwelt zusammengeschraubt. Unsere weltweiten Handelspartner können all dies eben erheblich billiger als wir leidenden Zentraleuropäer. Und daher geht der Arbeitsplatzabbau immer weiter. Und das ist gut so?
So weit kommt’s noch
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oehi:13.02.2006 um 20:39sowas auf 3×32 Zoll mit Hochauflösung : und das papierlose Büro wird für mich denkbar.
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Manchmal langweilt mich dieses Internet so sehr, daß ich den Rechner ausschalte, um mein Leben vorwärts zu bringen.