Olympia 2008: Vielleicht in Peking.
Autorscooter
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xconroy:08.04.2008 um 19:44Naja, grade für Menschen mit “Verkopfungsneigung” wäre der regelmäßige Besuch von Scooter-Veranstaltungen oder ähnlichem vielleicht… bereichernd? Wenn man sich einfach mal dem reinen Frohsinn hingeben kann, ohne gleich ironisch brechen zu müssen?
Obwohl, ich hab da auch meine Grenzen. Bei Scooter, oder Lil Jon, oder den Hosen (auf eine gewisse Weise ist da viel Ähnlichkeit) da kann ich das. Einfach abfeiern und Stimmung leben (ohne in einer Hirnecke darüber zeitgleich zu reflektieren, wie komisch die Leute dort alle sind… selbst *wenn* sie eine andere Welt bevölkern, in bestimmten Teilen der Persönlichkeit). Die Grenze läge bei Florian Silbereisen. Das ist zu fremd, davor sträube ich mich.
(das sollte eigentlich in franks Blog, aber keine Kommentare *mümmel*)
NtsNtsNts bekommt einen Namen: Der Electronic Music Guide
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xconroy:08.04.2008 um 19:26Ich kannte es auch noch nicht, vielen Dank dafür :-)
Ist fast wie ne Zeitreise… kann man sich heute kaum noch vorstellen, daß “Eurobeat” 1995 bei vielen Mainstream-Radiosendern mehr Programmzeit hatte als HipHop heute. Aber ich habe so ein Gefühl, daß bald ein Revival (oder sowas) in der Luft liegen könnte…
Kommentare kommentieren
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xconroy:07.03.2008 um 20:25@#671304:
seh ich bißchen anders.
Erstmal glaube ich nicht, daß “Das Kommentarproblem” prinzipiell “unlösbar” ist. Nur weil wir a) bestimmte Vorstellungen haben, wie ideale Kommentarsektionen auszusehen haben, und b) keinen Plan wie wir das erreichen könnten, gibts keine Lösungsansätze? Hätte die Steinzeit so gedacht, würden wir Feuer und Räder heute immer noch für Science Fiction halten ;-)
Eine mögliche Lösung ist, das Problem gar nicht erst als solches zu sehen. Beleidigungen und juristisch Relevantes werden gelöscht, fertig. Ist in vielen Blogs so.
Nun will man hier ja, wenn ich Johnnys Post richtig verstehe,”mehr”. Qualität also.Aber erreicht man die, wenn man ein Blog als Orchester betrachtet? Ist in meinen Augen ein komplett unpassender Vergleich. Orchester sind nicht frei (außer wenn sie improvisieren), sie müssen einer vorgegebenen Linie folgen, und wer abweicht, stört. Sowas kann schnell in einer Schulterklopfcommunity enden.
(du könntest jetzt sagen: es ginge nicht um inhaltliches Abweichen, sondern um ImTonvergreifen. Würde ich dir aber nicht abnehmen, wegen dem weiter oben: daß Menschen sich nicht gerne mit Menschen anderer Ansicht auseinandersetzen).
Und auch dieser Vergleich paßt nicht so ganz, wie ich finde: ein Blog ist nicht das komplette reallife. Aus letzterem kann man sich nicht so einfach ausloggen (kann man schon, aber wenn man wieder rein möchte?), daher ist ein gewisses Maß an kuscheliger Wir-Stimmung lebensnotwendig. Ein Blog ist eher sowas wie ein Fußballfeld: in einem bestimmten Bereich vertritt man halt unterschiedliche Ziele und arbeitet “gegen” den anderen - aber nur in diesem abgesteckten Gebiet.
Klar nehmen viele Leute Kritik an ihren Ansichten persönlich. Aber ist deshalb jede politische Auseinandersetzung “ad hominem”? Ich finde nicht. Ich halte nichgt viel von der FDP und kann mich mit meinem besten Kumpel, der ein glühender Liberaler ist, trotzdem stundenlang sehr angeregt darüber unterhalten, und trotz oder gerade wegen gegensätzlicher Auffassungen haben wir beide was davon (ist inzwischen schon ne Art Tradition).
Das ist vermutlich die “Diskurskultur, die niemand lebt”. Viele tun es trotzdem, vielleicht kennst du nur keine ;-)
Und auch dem “durch Vernetzung nicht klüger werden” stimme ich nicht zu. Wo du heise erwähnst: ohne Telepolis wäre ich vermutlich etwas dümmer als ich tatsächlich bin, und das hat weniger mit den Artikeln zu tun als mit den Diskussionen dort, an denen ich mich beteiligte (ich weiß, Spreu, Weizen, bla. Mir muß niemand erzählen, daß in Heiseforen viel erlesenster Schrott geschrieben wird).
Wenn man nicht krampfhaft alles als Problem betrachtet, sondern nur Sachen die tatsächlich problematisch daherkommen, sieht die Welt viel freundlicher aus ;-)
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xconroy:07.03.2008 um 17:40Zur Motivation für gute Komentare: der Mensch mag es nun mal, wenn man ihm Bienchen und Sternchen als Belohnung gibt ;-)
Wenn technisch machbar, plädiere ich für folgendes Kommentarsystem:
Bewertungen als “lesenswert” oder “exzellent” analog zur Wikipedia werden hervorgehoben.
Normale Kommentare erscheinen normal, so wie jetzt.
Schlecht bewertete Kommentare, sofern sie nicht juristisch angreifbar sind, werden nicht gelöscht, sondern als Spam markiert und müssen extra geöffnet werden (analog zu YouTube).
Bienchen- und Wettbewerbsdenken werden schon dafür sorgen, daß die User sich Mühe geben, lesenswerte oder sogar exzellente Kommentare zu schreiben (und wie bei Wikipedia sollte man natürlich eine Extra-Kategorie (Anthologie?) einführen, in der die allerexzellentesten Kommentare gesammelt werden).
Wär das was?
Dann hau doch ab, Du Arsch!
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xconroy:27.02.2008 um 19:24@#670388:
Wenn die Bedingungen für alle gleich sind, ist doch wieder alles okay. Sagt der Arbeitgeber: nö, dich woll mer net, wegen [besoffene Partyfotos/zwei Sekunden Armausstrecken = Hitlergruß/whatever], hat der Arbeitnehmer postwendend das Video des Personalers mit der Chefsekretärin zur Hand.
Der Legionär
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xconroy:15.01.2008 um 20:05“Ein Stück aus dem Leben” sagt man heute zu sowas, oder?
Dem “mehr davon” weiter oben möchte ich mich anschließen.
Koreanischer Verstoß gegen das KrWaffKontrG
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xconroy:15.01.2008 um 19:53In Japan gibts auch Eis mit Fischgeschmack.
Das Problem mit dem Geruchskino? Weil die Leute immer versuchen, es mit “echten” Gerüchen zu lösen. Dazu muß man überall irgendwelche Duftbehälter installieren, toll.
Muß doch auch gehen, daß die Riechnerven direkt elektrisch gereizt werden, ohne daß man Duft- und Miefmoleküle verschießen muß. Da kriegste im Kino halt statt ner 3D-Brille ein Nasenpflaster mit Chip. So kriegt man den Geruchssinn dann auch ins Internet, irgendwann.
Überklang
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xconroy:08.01.2008 um 22:56Für Bremer gibts immerhin am Sonntagabend ein echtes Häppchen:
Wer sich für exotische, skurrile und seltene Musik, vor allem aus dem Bereich der “world music”, aber auch weit darüber hinaus, interessiert, wird bei “Pops Tönender Wunderwelt” mehr als gut bedient. Zusätzlich gibts Abenteuer in Paralleluniversen und tiefschürfende Diskussionen mit Bäckereifachverkäuferinnen.
Die Sendung gibts seit über 20 Jahren, und als sie 2001 das erste und letzte Mal abgesetzt werden sollte, gingen überraschend große Menschenmengen auf die Barrikaden :-)
Popgun! 03 – Jahresliste
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xconroy:29.12.2007 um 14:40Timbaland & Fall Out Boy - One and only
…ist für mich *der* Song des Jahres.
Als der Year-Zero-Hype lief habe ich noch überdurchschnittlich oft NIN gehört, aber die Begeisterung hat sich inzwischen etwas normalisiert.
Neuköllner Moscheen(be)suche: Keine Reportage.
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xconroy:27.12.2007 um 22:02Moin Jan,
mir ist nicht ganz ersichtlich, was genau du eigentlich kritisierst - die Vorgehensweise des Autors oder seine vermutete Absicht? Wäre nett, wenn du das klarstellen könntest.
Danke.
Ein bisschen Hass muss sein
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xconroy:21.12.2007 um 10:08De Winter und Konsorten legen durchaus den Finger in die Wunden der westlichen Welt.
Das läuft dann unter dem Stichwort “Untaten der grünrotbraunen Gutmenschen”. Im Zweifelsfall ist der ewige Linke an allem Schuld, vom Kinderpornoring bis PISA.
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xconroy:20.12.2007 um 23:39Ich ertappe mich manchmal dabei, auf den Tag zu warten, an dem die seit einigen Jahren vor sich hin schwurbelnde und schwabbelnde Bewegung der “politisch Inkorrekten” (namedropping: Broder, de Winter, Herre, Koeppel, wtf) mal so eingehend analysiert wird, wie es heute die “68er-Bewegung” wird.
Wie kam es dazu, daß diese Strömung in einigen Mediennischen so laut tönen konnte (Vergangenheitsform deswegen, weil ich dieser rein destruktiv strukturierten Weltsicht keine große Zukunft zutraue… drei,vier Jahre vllt. noch)? 9/11 als Angelpunkt und Zündfunke eines schon länger gärenden, aber ungeformten Bedürfnisses bestimmter Menschen, ihr Dagegensein zu artikulieren?Gibt es sowas wie einen gemeinsamen Nenner, der die “Politisch Inkorrekten” (Neokonservativen” eint und sie gleichzeitig von anderen abgrenzt?
Gemeinsam ist ihnen der Haß auf den Islam und alles Orientalische, der in meinen Augen durchaus die Intensität des Judenhasses durchschnittlicher Antisemiten erreicht - Anschlußpunkt an die Neonazis. Auf der anderen Seite nahezu bedingungslose pro-israelische Einstellung - Anschlußpunkt an die antideutschen Adornojünger.
Weiterhin: Christentum, traditionelle Werte der Adenauer-Ära, Ablehnung von Fortschritt in sozialen Bereichen (nicht in technologischen) und Genörgel über traditionelle und überholt geglaubte Feindbilder (Linke, Arbeitslose, Schwule) - Anschlußpunkt an CDU/CSU.
Weiterhin: Strikte Befürwortung des “Nachtwächterstaats”, Ablehnung von Mindestlöhnen, Grundeinkommen etc., anti-ökologische Ideologie (”Klimalüge”) - Anschlußpunkt an neoliberale Bewegungen und FDP.Daß die meisten Vertreter des Neokonservatismus sehr aggressiv und auf Kontra und Feindbildgestaltung ausgerichtet publizieren, spricht m.E. dafür, daß sie ihre inhaltlichen Grundlagen selber als stark angreifbar wahrnehmen. Die “Nachbarn” - einige Neoliberale zb. (B.L.O.G.) und moderatere Kritiker des common sense (Posener) - wirken in ihren Texten wie auch in der direkten Diskussion wesentlich souveräner und dialogbereiter, ohne das Bedürfnis des Ad Hominem, das man bei den “politisch unkorrekten Polemikern” oft genug anstelle von Sachargumenten findet.
Irgendwo ein Soziologe anwesend, der noch ein Thema für die Doktorarbeit sucht?
Das Jugendvögelschutzgesetz - Recht von einem anderen Stern
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xconroy:14.12.2007 um 23:18Habe ich irgendwelche tiefgründigen Zusammenhänge übersehen, oder kommt es mir zurecht sehr, sehr inkonsequent vor, daß diese ulkigen “Gesetzesvorschläge” von den gleichen Leuten kommen, die wegen Marco Weiss auf die Rechtsverhältnisse in der Türkei geschimpft haben?
Wie es die Musikindustrie doch noch ins 21. Jahrhundert schaffen kann
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xconroy:29.11.2007 um 22:06Schwierig - via Kreditkarte ist es schon am einfachsten, aber wenn man halt keine besitzt?
Ich stelle mir so ganz vage eine Art “Typepad für Transaktionen” vor, also ein Tool, das das Prinzip von musicload dahingehend verallgemeinert, daß man an jeden Anbieter (der dann zb.einem bestimmten Pool von Firmen angehört, die dieses Vorgehen unterstützen) überweisen kann und der Betrag dann auf der Rechnung des jeweils eigenen ISPs landet. Wäre einfacher als PayPal und man bräuchte keine KK. Andererseits wüßte ich jetzt nicht,wie das technisch umsetzbar wäre und Datenschutz gewährleistet bliebe, weil ja alle betroffenen Stellen - ISPs und Dateianbieter - sensible Kundendaten austauschen müßten.
Da dies in nächster Zeit nicht passieren wird, wäre ich durchaus motiviert, mir dann doch ne Kreditkarte anzuschaffen. Wenn nicht die anderen Kritikpunkte wären.
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xconroy:29.11.2007 um 21:00Die ganze Debatte um böse Raubkopiermordterroristen wäre nicht nötig (ist sie sowieso nicht, aber dann wäre sie es noch weniger), wenn die Musikindustrie ihr Geld nicht in Anwälte und Hetzkampagnen inverstieren würde, sondern in Innovation.
Ich bin bekennender emule-Nutzer, aber ich habe überhaupt nichts dagegen, für die Musik, die mich interessiert, auch zu bezahlen. Das Problem ist die Kundenunfreundlichkeit der kommerziellen Downloadportale:
- die Preise sind schlichtweg zu hoch. Ich stehe vor der Wahl, mir ein Album zu kaufen, von dem ich das meiste gar nicht haben will, oder mir einzeln Songs zusammen zu suchen, die dann jeweils 1,99 € kosten.
- die Bezahlung ist oft umständlich. Als ich noch bei musicload war, ist mir die Einfachheit positiv aufgefallen: als T-Online-Kunde wurde einfach via Rechnung abgebucht. Nichtkunden haben es da schwieriger, und viele Portale wickeln die Bezahlung über Kreditkarten ab, die auch nicht jeder besitzt, ich jedenfalls nicht.
- oft genug, auch bei iTunes und anderen eigentlich seriösen Anbietern, sind die Dateien DRM-verseucht. Das ist für mich außerhalb jeder Diskussion, für so einen Beschiß gebe ich kein Geld aus.
- die Auswahl ist unter aller Kanone. Selbst aktuelle Charts-Titel findet man bei musicload und co. oft nicht, von älteren Songs oder unbekannten Künstlern mal ganz zu schweigen. Bei emule habe ich immer alles gefunden, was ich gesucht habe.
- von Datenschutz wollen wir gar nicht erst anfangen.
Solange die MI diese Baustellen nicht in den Griff kriegt, wird sie auch das Problem “Raubkopierer” nicht in den Griff kriegen. Anstatt zu jammern und mit ihrem Kontra-Kurs auch noch die letzten Kunden zu vergraulen, wäre es sinnvoller, auf die Kunden zuzugehen und zur Abwechslung mal nachzufragen, was diese denn eigentlich wünschen…
(der Einfachheit halber mein eigenes Post aus dem Spiegelfechter-Blog hier rüberkopiert…)
Gefangen in der Blogosphäre oder: Benutze Faust mit Gesicht
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xconroy:26.11.2007 um 23:59Es ist spät, und heute findest du da sowieso nicht mehr raus.
Nimm das Notebook (wenn das nicht funktioniert: such einen Kuli oder nimm die Kreide und ein Plan-B-Poster oder anderes Papier) und erinnere dich an den ersten Satz dieses Artikels:
“Ich sitze gedankenversunken an meinem Schreibtisch und verfasse einen Artikel für Spreeblick.”
Schreibe diesen Artikel.
Lege ihn gut sichtbar vor die Kamera.
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xconroy:26.11.2007 um 23:09Fülle Spüle (die Küche hat doch wohl eine?) mit warmem Wasser.
Wühle gedankenverloren in Glausaugen herum, so daß die Kamera auf die Spüle gerichtet ist.
Suche nach Rotwein (oder einem beliebigen Getränk) und füll es in ein Glas.
Zieh dich aus, nimm das Glas und steig in die Spüle.
Zünde dir eine Zigarette an.
Der Anblick ähnelt verblüffend dem auf dem Foto,oder?Warte ab, was passiert.
Dr. Dieter Wiefelspütz - Ein leidenschaftlicher Sammler
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xconroy:12.11.2007 um 23:12#8
Bis jetzt haben sich schon zehn Leute dazu auf abgeordnetenwatch zu Wort gemeldet und nachgehakt.
Jetzt kann W. sie entweder ignorieren (auf jede einzelne wird er sowieso nicht antworten, muß ja auch nicht) oder aber einen weiteren gewundenen Allgemeinplatz loslassen.
Mmn hat er sich sowieso schon auf dünnes Eis gewagt mit dieser Äußerung, denn damit nimmt er den VDS-Befürwortern nun mal eine wichtige Böe Wind aus den Segeln.
Ein Mann wie Woody
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xconroy:30.10.2007 um 21:48@ toss:
Spreeblick ist doch ein Gemeinschaftsblog. Bewirb dich halt, vielleicht nehmen sie dich.
Nicht für das Leben
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xconroy:21.10.2007 um 18:03Wann kommen die anderen außerkörperlichen Erlebnisse und die folgenden Eva-Herman*-Momente? (weil,von wegen “erste/s”)?
*ist Eva Herman in Kleinbloggersdorf das, was Ron Paul bei digg ist?
Ist Technik links? Ein Selbstgespräch
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xconroy:06.10.2007 um 19:37Energie 2.0, genau. Wenn hier besseres Wetter wäre, gäbe es auch mehr private kleine Kraftwerkbetreiber (Solarenergiekollektorendingsbumsdinger auf dem Dach). Aber wenn das Klima wärmer wird, gibt es bestimmt auch mehr Sonne.
Das wäre dann aber “rechte” Technik, oder? Weil,”links” ist ja auch so irgendwie zentralistisch. Sagt man.
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xconroy:06.10.2007 um 19:05Zu wieviel Prozent ist der Artikel eigentlich ironisch?
(ist schon ernst gemeint, die Frage. Weil, wenn man heutzutage ein bestimmtes Zielpublikum erreichen will,schreibt man, glaub ich,immer so haarscharf auf der Grenze, so daß man das Ergebnis so oder so und irgendwie diffus auslegen kann. Kommt mir in diesem Fall so vor.)
Gerade dann, wenn man so Gummiwörter wie “links” in vollem Wissen um ihre Gummigkeit verwendet. Tun die Heinis von “politicallyincorrect” ja auch auf ihre Weise, indem sie unter Verwendung der in ihrem Privatkosmos gültigen Logik beweisen, daß Hitler auch ein richtiger Linker war.
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Gerade deswegen schrieb ich ja, daß die Fokussiierung auf Tibet kontraproduktiv ist. Denn ähnliche Zustände, da hast du ganz Recht, findet man auch anderswo.
Was die alltäglichen Menschenrechtsverletzungen, Folterungen und Hinrichtungen angeht steht China aber wohl doch ziemlich einzigartig da (ja ich weiß, andere machen das auch… und? soll man deswegen am besten gar nix tun?). Darauf zu konzentrieren, *deswegen* - wegen 1000 Hinrichtungsopfern pro Jahr - sind Proteste und Boykotte usw. angebracht. Da kann China auch nicht zu Frankreich sagen: ey, ihr macht das doch auch - machen sie nämlich nicht.
Nichts gegen die Anliegen der Tibeter, die sind ja nicht unberechtigt. Aber daß sich daran alle Welt aufhängt und das mmn schwerwiegendere und chronisch vorhandene Unrecht nicht Grund genug sein soll, das finde ich schon reichlich verlogen.
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Ein Boykott wird ziemlich sicher nicht stattfinden, dazu ist die Motivation seitens derer, die das veranlassen könnten, nicht hoch genug. Im Kalten Krieg war das anders. Wenn Interesse bestünde, würden vermutlich jetzt schon Stellungnahmen der USA verlautbart werden, nach denen man unter keinen Umständen, auf gar keinen Fall, das ginge ja überhaupt nicht.
China ist aber nicht der Klassenfeind. So simpel wie früher ist die Lage nicht mehr. Jaa, wenn Olympia in Teheran wäre, aber so… nö.
Menschenrechtsverletzungen an sich waren noch nie ein Grund für offzilielle Boykotte, da mußte immer Eigeninteresse vor liegen, u nd sei es ideologisches.
Soll man deshalb sagen:Boykott - ist sinnlos? Ich schwanke da immer noch etwas… von staatlich-offizieller Seite wird es keinen geben. Aber wenn tatsächlich “mündige Athleten” sich bereit finden, eventuelle verbandsinterne Abstrafungen hinzunehmen und als Privatperson die Spiele zu boykottieren - das ginge, und es wäre vielleicht wirkungsvoller als ein Kollektivboykott. Was wäre das 100-m-Finale, wenn alle Favoriten fehlen? Wer nimmt einen 400-m-Lauf ohne Wariner ernst?
Wurden schon Athleten gefragt, ob sie sich als Einzelperson vorstellen könnten, zu boykottieren? Da trennt sich nämlich die Spreu vom Weizen, und man sieht, wer Interesse an Menschenrechten gegen Werbeverträge und Prämien abwägt.
Andere Frage: ist es sinnvoll, zwingenden konfrontativen Druck auszuüben auf China? Wie handelt ein Regime, dem von außen Dinge aufgezwungen werden, die sich keiner der Aufzwingenden selber aufzwingen ließe? Stolz und Selbstachtung spielen eine große Rolle, oder? Wie geht also eine Regierung mit dem Gesichtsverlust um, den ein Nachgeben wahrscheinlich bedeutet?
Andererseits: wenn man das Ziel vor Augen hat, die Menschenrechtslage in China langfristig verbessern zu wollen (die Fokussierung auf Tibet ist, was das angeht, sehr kontraproduktiv) - welche Mittel sind die erfolgversprechendsten? Durch reine diplomatische Verhandlungen wird China wohl kaum aufhören, jährlich tausend Leute hinzurichten und weitere zu foltern. Es geht also doch nicht ohne Druck- solange dieser nicht nur Ventile finden kann, die mit öffentlichem “nachgeben” und Gesichtsverlust verbunden sind (ich versuche mich gerade in die angebliche chinesische Mentalität hineinzuversetzen, vielleicht bin ich da auch völlig aufm Holzweg…).
Andere Seiten halten ein wirtschaftliches Embargo für effektiver als den Olympia-Boykott. Ich glaube nicht daran. Das ist etwas, was unspaktakulär und ohne Öffentlichkeit geschieht (insofern vllt kein “Gesichtsverlust”), aber leiden würden darunter doch die, deren Lage sich bessern soll…
Im Moment sehe ich auch das von mspro angeführte Szenario als realistischste Möglichkeit. Embargo wirds nicht geben (China ist ein zu wichtiger Wirtschaftspartner), offizielle Boykotte auch nicht, private Boykotte von einzelnen Sportlern… nää, das Hemd ist näher als die Hose. Also bleibt es Bloggern und Journalisten vorbehalten, über den kompletten Zeitraum der Spiele ein derart eindringliches mediales Bohei zu veranstalten, daß es sich sowohl tief und nachhaltig in die Gehirne der Weltbevölkerung einfräst (nachhaltig = das Gegenteil von Instantaktionen wie “Free Burma”) als auch der eine oder andere Tropfen über die Zensurgrenzen zur chinesichen Bevölkerung schwappt. Damit Dinge in Bewegung kommen.