Das geteilte Berlin 1945–1990
Jonathan Haidt: Konservative und liberale Psyche
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heinz:21.09.2008 um 21:30Wie platt das ist, merkt man, wenn man interessantere Konzepte zu politischen Modellen als moralische Systeme liest. Z.B. George Lakoffs “Moral Politics” (gelesen in Lettre International Sommer 2008 bei Sergio Benvenuto). Lakoff teilt ein in unterschiedliche verinnerlichte Familienbilder: den Strengen Vater (strict father) = konservativ, und das Sorgende Elternteil (Nurturing Parent) = liberal.
Die Grundzüge der konservativen Moral sind nach Lakoff: K1. Förderung der Moral des Strengen Vaters im allgemeinen/ K2. Förderung von Selbstkontrolle, Verantwortung und Zuverlässigkeit des einzelnen/ K3. Anwendung des Prinzips von Belohnung und Strafe/ a. Schutz der Individuen, die über Selbstkontrolle und Zuverlässigkeit verfügen, sowie Verhinderung der negativen Folgen von Eigeninteresse/ b. Stärkung der Autorität durch Strafe/ c. Sanktionierung durch Strafe für Individuen, die es an Selbstkontrolle mangeln lassen/ K4. Schutz der moralisch handelnden Individuen vor äußeren Schäden/ k5. Stärkung der moralischen OrdnungDie der Liberalen: L1. Solidarisches Verhalten und Förderung der Gleichheit/ L2. Hilfe für die, die sich nicht selbst helfen können/ L3. Schutz für die, die sich nicht selbst schützen können/ L4. Förderung der Selbstverwirklichung/ L5. Sorge für die eigene Person, um sie für die Durchsetzung der vier Grundforderungen zu stärken
Ist auch dichotomisch und amerikanisch, aber wahrscheinlich näher an der Realität und gibt zumindest mehr zum Denken als zum Ärgern.
In der einen Hand ein Snickers
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heinz:08.06.2007 um 16:49Ist ja ganz fetzig das Ding, warum aber bitte sind da fast ausschließlich Herren zu sehen, denen es um etwas anderes als reines Kapital geht?
Das ist irgendwie poplinks mit billiger Ideologie-Schelte. Kickt einfach nur gut, wenn man nicht weiter nachfragt, worum es denn nun genau geht…
In der Tat…
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Heinz:02.04.2006 um 06:32Demokratie war in der Antike sowas, wo der Demos, die Bürger also nicht arbeiten mußte und irgendwo aufm Marktplatz rumpalavern und ab und zu mal wählen konnte, die Sklaven mußten schuften und die Barbaren haben auch keinen interessiert. So ist der edle Ursprung von unserm edlen jetze hier.
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War auch damals auf der unbunten Seite der Mauer. War ganz lustig gewesen, auch. Sexier auf jeden Fall als im neuen ungeteilten Berlin. Und gab wenigstens keine Superer. Und keine english-for-no-reason-speakers. Trotzdem danke.
@thorsten: wer macht denn aus der Mauer Romantik? Und was sind italienische Damenschuhe für die Russkis, wenn nicht romantisch?