Aviophobiker
Psychopathische Kindervorbilder?
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01
nomsa:22.11.2007 um 17:48lustig finde ich allerdings:
fĂĽr die dt. version der sesamstrasse “reiste eigens ein Henson-Mitarbeiter mehrere Wochen durch Deutschland, um sich bei der Gestaltung von Figuren inspirieren zu lassen, die dem deutschen Wesen entsprachen. So entstanden Samson und Tiffy” (wikipedia)
ein dicker, etwas langsamer bär und ein klugscheissender (etwas nerdiger) vogel.
der witz ging dann wohl auf unsere kosten.
02
vorher erste staffel lost ist echt hardcore! da war mir beim gucken auch ein wenig schummerig, bei bestimmten szenen.
ich hab auch flugangst, und mir hilft da am besten fatalismus. wenn ich mich in ein flugzeug begebe, habe ich mit dem leben quasi abgeschlossen. ich empfinde es als geschenk des universums, wenn ich es überlebe. ich schätze das problem ist die angst vor dem kontrollverlust, man kann nix tun. deswegen hilft es mir, alle kontrolle bewusst fahren zu lassen.
ausserdem hat es mir auch geholfen mit einem freund zu reden der flugzeugingenieur ist. der hat erstmal von den dümmsten flugzeugabstürzen erzählt und gelästert, dass das meistens menschliches versagen des piloten ist. seitdem hör ich mir immer ganz genau die ansagen an und versuche vertrauen in den piloten zu schöpfen.
bei turbulenzen suche ich mir immer ne stewardess die nett und kompetent aussieht und beobachte sie, solange die noch gelangweilt dreinschaut is alles ok.
ausserdem glaube ich (und ich will hier nix gegenteiliges hören!), dass start und landung am gefährlichsten sind, das ist auf langstreckenflügen praktisch, da kann man die angst auf zweimal 5 minuten konzentrieren und danach erleichtert sein. endorphine sind mein freund. ansonsten versuch ich nicht soviel zu denken und nicht soviel zu hinterfragen, mich quasi für die dauer des fluges in den mindset eines BILDlesers zu versenken.