Kaukasische Kriege
Dörfer, die Berlin sind
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Head:07.08.2008 um 11:25Oh je, Sommerloch.
Platter, abgedroschener und realitätsfremder ging es wohl nicht? Dieses dämliche, oberflächliche Berlin-Bashing kann doch echt keiner mehr ertragen.Dieser Text ist ungefähr so lustig und originell wie der Quatsch Comedy Club. Mir ist unverständlich, was einen reitet, solch peinliche Vorurteile immer wieder aus der Mottenkiste zu kramen, um einen “bissigen” oder “ironischen” Artikel zu schreiben, der nichts anderes ist, als eine Bloßstellung des Autors als Langeweiler.
Niemand sagt IKEA am Südkreuz. Es ist das IKEA Tempelhof.
Und vor ein paar Tagen hat es ziemlich doll geregnet, vorgestern war es stürmisch, Heute ist der Himmel quietschblau und die Luft ist klar. Und ich kann mich an Winter in Berlin erinnern, mit 30 cm Schnee und strahlendem Sonnenschein…
Alltagsrassismus - ein Interview
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Head:27.02.2008 um 16:18Es gibt einen großen Unterschied zwischen Rassismus und Diskriminierung (Unterscheiden).
Diskriminierung, Vorurteile, Ablehnung oder sogar Haß gibt es gegenüber vielen Minderheiten, Gruppen oder nur Individuen.
Das können sein Behinderte, Übergewichtige, Magersüchtige, Große, Kleine, Albinos, Schwarze, Bodybuilder, Blonde, Rothaarige, Hässliche, Schöne, oder auch nur unkonventionell, unpassend oder extravagant gekleidete Menschen.“Echter” Rassismus, also der explizite Hass auf eine “Rasse” oder Ethnie kommt bei uns sehr selten vor (viel mehr z.B. in Afrika, siehe Ruanda, Kenia etc.) und wird dann gern mit Diskriminierung Andersartiger verwechselt.
Das Vorurteil, dass Schwarze einen großen Schwanz haben ist ungefähr genauso gefährlich (wenn nicht sogar ungefährlicher) als das Vorurteil, dass Dicke Menschen dumm sind.
Ich kann diesen unreflektierten Quatsch mit dem Rassismus echt nicht mehr hören. Bin selber halber Ausländer und sehe gar nicht deutsch aus, Rassismus habe ich aber nie erlebt und wenn es etwas gab, dann waren das harmlose, verständliche Vorurteile die ich entweder entkräften konnte oder über die ich einfach nur geschmunzelt habe.
Wie man alles komplett durcheinander bringen könnte
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Head:18.02.2008 um 17:34So hat sich die Brockhaus-Redaktion bisher auch immer gefühlt… Die neue Auflage kommt aus der Druckerpresse und ist in diesem Moment schon lange nicht mehr auf dem aktuellsten Stand. Deswegen switchen die jetzt auf Online…
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Head:18.02.2008 um 15:09Hä? Das verstehe ich nicht. Wie soll man denn eine Regierung stürzen können mit einer “vordatierten” Mail? Das passiert doch hin und wieder wenn man offline eine Mail schreibt, diese im Ausgangskorb rumliegt und dann versendet wird (z.B. am nächsten Morgen).
Klar wäre es manchmal praktisch wenn man das steuern könnte, aber wie sollte das irgendwen oder irgendwas stürzen?Abgesehen davon kann man ja seine Systemuhr auf jede beliebige Zeit stellen um zumindest den Anschein zu erwecken, eine Mail wäre schon gestern oder sogar morgen rausgegangen…
Kurze Geschichte der Globalisierung
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Gravis, Gravis
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Head:08.01.2008 um 18:24Entweder ist es ein Wunder oder alle anderen übertreiben… ich arbeite seit 13 Jahren mit Apple-Rechnern und hatte noch nicht ein einziges Mal ein defektes Gerät. Mein aktuelles MacBook Pro läuft genauso gut wie alle Rechner davor. Ich kann keinerlei Qualitätsmängel entdecken…
Allerdings bestelle ich schon lange bei cyberport, vielleicht liegts daran… Service brauchte ich ja bisher nicht, deswegen hatte ich da auch noch keine schlechten Erfahrungen. Aber auch sonst hatte ich bisher keine nennenswerten Probleme mit irgendwelchen Service-Hotlines, nichtmal bei der Telekom (ich weiß, das hört sich sehr unglaubwürdig an, ist aber so. Bin schon immer Telekom-Kunde ohne nennenswerte Probleme). Ich kriege sogar Anrufe von meiner Bank, die mir mitteilt, dass meine Kreditkarte unberechtigterweise belastet wurde und sie mir eine neue Karte zuschicken. Die Beträge sind nichtmal auf meiner Abrechnung erschienen.Das wollte ich nur mal sagen. Gibt eben auch positive Erfahrungen.
Was 2008 noch nicht verboten ist
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Ein bisschen Hass muss sein
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Head:26.12.2007 um 21:40@fpk
Krieg ist niemals eine Lösung gewesen, Krieg ist ein Problem. Egal mit welcher Motivation und mit welcher Rechtfertigung er geführt wird.
Und egal wie man dazu stehen mag: der Krieg gegen den Terror in Afghanistan ist jedenfalls in keiner Weise erfolgreich. Bin Laden ist nicht gefasst, Bomben explodieren weiterhin überall auf der Welt.Ich bin mir mehr als sicher, dass Terrorismus und die zugrundeliegende Verblendung nicht mit Krieg zu bändigen ist. Hat noch nie funktioniert in der Weltgeschichte und wird auch nie funktionieren.
Zum Thema Reaktion auf den 11. September: diejenigen, denen dieser Anschlag gegolten hat sollten sich mal überlegen, warum das passiert ist und ob man sich nicht lieber - anstatt die Symptome zu bekämpfen - den Ursachen widmen sollte. In der Medizin weiss man das schon lange…
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Head:25.12.2007 um 02:48@fpk:
Ohne MIG-23 und Tupolews und ohne Stinger-Raketen hätte es die Taliban nicht gegeben… und auch nicht Al-Quaida. Krieg, Gewalt, Terror - nichts daran ist gut oder nützlich, egal welche Motivation dahinter steckt.
Und ohne die Herrschaft der Taliban in irgendeiner Weise schönzureden: der (noch immer anhaltende) Krieg ändert nichts an der Gesamtsituation. Die Taliban sind noch da, die Al-Quaida ist noch da und das hasserfüllte Denken dieser Gruppierungen und der Hass der Bevölkerung auf den Westen ist auch noch da. Trotz F-16 und Tornados.Zum Artikel:
Ich bin weder der Meinung, dass es sich um Lagerdenken noch um politisch korrekte oder inkorrekte Ansichten handelt, um die es hier geht. Es geht nur um Richtig oder Falsch. Im tiefsten Inneren kennen wir alle den Unterschied, wissen wir alle was Gut oder Böse ist. Nur die vielen sich selbst bedingenden schlechten Eigenschaften des Menschen verhindern ständig, dass wir aufrichtig und erhobenen Hauptes für das Richtige und Gute einstehen. Diese schlechten Eigenschaften sind u.a.:
Gier
Angst
Feigheit
Arroganz
Geltungssucht
Faulheit
Einsamkeitund es gibt noch viele mehr…
Einige davon treffen - so wie ich seinen Artikel lese - auf Leon de Winter zu. Und auf die ganzen anderen armen Seelen wie Broder und Konsorten.
Auf jeden Fall: ein sehr guter Artikel mit einer für mich grundlegend nachvollziehbaren und unterstützenswerten Aussage.
Mein grünes Päckchen
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Head:30.11.2007 um 17:21@Westpfalz-Johnny
ich mag auch Autos sehr gerne. Ich fahre sehr gerne Auto. Ich fahre viel Auto. Mein Auto ist sehr alt, es verbraucht verhältnismäßig viel Benzin. Ich denke nicht, dass ich auf mein privates Fahrzeug verzichten möchte. Ich möchte auch nicht in einem Elektromobil mit 30 km/h durch die Gegend juckeln. Ich möchte auch nicht bei Wind und Wetter Fahrrad fahren müssen, ich möchte auch nicht auf den ÖPNV angewiesen sein…
Trotzdem bin ich der Meinung, dass wir nicht den Status Quo akzeptieren dürfen.
Würden diejenigen, die die Mittel dazu haben (Autoindustrie) anstatt Milliarden in die Entwicklung neuer Verbrennungsmotoren eben dieses Geld in die Optimierung des Elektroantriebs stecken, dann würden wir in wenigen Jahren alle mit leistungsstarken, komfortablen und schicken Autos fahren, die 0 Emissionen erzeugen (wenn der Strom hierfür ebenso emissionsfrei erzeugt wird) und (aufgrund der deutlich simpleren Technik) mit weniger Energieaufwand und preiswerter zu produzieren wären und die auch deutlich weniger im Unterhalt kosten würden - geschweige denn großartigen Wartungsaufwand benötigen. Und die auch noch viel bessere Fahrleistungen hätten…
Diese Technologie gibt es bereits, theoretisch wäre es in wenigen Jahren möglich, dass weltweit ausschliesslich Autos mit einem solchen Antrieb die Fabriken verlassen.
Theoretisch. Weil solche Leute wie Du es nicht checken. Und vor allem, weil diejenigen, die die Macht haben es nicht wollen.
“Alle Macht geht vom Volke aus”… sehr komisch.
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Head:30.11.2007 um 17:05Ey Westpfalz-Johnny, ich bin auch Autofahrer und finde trotzdem hohe Benzinpreise gut. Ich wäre auch für deutlich höhere Preise bei Energie und Wasser und bei allen Konsümgütern und Nahrungsmitteln, die nicht umweltverträglich und nachhaltig produziert werden. Anders ist bei den meisten Menschen das richtige Bewusstsein für die Verhältnisse glaub ich nicht zu erzeugen.
Die Grünen sind die einzige noch wählbare Partei für mich, allerdings möchte ich ihnen nicht beitreten. Der Grund dafür ist, dass leider auch die Grünen - wie sehr viele engagierte Menschen - mittlerweile in der politisch-bürokratischen Maschinerie gefangen sind und meist nur Kompromiss statt Konsens erzeugt wird, Sachfragen hinter Organisatorischem zurückbleiben und von einer inhaltlich gesteuerten, problemlösungsorientierten, pragmatischen, zielorientierten Handlungsweise oft nicht viel mehr übrigbleibt als endlose Diskussionen und Debatten formaler, persönlicher und ideologischer Natur.
Die Grünen wurden leider ebenso korrumpiert wie alle anderen, das Programm mag noch viel gutes beinhalten, das, was die Partei sonst so anstellt lässt mich aber meist ziemlich frustriert zurück, weil konkretes Handeln wirklich langsam dringend wird…
Denn wir haben viele große Probleme, gesellschaftliche, ökonomische, ökologische und humanitäre. Für die meisten dieser Probleme gibt es bereits (erstaunlich einfache) Lösungen. Was zur Umsetzung dieser Lösungen fehlt, ist oftmals der Wille und der Mut sowie der nötige Optimismus.
Wenn die Grünen endlich aufhören mit parteiniternem Gerangel, Richtungs- und Personaldebatten und Formfragen und sich stattdessen auf die strikte und pragmatische Um-/und Durchsetzung von Problemlösungen konzentrieren, dann wird vielleicht nochmal was draus…
Weckiwecki! HIMSA: Ganz lautes Tennis.
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Head:20.11.2007 um 14:00Wenn ich reich bin kauf ich mir Dave Lombardo.
in der Rock- und Metalszene wird am meisten Quatsch gemacht und gelacht, gerne und ausgiebig gefeiert, Frauen werden selten wie Objekte behandelt, viele Leute sind sehr gebildet, politisch interessiert und gesellschaftlich aktiv, gerne selbstironisch und selten arrogant. Die Musiker sind oft exzellent, haben einen hohen Anspruch an Arrangements, Technik und Sound. Auf Platte und live.
Ich kann zu keiner anderen Musikszene etwas annähernd positives sagen. Techno? Elektro? HipHop? Jazz? Black Music? Indie? Punk? Nee.
Also ich keep mal on mit rockin. Alles andere ist lame.
Nobel, Herr Gore!
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Head:24.10.2007 um 13:19Wenn man mal davon ausgeht, dass Gore tatsächlich die 180.000 Dollar von EnBW an eine wohl den Zielen der Energiebranche nicht positiv gegenüberstehende Organisiation spendet, dann find ich das ziemlich gut.
Und soweit ich das verstanden habe hat EnBW die Berichterstattung untersagt, nicht Al Gore.
Und wenn EnBW sich ob der Argumente Gores so sehr in die Hose macht, dass sie nicht wünschen, mit einer ihnen nicht genehmen Meinung direkt in Verbindung gebracht zu werden, dann spricht das mehr für als gegen Gores Auftritt.Mag sein, dass Gore nicht perfekt ist, aber ihn gleich Heuchler zu nennen, finde ich ziemlich daneben. Schliesslich ist er einer der wenigen, die ihre Prominenz eingermaßen sinnvoll einsetzen…
Ganzkurzgeschichte
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Head:19.10.2007 um 16:51Zum Thema Religion ganz interessant:
http://www.zeitgeistmovie.com/ (etwas Zeit mitbringen…)
Der Film ist wahrscheinlich vielen schon bekannt…
Irgendwie eine komisch produzierte, merkwürdige und man möchte fast sagen krude Zusammenstellung verschiedenster Themen, in Teilen äußerst fragwürdig aber zumindest sehr geeignet, sich mit gewissen Aspekten näher zu befassen.
Den ersten Abschnitt über den Ursprung der Religionen fand ich jedenfalls ganz aufschlußreich.
Die Geschichte der RAF
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Head:17.10.2007 um 11:56Es gibt eine Menge Themen, die deutlich relevanter sind als die RAF. Allerdings kommt da meist kein Mord und Totschlag drin vor und deswegen interessierts keinen.
Vor allem finde ich es immer total niedlich, dass den kranken Spinnern von der Rote Armee Fraktion reflektierte (und grundlegend richtige) politische Gedanken unterstellt werden. Hätte eine solche Reflektion stattgefunden, hätte es keinen Terror gegeben.
Das waren überideologisierte, geltungssüchtige, egozentrische Spinner die leider auch noch von Hass, Menschenverachtung und Brutalitätswahn getrieben waren.Rückblickend eine der wenigen actionreichen Episoden der bundesdeutschen Geschichte, aber bezogen auf ihre langfristigen Auswirkungen nur von marginaler Relevanz.
Eva Herman
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Head:12.10.2007 um 15:18Mystifizierung, Dekonstruktion und übertriebene theoretische Analyse der Zeit des Nationalsozialismus führen meiner Meinung nach dazu, dass wir es mittlerweile fast mit einem popkulturellen Thema zu tun haben. Der historische Rückblick, die Einordnung der NS-Zeit in globale und zeitliche Zusammenhänge und vor allem die Lehren, die aus den Fehlern der damaligen Politik und Gesellschaft gezogen werden können sollten Vorrang haben vor einer isolierten Betrachtung der damaligen Situation als einer Art “Zeitblase”. Der deutsche Faschismus mit seiner Betonung bestimmter (vorher und nachher ebenso vorhandener) Wertvorstellungen war und ist kein einzigartiges Phänomen, genauso wie der Holocaust kein solches war.
Das Gerede einer Frau Herman tut nichts zur Sache und spiegelt lediglich die traurigen Folgen der Verklärung einer faschistischen Diktatur (welche erstaunlicherweise von den verschiedensten Lagern - auf verschiedenste Art aber doch mit demselben Ergebnis - betrieben wird) wider, welche zwar in ihrer Ausprägung extrem aber ansonsten weder einzigartig oder überraschend war.
Die Diskussion über den Holocaust als einer der Höhepunkte der menschlichen Grausamkeit und als dunkelstes Kapitel der neueren deutschen Geschichte sollte entemotionalisiert werden und endlich einem letzten Zweck zugeführt werden: ein mahnendes Beispiel dafür, was passsieren kann, wenn die Menschen die Macht einigen wenigen überlassen, die die universellen Grundwerte des Humanismus nicht respektieren.Mein Fazit zur Sendung: Frau Hermann redet dummes Zeug und viele andere machen mit.
Eva Herman aus linguistischer Perspektive
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Head:12.10.2007 um 15:17Mystifizierung, Dekonstruktion und übertriebene theoretische Analyse der Zeit des Nationalsozialismus führen meiner Meinung nach dazu, dass wir es mittlerweile fast mit einem popkulturellen Thema zu tun haben. Der historische Rückblick, die Einordnung der NS-Zeit in globale und zeitliche Zusammenhänge und vor allem die Lehren, die aus den Fehlern der damaligen Politik und Gesellschaft gezogen werden können sollten Vorrang haben vor einer isolierten Betrachtung der damaligen Situation als einer Art “Zeitblase”. Der deutsche Faschismus mit seiner Betonung bestimmter (vorher und nachher ebenso vorhandener) Wertvorstellungen war und ist kein einzigartiges Phänomen, genauso wie der Holocaust kein solches war.
Das Gerede einer Frau Herman tut nichts zur Sache und spiegelt lediglich die traurigen Folgen der Verklärung einer faschistischen Diktatur (welche erstaunlicherweise von den verschiedensten Lagern - auf verschiedenste Art aber doch mit demselben Ergebnis - betrieben wird) wider, welche zwar in ihrer Ausprägung extrem aber ansonsten weder einzigartig oder überraschend war.
Die Diskussion über den Holocaust als einer der Höhepunkte der menschlichen Grausamkeit und als dunkelstes Kapitel der neueren deutschen Geschichte sollte entemotionalisiert werden und endlich einem letzten Zweck zugeführt werden: ein mahnendes Beispiel dafür, was passsieren kann, wenn die Menschen die Macht einigen wenigen überlassen, die die universellen Grundwerte des Humanismus nicht respektieren.Zur obenstehenden lingusitischen Analyse wäre zu sagen, dass sie in Präzision und Umfang zwar bemerkenswert, jedoch dem gedanklichen Niveau ihres Subjektes nicht angemessen ist.
Besser wäre: Frau Hermann redet dummes Zeug und viele andere machen mit.
Monrose singen Die Toten Hosen
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Head:28.08.2007 um 12:54Monrose sind auf jeden Fall besser als die Toten Hosen.
Erstens: sie können besser singen.
Zweitens: sie sehen besser aus.
Und vor allem drittens: sie sind aufrichtig.
Die Toten Hosen sind Heuchler. Tun so, als machen sie Punk, machen aber Pop-Rock. Tun so, als wären sie Linke, sind aber kommerzielle Abzocker. Machen den Kids vor, als wären sie Anti, sind aber volle Kanne Establishment. Erwecken den Anschein, als wären sie alternative Mucker, schreiben aber chartkompatible Popsongs.
Monrose sind das was sie sind und als was sie sich präsentieren. Und das alleine macht sie sympathisch.Zumindest im Vergleich mit den Toten Hosen.
P.S.: hab auf der Popkomm in Köln vor einigen Jahren Campino besoffen auf ner Labelparty erlebt. Der Typ ist noch ekliger als man eh schon denkt.
Acht Vorurteile über Berlin
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Head:22.08.2007 um 11:37Malte, wir Berliner sind normalerweise nette Leute und lassen schon seit ewiger Zeit eine riesige Zahl west- und ostdeutscher Dorftrottel bei uns leben, allerdings nur so lange, wie diese ein einigermassen respektables Benehmen an den Tag legen.
Berlin ist meine Heimatstadt, die Heimatstadt meiner Familie schon seit Generationen und obwohl ich über eine gesegnete Portion Humor verfüge und dieses kindische Berlin-Bashing nicht wirklich ernst nehme - ich kanns nicht mehr hören. Dieses typisch kleinstädtisch-spießige gejammere über die Zustände in Berlin, dieses ständige Rechtferigung und Verherrlichung von miefiger Kleinstadtherkunft, dieses “Berlin ist ja auch nur ein Dorf”… es steht mir bis oben.
Berlin ist die einzige wirkliche Großstadt Deutschlands, da kann man diskutieren wie man will. Natürlich ist Berlin kein Mexico-City, aber das ist ja auch glücklicherweise so.
Ich kenne so viele Zugezogene, die darüber auch glücklich sind, die Berlin okay finden und hier auch gerne sind, aber die müssen nicht ständig ihre Meinung kundtun wie manche “ich finde Berlin doof”-Quälgeister.
Berlin ist jedenfalls eine ziemlich dufte Stadt, es gibt auch viele andere schöne Städte in Deutschland, aber ich persönlich würde es woanders nicht aushalten.Deine acht Vorurteile erklärst Du wiederum mit Vorurteilen, und diese sind z.T. sogar noch dämlicher. Hier meine Kommentare dazu:
1. In Berlin leben Berliner.
Ich lebe - wie schon meine beiden Urgroßväter - in Berlin. Bin hier geboren, aufgewachsen - und habe auch nicht vor nach New York oder Tokio zu gehen, nur weil diese Städte noch größer sind.
Ich hatte letztens 15-Jähriges Abitreffen und habe festgestellt, das ca. 85% aller Mitabiturienten noch in Berlin leben - und sich auch Fortpflanzen. Meine Schule ist da bestimmt keine Ausnahme.2. Berlin ist so hässlich, dass man es rundheraus sagen kann.
Schönheit kommt von Innen. Abgesehen davon hat Berlin insgesamt mehr schöne Gebäude, Kieze Straßenzüge und Menschen als jede andere Stadt in Deutschland. Allerdings hat Berlin auch mehr häßliche Ecken…3. Das Schlimmste an Berlin ist die Hundescheiße.
Das schlimmste an Berlin sind die Heulsusen, die in Berlin leben und sich darüber beschweren.4. Berlin ist die schwulste Stadt Deutschlands.
Dieses Vorurteil ist frei erfunden, habe das noch niemanden jemals sagen hören. Die paar Schwulen in Schöneberg und der Regierende Bürgermeister machen noch lange kein solches Image. Die schwulste Stadt Deutschlands ist Köln, das weiß jedes Kind.5. Berlin ist gefährlich.
Auch ein frei erfundenes Vorurteil. Wer behauptet, dass Berlin gefährlich ist? Mag sein, dass eine Oma aus Bielefeld mal was über einen Raub in Neukölln gelesen hat im örtlichen Stadtanzeiger und dann ihrer Enkelin, die auf Klassenfahrt nach Berlin fahren wollte, vor der “gefährlichen Hauptstadt” gewarnt hat. Das macht aber noch lange kein Vorurteil.6. Das Berliner Nachtleben - aber holla.
Na dann viel Spaß in Kassel, Osnabrück und Bamberg! Ich freu mich dann darüber, dass einer weniger an der Bar drängelt Mittwoch Morgen um 4.7. Berliner sind unfreundlich.
Unfreundlich werden wir, wenn uns jemand doof kommt, aber die Toleranzschwelle ist sehr hoch, meistens haben wir eher Mitleid mit den Zugezogenen und Besuchern, deswegen sind wir nett.8. Berlin ist arm, aber sexy.
Wer springt denn auf so einen blöden PR-Spruch an? Der Malte?
Toni Mahoni 122: Automobilio
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Schwarze Schafe
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Head:19.07.2007 um 02:39@steffi: und wir Berliner beeumeln uns immer über Nummernschilder mit HVL LDS OHV MOL LOS und all die anderen, die immer total verwirrt durch unsere Strassen gurken… ich mag Brandenburg sehr gerne aber ich bin trotzdem froh, echter Berliner zu sein. Berlin ist so eine schöne Drecksstadt.
Die Filmausschnitte lassen hoffen, wenn auch mal wieder unnötig stereotyp an die Sache gegangen wird. Echtes Berlin ist meist lustiger und interessanter, das geht auch im Film. Ich sag nur: “Ich komm aus Kreuzberg du Muschi!” Aber mit dem echten Berliner Humor haben diejenigen, die damit nicht aufgewachsen sind irgendwie immer ihre Schwierigkeiten, der ist meistens doch viel tiefgründiger als man denkt. Aber das verstehen eben nur Berliner. Wir Berliner sind jedenfalls heilfroh, dass wir nicht so einen dämlichen Karnevals-Humor haben.
Zum Thema berliner Dialekt: Didi und Stulle ist zum einem großen Teil so wahnsinnig komisch, weil es auf Berlinerisch ist, das ist nämlich der witzigste Dialekt den es gibt, und ausserdem hat Fil die absolute Referenz für geschriebenes Berlinerisch geschaffen (mal so als Tip für Möchtegern-Berliner zum üben).
Und Lokalpatriotismus finde ich wichtig und schön und aufrichtig und von Herzen und …
… da werdick verkackte Scheiße nochmal jetze ma deutlich ick lass nüscht auf Berlin komm weil et is einfach in Deuschland die einzje Stadt die irgndwie jeht und aträglich is, immanoch bisschen provinzjell aba wenigstens hat man im Ausland schoma wat von jehört nich wie Düsburg oda Wuppatal oda weiß ick wat dit da noch so jibt. Und große Klappe hamwa weilwa uns dit leistn könn, wir sind zwar ehmt nich “langweilich aba reich” oda “piefich aba hübsch” aba dafür (wer hat dit nochmal jesacht? War dit nich unsa Homo-Rejiernda?) “arm aba sexy”. Seinwa ehrlich, wenn ihr euch dit aussuchen könntet, ihr würdet ooch alle am liebsten arm aba sexy sein. Seita aba nich. Pech jehabt. Also ersma weiter schwäbeln oda sächseln und dann, wenn ihr hier 25 Jahre jelebt habt reden wa über ne vorläufige zuerkannte Gastberlinerschaft auf Bewährung…
Berlin ist Liebe
Der Stoff, aus dem die Lügen sind
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Head:19.06.2007 um 15:56Kiffen ist doch doof. Wozu soll das gut sein? Als wenn es nichts besseres zu tun gäbe…
Natürlich sollte man es nicht verbieten, aber eine gute Sache ist das Kiffen nicht.
Und deswegen finde ich es immer ziemlich albern, wenn jemand so tut, als wäre der Gebrauch von Marihuana gesund. Oder förderlich für irgendwas.Habe selber lange und viel genug gekifft um zu wissen, dass es völlig hohl und sinnlos ist und nicht gerade gut fürs Wohlbefinden. Genauso wie viel Alkohol oder Rauchen oder zu wenig Bewegung oder zu viel Fernsehen oder zu wenig Vitamine…
Lasst uns doch einfach mal ehrlich sein und aufhören, den Konsum von Drogen ständig zu verteidigen oder sogar verherrlichen. Drogen sind einfach nicht gut und vor allem zu nichts Nutze, und jeder, der mal ganz aufrichtig in sich selbst hineinhorcht, wird das auch einsehen und zu dem Schluss kommen, dass das Leben ohne Rauschzustand einfach viel schöner ist.
Alle anderen die sich selbst bescheissen wollen können von mir aus weitermachen… aber bitte nicht meckern nachher und rumheulen, dass Euch niemand gesagt hat, dass Drogen ungesund sind!
Okay, raus mit der Sprache!
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Hinrich aus Gremlin:15.06.2007 um 14:09Genesis geht ja noch aber ich würde mich gruseln bei der Vorstellung, ständig The Clash-Newsletter zu kriegen… die Band finde ich nämlich ganz schrecklich.
Eine bessere Welt, Tag 1
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02
Hinrich aus Gremlin:05.06.2007 um 18:10Die Talgungspumpe ist nicht:
1. Windschatten und Sodiumkarbid
2. Einwicklungspolemik
3. Elfriede
4. Gleichberichtigung
5. Umwälzpumpe… sondern nur Eimer!
1. Die Entführung eines Reisgericht gedeckten Tischmittelteils in allen Bändern des Endes. Es sollte eine direkte Umtauschfeuerbarkeit besitzen und einen Hysterischen Bettbezug.
Dann würden nicht mehr 10 - 20 % der Bewölkung 75 - 66% der Melkfette besitzen. Die Anmut und das Siechtum wäre in einer Mäuschen Glockengurkenverteilung zu messen.
Die Urwelt als auch die Jovialwagen
dösen sich in allen Fällen von selbst wenn schwenkbare Agaven gibt!Leider gibt es noch zu viele verpimpelte Menschen die ekzemische Abgasungen - jenseits ihres vermessenen Konvergenzrades nicht belassen können.
Das Held nicht weichermaßen Dyskopisch rumlaufen kann und Statistisch in Wagenprellung beharren soll - oder die einfache Ratmasche das Zelt nicht Ableiten kann und weder fruchtig noch rund ist - ! -
Die Patrialisten beerdigen eben ihre fatalistische Region und hornen so ihre Geld. Die Auflaßzüge des Akzentismus spielen da keine besondere Rolle.
Das es die Leute gibt ist auch kein großes Wunder - solange das einstige Verwalten von Indern verhohnt und belächelt wird!
(Winfried aus Chemnitz: Du solltest Dir mal die Wumpe gnurzen oder vielleicht auch mal Deine Astimethik verkalputieren, es sei denn, Du hast bereits die Gidulektik entponkifiziert…)
Druck machen
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01
Fong:21.05.2007 um 13:31Sagen wir mal Du hast übertrieben gerechnet im Durchschnitt in den letzten 10 Jahren alle 3 Tage 1 Stunde an deinem Drucker herumgespielt und versucht, das Ein- und Ausichten hinzubekommen, dann wären das ca. 1217 Stunden, bei einem (ebenfalls übertrieben gerechneten) Stundenlohn von 30 Euro hättest Du 36.510 EUR verdient. Das ist zwar nicht schlecht, für einen Neuwagen der gehobenen Mittelklasse reicht das, vielleicht auch für eine Weltreise oder eine kleine Eigentumswohnung in einem nicht so begehrten Vorort von Bielefeld, aber ganz bestimmt nicht für eine 4-Farben Offset-Druckmaschine. Für eine gute gebrauchte legt man schon viele hunderttausend Euro, für eine neue Heidelberg oder KBA gerne eine siebenstelligen Betrag auf den Tisch.
Da muss eine Oma lange für stricken und ein Johnny müsste dafür sein ganzes Leben lang jeden Werktag 8 Stunden lang Tintenstrahldrucker einrichten.Ich persönlich hatte übrigens nur sehr selten Probleme mit meinen Druckern, und wenn, dann konnte man diese meist lösen. Und ich habe in den letzten 10 Jahren wirklich viel und oft gedruckt, das macht man so als Grafiker… Habe übrigens mittlerweile einen Farblaser für normalen Kram (schnell und kostengünstig) und benutze Tintenstrahler nur noch, wenns Photoqualität sein soll.
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Ich werd jetzt demnächst Individualseparatist und mach meine Wohnung zu meinem eigenen Land! Ich bin so anders als die anderen, ich brauch meine eigene Währung, meine eigenen Gesetze, ich will eine eigene Staatsflagge und vielleicht denk ich mir auch noch eine eigene Sprache aus!
Lang lebe der Turm zu Babel!
Das mit der Menschheit scheint mir echt hoffnungslos…