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I live by the river!
30.08.08
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von | 2

 

Die Rückkehr des Wortes

  1. 18

    somlu:

    Ich schließe mich che an, volle Zustimmung.

    Und anderen da oben, ich habe nicht alle Kommentare gelesen, nur so die letzten 20, eine Utopie ist auch dafür da, das Undenkbare zu denken, auch wenn man sich die Umstetzung aktuell nicht vorstellen kann. Und vieles was Menschen in der Geschichte als unumsetzbar bezeichnet haben, ist Realität geworden.

    03.04.2006 um 18:07

Schweinestall

  1. 17

    somlu:

    stefanolix, der Hinweis auf die Kirche von Wittenberg sollte dir so langsam mal was zu denken geben. Der Grund, warum “die Weitergabe und die Veröffentlichung von Informationen über Lohn- und Gehaltsangelegenheiten in der freien Wirtschaft normalerweise tabu sein sollte”, ist so offentsichtlich, dass ich langsam schon darüber nachdenke, ob man nicht den Stern für eine Kampagne gewinnen kann, mit dem Aufmacher “Ich verdiene XXXX” analog des Titelblattes seinerzeit bzgl. Abtreibung.
    Glaubst du allen ernstes, dass etwas nicht stinkt im Staate D. um Rene zu zitieren, wenn ich vor einer Meinungsäußerung erst den Anwalt meines Vertrauens befragen muss.

    26.03.2006 um 13:36

Uwe

  1. 16

    somlu:

    Super Geschichte, danke, Johnny, mir ist nach dem Leben auch eine Story durch den Kopf gegangen, die ich eigentlich schon vergessen glaubte. Mehr davon :-)

    20.03.2006 um 20:40

Ich glaube gar nichts mehr

  1. 15

    somlu:

    Manuelles Trackback:

    Interessant war die Spieltheorie, die war mir zwar im Studium begegnet aber wer der Professor bei uns für Spieltheorie kennt, weiß, dass dieser immer noch denkt, Wissenschaft sei für einen elitären Kreis gemacht.

    Kennt jemand die 9 Stufen der Konfliktstrategien? Die sind wirklich interessant…

    http://myblog.de/somlu/art/2877711

    11.02.2006 um 17:56

The Klowand strikes back

  1. 14

    somlu:

    Da schreibt halt einer, der Ahnung hat.

    26.01.2006 um 10:02

One more time: Du bist Deutschland

  1. 13

    somlu:

    Das ändert für mich aber nichts an deiner ziemlich abfälligen Wortwahl, hier Idealisierung und dort Abwertung, sorry, damit verhältst du dich für mich quasi genauso, wie dir von dir als Netzschmierer benannten.

    29.11.2005 um 00:15
  2. 12

    somlu:

    @Eva

    “aber ich sehe das Führen von Weblogs als wichtige journalistische und basisdemokratische Ergänzung zu den “professionellen” Medien - das hat sie erst so populär gemacht (dachte ich). Und dies bedeutet eben nicht “virtuelles Taggen”, “hämisch lachen” und sich “fies und gemein freuen” - das können die werten Autoren auch auf dem Schulklo.”

    Ja, Blogs können all dies sein und darüber hinaus sind sie eine Ausdrucksform, die von allen Menschen mit Internetzugang genutzt werden können und es ist legitim und wie Johnny schon geschrieben hat, sich einem solchen Anspruch nicht zu unterwerfen. Und das ist auch absolut okay so, denn fürs Bloggen gibt es zum Glück keine vorgeschriebenen Content-Regeln, wäre auch schade. Insofern empfinde ich deine Aussage mit dem Schulklo in diesem Zusammenhang wenig angemessen und auch ziemlich feindselig. Wie Johnny schon geschrieben hat, kann es für weniger anspruchvolle Blogger schon ein Ventil sein, sich hämisch und zynisch über diese Kampagne zu äußern, um dem Zynismus dieser Kampagne zu begegnen.

    28.11.2005 um 23:53
  3. 11

    somlu:

    Danke :-)

    26.11.2005 um 13:11
  4. 10

    somlu:

    @334
    Das zeigt doch nur, was Johnny schon ganz zu Anfang sagt, dass es Zeit wird „um mal wieder über die verschwindenden Grenzen zwischen Propaganda und Marketing nachzudenken“. Der Sprachgebrauch ist manipulativ und tendenziös. Die Methoden und Mittel der Kampagne heute und der Propaganda damals sind die gleichen, die Ziele sind unterschiedlich, darum geht es.
    Wie Dr. Dean in Beitrag 324 ausgeführt hat, wurde die ursprüngliche Idee, eine Kampagne zu starten, die gegen das Schlechtreden des Standorts Deutschland etwas unternehmen sollte, also eigentlich genau jene Medien, Unternehmer und Strömungen kritisieren sollte, die uns ständig einreden wollen, dass es uns beschissen geht und nur bestimmte Maßnahmen überhaupt (neoliberales Gedankengut) uns wieder aus der Misere retten können. Von dieser Ausgangsidee ist nicht viel übrig geblieben. Schlimmer noch, Kampagne unterstellt implizit, dass die Einzelnen in der Bevölkerung das Problem sind und dass „wir“ nur eine andere Haltung bräuchten, dann würden wir schon einsehen, dass der neoliberale Kurs der einzig wahre ist.
    Allerdings denke ich auch, dass diese Zusammenhänge nur für Leute sichtbar ist, die sich schon länger mit der Lobbyarbeit von Organisationen wie „Initiative neue soziale Marktwirtschaft“ beschäftigt haben. Die Kampagne ist eingebettet in einen Diskurs. Wer das nicht sieht, für den ist die Kampagne im Zweifel halt ne merkwürdige und blöde Sache.

    26.11.2005 um 10:41
  5. 09

    somlu:

    @anchelina, geh doch mal auf die Argumente ein, die hier gebracht werden, zum Teil auch dirket auf dich bezogen. Oder ist es für dich so schwer, den Standpunkt von anderen überhaupt wahrzunehmen.

    Was die Hinweise bezüglich Propaganda oder “Ziele verschleiern” kannst du dich auch gerne bei http://www.lobbycontrol.de umschauen.

    Du kannst doch niemandem erzählen, dass du dir über das “Botschaften transportiern” nicht im Klaren bist. Schließlich arbeitest du in der Branche.

    25.11.2005 um 17:42
  6. 08

    somlu:

    @johnny, wenn ich der Kampagne folge, herrscht eine abgrundtief miese Stimmung.

    25.11.2005 um 13:53
  7. 07

    somlu:

    @anchelina
    “Tatsache ist aber, dass viele Leute- und ja: auch einige meiner Bekannten- dies auf ihr Leben projizieren und sich mit Ängsten quälen, die sie bestimmt sonst nie hätten. Und die meisten sind eben auch nicht so engagiert, um sich an den eigenen Haaren wieder aus dem “Renten-Arbeitslosen-Vogelgrippe usw”-Sumpf heraus zuziehen und brauchen wiederum die Medien um das zu bewerkstelligen.”

    Aha, was soll das sein, eine Art Arbeitsbeschaffungsmaßnahme der Medien und PR-Agenturen?

    Ansonsten, zu den Hintergründen, in die du so Enblick hast, ich brauche keine einschlägigen Hintergründe, um stumpfe populistische Propagandea zu erkennen. Und darum geht es auch den allermeiten hier. Das Bild zeigt lediglich, dass hier die gleichen Mittel eingesetzt werden und dass diese Kampange tatsächlich mehr ist als nur “Es ist eben Werbekacke voller Klischees, aber das muss es auch sein um plakativ zu wirken”. Weil eine Wirkung indentiert ist, wie du selbst schreibst.

    25.11.2005 um 13:51
  8. 06

    somlu:

    @anchelina, diese Kampagne ist zutiefst pessimistisch, denn sie unterstellt, dass die Menschen so negativ drauf sind, dass sie eine solche Muntermacherkampagne nötig haben. Ich für meinen Teil empfinde die Machart der Kampange als polemisch in diesem Sinne. Nur weil positiv irgendwo draufsteht, bedeutet das nicht das positiv drin ist. Abgesehen davon schließe ich mich Johnnys Punkt mit dem trojanischen Pferd an.

    25.11.2005 um 10:59
  9. 05

    somlu:

    Die Kampagenenverantwortlichen haben inzwischen eine Erklärung abgegeben. Interessanterweise ist sie mit der Erklärung in Kommentar 103 von Herrn Cords identisch. Kreativ diese Kreativen. Den Hinweis hab ich im Küchenkabinett gefunden.

    24.11.2005 um 23:45
  10. 04

    somlu:

    @joerg-olaf, ich habe meine Gedanken dazu hier http://myblog.de/somlu/art/2165619 und hier http://www.myblog.de/somlu/art/1972357 hier versucht in Worte zu fassen.

    In aller Kürze, ein Zitat:

    “Es wird den Menschen vorgaukelt, „Sieh zu wie du klarkommst und lass mich in Ruhe“ -Ideologie sei die einzig gangbare Alternative. Im Kern dieser Ideologie ist der Propaganda-Ruf nach Individualismus am lautesten, er besagt, dass man es allein schaffen kann, wenn man es nur will und unterschlägt dabei, dass es eigentlich heißt, dass du es allein schaffen musst.” aka Vereinzelung.

    23.11.2005 um 13:28
  11. 03

    somlu:

    Herr Cords, auch wenn Sie es wieder und wieder wiederholen, die Kampagne ist zumindest von meiner Seite (und ich bin in guter Gesellschaft) nicht in der Kritik, weil ich ein Problem mit meinem Selbstbewußtsein und meiner nationalen Identität habe, sondern weil sie ein propagandistischer Versuch ist, die Menschen auf Vereinzelung und eine “neue soziale Markwirtschaft” einzustimmen.

    23.11.2005 um 12:46
  12. 02

    somlu:

    Gibt es eigentlich schon Reaktionen von den betroffenen Werbeagenturen. Auch wenn man den Bogen nicht überspannen soll, da stimme ich mit den meisten überein aber diese “Facette” ist doch einfach zu gut. Jedenfalls dürfte das Ganzen den dynamischen Jungs und Mädels der entsprechenden Agenturen ziemlich peinlich sein und wenn nicht, um so schlimmer.

    23.11.2005 um 09:04

Ich bin zu blöd für Diederichsen

  1. 01

    somlu:

    Wenn das Zitat da halbwegs repräsentativ ist, dann schreibt er schlecht. Die Frage ist halt immer, ob eineR was mitteilen WILL oder nur zeigen will, dass sie/er die Tollsten sind, die die unverständlichsten Sachen schreibt. Deswegen liebe ich Foucault, der hatte was zu sagen, wollte es auch mitteilen und hat es auf eine Art und Weise getan, die es mir ermöglicht ihn in der U-Bahn zu lesen.

    02.08.2005 um 14:21

02.08.2005 um 11:35

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