Friede den Drogen
Wo die Musik spielt
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jajawunderbar:28.06.2007 um 18:37@ pedahaausb
ueberall gibts so leude die meinen frueher, da war alles besser. selbst mein opa hat eingesehen das das so nicht ganz richtig ist.
die musiklandschaft ist doch heute eher lebendiger als vor 30 40 jahren. ob sich der ausschuss an der gesamtproduktion erhoeht hat ist zwar ermessensfrage, aber sollte dem so sein hat sich auch die anzahl der Stecknadeln im heuhaufen erhoeht ( wenn auch leider nicht ihr anteil pro m³ heu).
wer nicht genug sucht der findet natuerlich auch nichts. da muss man sich schon durch zig musikblogs, myspaceprofile und sonstige promoseiten klicken.
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das sich die afghanische “regierung” gegen diesen vorschlag wehrt ist kein wunder. zumindest teile von ihr profitieren direkt vom mohnanbau.
bezueglich dieses vorschlags bin ich aber auch eher skeptisch. die warloards/drogenbarone whatever, können das angebot aus dem westen mit sicherheit überbieten. wenn die angebotsmenge abnimmt sollte dank unsichtbarer haende der preis wieder steigen = profit für die barone. seit einem jahr soll sich der strassenpreis für heroin ja im freien fall befinden.
ein anderes problem ist sicherheitslage im land. die besatzungstruppe kann einfach nicht für die sicherheit der bauern sorgen. wenn die taliban oder der lokale lord abends an die tür klopfen und freundlich ihre position darlegen wirkt das ganz sicher besser als wenn da ein uniformhampelmann nette reden schwingt -> morgens wird die mädchenschule aufgebaut und nachts wieder abgerissen und der lehrer erschossen.
das wirkliche problem liegt aber wohl darin, das die besatzer direkt auf den wohlwollen des lokalen stammesführers/warloards/drogenbarons angewiesen sind. wenn dieser die angebotsverknappung nicht in barer muenze fuehlt wird er mit sicherheit etwas ungehalten.
warum sollten diese leute weiterhin nett zur “aufbautruppe” sein wenn die ihr geschaeft gefaehrden ? die koalition darf doch nur besatzungsmacht spielen, weil die lords nach dem talibansturz zurueck auf “ihre” felder durften. wenn ihnen jetzt das geschaeft karput gemacht wird koenne sie auch gleich wieder ins exil nach usbekistan gehen.
den vormarsch der talibs sollte man auch getrennt von der afghanischen drogenproblematik sehen. man trocknet die bärte nicht aus wenn man ihnen das mohn wegnimmt. das sie darauf verzichten konnten haben sie schon unter beweis gestellt. die taliban ziehen ihre kraft eher aus der unzufriedenheit der bev über die besatzung und die warloards. das die taliban sich seit einiger zeit im panjir-tal bewegen könenn spricht bände. diese ecke afghanistans war früher absolutes “nordallianzgebiet” unter der kontrolle von schah masud (+2001).