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I live by the river!
26.07.08
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von | 2

 

Die Geschichte der RAF

  1. 22

    Andreas:

    Oh, die glücklichen Nachgeborenen, sie vermögen einen Abschnitt der Geschichte mal eben in den Mülleimer derselben zu werfen, den andere, die diesen Abschnitt selbst erlebten, auch ohne jede Sympathie für die RAF als extrem einschneidend im Gedächtnis behalten haben. Damals wurde zum Beispiel alles, was links vom rechten Flügel der SPD war, dem Sympathiesantensumpf (Franz Josef Strauß) zugerechnet. Das war kein Zuckerschlecken. Man sollte die Geschichte, gerade die Zeitgeschichte, kennen. Auch wenn man damals noch nicht gelebt haben sollte. Die Zeit arbeitet gegen Euch, Youngsters.

    17.10.2007 um 13:11

Evangelisch oder katholisch - welche Religion steht mir?

  1. 21

    Andreas:

    Das von Malte aufgeworfene Thema hätte hier einen vortrefflichen Diskussionsort: kreuz.net

    11.05.2007 um 17:44

Light-Medien

  1. 20

    Andreas:

    Gutes Photo. Schade, dass es nicht verstanden wurde.

    18.04.2007 um 19:51

Thommy

  1. 19

    Andreas:

    Ich sehe mir keine Fernsehwerbung an und habe an Samstagabenden wahrlich Interessanteres zu tun, als diesen oder einen anderen Mist anzuschauen. Sinnloser kann man die Zeit nicht totschlagen, als dieser blondierten und dauergewellten Karikatur eines Moderators beim Brabbeln und Grabschen zuzusehen. Man kann ihn und andere Gestalten also problemlos ignorieren. Kurz vor dem ersehnten Zustand des Vergessens dieser Rückfälle in vorzivilisatorisches menschliches Verhalten muß man ausgerechnet in Blogs daran erinnert werden. Erst beim Niggemeyer, jetzt bei Malte. Warum nur?

    29.03.2007 um 11:19

Interview mit der Mutter von Knut, dem kleinen Eisbären

  1. 18

    Andreas:

    Eisbär’n können nicht weinen.

    27.03.2007 um 18:37

Mahlzeit

  1. 17

    Andreas:

    “Gutmensch” ist kein schönes Deutsch, wenn schon, dann “guter Mensch”. Wer es gerne in einem Wort hat, kann zum klassischen “Philantropen” zurückgreifen, ein Wort aus der Zeit, als man noch Anleihen bei den alten Griechen zu machen pflegte. Meint schlicht “Menschenfreund”, in Abgrenzung zum “Misantrophen”, der ist das Gegenteil. Oder will es sein. Ich finde den Anspruch, ein Menschenfreund - oder Gutmensch - sein zu wollen, jedenfalls gut. Mensch.

    20.03.2007 um 19:43

Peter Alexa - Ein ehemaliger Unterstützer der RAF

  1. 16

    Andreas:

    Ein guter Rassismus? Ein moderater Rassismus? Vermischung der Ethnien? Wo leben manche Leute eigentlich? Stecken die den ganzen Tag den Kopf in die Kloschüssel? Rassismus ist ein Denken, das Menschen wegen ihrer Herkunft, Hautfarbe, Sprache, Kultur als mindertwertig einstufen will. Was kann daran gut sein? Andere Menschen abzulehnen ist eine leider sehr weit verbreitete Einstellung, die auf Unwissenheit, Angst vor dem Neuen, dem Anderen, Überschätzung des Eigenen fußt. Das hatten wir in diesem Land schon einmal. Aber Dummheit stirbt wohl nie.

    19.03.2007 um 15:58

10 Jahre Krach

  1. 15

    Andreas:

    Wie sang schon Franz-Josef Degenhardt vor einigen Jahrzehnten:
    Ich möchte Weintrinker sein.

    23.02.2007 um 17:22

Dackelkontakt

  1. 14

    Andreas:

    Ottos Mops kotzt
    Otto: Ogottogott

    23.02.2007 um 17:15
  2. 13

    Andreas:

    Dackel ist doch nicht gleich Dackel. Zwischen dem Kurzhaar- und dem Rauhhaardackel liegen doch Welten! Letzterem hat Pavel Kohut ein schönes literarisches Denkmal gesetzt. Wer’s mag. Über Geschmack lässt sich schwer streiten. Aber Hunde in der Großstadt sind und bleiben Ärgernisse für jeden, der dort über die Gehwege Slalom laufen muss. Hundebesitzer schauen immer so herrlich unbeteiligt, wenn ihre Lieblinge Tretminen auslegen. Es soll auch Hundehalter geben, die meinen, weil sie Hundesteuer zahlten, dürften ihre Viecher das Pflaster naturalisieren. Wau wau.

    22.02.2007 um 21:48

Schmidtklatschen

  1. 12

    Andreas:

    Wär der Hase tot, täte er als Reminiszenz an Beuys durchgehen.

    02.02.2007 um 15:26
  2. 11

    Andreas:

    Malte Eulenspiegel. Ich werde zum Fan!

    01.02.2007 um 11:38

Heute Nacht war ich Deutschland

  1. 10

    Andreas:

    Ja, ist nett gemeint. Ich mochte den frühen Kunze (Heinz-Rudolf). Wirklich.

    25.01.2007 um 19:09
  2. 09

    Andreas:

    Eine tiefsinnige Diagnose unserer Zeit. Und echte Poesie. Erinnert mich an den frühen Kunze (Heinz-Rudolf).

    25.01.2007 um 17:41

Morons

  1. 08

    Andreas:

    Now carry on, you overpaid jackasses. Das trifft’s.

    06.01.2007 um 15:31

Neujahrsgruß zurück!

  1. 07

    Andreas:

    Die inhaltliche Nullaussage sowie den stilistischen Nonsens auf den Punkt gebracht! Bravo!.

    06.01.2007 um 14:30

Ich glotz TV. Not.

  1. 06

    Andreas:

    So ist es. Für Pessimismus bleibt später noch Zeit. Sicher bin ich mir nie - es gibt bekanntlich keine Sicherheiten, als Selbständiger kann ich da ein Lied von singen. Es gibt jedoch einen Gestaltungswillen, den ich bei sehr vielen Akteuren im Internet sehe. Ich bin auch nicht so pessimistisch zu glauben, dass in den Massenmedien (innerhalb derer sich das Internet als zum wichtigsten entwickelte) die grossen Playern alle anderen Aktivitäten platt machen können. Ich finde die Geschichte des Internets als sehr ermutigendes Beispiel - nichtsdestoweniger werden die “Kleinen” stets für Ihren Aneil am Kuchen kämpfen müssen. Wir leben nicht im Schlaraffenland, wo einem gebratene Tauben ins Maul fliegen.

    05.01.2007 um 15:01
  2. 05

    Andreas:

    Die (zugegebenermassen junge) Geschichte des Internets ermutigt mich zur Annahme, dass auch künftig neben den großen Playern genügend Platz sein wird für viele andere Medienanbieter, die genau das nicht benötigen: die grosse Masse. Ich will ja nicht Prosiebensateinsrtl abschaffen (obwohl ich ihnen keine Träne nachweinen würde), aber der sich vereinfachende technische Zugang zum häuslichen Fernseher und Volksempfänger via Internet sowie die sich verbessernden Techniken der Produktion und Übertragung werden genutzt werden. Wir haben doch heute schon im Bereich des klassischen TV eine immer grössere Anzahl kleinerer Akteure, heute schon, obwohl der Zugang teuer und reglementiert ist. Ausserdem: es sind immer die Visionen, die uns weiterbringen, nie die Bedenken.

    04.01.2007 um 20:56
  3. 04

    Andreas:

    So ist es. Die Panelteilnehmer werden regelmässig stichprobenartig per Telefon nach ihren aktuellen Aktivitäten befragt. Tätigkeiten während des Fernsehens werden damit erfaßt. Eine Schieflage ist natürlich immer dabei (etwa die Nichtberücksichtigung der generellen Nichtfernsehnutzer), denn es handelt sich auch bei den Methoden der Fernsehzuschauerforschung um die Anwendung eines Modells der Wirklichkeit und nicht um die Abbildung der Wirklichkeit selbst. Letztlich ist die Erfassung der Wirklichkeit auch sekundär, solange sich die Beteiligten über das Modell und seine Grenzen bewußt sind. Nochmal: bei dem AGF-Modell handelt es sich nicht um unabhängige Forschung, sondern um eine zwischen den Akteuren des Fernsehgeschehens vereinbarte Form der Nutzungsbewertung, die heute in der Hauptsache als Währung für die Bewertung der Werbeleistung dient. Auf dieser Basis werden Milliarden an Werbegeldern bewegt.

    04.01.2007 um 19:28
  4. 03

    Andreas:

    Der Unterschied wird darin bestehen, dass nicht mehr eine große und damit teure Anzahl an Nutzern benötigt wird, damit sich eine Sendung lohnt - wenn das Internet das Medium für den Transport bewegter Bilder auf den heimischen (und sonstwo befindlichen) Schirm sein wird. Wir können also “die Masse” getrost ihren Neigungen überlassen, wer will, kann in neuen, sich ausdifferenzierenden Programmen agieren. Anbieten und nachfragen. Wir müssen nicht mehr nur quengeln, wir können machen. Ich bin optimistisch.

    04.01.2007 um 17:25
  5. 02

    Andreas:

    Noch ist das TV-Nutzungsbewertungssystem ein sich selbst genügendes. Nicht vergessen werden darf, dass die AGF kein unabhängiges Institut, sondern eine Arbeitsgemeinschaft der Fernsehsender ist, deren verlängerte Arme die Vermarktungsgesellschaften ARD Werbung, IP, Sevenonemedia etc. sind, an deren Tropf die Mediaagenturen als Mittler zwischen Werbetreibenden und Sender hängen. Alle miteinander verbindet viel Geld, die Budgets für TV-Werbung. Ist völlig verständlich, dass versucht wird, jede Entwicklung, die dieses babylonische Gebilde gefährden könnte, klein zu reden. Soll die Glotze halt laufen, die Frage wird sein, was demnächst auf diesem Screen stattfindet.

    04.01.2007 um 15:12

Ich verlor meinen Humor an einem Fun-Freitag

  1. 01

    Andreas:

    Fernsehen funktioniert nicht mehr. Die einen kassieren Zwangsgeld, den anderen fallen Werbeeinnahmen in den beim Schlafen am Schreibtisch geöffneten Mund. Und alle stieren auf Quoten, sprich darauf, dass möglichst viele einschalten. Einschalten - und nicht hinsehen, denn das ist doch letztlich wurscht, die Schaltung wird gemessen. Die grosse Gelddruckmaschinerie funktioniert, weil sich alle einig sind: TV-Sender, Werbezeitvermarkter, Media-Agenturen und Werbekunden. Die anderen - sprich: die Einschalter - spielen keine Rolle.

    Die Dramen, die sich vor den Fernsehgeräten abspielen, mag ich mir nicht mehr vorstellen. Mir reicht der Umstand, dass doch genügend Menschen auf den Schirm gucken - feedbacks zum Programm gibt es reichlich (s.o.), auch den ungebremsten Wunsch, sich selbst einmal zu blamieren. Das böse Wort vom Unterschichts-TV wird von den Machern (Malgara bei Burda) unengagiert zu dementieren versucht.

    Dank des Internets wird das Sender-Oligopol ohnehin bald der Vergangenheit angehören. Versucht zur Zeit noch jeder, in den Sender und vor den Schirm zu kommen, kann bald wirklich jeder der Sender sein. Sieht man sich die gigantischen Mengen an Videos bei clickfish.de und co. an, ist doch festzustellen, dass man sich bereits heute gerne auch auf diesen Kanälen nach Kräften blamieren kann. Und trotzdem wird das die Zukunft sein, weil man im Internet-TV noch schneller wegschalten kann. Und weil aufgrund der faktischen Irrelevanz über künftigen Trash nicht mehr in ernstzunehmenden Blogs gepostet werden muss.

    27.11.2006 um 21:06

27.11.2006 um 16:25

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