Hand drauf, Herr Beck,
Burger Rap
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Auch so 80er-dark-rock-mäßig drauf, heute?
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Mathias Richel:05.12.2006 um 14:19Unglaublich. Das gesamte Büro hat gerade die Arbeit fallen lassen und lauscht … Danke Tanja.
10 Thesen über die Süddeutsche Zeitung
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Mathias Richel:05.12.2006 um 10:40@#6: Meiner Meinung nach, ist alles, wirklich alles, was so so nahe an der Thematik “Thesen” liegt, von Luther geklaut und der hat das eigentlich von Moses abgeguckt. Und der hatte das von Gott. Ergo, Malte klaut (indirekt) von Gott.
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Wii blog
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Mathias Richel:03.12.2006 um 14:22“… ich kann dir nicht sagen, wie spreeblick sein “darf”…”
Lieber Hans,
genau das tust du aber, indem du hier laut verkündest, was deiner Meinung nach NICHT sein darf. Und im Unterscheid zu dir, MÜSSEN sich Betreiber jedes Online-Projektes darüber Gedanken machen, wie sich das jeweilige “Produkt” vermarkten lässt. Ohne über die übliche Fallstricke zu stolpern, wie Glaubwürdigkeit, Objektivität/Subjektivität/Neutralität, Fangemeinde und Erwartungshaltungen.
Um jetzt mal höhlenartig und keulenschwingend daherzukommen: Denn der RL-Vermieter, Bäcker, oder KINDERGARTEN gibt sich auch nicht mit Link-Awareness, PIs oder TKPs zufrieden.Und spreeblick löst das hier und an dieser Stelle sehr gut.
Wenn du eine andere FUNKTIONIERENDE Idee zur Finanzierung hast: Bitte. Hunderte Redaktionen, Webdienstleister oder Agenturen werden dich mit Geld nur so zuschütten. Und dann kannst du immer noch sagen: Seht her, ihr Johnnys dieser Welt, so wird das gemacht. Solange da nichts kommt, ist es für mich sehr einfach, sich auf die Aussage zurückzuziehen, dass “man das nicht sagen kann”.
Mathias Richel
Toni Mahoni - 80: Rio Markt
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Mathias Richel:02.12.2006 um 00:19Johnny hast Recht. Da habe ich jemanden Unrecht getan. Eine deutliche Stellungnahme des Rio Reiser e.V. zum Ekel-Thema auch hier: http://www.mediacube.de/index_1.html
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Wii blog
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Adventskalender-Bloggen
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Mathias Richel:01.12.2006 um 17:40Eine Band, sehr richtig. Hervorgegangen aus Fischmob. Also HipHop. Jetzt aber, als International Pony, mit klicker-klacker-electro und ohne Sven Fransisco.
Mehr Werte: Britney Spears und Paris Hilton
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Kazik
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StudiVZ: Interview mit Martin Weber, Holtzbrinck Ventures
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Mathias Richel:27.11.2006 um 15:16Neehee. Leider nicht.
Edit: Geht mal, geht mal nicht. SpOn-Dauerfeuer.
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Mathias Richel:27.11.2006 um 14:57Nach dem Artikel und Verlinkung auf Spon die Blogbar jetzt auch. Nur Spreeblick hält durch. STRATegisch gute Entscheidung. ;)
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Mathias Richel:27.11.2006 um 13:39StudiVZ ist momentan auf allen Servern offline.
So oder so, dass Thema damit hoffentlich bald auch.
Ich zeige ihnen Blumen
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Mathias Richel:22.11.2006 um 23:59Niemals, wirklich niemals hätte ich gedacht, dass ich mal so ein Beitrag so kommentieren werde:
MUHAHAHAHAHAHAHAHAHA!
Groß.
Wertkonservatives zum Amoklauf des Tages
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Mathias Richel:21.11.2006 um 11:53Vier Zeilen, wie ein Faustschlag.
Aufwachen, ihr moralinen Wächter über 50+. Hier kommt eine zum großen Teil reflektierte Generation, die mit virtuellen Welten aufgewachsen ist, sie gestaltet und hinterfragt.
Wieviel Reflexion liess eigentlich der Volksempfänger zu?
Ihr habt Angst vor dem binären!
Nur weil ihr nie gelernt habt, damit umzugehen.Wickelt sich in Brandenburg ein Auto um den Baum und im Radio läuft noch Bumsmugge, schreibt man auch gern “Macht Rave aggressiv?” (so geschehen) Antwort: Nein, ein Idiot ist einfach besoffen in der Disconacht gegen einen Baum gerauscht.
Hallo Datensammler!
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Mathias Richel:20.11.2006 um 18:05Einer meiner ersten Sätze: “Date mächte Bumba haben.”
Bitte raten.
Hallo Werbeagenturen!
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Kinder: Nicht jetzt
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Mathias Richel:16.11.2006 um 18:26Lotta und Malte, eine Frage: Wie habt ihr es geschafft, dass der Dicke für das Foto so still hält?
StudiVZ-Spendenaktion
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Mathias Richel:15.11.2006 um 16:45Der Spiegel nimmt die zahlreichen Vorlagen gern auf. Wie Johnny schon sagte: Es ist nicht nur ein Internetthema. Zumindest jetzt nicht mehr.
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Mathias Richel:15.11.2006 um 13:12An Alando musste ich auch gleich denken. Da hatte es ja auch so riiiiesige Nutzerzahlen gegeben, binnen wievielen Monaten? Drei?
Die Parallelen zu Alando/Jamba/studiVZ sind schon beeindruckend. Unabhängig wie man diesen konkreten Fall bewertet, eine Frage:
Sitzen wir wieder auf einer riesen Blase?
OpenBC/Xing bald an der Börse, StudiVZ bald “in den” Staaten.
Bald gibt es wieder Pink-Slip Partys. Wetten?
Nur ein Test
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Was ich kann (RMX)
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Mathias Richel:13.11.2006 um 10:10So, nach lange auf meiner Zunge rumbeißen und Hutschnur festhalten, noch einmal kurz durchatmen … schnauf … und jetzt mal ganz in Ruhe und sachlich:
Danke Malte und Misanthrop, dass ihr einfach so, einfach weil es euch Spaß macht, einfach ohne Hintergedanken, einfach das macht, was ihr macht.
Wo ist mein Vierkant - muss weiter knabbern.
Manchmal glaub ich es einfach nicht.
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Web 2.0: Es ist vorbei
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Mathias Richel:09.11.2006 um 19:18@DrNI: Ich glaube nicht, dass sich auf Dauer Hobbies durchsetzen werden. Aber Ideen. Die gilt es umzusetzen. Vielleicht auch zu vermarkten. Es spricht nichts gegen den Versuch, damit Geld zu verdienen. Die Frage ist nur wie und in welcher Qualität.
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Mathias Richel:09.11.2006 um 15:35Das ist jemand zurecht frustriert.
Das was diese Menschen nicht verstehen ist, dass die Zugkraft der ganzen Geschichte (nennen wir sie ruhig ‘2.0-Beta’), vor allem darauf beruht, neue, nützliche Tools und Möglichkeiten zu erschaffen und nicht schon erfolgreich Bestehendes zu kopieren - denn das ist gar nicht 2.0, sondern sehr 1.0, oder Dotcom-Blase, oder NewEconomy, oder OldEconomy, oder Kapitalismus, oder Marktsteuerung, oder mit vom Kuchenteller essen, oder, oder, oder …
Es ist erst dann vorbei, wenn wir selbst zu bequem werden, quer zu denken und uns schon mit dem Erreichten zufrieden geben. Die Kopie, der Kopie, des Originals wird es aber immer geben. Die Antriebsfeder wird diese aber nie sein, aber vielleicht das lahmende Bein, was man mitschleift und deshalb gebremst wird. Amputieren und weiter in neuen Wegen denken, dann ist vielleicht der Begriff tot, aber nicht die Idee! (
Was ich kann. Und was nicht.
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Mathemat-Ich
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Mathias Richel:08.11.2006 um 09:24Physik, mdl. Prüfung. Ich, der einzige Prüfling des Jahrgangs. Den gesamten Stoff der Sek. II gelernt, im festen Glauben das der so verachtete Lehrer mir richtig eins reinwürgen will. Nicht beachtet: Die letzten sechs Unterrichtsstunden. Thema der Prüfung: Interpretation der Einsteinschen Gerade. Inhalt der letzten sechs Unterrichtsstunden. Ein Punkt.
Ich werde das nie, NIIIEEE, vergessen.
Leistungskurse: Geschichte (2+), Englisch (3),
Grundkurse: Politik (2), Physik (5-)
Was ich kann. Und was nicht.
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Mathemat-Ich
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Malte in Farbe
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Mathias Richel:05.11.2006 um 21:40Das finde ich großartig. Auf zum Karikaturenstreit! Denn: Auch wir nennen es Arbeit! :))
Toll.
Bin ich Böhme?
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Mathias Richel:03.11.2006 um 20:51Wir sind die Neue Bodenständigkeit! :)
Nein, mal im Ernst. Warum braucht es immer Definitionen? Weil man das wohl so macht. Weil man sich positionieren muss. Sag mir, wo du stehst! Vielleicht fällt es mir sogar noch leichter, diese Erwartung zu erfüllen, als dir Malte. Der Rest ist aber Testgelände. Ohne Vergleiche ziehen zu wollen, aber was hat wohl Da Vinci geantwortet, als man ihn fragte, was er denn nun sei? Heute erwartet man Spezialisierung, eine Visitenkarte mit Bezeichnung, ähh sorry, eine Webseite, eine eMail-Adresse, ein openBC-Profil. Und wir spielen alle gern mit. Weil wir uns gern im Vergleich zu anderen definieren. Wer hat hier den längsten? Ich glaube, ich habe ihn. Und das denken auch die meisten, nein, fast alle anderen von sich auch. Irgendwie sind wir dann nur noch cm auf einem Lineal. Keine schöne Perspektive, oder? Dann doch lieber begriffsfrei über den Tag ziehen, aber dafür seine eigene Deutungshoheit behaltet. Das wäre doch fein. Danke, Malte.
Zufällig?
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Wie ein Spreeblick-Artikel entsteht
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Mathias Richel:31.10.2006 um 12:39Zum Bild:
Nach seinem Tod kommt ein Spreeblick-Autor zu Johnny und dieser bietet ihm die Wahl zwischen Himmel und Hölle. Der Spreeblick-Autor bittet darum, beides zu sehen.
Johnnny führt ihn zu einem Eingang und erklärt: “Hier in der Hölle haben wir einen Raum extra für Spreeblick-Autoren.” In diesem Raum sieht der Spreeblick-Autor endlose Reihen gesichtsloser anderer Spreeblick-Autoren, die alle wie wild vor sich hinkritzeln, während riesige rote Teufel mit dicken Peitschen auf sie losgehen. “Die Redaktionskonferenz ist in fünf Minuten! Die Redaktionskonferenz ist in fünf Minuten!” schreien die Teufel dabei.
“Ähm … zeigen Sie mir lieber den Himmel,” sagt der Spreeblick-Autor. Sie ziehen los. “Hier im Himmel haben wir auch einen Raum extra für Spreeblick-Autoren,” erklärt Johnny. Als der Spreeblick-Autor in den zweiten Raum blickt, sieht er auch hier endlose Reihen gesichtsloser Spreeblick-Autoren, die alle wie wild vor sich hinkritzeln, während riesige Racheengel mit dicken Peitschen auf sie losgehen. “Die Redaktionskonferenz ist in fünf Minuten! Die Redaktionskonferenz ist in fünf Minuten!” schreien die Racheengel.
Der Spreeblick-Autor protestiert: “Ich dachte, das sei der Himmel!” Sagt Johnny: “Ja schon, aber hier wird danach auf “Publish” gedrückt.”
Abgeleitet von einem sehr populären BranchenWitz.
Spaß mit SpOn
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Radio hören
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Mathias Richel:29.10.2006 um 05:48@Christian A.: und wer bist du? Ich bin auf jeden Fall betrunken und frage mich, ob man in diesem Zustand kommentieren sollte? Ach, warum nicht?! :))
Digital Bohemian Rhapsody
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Mathias Richel:28.10.2006 um 12:45Hoher Wiedererkennungswert in der Peer Group des Fritz “Trackback” Consumer Market. Agenturempfehlung: Als Trailer generieren und somit usable für das anvisierte Sinus-Milieu machen. Ziel: Maximale Ansprache an den Unique User. :))
We put the ‘B’ in ‘Blogging’!
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Mathias Richel:27.10.2006 um 14:37“Wir nennen es Arbeit” Lobo/Friebe Dussmann 3. Etage Wirtschaft Abt. Karriere
“Was.Wir.Wissen” BvS-B Dussmann Erdgeschoß Witze. Neben Harald Schmidt.
Spaß mit SpOn
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We put the ‘B’ in ‘Blogging’!
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Mathias Richel:27.10.2006 um 13:39@Sascha, ich bin da ganz bei dir.
Ich versuchte es bloß ironisch zuzuspitzen.
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Mathias Richel:27.10.2006 um 12:48Warum gibt es zur “digitalen Bohème” noch kein Wikieintrag, Sascha?
Unter “eBay” konnte ich nichts finden. ;)
Rabauken
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Mathias Richel:25.10.2006 um 01:48Headbangen und ab in den Moshpit. Danke, ich kannte es auch noch nicht. Schöne gute Nachtmusik. (Nach dem MC Video)
Toni Mahoni - 73: Große Vögel
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TRACKBACK - Die Show mit Spreeblick
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Mathias Richel:19.10.2006 um 15:46Back to the roots. Und doch ganz neu. Endlich mal zwei Stunden, die es erlauben, in eben diesen zwei Stunden, von RadioEins zu Fritz zu wechseln. Ich bin neugierig. Viel Erfolg.
Hagen Rether
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Technoradi in Frankfurt
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Mathias Richel:13.10.2006 um 22:02Ihr habt alle meinen uneingeschränkten Respekt. Kämpfe mich gerade durch das Video - in voller Länge. Und es ist ein KAMPF! Ich wäre zwischendurch bestimmt vier mal Klo gegangen. “Schwache Blase, sorry” Und draußen: tief durchatmen. Mann, Mann, Mann.
Aller Anfang ist leicht
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Mathias Richel:12.10.2006 um 14:50http://www.neue-bodenstaendigkeit.de - simply simple texts.
Kontrollverlust Mash-Up | Phase eins.
Robert blättert in dem Buch, ohne es zu lesen. Din A4, Herlitz. Ein Schimpansenpärchen feixt ihn frech vom Hochglanz gedrucktem Hardcover an. Ein Mädchenbuch. Seines Mädchens Buch. Der Strichcode sagt vierneunzig und meint noch D-Mark. Diese 90-seitige Klebebindung ist ein kitschiges Frauending – ein Tagebuch. Er brauchte so etwas nie. Keine Schimpansen, keine Pferde, keine Poesiealben, keine Freundschaftsarmbänder. Das sind Frauenrituale. Mädchenreflexionen. In einer Liga mit Pyjamapartys, Ferrero Küsschen und Ki-Ba. Das haben nur Frauen. Solche Frauen, wie Julia eben.
In ein Tagebuch schreibt man Sachen, von denen man glaubt, dass sie in ein Tagebuch gehören. Und meistens sind es schlechte Dinge, Gefühle oder mädchenhafte Jungsinterpretationen, vielleicht noch flüchtige Schwärmereien.
Julia ist fleißig. „12“ hat sie mit Edding vorn darauf geschrieben. Gerade so, dass die Ziffern nicht auf einem Affengesicht stehen. Das zwölfte Band. Ihr Leben füllt schon zwölf Bücher. Wenn er richtig rechnet, müsste er seit drei Bänden ein Thema sein. Vier Jahre sind sie jetzt zusammen. Zwei davon leben sie in dieser Wohnung, macht insgesamt drei Bände. Seine längste Beziehung. Und wahrscheinlich steht alles hier drin. Kleinlich dokumentiert.
Von der Bremsspur in der Unterhose, bis zum Elternbesuch. Weihnachten, Urlaube, Kino, Studium, Klamotten, Freundinnen, Konzerte, Streits, Sex, Krankheiten, Gefühle, Zukunftspläne. Orgasmusprobleme, Kinderwunsch, andere Kerle? Würde sie auch über andere Typen schreiben?Julia weiß, dass Robert weiß, wo ihre Bücher liegen. Sie gibt sich nicht Mühe etwas zu verbergen. Andererseits, warum sollte sie auch etwas vor ihm verstecken? Sie kann Robert vertrauen. Sie reden über alles. Neben der Beziehung sind sie beste Freunde. Es gibt keinen Menschen, der ihn besser kennt oder versteht. Sie war ihm nie fremd. Beide haben sie verloren in diesem großen Hörsaal gestanden und hatten dabei keine Lust auf dieses Studium. Was sollten sie mit Kulturwissenschaften?
Robert hatte allen Grund: er musste nur weg, weg von zu Hause.
Am Ende hat er das Dorf nur noch gehasst. Polizistensohn und Scheidungskind, doch auf dem Baumblütenfest waren sie immer vorzeigbar. Ein Lächeln hier, ein Zuprosten da. Dieses kleine Schaustück der Fassaden. Die Anonymität ist kein Phänomen der Großstadt. Nein, das Dorf ist schon in sich eine verlogende, eingeschworene Gemeinschaft. Der Bürgermeister hatte seine Frau verdroschen, regelmäßig. Und alle haben es gewusst. Andererseits hat er auch Geld für einen neuen Radweg rangeschafft. Da wurde dann auch mal weggeschaut und er eben wieder gewählt, ohne Gegenkandidaten. Es entscheidet immer der Pragmatismus.
Irgendwann musste dann Roberts Vater zu der zur zum Wohnhaus ausgebauten Scheune des Bürgermeisters ausrücken und den Arsch da rausholen. Fast ins Koma gesoffen hatte er sich und dabei seine Frau halb tot geboxt. „Mensch Klaus, wat machs´de denn für Sachen?“, hörte er seinen Vater zum geschulterten Bürgermeister sagen. Robert hätte kotzen können.Weg, nur weg,
Er hat hier nie reingepasst. Er war immer der Grübler, einer der immer nachfragt. Diesen Tick zu interessiert am Leben - dort wo die Schwelle zum Auf-die-Nerven-gehen übertreten wird. Dann, wenn man lieber alles so laufen lassen will, wie es gerade läuft. Denn, es funktioniert ja.
Robert war das immer zu wenig. Sooft es ging schnappte er sich die alte Karre, die er sich von dem frisch gebackenem 21-jährigen Vater, und einer seiner wenigen Freunde in Personalunion, ab und zu ausleihen konnte und fuhr raus, einfach nur raus.Martin, der junge Vater, war eigentlich ganz anders als er und dennoch irgendwie ganz ähnlich. Beide wollte immer mehr. Viel zu eng saß das Korsett der Kleinbürgerlichkeit. Martin wollte Mädchen, Parties und Drogen. Und diese Dreisamkeit suchte und fand er – alles in schöner Regelmäßigkeit. Irgendwann hat er dann Kristin kennen gelernt, wobei kennen gelernt hier nur bedeutet, gesehen. Im „Crash“. Das einzige Entertainmentprogramm im Umkreis von 35 Kilometern.
Das „Crash“ zeichnete sich vor allem dadurch aus, dass man immer wusste, was einen erwartete. Ein Qualitätsmerkmal, neben den exzessiv mikrofonbenutzenden DJ, den 99-Pfennig Parties und den Single-Flirt-Nächten. Die Musik war grausam, die Menschen schrecklich. Aber die Alternative war immer nur Kiff, Bong und dann zocken am Rechner. Zu zweit schießen. Mal mit, meistens gegeneinander. Längst kannten sie alle Kombinationen auf den Controllern und waren zu Meistern im virtuellen Töten geworden. Viel sagen mussten sie sich dabei nicht, denn beide wussten, dass das nicht das Ende hier sein kann.
Und dann kam Kristin. Zunächst aber erst einmal Martin in ihr. Ohne Gummi, ohne Nachdenken. Whiskey-Cola und Dorfsex. Kristin war bekannt-berüchtigt in der Umgebung. Nicht das sie sonderlich sexuell aktiv war, zumindest nicht mehr als andere Mädchen in ihrem Alter, aber sie war eine der Wenigen, die über die entscheidenden optischen Benefits für die pubertierende Landjugend verfügte. Sie war alldem auch nicht abgeneigt und es schmeichelte ihr sogar. Es brachte ihr jedes Jahr die Scherpe der Kirschblüten-Königin ein. Sie nahm das nicht wirklich ernst, aber damit war man schon wer und Kristin erst recht. Und nun wurde Kristin Mutter von Martins zum Kind angewachsenen Samen.
Die Scherpe passte schon ab dem vierten Monat nicht mehr. Die anfänglichen Verzweiflung und die darauf folgenden Abfindung, sind nun dem Alttag als junges Elternglück gewichen. Für Martin das Ende der Dreisamkeit und der direkte, integrative Weg in die Dorfgemeinschaft. Für Robert der Verlust eines Leidensbruders und das Signal zum Aufbruch.Kulturwissenschaften. Der Erste seiner Familie an der Uni. Damit verband sich keine Erwartungshaltung an ihn, aber es war Ausdruck des Anspruchsdenkens an das Thema Bildung innerhalb seiner Sippe.
Studenten waren immer die Idioten, die Demonstranten, die Faulenzer. Zumindest laut Stammtisch-Gebrauchskatalog für dörfliche Verbalakrobaten. Und dann auch noch Kulturwissenschaften. Robert hatte manchmal das Gefühl, sein Vater und dessen neue Freundin waren froh, dass er endlich das Haus verlassen hatte. Nicht wegen der vielen neuen Möglichkeiten, die sich nun für den Jungen ergeben sollten, sondern der Bequemlichkeit wegen. Robert war das eigentlich egal. Er war nur froh weg zu gehen. Weit weg und wirklich raus. Kein Neuanfang, sondern der erste Anfang. Der Startpunkt, der Pistolenknall. Peng, und da war dann auch schon Julia. Julia, mit ihrem braunen, schulterlangen Haar und dem frechen Pony. Sie hatte ihn nur nach dem Weg zur Einführungsveranstaltung gefragt und Robert dachte, ganz gegen seine Art, sofort an Sex.Manchmal holt Robert noch die Fotos von damals vor, die Julia unentwegt geschossen hatte. Den Campus, die Mensa, die Bibliothek, die Aushänge, die WG-Gesuche am Schwarzen Brett. Sie trinken ein Glas „Le Filou“ und fahren dann ihren eigenen Film.
to be continued >>>
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Mathias Richel:12.10.2006 um 00:23Jawohl. :)
Ohne Romananfang, dafür mit tollen Schreibern in der Hinterhand. Malte, groß!
Überall Blogger!
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Mathias Richel:02.10.2006 um 18:24@Joe:
Ohne auf deine Unfreundlichkeit gegenüber R. Graf einzugehen, hier noch einmal das Interview bei SpOn: http://www.spiegel.de/schulspiegel/0,1518,425397,00.html
Ich glaube ja, dass du die Idee von neue-bodenstaendigkeit noch nicht ganz verstanden hast. Das ist aber natürlich okay. Wenn du die Texte liest, wirst du feststellen, dass jeder Autor anders ist/schreibt/denkt.
Homegrown: Mathias Richel interviewt Blumentopf
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Mathias Richel:26.09.2006 um 12:19Großartige Auftritte, gute Platten. So war doch Blumentopf schon immer. Also alles gut, oder?
You tube my space, flickr? Com!
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Mathias Richel:21.09.2006 um 16:33Lieber Johnny
in diesem Zusammenhang hätte ich gern noch dein Kommentar im Bezug auf MySpace & Murdoch, im Vergleich zu Plattenfirmen & GEMA/etc gelesen. Weil der passte hier auch sehr gut.
Beste Grüße
Herr Richel
Spreeblick-Podcast-Probleme beim iPod Video?
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Teils-teils
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Morgen in Berlin: Internet und Musik
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07
Media Markt: Streit ist geil
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Der Turnschuh, der Fußpilz, die Stimme des Volkes
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Das trägt man jetzt so
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Mathias Richel:11.09.2006 um 14:27Mode als Fotos -> Fotos als Kunst -> Kunst als Provokation -> Provokation aus Langeweile -> Langeweile aus Kreativlosigkeit -> Kreativlosigkeit aus Belanglosigkeit -> Belanglosigkeit aus Masse -> Masse aus Magazinen -> Magazine für Mode -> Mode als Fotos
Ich war einkaufen
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Mathias Richel:06.09.2006 um 20:15Ich liebe diesen Mann!”
Schon ein wenig älter, aber:
http://berlin.germanblogs.de/archive/2006/08/19/1t4vbi2u1msg4.htm
Virales Guerilla-Street-Blog-Marketing
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Mathias Richel:06.09.2006 um 09:52Ich sags ja. :)
Blogger als Zielgruppe. Und alle schreiben.
Ich weiß nur noch nicht, wer hier wen über- oder unterschätzt.Mal schauen.
Ich glaube ja mittlerweile, dass der Hype sich legen wird.
Und noch ein Fakt:
Wie lange reicht nur pures Herzblut und Leidenschaft, wenn man sich das auch bezahlen lassen kann? Wer wird durchhalten?Last Blogs standing.
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@Tanja: Und durch diese Tatsachenbehauptung von Beck, ist er jetzt in der Pflicht. Das sehe ich genauso. Es ist fernab der Spur, zu behaupten aufgrund von Pflege in drei Wochen einen Job zu bekommen. Völlig richtig.
Das die Chancen auf einen Job aber steigen, wenn man das dennoch tut, ist aber auch nicht bestreitbar. Vergleicht man die vorher/nachher Fotos, wird das klar, finde ich.
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@Rene: Moment, moment. Also da muss ich Beck wirklich mal kurz zur Seite springen: Beck hat nicht generalisiert alle Hartz Vier-Empfängern vorgeworfen, sich nicht zu waschen, sondern er hat auf kalkulierte Vorhaltungen eines Einzelnen ihm gegenüber, auf diesen Einen reagiert. Wenn auch nicht angemessen.
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@Lars und Markus: Warum denkt ihr, dass wäre ein Nazi auf der Vespa? Verstehe ich nicht. Gehört aber auch nicht hierher.
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Da hast du Recht, Tanja. Aber ich halte grundsätzliche Hygienemaßnahmen schon für eine Grundvoraussetzung, um eine Anstellung zu bekommen. Insofern stellt sich für mich eigentlich nur die Frage: Sollte ein Herr Beck soetwas laut aussprechen? Aufgrund seiner Verantwortung: sicher nicht. Darf er aber soetwas denken. Das wäre legitim.
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Natürlich. Genauso. Zeigt bloß, dass sich beide bewegen sollten. Eine Seite hat es getan. Jetzt gilt es abzuwarten.
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Gehört vielleicht zum Gesamtbild:
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,454563,00.html
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Ich finde ja, dass es sich beide Seiten zu einfach gemacht haben.