Hippie-freie MMORPGs?
Nicht sehr weit
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Lukas:16.10.2006 um 21:06Genau das Thema hat auch Berthold Brecht mal aufgegriffen und in einer Kurzgeschichte verarbeitet:
MaĂźnahmen gegen die Gewalt
Als Herr Keuner, der Denkende, sich in einem Saale vor vielen gegen die Gewalt aussprach, merkte er, wie die Leute vor ihm zurĂĽckwichen und weggingen. Er blickte sich um und sah hinter sich stehen - die Gewalt.
“Was sagtest du?” fragte ihn die Gewalt. “Ich sprach mich fĂĽr die Gewalt aus”, antwortete Herr Keuner.Als Herr Keuner weggegangen war, fragten ihn seine SchĂĽler nach seinem RĂĽckgrat.
Herr Keuner antwortete: “Ich habe kein RĂĽckgrat zum Zerschlagen. Gerade ich muĂź länger leben als die Gewalt.”Den Rest kann man (ua) hier lesen http://www.yolanthe.de/stories/brecht02.htm
Wie spät?
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Das schlimmste ist, meiner Meinung nach, ja nicht das Spiel an sich, (es kann ja schließlich möglich sein, dass es wirklich Leute gibt, die sich für Orks begeistern können) sondern, dass es unglaublich viel Zeit in Anspruch nimmt und man dafür auch noch monatlich Geld bezahlen soll. Das entzieht sich vollkommen meiner rationalen Beurteilungskraft.
Immer wieder komisch (und erschreckend) sind auch die Gespräche zwischen Personen, die das gleiche Spiel spielen (von denen gibt es ĂĽbrigens immer mehr, auf immer weniger Fläche…)
Ich würde jetzt gerne ein Beispiel bringen, aber da die (anscheinend) vollkommen neu entwickelte deutsche Sprache, die da zur Kommunikation genutzt wird nun wirklich überhaupt nicht mehr ihrem Ursprung entspricht bin ich dessen nicht fähig. Muss man aber wirklich mal gehört haben, vielleicht reden wir in 10 Jahren ja auch alles so, schließlich finde ich das Grundkonzept dieser Spiele eigentlich recht attraktiv.