Touch me, touch me now!
The Internet is for Zorn
-
13
Chris:23.02.2007 um 11:37“The internet ist for porn” und Penny Arcade in einem Artikel. Der Tag ist trotz Grippe gerettet.
Ich bewege mich am Liebsten unter richtigem Namen im Netz und kommuniziere vermehrt mit denen, die es ebenso halten. Macht alles ein wenig zivilisierter und angenehmer.
Chris
Sascha Lobo war im Fernsehen und ich habe ihn gesehen
-
12
Chris:10.02.2007 um 17:07Huch, der Sascha Lobo ist dauernd im Fernsehen. Zum Glück habe ich ein Autogramm abgegriffen, bevor es nur noch für viele hunderte von Euro zu bekommen ist. Eigentlich haben wir sogar Widmungen getauscht, aber meine wird, dank mangelnder Medienpräsenz, sicherlich nie über €1,20 oder €1,30 im Wert hinauskommen.
Auf jeden Fall vielen Dank für die Insider-Informationen. Ich habe mich schon manchmal gefragt, wie diese ewig gleichen Polittalks eigentlich produziert werden.
Chris
Moskau, Moskau! - Teil 2
-
11
Chris:12.12.2006 um 17:10Foreshadowing… tsk tsk… dabei ist es doch auch ohne so ein künstliches Ende spannend und interessant.
Chris
Prototypes
-
10
Mehr Werte: Britney Spears und Paris Hilton
-
09
Chris:30.11.2006 um 10:15Sexismus ist eben viel salonfähiger als Rassismus. Traurig, aber wahr. Keine Ahnung, warum das so ist.
Wir nennen es Leben
-
08
Chris:19.10.2006 um 17:50Das Buch enthält neben einigen interessanten Thesen auch viele lustige Zitate. Das allein ist schon gut, denn nichts täuscht über Halbwissen besser hinweg als der generöse Umgang mit diversen Zitaten. Schöngeredet wird wenig, die aktuelle Situation des Freiberuflers in der freien Wildbahn ist den Autoren wohl nur allzu gut bekannt. Allerdings zeichnen sie ein buntes Bild von der Zukunft, das sich vielleicht, oder auch nicht bewahrheiten kann. Nämlich von Menschen, die ihr Geld zur Abwechslung mal mit Sachen verdienen, die sie gerne machen, und die dank digital und so direkt vermarktet werden können.
Und sie loben Blogs. Mehrfach. Das alleine sollte dem Blogger von Welt doch schon recht sein.
Prinzipiell kann ich den Erwerb empfehlen. Es gibt weitaus beknacktere Dinge, für die man 17,95€ ausgeben kann. Außerdem ist Bücherkaufen generell gut.
Die Kunst des Essens
-
07
Chris:04.09.2006 um 11:48Fettecke ist doch eigentlich ein super Name für ein Fertigessenprodukt.
Chris
Süddeutsche Zahlenrätsel
-
06
Chris:03.09.2006 um 18:55Also ich gebe für dreistellige Euro-Summen gerne Interviews. Falls jemand Interesse hat.
Chris
Sell a band? Indeed!
-
05
Chris:20.08.2006 um 18:54@Spielkind: Das liegt vermutlich daran, dass man mit den Träumen der Menschen relativ einfach Geld machen kann. Und wer träumt nicht von einer Karriere als Musiker/Autor/was-auch-immer? Ruhm, Ehre, Kohle ohne Ende. Da klappen die normalen Warnschalter im Hirn schon mal auf “aus”.
Chris
Deutsch ist zu geil
-
04
Einfach nur mal angenommen
-
03
Chris:14.08.2006 um 14:18@ Boogie: schon verstanden, ich habe nur ebenfalls satirisch geantwortet… ;)
-
02
Chris:14.08.2006 um 11:13Im Bereich der Literatur sind Agenten inzwischen hierzulande ja weitaus üblicher als noch vor wenigen Jahren. Gute Agenturen (meine ist übrigens http://www.schrift-art.net … shameless plug) machen mehr, als sich “nur” um den Verkauf von Manuskripten zu kümmern, das heißt sie helfen beim Marketing, bei der Organisation von Lesereisen und so weiter. Ein befreundeter Profi-Musiker hat mir erzählt, dass seine Band ihre Einnahmen zum allergrößten Teil von Konzerten und Merchandising erhält. Ich schätze mal, dass der Anteil der Musiker am Plattenverkauf ähnlich gewaltig ausfällt, die der Anteil der Autoren am Buchverkauf. Allerdings können Musiker mit Auftritten mehr verdienen als Autoren (glaubt mir einfach).
Vielleicht kann man auf dieser Agentenschiene auch in anderen Bereichen arbeiten. Wenn man die Künstler sozusagen für alles, sprich auch für Performances, Werbung und so weiter unter Vertrag nimmt. Dann müsste man überlegen, dass die eigentliche Kunst, die Musik, der Podcast, was auch immer, eigentlich nur Werbung für die finanziell gewinnbringenden Aktivitäten ist. Neben dem legalen, günstigen oder gar kostenlosen Download würde man eben noch CDs oder DVDs (und Bücher?) anbieten, für all diejenigen, die einen Silberling zuhause stehen haben möchten. Merchandising wäre extrem wichtig; Auftritte ebenfalls. Da das Label/der Verlag/die Agentur dafür Geld erhält, müsste sie dementsprechend auch Leistung erbringen, sprich Organisation und PR übernehmen.
Ich habe keine Ahnung, ob das funktionieren kann. Im Buchmarkt lebt der Agent, genau wie der Autor, von den verkauften Büchern (die meisten Autoren können davon alleine übrigens nicht leben). Aber andere Bereiche bieten ja auch andere Einkommensmöglichkeiten. Erfolgreiche Künstler haben ja durchaus Agenten, vielleicht sogar mehrere für verschiedene Bereiche (”normaler” Agent, PR-Agent, Booking-Agent, etc.). Das müsste man wohl konzentrieren und in Kombination mit den Leistungen eines klassischen Labels als Gesamtpaket anbieten.
Am Ende möchte doch jeder Geld mit dem verdienen, was er/sie tut. Deshalb muss es sich für Künstler und Label/Agent/Verlag lohnen. Das Problem ist, dass man mit traditionellen Labels konkurriert, die Künstlern eventuell bessere Konditionen anbieten können. Schließlich wird da theoretisch an der Kunst und allem anderen verdient. Vermutlich braucht man am Anfang eher idealistische Künstler…
Und man braucht eine Möglichkeit für PR. Man muss die potenziellen Kunden erreichen können. Ohne Bekanntheit und Aufmerksamkeit wird es nicht funktionieren. Aber darüber wissen andere mehr als ich.
Von Kinderbuchverlagen rate ich ab. Der Markt ist extrem dicht und man muss jede Menge wirklich schlechter Kinderbuchmanuskripte von Menschen lesen, die glauben, weil sie ein oder mehrere Kinder großgezogen haben, könnten sie auch das Beste aller Kinderbücher schreiben (weil das ja so einfach ist).
Chris
Paradox
-
01
Chris:29.05.2006 um 11:47Erstens nehmen seriöse Verlage normalerweise den Nettoladenverkaufspreis als Grundlage für die Berechnung der Tantiemen. Das bedeutet den Buchpreis ohne MwSt. Siehe Standardvertrag des Börsenvereins des deutschen Buchhandels.
Zweitens ist Amazon mit unter 5% Marktanteil am deutschen Buchhandel (online liegt bei etwa 10%) relativ unwichtig. Immer noch passiert das Hauptgeschäft in den Buchhandlungen.
Drittens müsste ein unbekannter Autor im belletristrischen Bereich für einen Vorschuss von €60.000 ein Buch schreiben, das wochenlang auf der Bestsellerliste (www.buchreport.de) steht. Selbst dann wäre der Verlag beim Vergleich Tantiemen/Vorschuss nur break-even.
Viertens kann man als Autor alleine niemals genug Bücher verkaufen, um irgendwie mit einem Verlag mitzuhalten. Gleiches gilt sogar für Kleinverlage, die wenigstens schon einen halbwegs etablierten Vertrieb haben. Es sind die Buchhandlungen, die zählen. Und dort platziert zu werden, ist für Kleinverlage schon schwer bis unmöglich. Autoren selbst haben darauf gar keinen Einfluss. Amazon allein verkauft keine Bücher, PR ist zeitaufwendig und teuer und der Effekt nicht groß.
Fünftens kann ich als Bestseller-Autor definitiv sagen, dass der Amazon-Partner-Link auf meiner ganz gut besuchten Webpage für mich bisher absolut unbedeutend war. Für das Geld bekomme ich heutzutage nicht einmal mehr einen Cappuchino im Café. Das mag bei anderen Autoren natürlich anders sein.
Die obigen Links helfen weiter. Beim Börsenverein gibt es Standardverträge zum Runterladen, da kann man sich über gängige Staffelungen informieren. Andreas Eschbach hat eine sehr informative Seite, die sich anzusehen lohnt.
Natürlich ist das Geschäft mit Büchern ein weites, Belletristik unterliegt anderen Regeln als Sach- und Fachbücher, Kleinverlage müssen anders kalkulieren als Großverlage und schwarze Schafe mit tollen Versprechungen gibt wie überall sonst auch.
14
Die Leute von der C-Base habe etwas ähnliches gebaut. Soweit ich weiß, gibt sind die Anleitungen dafür Open Source. Wer also mit Lötkolben und Baustrahlern umgehen kann, hat demnächst ein besonderes Conersation Piece.
http://c-base.org/ (die Page ist allerdings ein wenig unübersichtlich)
Chris