Malte Welding gibt seine Trennung bekannt
Hoffenheim
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Martin2:23.11.2008 um 15:55Nunja, das Geld ist für viele das Mittel zum Zweck. Den Vereinen würde ich schon noch zugute halten in erster Linie erfolgreichen Fußball spielen zu wollen. Rein wirtschaftlich gesehen, gibt es sicher bessere Anlagen als Fußballclubs. Aber diese ganze Industrie um den Fußball herum, dieser ganze Zirkus, da geht es freilich nur um das Geld.
Aber der Fußball könnte auch ohne diese Kommerzialisierung existieren, aber der Kommerz nicht ohne den Fußball.
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Martin2:22.11.2008 um 10:24Ich empfinde Hoffenheim auch als Bereicherung für die Bundesliga. Aber ein weiteres Hoffenheim würde mich anöden.
Deutschland gegen England 1:2
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Martin2:20.11.2008 um 00:00Na wenn Deutschland so schön spielen würde wie Holland, wäre ich damit einverstanden. Die Lobhudelei einiger Spieler in der Bundesliga verkennt doch deren Klasse. Die Bundesliga ist einfach nichts. Aber die Hoffnung naht: Hoffenheim!
Monty Python machen eigenen Youtube-Channel
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Martin2:19.11.2008 um 23:49@#698601: Völlg in Ordnung:
http://de.wikipedia.org/wiki/Nichtsdestotrotz
Wäre evtl. eine nette Blogdomain: nichtsdestotrotz.de
Ach Herrje, leider schon belegt. “Einarmiges Reißen”.
Monty Python ist eine Humor-Autorität. Existiert die Gruppe eigentlich noch?
Barack Obama: The Yes Man
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Martin2:05.11.2008 um 15:10“Ich will zehn nackte Friseusen, zehn nackte Friseusen, oh oh…”
Ich werde ständig an diesen Song erinnert, wenn ich an den Triumph denke. Hatte eigentlich auch damit gerechnet, dass das mal aus einer Wahlkneipe ertönt.
Obama scheint mir besonnen. Ein guter Politiker muss keine guten Antworten parat haben, sondern sich die Zeit nehmen sie zu finden. Er hört hin, er wägt ab, er überlegt. Damit hat er im Grunde allen Politikern etwas vorraus. Wir brauchen das auch in Deutschland.
Pro Reli Update
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Martin2:04.11.2008 um 21:41In Reli kann man auf jeden Fall gute Noten abgreifen. Ist doch schön, wenn es Fächer ohne diesen Leistungsdruck gibt.
Mann mit Hund
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Martin2:31.10.2008 um 23:38@#695455: Ja, wohl wahr. Ich finde es einfach nett, dass diese technische Fortentwicklung dazu beiträgt, dass die Selbstgesprächsführer nicht mehr auffallen. Gerade dies wollen ja Menschen gar nicht, die zu sehr in sich selbst versunken sind.
Bushido
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Martin2:31.10.2008 um 22:58Falls es nun stimmt, dass Sido mit einem Mann rumgeknutscht hat, selbst aber vermutlich ähnlich schwulenfeindlich predigt, dann wirft es m.E. ein anderes Licht auf die Sache.
Letzlich sind die genauso wenig Schwulenhasser, wie es hier Bildhasser gibt. Das sind einfach die üblichen Reflexe, die man aus seinem persönlichen Selbstverständnis entwickelt. Mit Hass hat das doch nicht wirklich etwas zu tun, oder?
Aber zum eigentlichen Thema: Die Predigten des Mainstreams sind austauschbar. Falls es zu spektakulären Übergriffen gegenüber Homosexuellen kommen sollte, wird sicher auch hier wieder mehr mit der Moralkeule geschwungen.
Es gibt Menschen, die genießen es einfach auf Schwächeren rumzutrampeln. Die gibt es bei der NPD, bei Greenpeace, bei der Bahn. Einfach überall.
Mann mit Hund
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Martin2:31.10.2008 um 21:36Find ich ok. Es gibt Menschen, die voller Zorn auf U-Bahnschächte einreden. Ich rede auch ziemlich viel mit mir selbst. Das Gute ist ja, dass dies durch diese Handydinger nicht mehr auffällt. Man weiß ja nie: Ist der jetzt verrückt oder redet der gerade mit seinem Steuerberater.
Die teuerste Wahlwerbung aller Zeiten
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Becki und Torben: Lachen ist ansteckend.
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Martin2:29.10.2008 um 15:23Yep, das ist ein Fake. Aber einige nehmen das sehr ernst:
http://de.youtube.com/watch?v=VHvhQqrsjlo
Ach wunderbar, wie kalkulierbar die Menschen sind. Ich will auch Werbung machen.
Nachtrag: Auch die Videoantwort ist ein Fake.
Hände hoch, dies ist ein Überfall
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Martin2:29.10.2008 um 15:13Sehr amüsant und flott geschrieben. Ich bin noch nie überfallen worden. Ich glaube das liegt an meiner “ich bin pleite”-optik.
Exit vor dem Aus
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Martin2:29.10.2008 um 00:53Das Exit-Programm hat sich auch an Aussteiger aus der linksextremen Szene gerichtet (evtl. hätte man sich die links-rechts-Diskussion an dieser Stelle sparen können).
Mich würde mal interessieren, welche Richtlinien oder Expertenurteile zu dem Ausschlus aus dem Förderprogramm geführt haben. Die Tätigkeit mag ehrenhaft sein, auch effektiv? Auch Soziale Arbeit unterliegt dem Qualitätsmanagement. Aber gerade dort ist Erfolg nicht so leicht meßbar, wie in anderen Bereichen. Schwierige Sache.
Schade, dass veilleicht gerade jetzt ein Nazibub auf der Stelle tritt und keiner ihm hilft.
Aha! SO sieht es also in einem Callcenter aus.
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Martin2:28.10.2008 um 22:35Amüsant. Kann noch diesen brillianten Film ans Herz legen: http://www.callcentermovie.com/
Tatort Integration
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Martin2:26.10.2008 um 23:28Ganz ordentlich der Tatort. Ganz ordentlich.
Recht kühle Athmosphäre - keine gemütlichen Büroszenen, keinen kumpelhaften Partner, kein Privatleben (aber ein schnuckeliges Ende).
Das Türkische wurde nicht überstrapaziert, aber charmant angedeutet, fand ich recht angenehm.
Alle Wahlempfehlungen der New York Times von 1860 an
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Räuber und Gendarm
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Martin2:18.10.2008 um 00:31Auch mein Beileid, aber Du hast das Beste daraus gemacht: Eine gute Geschichte! Auch wenn man natürlich lieber das Ganze nicht erlebt hätte. Aber damit ist ohne Zweifel mehr Charakter bewiesen worden, als zu 7. einen Mann auszurauben.
Wäre nicht übel, wenn Handys einen Selbstzertörungsmechanismus hätten. So ein Red Button, denn man zuhause betätigen könnte, um die Elektronik lahm zulegen. Mir ist auch einmal das Handy unbemerkt geklaut worden. Als ich mich dann selbst anrief, durfte ich mich dann noch von der Dame verhöhnen lassen. Meine Güte war das demütigend.
Twittern und gegen Vorratsdatenspeicherung sein
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Martin2:07.10.2008 um 22:15@#692492: Geäußerter Unmut kann möglicherweise nicht das Gesetz verhindern, aber ist nicht wirkungslos. Mit dem Argument “die Wand wird dadurch nicht dünner”, könnte man viele Engagements infrage stellen. Alles hat mal mit einer duften Demo angefangen. Außerdem wohnt der Kampf gegen die Ohnmacht eine Romantik inne. Es ist eins der wenigen Dinge, die den Menschen veredeln. (vgl. don quichot, james dean)
A year of streets – Ein Jahr voller Straßen
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Martin2:05.10.2008 um 18:07Tolle Sache. Entweder bin ich zu doof, oder eine kleine Kurzanleitung wäre hilfreich. Ich hab ca. 15. min. gebraucht um rauszufinden, was ich überhaupt machen muss.
Julia Nunes
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Martin2:03.10.2008 um 01:34@#691903: Ein wenig Narzissmus ist vermutlich auch die Vorraussetzung für solcherei Aktivitäten. Ist ja zumindest ein weit verbreitetes Phänomen unter “Stars”.
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Martin2:02.10.2008 um 13:57Das freut mich. Mein Einsstiegssong von ihr war das Cover von Kanye West:
Jesus Walks. Hatte eigentlich nach dem Original gesucht, und bin dann darauf gestossen:http://de.youtube.com/watch?v=KARlYABG3AQ
Mein Lieblingscover von ihr: http://de.youtube.com/watch?v=K6NHPrYcJpo&feature=userEs gibt aber auch schöne von ihr selbst geschriebene Songs. Amüsant sind im Übrigen auch die Antwortclips auf die Fragen in den Kommentaren.
Eine Hand wäscht die andere
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Martin2:02.10.2008 um 01:25Du trampelst auf meinen Gefühlen, wie eine zarte Elfe. Und es tut dennoch weh.
Rechte Links
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Martin2:26.09.2008 um 23:45Den Begriff liberal, benutzen wir wohl vor allem im Kontext von wirtschaftsliberal einerseits und werteliberal andererseits. Mit dem einen beschäftigt sich die FDP mit dem anderen Herr Häußler in diesem Artikel.
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Martin2:26.09.2008 um 19:48Was mich manchmal ein wenig stört, sind politische Selbsteinordnungen die nicht zu dem Wesen des Menschen passen. Das gilt für Rechte und Linke gleichermaßen.
Contra pro Köln
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Martin2:25.09.2008 um 22:48Carlo, schöner Clip. Durftest Du als Praktikant die Archivbilder zu Beginn beisteuern? Mutter Courage toll in Szene gesetzt. Es spricht aber auch nicht gerade für den vermeintlich linken Mob, dass er sich so kalkuliert aufhetzen läßt.
Gossip
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Martin2:24.09.2008 um 00:28Nach dem was ich gelesen habe, gab es schon den ein oder anderen homosexuellen deutschen Nationalkicker. Wurden auch mal Namen im kicker-Forum genannt, aber da springen eh nur Affen rum. Und das find ich dann auch schön, dass solche Namen nicht in den Boulevardzeitungen auftauchen, wohl in dem Wissen, dass so manches Outing in diesem Bereich tragisch geendet hat. Obwohl sie es wahrscheinlich könnten.
Der klassische Boulevard-Verweigerer ist meist selbst ein blödes Lästermaul und im Grunde die eigentliche Zielgruppe. Aber “neeeee Boulevard geht ja mal gaaaaar nicht”, aber haste schon gehört … der seltsame, dicke, schweißgabadete etc. Typ hat etc.
Aber zurück zum Artikel: Der Boulevard macht Leute und Leute machen Boulevard. Manche profitieren davon, manche trifft es hart.
Wir alle sind ein bisschen Hitler
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Martin2:16.09.2008 um 01:41Die Aussage, dass ein charismatischer Redner noch kein guter Politiker sein muss, erklärt sich selbst. Dazu bedarf es keine Eigenschaftsvergleiche, schon gar nicht mit Hitler. Wobei mich das nicht weiter stört.
Übrigens Hitleranalogie: Anophthalmus hitleri. Ein Käfer der nach Adolf Nazi benannt wurde. Ein brauner, räuberischer Laufkäfer, der sich gerne in Höhlen verkriecht.
Wir hören gerade:
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Martin2:14.09.2008 um 01:47Von Max Raabe gibts auch ein nettes Spears-Cover:
http://de.youtube.com/watch?v=0mjonrqYtyY&feature=related
Kind dieser Stadt
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Martin2:06.09.2008 um 20:20Klingt nach einer souveränen Panikattacke. Es gibt Menschen, die in ähnlichen Situationen Todesängste ausstehen.
Eine kurze Geschichte meiner Mutter/Zum Geburtstag
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PingPong-Magie
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Martin2:23.08.2008 um 20:37Selbst mit ein paar Jahren Tischtenniserfahrung würde es als Amateur nicht schaffen einen einzigen Aufschlag zu parieren.
Der alternative Medaillenspiegel: Togo führt vor Simbabwe
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Martin2:20.08.2008 um 04:56Manschaftssportarten können meist nur eine Medaille gewinnen, aber stellen im Schnitt über 10 Athleten. Das macht m.E. die komplette Statistik hinfällig. Aber nette Spielerei trotzdem.
Berücksichtigen müßte man auch noch, dass in vielen Disziplinen Länder mehrfach vertreten sind, eine vergleichbare gewinnquote gegenüber Ländern mit nur einem Athleten also gar nicht möglich wäre, weil nur eine begrenzte Anzahl von Medaillen gewonnen werden kann.
Datengau
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Martin2:20.08.2008 um 01:12Adressen und zugehörige private Details (Bankdaten, Alter, Einkommen) sind ein blühendes Geschäft. Als kleiner Callcenter-agent kann man recht problemlos auf den kompletten Datenbestand des Versandhauses/Mobilfunkdienstleister/was auch immer zugreifen, für den man arbeitet. Auszudrucken wäre wohl ein wenig indiskret, aber man könnte sich problemlos jeden Tag ein Dutzend handschriftlich rausschreiben. In besser Position ist es sicher auch kein Problem das in größerer Menge auf eine CD runterzuspielen. Und Callcenter die auf Neukundenfang sind, kaufen das gierig ab.
Aber halt: Bevor wir jetzt auf den agents rumkloppen, diesen Film anschauen: http://www.callcentermovie.com/
Sehr amüsant.
Pressefrei
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Martin2:19.08.2008 um 00:05Ich finde den Artikel sehr gut und informativ.
Die Digitalisierung bringt doch immer die Menschen auf die Barrikaden, die um ihre Pfründe bangen. Das war so in der Musikindustrie, in der Filmbranche und jetzt auf dem Informationssektor. Anstatt visionär und offen mit der neuen Herausforderung umzugehen, wird mit Giftpfeilen um sich geschossen.
Dieser Artikel wäre für mich auf jeden Fall eine Bereicherung in meiner Tageszeitung gewesen.Es ist sicher nicht der Anspruch von Spreeblick ein online-Magazin zu sein, sondern hat eben eher den Charakter eines “Experiments”. Aber mal schauen, was in 5 Jahren ist.
Bundesligavorschau 2008/2009
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Martin2:15.08.2008 um 20:48Hoffenheim würde ich auch nicht unterschätzen. Ich find so einen Verein gar nicht übel. In anderen Ligen gibts nur noch Hoffenheims.
Klinsmann fliegt als erstes raus.
Eine Antwort
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Martin2:09.08.2008 um 22:14@#685536: “Die Hölle wird allgemein überbewertet…”
DA hast Du Recht. Wie so ziemlich alles, so wird auch die Hölle immer wieder überbewertet.
Aber sag das mal, wenn Du diesen bekloppten Stein immer wieder und wieder den Berg hinaufrollen sollst. Gehört glaub ich zum Programm dort.
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Martin2:06.08.2008 um 23:50@#685310: Wow! Vom religiösen Bekenntnis zum Genital des Freundes und weiter zur Regressionsgerade. Und im letzten Satz belehrt und die Welt erklärt. Das gefällt mir.
Deutsche Städte, die nicht Berlin sind
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Martin2:04.08.2008 um 21:41München wirkt schon klinisch sauber. Schöneweide (Stadtteil von Berlin) gefällt mir wirklich ganz gut. Dort gehen die Leute noch in der Spree baden. Und es gibt direkt an der Spree eine nette Kneipe mit Blick auf das verwilderte Spreeufer gegenüber. Da kann man sich wirklich den “in Osteuropa ist ja alles noch so echt”-Urlaub wirklich sparen. Ich werde vermutlich mal ein WE in Schöneweide verbringen. Ansonsten hätte ich gerne mal ein Verris über Regensburg. Die Stadt gefällt mir außerordentlich gut.
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Kamerablähungen von Privatpaparazzi
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Martin2:30.07.2008 um 18:42Wenn das Bild namentlich untertitelt ist, könnte es womöglich interessant sein für zukünftige Arbeitgeber, Lebensgefährten, usw… Die googlebility wird leider Gottes immer wichtiger.
Ich verstehe aber auch nicht dieses Bedürfnis alles ständig zu dokumentieren. Man kann nicht gleichzeitig erleben und fotografieren. Ich habe den Eindruck, dass einigen eine billige Inszinierung des Lebens wichtiger ist, als das Leben selbst.
Lyrik bei Twitter
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Zurück zu den Wurzeln, sort of
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Martin2:29.07.2008 um 00:05Ich fand das vorherige Design ansprechender. Vielleicht hätten die Features etwas ausgewogener sein müssen. Also nicht “nur”, sonden “auch” Malte und Frederic. Ich finde die Artikel sehr erquickend und auch frech geschrieben, aber manchmal wäre mir eine etwas ruhigere Tonart lieber.
Die Depression der SPD
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Martin2:24.07.2008 um 00:47@#683573: Tatsächlich ist die Linke von dem Gedanken nicht besonders angetan, verteufelt es als Stillegungsprämie, weil die Befürchtung besteht, dass sich der Staat aus seiner sonstigen Verantwortung stehlen würde.
Letzlich würde sie sich auch überflüssig machen, wenn in Deutschland keine “gefühlte” Armut herrschen würde.
Die Idee allen Bürgern einen “gemeinsamen Fußboden” zu gewähren (Dahrendorf) für die grundlegende Selbstversorgung, ist für mich im Wesen eine bürgerlich-liberale Idee. Dann bräuchte es m.E auch keiner staatlichen Regulierung des Marktes, gerade durch den emanzipatorischen Effekt wäre der Arbeitnehmer fähig auf Augenhöhe mit dem Arbeitgeber zu verhandeln.
Niemand kann etwas dafür, dass er fressen, schlafen und aufs Klo muss. Man sollte die Menschen von diesem Grundtatbestand freisprechen.
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Martin2:23.07.2008 um 23:12Dein Seufzer geschah vermutlich in der Annahme, dass diese ein ironischer Kommentar sei. Nein, war durchaus ernst gemeint. Eigentlich wollte ich Werbung für das Grundeinkommen machen und das größte Vorurteil so beiläufig erledigen. Jeder Mensch hat ein Interesse sich sinnvoll zu betätigen. Ihn diese Freiheit zu gestatten, wäre der logische nächste Entwicklungsschritt unserer Zivilisation. Wir können nicht alle Lotto im Callcenter verkaufen.
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Martin2:23.07.2008 um 21:52Hartz4 sollte man wirklich nachbessern. Regelsatz erhöhen und nicht sanktionieren, wenn jdm. kein Bock auf Arbeit hat. Dann ist das eben so.
Randgruppe
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Martin2:23.07.2008 um 01:04Die Rubrik “eines Tages” hat mich anfangs sehr genervt. Dieses “ja so war das damals” hat mich erstmal abgeschreckt. Aber ich habe dort einen amüsanten Bericht über das Konzert der Toten Hosen im Haus des Ministerpräsidenten a.d. Albrecht gelesen. Geladen hatte der Sohnemann. Wohl ohne Genehmigung des Vaters. Genial.
Auf Bild.de lese ich die Kolumne von F.J. Wagner. Der Chef-Dadaist Deutschlands. Ansonsten kann ich auf Beides verzichten.
Mal angenommen, man wäre Obamas Referent
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Martin2:23.07.2008 um 00:48Einen deutschen Satz wird er wohl nicht sagen. Das wäre für die Amis zu anbiedernd. Letzlich ist es ja eine Rede für die Amis an den Bildschirmen zuhause und weniger für die Deutschen. Uns besucht ja kein souveräner Staatsmann, sondern ein gehetztes Wahlkampftier.
Mein erwünschter Satz: Die Transen führen uns in das dritte Jahrtausend.
Ich bin keine Transe, aber ich bin der Meinung, dass man dem 3. Geschlecht freie hand lassen sollte. Davon bin ich wirklich überzeugt.
Sex and the City - We Children from Bahnhof Shoe
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Martin2:12.07.2008 um 23:07Ich find den Text eigentlich ganz schön, aber ein wenig zu vulgär an einigen Stellen. Aber das war der Film möglicherweise ja auch.
Mein erstes halbes Mac-Jahr
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Martin2:10.07.2008 um 01:00Warum entwickelt niemand einen Computer denn auch applegates alias Dumpfbacke bedienen könnte?
Relativitätsliebe
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Martin2:07.07.2008 um 23:00Der Tollste Text. Für heute abend.
Auf solche Söhne kann man aber tatsächlich stolz sein.
Unverkrampfter Patriotismus
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Martin2:25.06.2008 um 13:29@#680382: Ich rege mich lediglich über diese pauschale Abwertung einer bestimmten gruppe von Personen auf. Auch wenn elegant formuliert, ist es inhaltlich im Stile von “Alle Homos haben angst vor weiblicher Sexualität.” Man kann jedes Phänomen auf ein Element reduzieren, welches sich dann für eine Verächtlichmachung ganz besonders eignet. Nur um dann möglicherweise den eigenen status zu erhöhen. Im Falle des Nationstolzes, den des famosen Individualisten der aus sich selbst heraus schon ist.
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Martin2:23.06.2008 um 03:58@#680318:
ich halte Fahnenschwenker übrigens nicht für minderwertig!!!
Dann ist es auch überflüssig in diesem Zusammenhang Schoppenhauer zu zitieren:
Zitat Chr 70:
Jeder erbärmliche Tropf, der nichts in der Welt hat, darauf er stolz sein könnte, ergreift das letzte Mittel, auf die Nation, der er gerade angehört, stolz zu sein …”“Fahnen-nichtschwenker sind nicht nur vaterlands-, sondern auch gemeinschaftssinnlos”
Fahnenmuffel sind nicht zwangsläufig ohne Gemeinschaftssinn. Z.B. gab es ja auch hier in der Kommentarleiste sehr viel Solidaritätsbekundungen unter den Nichtschwenkern. Ich würde sogar behaupten, dass die F.-Muffel-Fraktion viel stärker für ihre Glaubensangehörige einsteht als die Schwarz-Rot-Geil-Fraktion. Vielleicht sollte man sich auf ein Symbol o.ä. einigen?
Ansonsten hat Herr Hahne heute die ganze Thematik schön zusammengefasst: http://www.bild.de/BILD/news/standards/bams-hahne/2008/06/22/ar-bams-hahne,geo=4914250.html
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Martin2:22.06.2008 um 17:22Ich halte es für schizophren, dem Autor zu unterstellen, dass ausgerechnet er der größte Fahnenschwenker sei, nur um die anderen (kleineren) Fahnenschwenker in Schutz zu nehmen. Eben mit dem Vorwurf, dass er im Grunde noch sehr viel deutscher sei.
Andererseits kann ich dem Ausgangsbeitrag auch nicht allzuviel abgewinnen. Mich nervt diese elitäre Attitüde mit der über Menschen geurteilt wird, die sich lieber über eine Gemeinschaft identifizieren, als in erster Linie über sich selbst. Dafür kann, muss aber nicht, mangelndes Selbstbewußtsein durchaus ein Anlass sein. Mangelndes Selbstbewußtsein ist sicher nicht erstrebenswert, aber damit eine Minderwertigkeit zu implizieren, halte ich für falsch.
Fahnenmuffel find ich ein tolles Wort. Könnte von F.J. Wagner sein.
Überzeugter Fahnenmuffel
M.
Der unzivilisierte Osten
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Martin2:10.06.2008 um 21:55Sich in Berlin auspeitschen zu lassen ist nun nicht gerade billig. Da werden teilweise horrende Preise in den einschlägigen Etablissements verlangt.
Wo bitte hat sich Herr Seibt schlecht behandlen lassen. Die SM-Szene dankt im vorraus.
Mein rechter rechter Platz ist frei
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Martin2:06.06.2008 um 00:14Nunja sagen wir mal in den 90er Jahren, Provinz, Deutschland. Da war es schon schick, aber nicht unbedingt modern.
Familie, Studiengang, ehrenamtliche Tätigkeiten bei mir waren fast immer dem linken Milieu zugehörig. Ich bin ein grün-gebranntes Kind.
Die linke Weltanschauung bietet wie jede Anschauung Erklärungsmodelle und Verhaltensmuster (Sagt nicht Neger…).
Meine Mama hat immer gesagt : Schau Dir das Gute ab. Es gibt schon einige gute Elemente m.E. in der linken Weltanschauung, aber man kann damit nicht die Wirklichkeit erfassen.
Es gibt zuviel Dinge, die sich im toten Winkel befinden. Da kann man noch so schnell fahren und gescheit und hochgeistig argumentieren, einige Dinge wird man einfach nie sehen.Genauso wie Nina Hagen sich nie für den Doppler-Effekt interessieren und Bublath nie an Aliens glauben wird (selbst wenn er mal von Aliens entführt werden würde).
Linktipp: http://de.youtube.com/watch?v=ANphRkGVLj8Leistungsgerechtigkeit leben wir alle tagtäglich. Die bessere Fußballmannschaft soll gewinnen, der “beste” Blog die meißten Leser haben und ein taxifahrer der 10 Stunden fährt, soll in etwa das Doppelte bekommen, wie ein Taxifahrer, der 5 Stunden fährt. Das ist kein Herzflimmern, das ist öder, aber guter Alltag.
Im Osten ist noch Licht
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Martin2:03.06.2008 um 22:14Ich empfehle Regensburg. Wirklich eine schöne, malerische Kleinstadt. Allerdings unterhalb der Gürtellinie. Also im Süden Deutschlands.
Mein rechter rechter Platz ist frei
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Martin2:03.06.2008 um 19:34on-topic (im weitesten Sinne)
Mir ist die linke Grundhaltung im Wesen sehr nah.
Aber “links” steht jedem offen als Identifikationsmöglichkeit. Es gilt eben auch immer wieder als schick, aufgeklärt, modern und irgendwie als richtig und gut.
Aber es gibt leider immer welche, die sich links nennen, aber in ihrem Wesen rechtskonservativ sind bis zum Anschlag.
Und dann wird es gehegt und gepflegt, wie einst die Spießbürgerlichkeit. “Das darf man, das darf man nicht…” “Bild ist doof, taz ist gut…”
Viele nutzen das m.E. um sich selbst zu verleugnen - oder noch schlimmer - um sich selbst zu verneinen.
Und ich denke darum geht es auch Broder im wesentlichen. Aber wenn es ihm darum geht, dann soll er es auch mal in aller Deutlichkeit sagen und nicht nur ständig über den bösen Islam schwadronieren.off-topic
Leistungsgerechtigkeit des Marktes hat m.E. wenig mit tatsächlicher Leistungsgerechtigkeit zu tun (tatsächlicher=nach meinem eigenem Empfinden für Gerechtigkeit).
Nicht zuletzt durch das Machtgefälle zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer, das gerade in Zeiten hoher Arbeitslosigkeit extreme Ausmaße annimmt.
Gelöst werden kann dieses Problem auf Dauer nur durch ein bedingungsloses Bürgergeld bzw. Grundeinkommen.
Leistungserbringung setzt Partizipationsmöglichkeiten vorraus, die vor allem durch Chance auf Bildung gewährleistet wird und einer Absicherung der eigenen Existenz.
Ein gewisses Maß an Verteilungsgerechtigkeit ist Vorraussetzung für die Wertschöpfung in einer Gesellschaft.
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Martin2:30.05.2008 um 01:38Die aktuelle Kolumne von Wagner beschäftigt sich auch mit dem Ehrenmord.
http://www.bild.de/BILD/news/standards/post-von-wagner/2008/05/30/post-von-wagner, geo=4688080.html
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Martin2:29.05.2008 um 14:48Sehr interessante Ausführungen Herr Eckstein.
Ist denn nun die Forderung nach einem Mindestlohn im Sinne der Verteilungs - oder der Leistungsgerechtigkeit?
Darüber ließe sich wohl streiten.
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Martin2:26.05.2008 um 14:19Man kann - wenn man denn in diesen Kategorien denkt - die Blogs als progressiven Gegenentwurf der etablierten Öffentlichkeit sehen. Es ist ein wenig hinfällig in diesem Bereich wieder eine alternative Öffentlickeit zu suchen.
Ansonsten denke ich, dass die Themen derart polarisiernd sind, dass die Gegenstimme nicht als gemäßigt wahrgenommen wird. Egal von welcher Seite.
Neuköllner Moscheen(be)suche: Keine Reportage.
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Martin:03.04.2008 um 19:52Vielleicht ein wenig viel Gutmenschen-Tenor. Aber stilistisch sehr stark.
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Erinnert mich an die BILD-Blattkritik von Broder. Dort kritisiert Broder den Narichtenwert von solchen Liebes-Aus-Geschichten. Würde mich nicht wundern, wenn die Persiflage dadurch inspiriert wurde.